AT136435B - Atemschutzmaske. - Google Patents

Atemschutzmaske.

Info

Publication number
AT136435B
AT136435B AT136435DA AT136435B AT 136435 B AT136435 B AT 136435B AT 136435D A AT136435D A AT 136435DA AT 136435 B AT136435 B AT 136435B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
mask
fabric
cut
curves
cone
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Auergesellschaft Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Auergesellschaft Gmbh filed Critical Auergesellschaft Gmbh
Application granted granted Critical
Publication of AT136435B publication Critical patent/AT136435B/de

Links

Landscapes

  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Atemschutzmaske.   



   Die Erfindung betrifft eine Atemschutzmaske aus nachgiebigem Baustoff wie Leder, Gewebe, Gummistoff od. dgl. Solche Masken bestanden in der früheren Zeit aus spitztütenförmigen Gebilden, bei denen die Ränder der Spitztüte zur Anlegung an das Gesicht bestimmt waren. Die Spitze der Tüte war herausgeschnitten und an Stelle dieser war der Gewindemundring zum Einschrauben des Atmungsfilters oder des Atmungsschlauches eingesetzt. Durch nur eine Naht wurde die Tüte aus dem flachen Stoffzuschnitt geformt. Masken, die in dieser Weise gebaut waren, hatten aber verschiedene Nachteile. 



  So z. B. standen die Augengläser nicht lotrecht vor den Augen, wie es erwünscht war und wie es bei jeder optischen Brille der Fall ist, sondern sie standen in einer gegen die Lotrechte geneigten Lage. Hiedurch wurde das Gesichtsfeld stark beschränkt. Ein schwerwiegender Nachteil der Masken war der, dass der schädliche Raum der Maske sehr gross war und durch die dadurch bedingte Kohlensäurestauung die Atmung verhältnismässig stark behindert wurde. 



   Eine Maske, die diese Nachteile in weitem Masse vermied, ist bereits bekannt geworden. Diese Maske   schloss   sich der Bauart der vorher besprochenen   Kegel-oder Spitztütenform noch   eng an. Durch eine einfache Massnahme aber, nämlich durch die Kürzung des zwischen den Augengläsern liegenden Steges, wurde erreicht, dass die Maske an der Stelle, die über der Nasenwurzel des Trägers liegt, einen Knick bekommt und dass der vordere Teil der Maske sich der   Gesiehtsform   gut anpasst. Ebenso standen die   Augengläser   nach der Einrollung in vollkommen lotrechter Lage vor den Augen, wie die Gläser einer optischen Brille, so dass der in der beschriebenen Weise hergestellten Maske das grösste bisher bei Masken erreichte Gesichtsfeld zukam.

   Die Grundform der Maske, die nur zwei Nähte erforderte, war für die Praxis gut brauchbar. Eine besonders günstige Form wurde aus diesem Zuschnitt jedoch erst erreicht, wenn man an den   Schläfenecken   der Maske und über den Augengläsern je einen Abnäher anbrachte. 



  Somit wurden für die Formung der Maske aus dem flachen Stoffzusehnitt sechs Nähte gebraucht, u. zw. vier Nähte für die Abnäher im Stirnteil der Maske, eine Naht zur Kürzung des zwischen den Augenglas- öffnungen liegenden Steges und eine Naht zur Schliessung des Maskenkörpers unter dem Kinn. Da jede Naht, auch wenn sie gut durch irgendwelche   Dichtungsmassnahmen   verschlossen ist, immer eine gewisse Gefahrenquelle an der Maske bilden kann, muss man sieh   bemühen   und hat sich darum bemüht, die Maske mit so wenig Nähten wie möglich aus dem flachen Stoffzuschnitt zu formen. 



   Durch die Erfindung hat es sich herausgestellt, dass man tatsächlich eine Maske, wie die schon bekannte, durch nur drei Nähte formen kann. Man geht nach der Erfindung von einem flachen Stoffstück   aus, das del11 Stoffzuschnitt   der bekannten kegelförmigen oder spitztütenförmigen Maske   ähnlich   ist. 



  Der zur Anlage an die Stirn dienende Rand des Stoffstückes ist jedoch nicht wie bei der   Spitztütenform   gerade, sondern verläuft in einer Kurve, die ihren niedrigsten Punkt an der Mittellinie der Maske hat. 



  Die   Augenglaseinschnitte   sind nicht wie bei der   spitztütenförmigen   Maske kreisförmig, sondern verlaufen in nicht in sich   zurücklaufenden,   spiraligen Kurven. Anfang und Ende der Kurven werden gebildet durch die Schnittränder zweier Ausschnitte, die bis zum Aussenrand des Maskenkörpers geführt sind. 



   Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel.   aist   der Stoffzuschnitt der Maske mit dem gebogenen Stirnrand b. Die Augenausschnitte, die durch spiralige nicht in sich   zurücklaufende   Kurven begrenzt werden, sind mit c bezeichnet. Die   Schnittränder,   die vom Aussenrand der Maske bis an die Augenglas-   öffnungen geführt sind, sind mit d bezeichnet. Der Mundteil der Maske wird durch Vernähen der Schnittränder c geschlossen.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Aus nachgiebigem Baustoff, wie z. B. Leder, Gewebe-, Gummistoff, Gummiplatte bestehende Maske, bei der der Mundteil gegen den Augenteil im Winkel vorspringt und die Gläser wie die einer optischen Brille lotrecht stehen, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem flachen Stoffzuschnitt die Stirnkante nach dem Mundteil der Maske zu gewölbt ist, die Augenaussehnitte die Form von zwei spiraligen gegenläufigen Kurven haben und dass Anfang und Ende der nicht in sich zurücklaufenden Kurven durch die Schnittränder eines Ausschnittes der bis zum Aussenrand geht, gebildet wird. EMI2.1
AT136435D 1932-04-07 1933-03-24 Atemschutzmaske. AT136435B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE136435X 1932-04-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT136435B true AT136435B (de) 1934-02-10

Family

ID=5666379

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT136435D AT136435B (de) 1932-04-07 1933-03-24 Atemschutzmaske.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT136435B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT136435B (de) Atemschutzmaske.
DE643137C (de) Einrichtung an Gasschutzmasken zum Befestigen einer unter der Maske zu tragenden Brille
DE418658C (de) Augenschutzvorrichtung fuer Kopfbedeckungen
DE1968447U (de) Schalenartige atemmaske.
DE628012C (de) Ebenes Formstueck zur Herstellung einer Gasschutzmaske
DE473627C (de) Verfahren zur Herstellung von Gasschutzmasken
DE548178C (de) Atmungsmaske mit einer Mund und Nase umschliessenden Innenhalbmaske
AT127122B (de) Einrichtung zur Anbringung von Augenschutzschirmen, Schutzbrillen u. dgl.
AT151981B (de) Schutzbrille.
AT145893B (de) Gasschutzmaske.
DE679504C (de) Gasschutzmaske mit die Benutzung optischer Instrumente ermoeglichernder Anordnung der Augenfenster
DE460003C (de) Gasschutzmaske aus schmiegsamem Stoff mit starrem Mundstueck
AT147867B (de) Maske für fehlsichtige Personen.
DE686254C (de) Gasschutzmaske
AT146488B (de) Sonnenschutzvorrichtung für die Augen.
DE519474C (de) Kuenstlicher Arm mit einem Luftbalg
DE454524C (de) Katzenauge
DE413947C (de) Schutzbrille
AT285971B (de) Kopfbedeckung
DE428323C (de) Lueftungseinrichtung fuer Schutzbrillen
DE1073148B (de) Schutz brille
AT165022B (de) Aus einem konkaven sphärischen Spiegel und einer Korrektionslinse bestehendes optisches System
DE964727C (de) Tubus, insbesondere fuer Feldstecher mit einer aufvulkanisierten Haut aus Gummi, Kunststoff od. dgl.
DE578270C (de) Gasschutzmaske
DE441195C (de) Narkosemaske