DE604392C - - Google Patents
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Description
Es ist bereits bekannt, bildliche Darstellungen auf elektrischem Wege wiederzugeben, indera
das Original mittels eines Lichtstrahls abgetastet wird, der eine photoelektrische Zelle
beeinflußt, deren auf diese Weise modulierter Arbeitsstrom dazu verwendet wird, die Tätigkeit
eines Zeichenstiftes oder einer Nadel zu. steuern. Der Stift oder die Nadel kann dabei an;
einem Eisenkörper befestigt sein, der im Kraftfelde eines von Wechselstrom durchflossenen:
" Elektromagneten periodische Schwingungen ausführt,
die unter der zusätzlichen Einwirkung des modulierten Arbeitsstromes mehr oder weniger
kräftig ausfallen. Die punktförmigen Marken des Zeichenstiftes in Verbindung mit einer Koordinatenbewegung
des Bildträgers ergeben als Produkt ein in beliebiger Regelmäßigkeit gerastertes
Bild, ähnlich den Erzeugnissen der Drucktechnik.
Die vorliegende Erfindung benutzt nun als -periodisch schwingenden Träger der Zeichennadel
eine von Wechselstrom durchflossene, inl Luftspalt eines Magneten schwingende Metallsaite.
Der Vorteil dieser Anordnung liegt hauptsächlich darin, daß die Schwingungen beliebig
große Amplituden und recht erhebliche Energie erhalten können, wodurch die Möglichkeit
geboten wird, in weitestem Maße die Feinheiten der Schattierungen (Halbtöne) des Originals
wiederzugeben, weiterhin aber auch andere als die sonst üblichen Materialien als Zeichenfläche
zu benutzen, z. B. Metallflächen, und so auf eine gegenüber den bisherigen Verfahren vorteilhaftere
Weise Druckformen zu schaffen.
Benutzt man hierzu nicht zu harte Metallplatten, z. B. Zink, so wird die Nadel darauf ein
aus in ihrer Weite und Tiefe genau abgetönten Einschlägen zusammengesetztes Bild erzeugen.
Ist die Platte der Kleinheit der Einschlaglöcher wegen nicht ohne weiteres als Druckform zu
verwenden, so kann sie durch Ätzen weiterbearbeitet werden.
Zu diesem Zweck bedeckt man sie vorher mit einer geeigneten Schutzschicht, z. B. Gelatine,
Chromleim o. dgl., die von den Nadelaufschlägen mehr oder weniger vollständig durchschlagen
wird und der Säure dementsprechend schneller oder langsamer den Zutritt zum Metall freigibt.
Unter Umständen ist es zweckmäßig, diese Schutzschicht noch mit einer dünnen Schicht
von Asphaltlack zu überziehen, die zwar von leichtesten Nadelaufschlägen durchbohrt wird,
dem Angriff der Säure jedoch nachhaltigen Widerstand zu leisten vermag und deshalb eine
Tiefätzimg begünstigt.
Selbstverständlich kann der auf der schwingenden Saite befestigte Stift oder die Nadel auch
dazu benutzt werden, um mittels Kohlepapiers oder aber mit Hilfe von flüssiger Farbe
oder Tinte Zeichnungen hervorzubringen. Ein großes Anwendungsgebiet ist für solche Zeich-
nungen im Umdruck- und Offsetverfahren gegeben.
Auch für die Herstellung von Bildern in natürlichen Farben eignet sich das Verfahren
wegen seiner Fähigkeit zu besonders feiner Abstufung der Halbtöne.
In den Zeichnungen ist, teilweise schematisch,
eine Ausfiihrungsform einer Einrichtung zur
Ausübung des genannten Verfahrens mit
to ihren wichtigeren Einzelheiten dargestellt, nämlich in
Fig. r eine schematische Darstellung der hauptsächlichen Teile des Steuergerätes und des
Zeichengerätes,
Fig. 2 eine besondere Form des Zeichenstiftes, Fig. 3 ein Schaltungsschema der elektrischen
Einrichtung,
Fig. 4 und 5 ein Wechselstromerzeuger, Fig. 6 eine Einzelheit hierzu,
Fig. 7 in schematischer Form eine Anordnung des Steuergerätes für das Umzeichnen
von undurchsichtigen Originalen.
In Fig. ι ist 1 der Querschnitt der Bildvorlage,
in diesem Falle transparent, und 2 der Querschnitt der Zeichenfläche. Beide sind auf
einem Träger 3 befestigt, der ein Teil des nicht dargestellten, an sich bekannten Kreuzschlittens
bildet, der zur Ausführung der Koordinatenbewegung dient. Selbstverständlich kann der
Kreuzschlitten in bekannter Weise ersetzt werden durch eine bzw. zwei Trommeln, die isochron
Rotation und axiale Verschiebung durchführen, ebenso wie auch die Koordinatenbewegung
durch die 'Ableucht- und die Zeicheneinrichtung ausgeführt werden kann, während die Bildvorlage
und die Zeichenfläche stillstehen.
Eine Glühlampe 4 beleuchtet durch Linsensystem 5 einen Punkt tier Bildvorlage 1. Gegenüber
der Vorderseite der Bildvorlage befindet sich auf der Rückseite eine weitere Linsenanordnung
6, die den durchfallenden Lichtkegel in die lichtelektrische Zelle 9 dirigiert. In dieser
Zelle wird die Stärke des Arbeitsstromes in bekannter Weise proportional der einfallenden
Lichtmenge verändert und weiterhin, wie aus Fig. 3 ersichtlich, verstärkt. Hier ist die Zelle 9
mit ihrer Anode an den positiven Pol eines Teils der Batterie 57, mit ihrer Kathode 11 über
eine Gitterbatterie 13 und einen Gitterwiderstand 12 an den negativen Pol derselben Stromquelle
angeschlossen.
Außerdem ist mit der Kathode ir das Gitter 15 einer Verstärkerröhre 14 verbunden. Der
Heizfaden 16 dieser Röhre wird durch eine Heizbatterie i6o erhitzt und ist ebenfalls mit dem
negativen Pol der Batterie 57 verbunden. Die Anode 17 der Röhre 14 ist über einen Widerstand
18 und eine Selbstinduktionsspule 19 an den positiven Pol der Batterie 57 angeschlossen.
Von dem Ende des Widerstandes 18 führt eine Leitung über die Gitterbatterie 20 zum Gitter
21 der Verstärkerröhre 22, deren Glühfaden 23 durch die Batterie 24 geheizt wird und mit
dem positiven Pol der Batterie 57 sowie mit dem negativen Pol der Batterie 58 verbunden ist.
Von dem positiven Pol der letzteren führt eine Verbindung über den Widerstand 27 zur Anode
25 der Verstärkerröhre 22. Von einem Endpunkt des Widerstandes 27 führt eine Leitung
über die Sekundärspule 29 eines Transformators 29, 30 und eine Gitterbatterie 28 zum Gitter 31
einer weiteren Verstärkerröhre 32. Das andere Ende des Widerstandes 27 ist mit dem Glühfaden
33 der Röhre 32 verbunden. Eine Batterie 34 liefert den Heizstrom für diesen Glühfaden. An diesen ist ferner der negative
Pol einer Batterie 59 angeschlossen, von deren positivem Pol eine Leitung über die Primärspule
37 des Transformators 37, 38 zur Anode 35 der Röhre 32 führt. Die Sekundärspule 38 dieses
Transformators ist über die Saite 82 des Zeichengerätes geschlossen. Parallel zur Primärspule 37
liegt ein Kondensator 39, der mit der Primärspule 37 einen Schwingungskreis bildet, dessen
Eigenschwingungszahl auf die Frequenz des die Saite 82 in Schwingungen versetzenden
Wechselstromes abgestimmt ist.
Dieser Wechselstrom kann beispielsweise mit Hilfe einer besonderen Verstärkerröhre 41 und
eines Unterbrechers 46, 47, 48 (s. auch Fig. 4) erzeugt werden. Der Glühfaden 42 der Röhre4i
erhält seinen Heizstrom aus der Batterie 34 und steht mit dem negativen Pol der Batterie 36 in
Verbindung. Die Anode 43 der Röhre 41 ist über die Primärspule 54 eines Transformators 54, 55
und die Primärspule 30 des Transformators 29, 30 an den positiven Pol eines Teiles der
Batterie 59 angeschlossen. Das Gitter 44 der Röhre 41 ist über die Gitterbatterie 45 mit einer
Blattfeder 46 verbunden. Letztere schwingt zwischen zwei Kontakten 47 und 48. Vom
Kontakt 48 führt eine Leitung über einen ■ Widerstand 49 zu einer Abzweigstelle der Batterie
59, während der Kontakt 47 mit dem negativen Pol dieser Batterie verbunden ist.
Der Wechselstromerzeuger (Fig. 4, 5 und 6) besteht aus einem dreischenkligen Magnetsystem
61, 62, 63 mit den Spulen 64, 65, 66, der Blattfeder 46 und den Kontaktschrauben
47 und 48. Die beiden Schenkel 62 und 63 bestehen aus dünnen Eisenblechen und bilden
einen zweischenkligen Wechselstrommagneten; ihre Polschuhe 67 und 68 greifen mit den einander
zugekehrten Flächen wellen- oder zickzackförmig ineinander ein, um eine gleichmäßige
Schwingung der Blattfeder zu erzielen (s.Fig. 6). Das Jochstück der beiden Schenkel 62
und 63 ist auf der Stütze 6io festgeschraubt, in
deren Fuß das eine Ende des Magnetkerns 61 eingesetzt ist. Das andere Ende des Kernes 61
endet in einer eisernen Stütze 69, an deren oberem Ende die Blattfeder 46 befestigt ist;
diese ist an dem freien Ende durch aufgenietete Eisenstücke 4O0 verstärkt. Aus der Mitte der
Blattfeder 46 ist eine Zunge 70 ausgeschnitten, die von der Blattfeder 46 mit in Schwingungen
versetzt wird, ohne letztere in ihren Schwingungen zu behindern. Die Zunge trägt an ihrem
freien Ende Kontaktplättchen 71 und 72 und berührt mit diesen bei. den Schwingungen der
Feder 46 abwechselnd die Kontaktschrauben 47 und 48. Die Spule 64 wird von Gleichstrom
durchflossen und magnetisiert die Blattfeder 46, wodurch die Schwingungen dieser Feder verstärkt
werden.
Zu Beginn der Arbeit muß die Feder 46 in irgendeiner Weise, z. B. durch Anreißen von
Hand, in Schwingungen versetzt werden. Sie schwingt dann unter dem Einfluß des mit Hilfe
der Röhre 41 erzeugten Wechselstroms dauernd weiter. Die Wechselstromerzeugung geschieht
in folgender Weise: Schwingt die Blattfeder nach dem Pol 67 hin, so berührt der Zungenkontakt
71 die Schraube 47. Dabei wird das Gitter 44 der Röhre 41 durch die Wirkung der
Gitterbatterie 45 so weit negativ gegen den Glühfaden, daß der Anodenstrom in der Röhre
41 ganz oder nahezu aufhört. Das ruft in der Sekundärspule 54 des Transformators 54, 55
einen Stromstoß hervor, der die Schenkel 62 und 63 so magnetisiert, daß nunmehr die Blattfeder
46 von dem Pol 68 stärker angezogen wird und zu diesem hinüberschwingt. Dadurch trennt
sich der Kontakt 71 von der Schraube 47, und der Kontakt 72 legt sich an die Schraube 48
an. Das hat zur Folge, daß der an dieser Schraube liegende Teil der Batterie 59 die Spannung
der Gitterbatterie überwindet und das Gitter positiv aufladet. Infolgedessen setzt der
Anodenstrom in der Röhre 41 sofort wieder ein. Im Transformator 54, 55 entsteht ein entgegengesetzter
Stromstoß, der die Blattfeder 46 wieder zum Pol· 67 schwingen läßt. Dieses Spiel wiederholt
sich so lange, wie der Röhre von der Batterie 59 Strom zugeführt wird. Der stoßweise
pulsierende Gleichstrom im Anodenkreis der Röhre wird durch einen auf die Frequenz
der Blattfeder abgestimmten Schwingungskreis, bestehend aus den Transformatorenspulen 30
und 54 und dem Kondensator 56, in einen nahezu sinusförmig pulsierenden Gleichstrom verwandelt.
Die hier beschriebene Vorrichtung zur Erzeugung von Wechselstrom bildet keinen wesentlichen
Teil der Erfindung. Die Erzeugung kann z. B. auch durch eine Elektronenröhre mit angekoppeltem
Schwingungskreis in einer der bekannten Schaltungen (z. B. nach Meißner) erfolgen.
Oder es kann Wechselstrom einem vorhandenen Netz entnommen werden. Dieser wird in der Regel eine zu geringe= Frequenz
haben, so daß die Anwendung eines Frequenztransformators zweckmäßig ist. Außerdem
müssen die häufigen Spannungsschwankungen eines gewöhnlichen Starkstromnetzes durch geeignete
Vorrichtungen, z. B. Eisenwiderstände, unschädlich gemacht werden. Anstatt der Batterien können ferner natürlich auch andere
Stromquellen von konstanter Spannung verwendet werden, z. B. Gleichrichter, die mit
einem Wechselstrom, von konstanter Spannung gespeist werden.
Das Zeichengerät besteht aus der Nadel 81 (s. Fig. i, 2 und 3), die in der Mitte einer Saite 82
befestigt ist. Diese Saite ist aus einem Band aus Phosphorbronze oder ähnlichem Material hergestent
und zwischen zwei zweiarmigen Hebeln 84 und 85 so gespannt, daß sie im Luftspalt
eines Magneten 100 frei schwingen kann. An Stelle eines permanenten Magneten kann zwecks
Erzeugung stärkerer Wirkung ein Elektromagnet benutzt werden. Die Schwingungen der
Saite 82 werden verursacht durch einen Wechselstrom, der durch sie hindurchgeleitet wird und
dessen Erzeugung oben beschrieben worden ist. Die Bandform der Saite verhindert störende'
Schwingungen außerhalb der in dem Luftspalt liegenden Ebene, in der die Saite und die Nadel
schwingen. Infolge des Aufschlags der Nadelspitze auf der Zeichenfläche auftretende unregelmäßige
Schwingungen, etwa Torsionsschwingungen, lassen sich verhindern, indem man der Nadel jenseits des Bronzebandes eine
Verlängerung in Gestalt eines längeren Schaftes 91 gibt, der in einer Führung 92 gelagert ist.
Das rechte Ende der Saite 82 ist an dem kürzeren Hebelarm des Hebels 84 befestigt,
der sich um eine Halsschraube 107 dreht. Durch die Stellschraube 116 kann eine Verschiebung
der Saite in ihrer Längsrichtung und damit eine seitliche Einsteuung der Nadel bewirkt werden.
Das linke Ende der Saite 82 ist an dem 1°°
kürzeren Hebelarm des Hebels 85 befestigt, der sich um die Halsschraube 108 dreht und unter
dem Einfluß einer kräftigen Feder 109 steht und die Saite 82 spannt und zugleich die Wirkung
von Längenveränderungen der Saite ausgleicht.
An jedem Ende der Saite 82 ist eine Stromzuführungsleitung befestigt, die zur Spule 38
des Transformators 37, 38 führt.
Bekannt ist die Verwendung von Färbblättern und -bändern, die mittels der Aufschläge
von schwingenden Nadeln schwarze oder farbige Zeichen erzeugen, und ebenso ist die
Verwendung von flüssiger Farbe, Tusche o. dgl. für solcheZwecke'beschrieben (vgl. Patent 506 506,
Kl. 57d). Jedoch ist die Verwendung in Verbindung mit einer Nadel, die an einer schwingenden Saite befestigt ist, insofern eine
Verbesserung, als hierbei eine wesentlich feinere und genauere Wiedergabe der Halbtöne zu erzielen
ist und die Verwendung harter Zeichenflachen (z. B. Metallplatten) möglich wird, die
sonst infolge des Rückschlags zu Störungen der Schwingungen Anlaß geben.
Fig. 2 zeigt eine für bestimmte Zwecke besonders vorteilhafte Form der Nadelspitze, und
zwar Fig. 2 a in der Richtung der Bewegung des Schlittens oder Trägers 3, Fig. 2b in der dazu
senkrechten Richtung gesehen. Die Nadelspitze hat hier die Form einer scharf gekrümmten
Schneide; sie erzeugt beim Aufschlagen sehr kleine, kürzere oder längere Striche, die durch
die Bewegung des Schlittens zu Zeilen zusammentreten. Die Striche greifen nach beiden
Seiten in den Raum der vorher und nachher gezeichneten Zeile über. Dadurch wird erreicht,
daß die einzelnen Zeilen selbst bei einem groben Korn im Bilde nicht leicht erkennbar sind.
Will man statt der durchsichtigen Bildvorlagen (Negative, Diapositive) undurchsichtige
Bilder umzeichnen, so kann das mit einer anderen, in Fig. 7 schematisch dargestellten
Anordnung des Steuergerätes geschehen, die dann an Stelle des in Fig. 1 und 2 dargestellten
* Steuergerätes vor die Bildvorlage zu setzen ist. Bei der Einrichtung nach Fig. 7 ist die Lampe 4a
oberhalb der lichtelektrischen Zelle ga vor der Bildvorlage angeordnet. Das Licht der Lampe 4a
wird durch eine Spiegelfläche 131 auf eine Sammellinse 132 geworfen und gelangt dann
zu einer weiteren Spiegelfläche 133, von der es auf die eine obere Hälfte eines Linsensystems
134 reflektiert wird. Das Linsensystem 134
konzentriert das Licht zu einem sehr engen . Bündel, so daß von der Bildfläche za, die sich
ungefähr in der Brennpunktebene des Linsensystems 134 befindet, ein kleiner Teil stark beleuchtet wird. Das von diesem Teil diffus
zurückgeworfene Licht wird, soweit es auf die andere untere Hälfte des Linsensystems 134
fällt, zu einer Spiegelfläche 135 und weiter zu einer Spiegelfläche 136 geleitet. Von letzterer
gelangt es durch eine öffnung des Gehäuses 8a
in die Zelle %.
Um mit einer kleinen Stromstärke in der Saite 82 genügend starke Schwingungen zu erhalten,
ist es zweckmäßig, die Saite auf Resonanz mit dem die Schwingungen erregenden
Wechselstrom abzustimmen. Fehlt diese Abstimmung, so muß die Saite sehr stark gedämpft
sein, um die bei jedem Aufschlag der Nadel 81 50- durch Stoßerregung erzeugten Eigenschwingungen
schnell abklingen zu lassen. Andernfalls entstehen störende Interferenzen und unscharfe.
Bilder. Da aber starke Dämpfung entsprechende Energiemengen verbraucht, ist es vorteilhafter,
mit abgestimmter Saite zu arbeiten.· Um den Spielraum in der Genauigkeit der Abstimmung
etwas zu vergrößern, kann man nötigenfalls die Dämpfung der Saite auf mechanischem Wege
vermehren durch fächerartige Fahnen aus Stoff, Papier o. dgl., die an der Saite befestigt werden
und eine Luftdämpfung hervorrufen.
Claims (11)
- Patentansprüchk: χ. Einrichtung zum Umzeichnen von Bildern mit geschlossenen Flächen in solche mit aufgelösten Flächen sowie zum Zeichnen von Bildern in beliebigen Farben mittels eines ständig gegen die Zeichenfläche schwingenden Stiftes, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeichenstift an einer von Wechselstrom durchflossenen und im Luftspalt eines Magneten schwingenden Saite befestigt ist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Saite (82) durch eine die Längenänderungen ausgleichende Feder in gleichmäßiger Spannung gehalten wird.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Saite (82) mit einem Ende an einem unter Federwirkung stehenden Hebel (84) und mit dem anderen Ende an einem eine Einstellung in der Längsrichtung der Saite bewirkenden Hebel (85) befestigt ist.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeichenstift aus einer Nadel besteht, deren Spitze die Form einer gekrümmten Schneide hat.
- 5. Einrichtung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß vor die Zeichenfläche ein Farbe abgebendes Medium (Farbband, Kohlepapier o. dgl.) gebracht ist, mittels dessen der Zeichenstift je nach der Stärke seiner Aufschläge mehr oder weniger starke Farbabdrücke an den getroffenen Stellen erzeugt.
- 6. Einrichtung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Saite und der Zeichenfläche ein Behälter mit flüssiger Farbe o. dgl. angeordnet ist mit Öffnungen an der Vorder- und Rückseite, durch die sich die schwingende Nadel hin und her bewegt, dabei sich mit Farbe benetzt und diese je nach Stärke der Schwingungen mehr oder weniger kräftig auf die Zeichenfläche aufträgt.
- 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche ι bis 6, bei der der Strom der lichtelektrischen Zelle in an sich bekannter Weise verstärkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß auf das Gitter (31) einer Verstärkerröhre (32) die Summe einer von der lichtelektrischen Zelle beeinflußten Gleichspannung und einer Wechselspannung wirkt und die Gleichspannung von der lichtelektrischen Vorrichtung gesteuert wird.
- 8. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung des Wechselstroms eine Elektronenröhre angebracht ist, deren Gitter durch eine schwingende Blattfeder (46) mit der Frequenz ihrer Schwingungen aufgeladen und entladen wird.
- 9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurchgekennzeichnet, daß die Blattfeder eine besondere, die Kontakte (71, 72) tragende Zunge (70) besitzt, so daß die größere Masse der Blattfeder in ihren Schwingungen von dem Aufschlagen der Kontakte nicht merklich beeinflußt wird.
- 10. Verfahren zur Herstellung von Bildern, Druckformen u. dgl. mittels einer in einem der Ansprüche 1 bis 9 gekennzeichneten Einrichtung auf einer zu ätzenden Platte o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Metallplatte o. dgl. mit einer die Wirkung des Ätzmittels verzögernden Schutzschicht überr zogen wird, die von einem schwingenden Zeichenstift teilweise zerstört wird, so daß das Ätzmittel je nach der Stärke des Aufschlages später oder früher an die zu ätzende Fläche gelangt.
- 11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die zu ätzende Fläche mit »zwei Schutzschichten überzogen wird, von denen die äußere für das Ätzmittel wenig , oder gar nicht angreifbar ist und an den zu ätzenden Stellen von dem Zeichenstift zerstört werden muß, während die darunterliegende Schicht dem Zeichenstift gestattet, entsprechend der Stärke seines Aufschlags mehr oder weniger tief einzudringen, so daß das Ätzmittel entsprechend früher oder später an die Metallfläche gelangt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE604392C true DE604392C (de) |
Family
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE604392C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE748274C (de) * | 1935-07-05 | 1945-01-26 | Francesco Alice | Verfahren zum Herstellen der Haschuren auf Druckwalzen fuer den Zeug- und Papierdruck mit Hilfe lichtelektrischer UEbertragung |
| DE957126C (de) * | 1952-04-06 | 1957-01-31 | Hell Rudolf Dr Ing | Verfahren zum Herstellen gerasterter Klischees |
-
0
- DE DENDAT604392D patent/DE604392C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE748274C (de) * | 1935-07-05 | 1945-01-26 | Francesco Alice | Verfahren zum Herstellen der Haschuren auf Druckwalzen fuer den Zeug- und Papierdruck mit Hilfe lichtelektrischer UEbertragung |
| DE957126C (de) * | 1952-04-06 | 1957-01-31 | Hell Rudolf Dr Ing | Verfahren zum Herstellen gerasterter Klischees |
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