AT135694B - Verfahren zur Verwertung der fühlbaren Wärme der Abgase von Entgasungsöfen, insbesondere jener in Gaswerken und Kokereien. - Google Patents

Verfahren zur Verwertung der fühlbaren Wärme der Abgase von Entgasungsöfen, insbesondere jener in Gaswerken und Kokereien.

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Harald Dr Ing Kemmer
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  Verfahren zur Verwertung der fühlbaren Wärme der Abgase von   Entgasungsofen,   insbesondere jener in Gaswerken und Kokereien. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Verwertung der fühlbaren Wärme der Abgase von   Entgasungsöfen,   insbesondere jener in Gaswerken und Kokereien. 



   Es ist bekannt, dass in diesen Verbrennungsprodukten grosse Wärmemengen enthalten sind. für die eine wirtschaftliche und   zweckmässige   Verwertung bisher noch nicht gefunden werden konnte. Man hat zwar versucht, diese Abhitze für Dampferzeugung zu verwenden, um sie auf diese Art und Weise nutzbar zu machen. Alle in dieser Richtung unternommenen Versuche haben jedoch nicht zu einem wirtschaftlich befriedigenden Ergebnis geführt, da sieh bei den bekannten Verfahren ein Dampfpreis ergibt, der höher als der Preis für mit andern Mitteln erzeugtem Dampf ist. 



   Um nun die fühlbare Wärme der Verbrennungsprodukte in wirtschaftlicher und zweckmässiger Form auszunutzen, wird erfindungsgemäss vorgeschlagen, sie zur Erzeugung von Kälte in ein-oder mehrstufigen   Absorptionskältemaschinen   zu benutzen. 



   An und für sich ist es nicht mehr neu, unbenutzt Wärmequellen zur Kälteerzeugung zu verwenden. So ist beispielsweise schon vorgeschlagen worden, den Abdampf von Dampfmaschinen oder die Auspuffgase von Verbrennungsmotoren zur Verdampfung von leicht verdunstbaren Flüssigkeiten, wie z. B. Ammoniak, zum Zwecke der Kälteerzeugung zu verwerten. Auch ist es bekannt, Leuchtgas zum Zweck der Ausscheidung von Bestandteilen tiefzukühlen, wie auch die Tiefkühlung bei der Zerlegung von Destillationsgas in seine Bestandteile Gemeingut der Gastechnik ist. 



   Es ist aber noch nicht bekannt, die fühlbare Wärme der in Gaswerken, Kokereien und ähnlichen Kohledestillationsbetrieben anfallenden Verbrennungsprodukte zur Erzeugung von Kälte in Absorptionskältemaschinen und diese Kälte zur Reinigung der Destillationsgase zu benutzen. Dieses Verfahren hat aber gerade für die genannten Betriebe eine besondere Bedeutung, weil auf diese Weise die bedeutenden Mengen von Abhitze wirtschaftlich und zweckmässig verwertet werden können, wodurch beispielsweise die Wirtschaftlichkeit der Gaserzeugung, die im Rahmen der Volkswirtschaft eine bedeutende Rolle spielt, erhöht wird. 



   Die Erfindung besteht also in der Vereinigung der beiden an sich für andere   Zweeke   bekannten Massnahmen, nämlich einerseits die fühlbare Abgaswärme in   Ammoniakkältemaschinen   für das Austreiben des Ammoniakgases aus seiner Lösung zu verwenden und anderseits die Gase behufs Reinigung tiefzukühlen. 



   Ein besonderer Vorzug des Verfahrens ist darin zu erblicken, dass die gemäss der Erfindung gewonnene Kälte an Ort und Stelle zur Reinigung der erzeugten Destillationsgase verwendet werden kann und diese ein sehr reines Gas ergibt. Die hohen Anforderungen, die heute an die Gasverteilung   in Städten (Regler, Gasmesser, Gasgeräte und dgl. ) in bezug auf Gasbeschaffenheit und Gasdruek sowie   Sicherheit der Gasversorgung gestellt werden, setzen ein Gas voraus, das absolut trocken und frei von allen   niederschlagsfähigen   Bestandteilen ist, die geeignet sind, Anfressungen an den Gasleitungen hervorzurufen oder diese zu verstopfen. Diesen Bedingungen entspricht ein durch fraktionierte Tiefkühlung bis   zu-25  C   gereinigtes Destillationsgas.

   Darüber hinaus besitzt aber dieses Reinigungsverfahren noch den Vorteil, dass die erforderlichen Anlagen billiger und einfacher als die nach den bisher üblichen Verfahren arbeitenden Anlagen sind, so dass sich neben wirtschaftlichen Vorteilen auch solche technischer Natur ergeben. 



   Die in den in den Gaswerken und Kokereien anfallenden Verbrennungsprodukten enthaltene fühlbare Wärme ist gross genug, um das gesamte Nutzgas nach dem Tiefkühlverfahren zu reinigen und jede gewünschte Kältetemperatur zu erhalten. Da bei der fraktionierten Tiefkühlung immer sehr kalte Laugen vorhanden sind, die höchstens so weit erwärmt werden, dass sie noch zur Eiserzeugung ausreichen, kann als Nebenprodukt auch Eis erzeugt werden. Es steht sogar genügend Ammoniakkondensat für andere Zwecke zur   Verfügung,   beispielsweise für eine weitere gewerbliche Kälteabgabe und für die Belieferung von Sportplätzen mittels Fernleitungen für flüssiges Ammoniak. 

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  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Verwertung der fühlbaren Wärme der Abgase von Entgasungsöfen. insbesondere jener in Gaswerken und Kokereien, dadurch gekennzeichnet, dass die fühlbare Abgaswärme unter Ausnutzung in Ammoniakkältemaschinen für das Austreiben des Ammoniakgases aus seiner Lösung zur Tiefkühlung und Reinigung des erzeugten Gases verwendet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT135694D 1927-12-06 1928-12-05 Verfahren zur Verwertung der fühlbaren Wärme der Abgase von Entgasungsöfen, insbesondere jener in Gaswerken und Kokereien. AT135694B (de)

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