AT136295B - Verfahren und Vorrichtung zur selbsttätigen Herstellung von Vervielfältigungs-Schablonen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur selbsttätigen Herstellung von Vervielfältigungs-Schablonen.

Info

Publication number
AT136295B
AT136295B AT136295DA AT136295B AT 136295 B AT136295 B AT 136295B AT 136295D A AT136295D A AT 136295DA AT 136295 B AT136295 B AT 136295B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
templates
duplication
automatic production
writing
drum
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Koreska
Original Assignee
Wilhelm Koreska
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wilhelm Koreska filed Critical Wilhelm Koreska
Application granted granted Critical
Publication of AT136295B publication Critical patent/AT136295B/de

Links

Landscapes

  • Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Bei der Herstellung von Schablonen für   Vervielfältigungszwecke   wird der Belag des faserigen Yoshinopapiers durch den Aufschlag der Schreibmaschinentypen im Bereich der   Umrisslinien   der Typen verdrängt so dass die Farbe einer Farbwalze die freigelegten Stellen durchsetzen und auf ein der Schablone untergelegtes Papier gelangen kann. Sollen Linienzüge handschriftlich auf   Schablonenbogen hergestellt   werden, so muss man sich dabei entweder eines kleinen   Schreibrädchens   bedienen oder den Bogen auf eine Unterlage mit   genarbter. Oberfläche   auflegen, damit die Fasern beim Ziehen der Linien nicht durchrissen werden.

   In allen Fällen ist bei der Beschriftung der Schablone viel mehr   Aufmerksamkeit und   Zeit aufzuwenden als beim Beschreiben von Papier, weil Fehler. deren Korrektur mühsam und   umständ-   
 EMI1.2 
 bogen   um   die Empfangstrommel eines Bildtelegraphen gespannt wird und die durch den die Vorlage abtastenden Lichtstrahl hervorgerufenen Stromstösse zur Steuerung eines als Funkenstrecke ausgebildeten Schreibwerkes auf der Empfangstrommel veranlasst werden.

   Auf diese Weise lässt sich auf Schablonenbogen nicht nur Handschrift und Maschinenschrift, sondern auch jede Strichzeichnung sowie Druckschrift ohne weiteres herstellen. 
 EMI1.3 
 Notwendigkeit zur Benutzung des zarten und leicht verletzbaren Yoshinopapiers als Grundlage für den   Schablonenbogen   entfällt, weil die von den Funken gezogene Schrift nicht aus Linien, sondern aus aneinandergereihten Löchern zusammengesetzt ist. Da die Durchschlagskraft des   Funkens im Verhältnis zur   
 EMI1.4 
 werden als bei den üblichen Bogen.

   Die Dichte der Papiergrundlage und die Härte des Belages erhöhen die Widerstandsfähigkeit der Schablone gegen die Beanspruchung im Vervielfältigungsapparat ganz bedeutend, und es wird somit durch die Erfindung die Voraussetzung zu einer beträchtlichen Erhöhung der mit Schablonen herstellbaren Auflagen geschaffen. 



   Die bekannte Eigenschaft des elektrischen Funkens. ein in seine Bahn gebrachtes Papierblatt zu lochen, ist schon in den   Anfängen   des Kopiertelegraphen zur   Herstellung von Schriftzügen   auf Papier in der Weise benutzt worden, dass die durch Abtasten eines metallischen Originals mittels einer Nadel hervorgerufenen   Stromstösse   auf ein in den Primärkreis eines Induktionsapparates eingeschaltetes elektromagnetisches Relais zur Wirkung gebracht wurden. Es ist aber unerkannt geblieben, dass ein als Funkenstrecke ausgebildetes Schreibwerk zur Herstellung von   Vervielfältigungsschablonen   geeignet ist. 



   Auf der Zeichnung ist ein Apparat zur Herstellung von Schablonen nach dem erfundenen Verfahren schematisch dargestellt. 



   Die   Sendetrommel   und die Empfangstrommel 2 sitzen auf einer gemeinsamen Welle die von einem Elektromotor angetrieben wird und neben der umlaufenden Bewegung auch eine Bewegung in der Achsenrichtung ausführt. Um die Sendetrommel ist die Vorlage   4   und um die Empfangstrommel der Sehablonenbogen 5 gespannt. Die Vorlage wird von einem Lichtstrahl der Lichtquelle 6 abgetastet und das reflektierte Bild von einer Photozelle 7 aufgefangen, die die Helligkeitsschwankungen in Stromstösse umsetzt. Die durch einen Verstärker 8   verstärkten Stromstösse   steuern den Generator 9 einer Funkenstrecke. Ein Pol derselben wird von der Trommel2, der andere Pol von einer den Empfangsbogen befahrenden 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Nadel 10 gebildet.

   Das freie Ende der aus rostfreiem Stahl hergestellten Nadel ist zylindrisch und hat einen Durchmesser von 0-1 mm. Die durch die Luftstrecke zwischen den Polen veranlasste Streuung 
 EMI2.1 
 zweckmässigste erweist es sich, die Nadel auf dem Empfangsbogen schleifen zu lassen. Um zu verhindern, dass der Funke seinen Weg durch ein bereits geschlagene Loch nimmt, muss der Widerstand des Bogens 
 EMI2.2 
 der Weise, dass die Funkenstrecke in Tätigkeit tritt, wenn der abtastende Lichtstrahl eine beschriebene, also dunkle Stelle des Originals trifft. Da die Funkenstrecke praktisch trägheitslos arbeitet, kann die
Umdrehungsgeschwindigkeit der Trommeln sehr hoch gewählt werden, ohne dass Verzerrung der Schrift eintreten würde. 



   Man kann die Sendetrommel auch mit zwei oder mehreren Abtasteinrichtungen ausrüsten und jeder Empfangstrommel eine entsprechende Anzahl von Schreibwerken zuordnen. Durch die Verwendung von mehreren Schreibwerken, die gleichzeitig arbeiten, wird die zur Herstellung einer Schablone erforder- liche Zeit verkürzt. 



   Es besteht ferner auch die   Möglichkeit,   Schablonen in verkleinertem oder vergrössertem   Massstab     zu kopieren. Hiezu ist nur notwendig, den Durchmesser der Sende-und Empfangstrommeln sowie die axiale Vorschubgeschwindigkeit und den Hub in der Aehsenrichtung im gewünschten Verhältnis ver-   schieden gross zu machen. 



   Das Verfahren gemäss der Erfindung ist selbstverständlich auch zur Herstellung von Verviel- fältigungsschablonen nach Vorlagen in   Büchern   anwendbar. Träger der Vorlage und des Schablonen- bogens sind in diesem Falle ebene Platten, die synchron entweder im Kreise oder in einer Schlangenlinie bewegt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur selbsttätigen   Herstellung von Vervielfältigungs-Schablonen, dadurch gekenn-   zeichnet, dass die Vorlage um die Sendetrommel und der Schablonenbogen um die Empfangstrommel eines Bildtelegraphen gespannt wird und die durch den die Vorlage abtastenden Lichtstrahl hervor-   gerufenen     Stromstösse   zur Steuerung eines als Funkenstrecke ausgebildeten Schreibwerkes auf der Emp-   fangstrommel veranlasst   werden.

Claims (1)

  1. 2. Apparat zur selbsttätigen Herstellung von Schablonen nach dem Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangstrommel eines Bildtelegraphen den einen. Pol und eine den Bogen befahrende Nadel den andern Pol einer Funkenstrecke bildet, die durch die Stromstösse der vom abtastenden Lichtstrahl beeinflussten Photozelle gesteuert wird, EMI2.3
AT136295D 1932-05-07 1932-05-07 Verfahren und Vorrichtung zur selbsttätigen Herstellung von Vervielfältigungs-Schablonen. AT136295B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT136295T 1932-05-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT136295B true AT136295B (de) 1934-01-25

Family

ID=3639166

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT136295D AT136295B (de) 1932-05-07 1932-05-07 Verfahren und Vorrichtung zur selbsttätigen Herstellung von Vervielfältigungs-Schablonen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT136295B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2247034B2 (de) Verfahren zum Aufzeichnen von Daten mittels eines Laser-Strahls
DE1123561B (de) Verfahren zur Herstellung von Druckformen, insbesondere von Tiefdruckformen, mittels Elektronenstrahlen
DE3342758A1 (de) Seitenrand-kopiervorrichtung
DE3425086C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Erstellen von einzigen Ausfertigungen eines Druckes
AT136295B (de) Verfahren und Vorrichtung zur selbsttätigen Herstellung von Vervielfältigungs-Schablonen.
DE2529043C3 (de) Verfahren und Druckfarbe zur Herstellung von Blindenschrift-Drucken
AT138319B (de) Verfahren zum Aufzeichnen elektrischer Impulse.
DE3010880C2 (de) Rasterumsetzungsverfahren zum Gravieren von Druckformen
AT164826B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Rasterdruckstöcken
DE532422C (de) Anordnung zur Umwandlung von Zeichen in Code oder Schluesselschrift unter Anwendung der optischen Abtastung
DE604392C (de)
DE2437596C3 (de)
DE1471693A1 (de) Verfahren zum Abdrucken von Zeichen oder Symbolen
DE659832C (de) Verfahren zur Herstellung von Bildern auf Papier oder einem aehnlichen Bildtraeger in natuerlichen Farben
DE231530C (de)
CH172226A (de) Verfahren und Apparat zum Aufzeichnen elektrischer Impulse.
AT136933B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Aufzeichung von Schrift- und Bildzeichen od. dgl.
DE1025721B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Einfuegen von nicht getoenten Beschriftungen, Strichzeichnungen od. dgl. in mittels elektronischer Klischiermaschinen herzustellenden gerasterten Halbtonklischees
CH125501A (de) Photographisches Aufnahmeverfahren und zu dessen Durchführung dienender Kreuzraster.
DE92835C (de)
DE961680C (de) Verfahren zur Herstellung von autotypischen Tiefdruckformen fuer das autotypische Tiefdruckverfahren und die Raster zur Ausuebung desselben
AT253941B (de) Verfahren zum Aufbringen von Titeln auf Lichtbildfilme
AT142244B (de) Verfahren zur Herstellung von Kopiervorlagen für Druckerei- und ähnliche Zwecke.
AT124427B (de) Anordnung zum Umwandeln von gedruckten oder geschriebenen Schriftzeichen in Codesignale.
DE510182C (de) Verfahren zur photoelektrischen Steuerung von Maschinen