DE686254C - Gasschutzmaske - Google Patents

Gasschutzmaske

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DE686254C
DE686254C DE1935G0090860 DEG0090860D DE686254C DE 686254 C DE686254 C DE 686254C DE 1935G0090860 DE1935G0090860 DE 1935G0090860 DE G0090860 D DEG0090860 D DE G0090860D DE 686254 C DE686254 C DE 686254C
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DE1935G0090860
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B18/00Breathing masks or helmets, e.g. affording protection against chemical agents or for use at high altitudes or incorporating a pump or compressor for reducing the inhalation effort

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

  • Gasschutzmaske Die Erfindung betrifft eine Gasschutzmaske, deren Maskenkörper aus einem gegen leichte Geschosse widerstandsfähigen Baustoff, insbesondere Metall, besteht. Die Erfindung bezweckt, eine solche Gasschutzmaske derart auszubilden, daß sie nicht nur gegen chemische Kampfstoffe sondern in weitgehendem Maße auch gegen leichte Geschosse und Geschoßsplitter schützt, so daß ein möglichst vollkommener Schutz des Kopfes erreicht wird.
  • Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Seitenteile und der Kinnteil und gegebenenfalls der Stirnteil des Maskenkörpers über den über Wangen, Kinn und Stirn verlaufenden Dichtrahmen hinaus verlängert sind, so, daß die Ohren und der Hals und gegebenenfalls auch die Stirn des Trägers durch den Maskenkörper abgedeckt sind. Zum Schutz der Augen sind die Fenster der Gasschutzmaske durch eine mit einem Sehschlitz oder mit mehreren Sehschlitzen versehene Blende aus einem gegen leichte Geschosse widerstandsfähigen Baustoff, insbesondere Metall, abgedeckt.
  • Ferner können das in den Maskenkörper eingesetzte Atemschutzfilter und die Atemventile durch einen am Maskenkörper befestigten, aus einem gegen leichte Geschosse widerstandsfähigen Baustoff, insbesondere Metall, bestehenden Schirm abgedeckt sein.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Maske nach der Erfindung in der Ansicht von der Seite dargestellt. Der Maskenkörper i besteht aus einem starren Baustoff von hoher Zerreißfestigkeit, z. B. aus Chromnickelstahl. Er kann aber auch aus verschiedenen Stoffen, etwa aus schichtweise übereinanderliegenden Stoffen verschiedener Härte und Festigkeit, gebildet sein. Er kann z. B. aus nichtmetallischen Baustoffen, etwa aus Kunstharz mit dünnem Metallbelag, bestehen. Die Form des Maskenkörpers entspricht weitgehend der Form des Gesichtes. Die Herstellung einer solchen Form ist bei Verwendung von Preßbaustoffen verhältnismäßig einfach. Die dem Gesicht angepaßte Form hat den Vorteil, daß der zwischen Gesicht und Maske vorhandene Totraum ,auf ein Mindestmaß verringert wird.
  • Bei der in Abb. i dargestellten Ausführungsform sind die Seitenteile und der Kinnteil des Maskenkörpers über den über die Wangen und das Kinn verlaufenden Dichtrahmen hinaus verlängert. Der Dichtrahmen 3 ist durch punktierte Linien, angedeutet. Der über den vorderen Teil des Halses sich erstreckende Schirm a ist gewölbt ausgebildet, um aufschlagende Splitter oder Geschosse ablenken zu können.
  • Zum Schutze der Augen des Maskenträgers sind die Fenster durch Blenden 4. abgedeckt, die einen Sehschlitz oder mehrere solche Schlitze aufweisen. Wegen des durch die günstige Form der Maske bedingten geringen Abstandes der Fenster von den Augen wird die Sicht durch die Schlitzblenden praktisch kaum beeinträchtigt. Um auch das Aternschutzfilter sowie die Atemventile gegen Geschoß- und Splitterwirkung zu schützen, können diese, wie Abb. z zeigt, durch einen Schirm 5 aus eines t gegen leichte Geschosse widerstandsfähi",e Baustoff, insbesondere Metall, abgedeckt se Eine Maske nach der Erfindung bietet iii Verbindung mit einem Stahlhelm üblicher Form einen beinahe vollständigen Kopfpanzer. .
  • Der Maskenkörper ist zweckmäßig mit einer gegen die chemische Einwirkung der Kampfstoffe schützenden Schicht, z. B. einem Lack, versehen, welche dem Gelände angepaßte Farben aufweisen kann, so daß zugleich eine Tarnung bewirkt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gasschutzmaske mit einem aus gegen leichte Geschosse widerstandsfähigen Baustoff, insbesondere Metall, bestehenden Maskenkörper, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenteile und der Kinnteil und gegebenenfalls der Stirnteil des Maskenkörpers (i) über den über Wangen, Kinn und Stirn verlaufenden Dichtrahmen (3) hinaus verlängert sind so daß die Ohren und der Hals und gegebenenfalls die Stirn durch den Maskenkörper abgedeckt sind, und daß die Fenster der Gasschutzmaske durch eine mit einem Schlitz oder mit mehreren Schlitzen versehene Blende (4.) aus einem gegen leichte Geschosse widerstandsfähigen Baustoff, insbesondere Metall, abgedeckt sind. a. Gasschutzmaske nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das in die Gasschutzmaske eingesetzte Atemschutzfilter und die Atemventile durch einen, am Maskenkörper (i) befestigten, aus einem gegen leichte Geschosse widerstandsfähigen Baustoff, insbesondere Metall, bestehenden Schirm (5) abgedeckt sind.
DE1935G0090860 1935-07-21 1935-07-21 Gasschutzmaske Expired DE686254C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2595573A1 (fr) * 1986-03-14 1987-09-18 Fenzy Piece de protection pour masque respiratoire et masque respiratoire muni d'une telle piece

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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