AT135841B - Fenster. - Google Patents

Fenster.

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AT135841B
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Max Leber
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Max Leber
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Description


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  Fenster. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Fenster, bestehend aus einem im Rohbau des Hauses eingemauerten, rohbearbeiteten Blindstock, in welchem nach Fertigstellung des Aussenverputzes des Hauses die Fensterflügel   aufnehmenden Rahmenstocke   derart eingesetzt sind, dass in der   Schliessstellung   des Fensters die Fensterflügel nur an den   Rahmenstöcken   anliegen. Weitere Kennzeichen der Erfindung liegen in der besonderen Befestigung der   Fensterrahmenstöcke   im Blindstock sowie in einer vereinfachten Vorrichtung zur Abdeckung der zutage tretenden Stellen des Blindstockes. 



   Die bisher   übliche   Einmauerung des Rahmenstockes für die Fensterflügel hat den Nachteil, dass eine fertige Einpassung und Fertigstellung des aus Rahmen und Flügel bestehenden Fensters in der Fabrik oft zwecklos ist, da sowohl durch die Verziehung des Rahmenstoekes während des Einmauerns als auch durch die Verunreinigung desselben meist Nacharbeiten an der Baustelle erforderlich sind, welche die Abpassung beider Teile wieder zerstören und dahin führen, dass Spalten und Schlitze entstehen, durch welche die Zugluft eindringt. Ausserdem können die Anstreicharbeiten erst nach Fertigstellung des Baues an der Baustelle durchgeführt werden. 



   Die Fensterausbildung nach der Erfindung hat den Zweck, das Fenster   möglichst   einpassungsfertig in der Werkstätte herstellen zu können, so dass irgendwelche weitere Bearbeitungen sowie sämtliche Nacharbeiten, wie z. B. Anstreicherarbeiten, an der Baustelle wegfallen. Gemäss der Erfindung ist während des Hausbaues lediglich ein Blindstoek einzubauen. Erst nach Fertigstellung des Aussenverputzes des Hauses werden die vollkommen in der Werkstätte fertiggestellten Rahmenstöcke für die Fensterflügel am Blindstock befestigt. Durch Abdeckung des beim Rohbau des Hauses eingesetzten Blindstockes vermittels Deckplatten entfällt die bisher notwendige Reinigung bzw. Nachbearbeitung desselben. Eine Verziehung der Rahmenstöeke, wie sie bisher bei der Einmauerung von Rahmenstöcken oft erfolgt, wird vermieden.

   Ebenso erübrigt sich eine Verkeilung der geworfenen   Rahmenstöeke   zwecks Einpassung der Fensterflügel. Im Gegensatz zu bekannten Fensterausführungen mit Eisenarmierungen und Ankern sind die Bauarbeiten gegenüber der bisher gebräuchlichen Fensterform nicht abgeändert, keine schweren Konstruktionsteile an die Baustelle zu schaffen und ist die Befestigung zwischen Rahmenstock und Blindstock durch blosse Verschraubung von Holz auf Holz äusserst einfach. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Fig. 1 im Längsschnitt und Fig. 2 im Querschnitt dargestellt. 



   An Stelle des bislang eingemauerten Rahmenstockes wird in gleicher Weise ein   Pfostenblindstock 1   
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 ist, welche bei dem Einbau an der Baustelle dem äusseren   Rahmenstock J des   fertig abgepassten und gestrichenen, aus Rahmenstock 3 und Fensterflügel   4   bestehenden-Fensters als Anschlag dienen. Der äussere Fensterrahmenstoek. 3 wird mit dem eingemauerten   Blendrahmen   1 durch Winkeleisen 5 verschraubt, während der innere   Rahmenstoek 'mit   dem fertig abgepassten und gestrichenen Fenster 4' an der Stirnseite   l'des Blindstockes 1 durch Holzschrauben   6 befestigt wird. Die Sehraubstellen werden durch eine Deckleiste 7 nach aussen abgedeckt, welche gleichzeitig die   Mauerfuge i zimmerseitig   verschliessen.

   Die Abdeckung der zutage tretenden   Flächen   des unbearbeiteten Pfostenblindstockes erfolgt an den beiden Seitenflächen des Fensterrahmens durch Deckplatten 8 (Sperrholzplatten), welche zwischen dem äusseren Rahmenstock 3 und dem inneren Rahmenstock. 3' durch Falzverbindung, Verschraubung, Einschieben od. dgl. festgehalten werden. An der   Unterfläche   des Fensterrahmens erfolgt die Abdeckung des Blindstoekes 1 durch eine Platte 8', welche gleichfalls an beiden Rahmen   3   und 3'befestigt ist. 

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  Das Fensterbrett 9 wird in einem Falz des inneren Rahmenstoekes eingesetzt. Zum Festhalt des oberen Querhauptes des äusseren Rahmenstockes dient ein im   Blindstock   befestigter oberer waagrechter Winkel   10,   an welchem das obere Querhaupt des äusseren Fensterrahmens angesehraubt wird. Der Rahmenstock ist mithin derart eingesetzt, dass in der   Schliessstellung   des Fensters die Fensterflügel nur an den   Rahmenstöcken   anliegen. Die sonstige Ausbildung des Fensters, insbesondere auch in bezug auf den Jalousiekasten sowie auf sonstige Einrichtungen, entspricht durchaus jenen der gebräuchlichen Fenster. 



   Die Rahmenstöcke   J   werden zusammen mit dem Fensterflügel 4 in der Fabrik vollkommen fertig   abgepasst, gestrichen   und lackiert und in diesem Zustand in den eingemauerten   Blindstock   1 an der 
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 durch geringfügige Nacharbeit zum genauen Anliegen gebracht, wobei für den äusseren Rahmenstock die eingemauerte Anschlagleiste und für den inneren Rahmenstock 3' die Stirnfläche 1' des Blindstockes 1 dient. Durch blosse Verschraubung ist das Fenster, ohne dass eine Nachbearbeitung erforderlich, im Gebäude fest und dicht eingebaut. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Fenster, gekennzeichnet durch einen im Rohbau des Hauses eingemauerten, rohbearbeiteten Blindstock (1), in welchem nach Fertigstellung des Aussenverputzes des Hauses die Fensterflügel (4,   4')   aufnehmenden   Eahmenstoeke   (3, 3') derart eingesetzt sind, dass in der   Schliessstellung   des Fensters die Fensterflügel nur an den Rahmenstöcken (3, 3') anliegen.

Claims (1)

  1. 2. Fenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Rahmenstock (3) an dem eingemauerten Blindstock (1) durch Winkeleisen (5) befestigt ist und der innere Fensterrahmenstock (3') an der Stirnseite (1') des Blindstockes (1) aufgeschraubt ist.
    3. Fenster nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Blindstock (1) an seiner äusseren Stirnfläche mit breiten Anschlagsleisten (2) verschraubt ist, welche dem äusseren Rahmenstock (3) als Anschlag dienen.
    4. Fenster nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch im Blindstock (1) befestigte obere waagrechte Winkeleisen (10) zur Befestigung für den oberen Querteil des äusseren Rahmens (3).
    5. Fenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Blindstock (1) durch an dem äusseren und dem inneren Rahmenstoek (3, 3') befestigte Deckplatten (8 und 8') abgedeckt ist. EMI2.2
AT135841D 1931-07-07 1931-07-07 Fenster. AT135841B (de)

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AT135841B true AT135841B (de) 1933-12-11

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ID=3638934

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