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hindurchgehen, ist ein Ölbehälter 16 befestigt, welcher die gesamte Kontaktanordnung enthält. Der Antrieb der Einrichtung erfolgt hier von aussen durch die Welle 17, welche mit einem Antriebsorgan isoliert verbunden ist. Die Antriebswelle kann aber auch durch den Isolator 14 geführt werden. Die Bewegung der Welle 17 wird durch Zahnräder 18, 19, 20 auf die Welle 15 übertragen, welche den Hauptkontakt 1, den Vorkontakt 2 und den diese beiden Kontakte verbindenden Widerstand 3 trägt. Der Hauptkontakt 1 ist mit einem Schleifring 21 verbunden, von welchem die Spannung bzw. der Strom abgenommen und an das Gehäuse 16 und über den Anschluss 4 an das Netz weitergeleitet wird.
Die beweglichen Kontakte 1 und 2 stellen mit den feststehenden Kontakten 5 usw. wahlweise Verbindung her. Das Überschalten geschieht sprunghaft, wobei der Kraftspeicher 22 gespannt wird und der unter Wirkung der Feder 23 stehende Rastenhebel24 die jeweilige Endstellung auf der betreffenden Schaltstufe genau festlegt. Der Rastenhebel 24 wird nach dem Spannen des Kraftspeichers 22 kurz vor dem Überschalten aus der Zahnlücke des Rades 25 herausgehoben und springt nach Ausführung der Drehbewegung wieder in die nächste Rast ein. Die Scheibe 25 enthält so viel Rasten, als Schaltstufen vorhanden sind.
In Fig. 3 ist ein derartiger Lastschalter für einen Stufentransformator mit Anzapfungen dargestellt, welche zu beiden Seiten der Unterbrechungsstelle einer aus zwei Teilen I, II zusammengesetzten Wicklung liegen. Der Lastschalter besitzt feste Kontakte 5 a-9 a, welche an die Anzapfungen 5b-9b der Wicklungs- teile I, II so angeschlossen sind, dass immer zwei verschiedenen Seiten angehörende feste Kontakte nebeneinanderliegen und durch den Hauptkontakt 1 überbrückt werden. Der Vorkontakt 2, welcher mit dem Hauptkontakt durch den Widerstand 3 verbunden ist, arbeitet im übrigen wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2.
In den Fig. 4a-4e ist schliesslich noch eine Einrichtung dargestellt, bei welcher zwei Vorkontakte verwendet werden, welche nach jeder der beiden Drehbewegungen über den Hauptkontakt hervorstehen und je durch einen Widerstand mit dem Hauptkontakt verbunden sind. In Fig. 4a ist die Dauerstellung gezeichnet, wobei sich also kein Widerstand im Stromkreise befindet. Die Fig. 4b stellt eine Zwischenstellung beim Überschalten dar, wobei der eine Widerstand eingeschaltet ist. Fig. 4e stellt die mittlere Zwischenstellung dar, in welcher beide Anzapfungen vorübergehend gleichzeitig über die beiden Widerstände mit dem Netz verbunden werden, wobei aber ein Kurzschluss der eingeschalteten Stufe durch die Widerstände begrenzt wird.
Es sei noch darauf hingewiesen, dass sich die Vor-und Hauptkontakte in allen Fällen überschneiden, so dass der Hauptkontakt schon aufläuft, bevor der Vorkontakt den festen Kontakt verlassen hat.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Regelschalter für Stufentransformatoren mit kreisförmiger Anordnung der an die Anzapfungen angeschlossenen festen Kontakte, welche ihrerseits von einem mit dem Zwischenwiderstand auf der Achse drehbar beweglichen Doppelkontakt in Reihenfolge der Anzapfungen durchlaufen werden, dadurch gekennzeichnet, dass eine unter Wirkung eines Kraftspeichers erfolgende momentane Schaltung für denjenigen Teil der Kreisbewegung vorgesehen ist, welcher zwischen zwei Dauerkontaktstellungen liegt.