AT135315B - Ausgleichsvorrichtung für Schiebefenster od. dgl. - Google Patents

Ausgleichsvorrichtung für Schiebefenster od. dgl.

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AT135315B
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compensation device
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William Young
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William Young
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Description


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  Ausgleichsvorrichtung für Sehiebefenster od. dgl. 



   Es sind bereits   Ausgleichsvorrichtungen   für Schiebefenster od. dgl. bekanntgeworden, bei denen beim Heben und Senken des Fensters eine Torsionsfeder wirkt. Auch die Erfindung betrifft eine Ausgleichsvorrichtung, bei welcher eine Feder verwendet wird ; erfindungsgemäss wird jedoch innerhalb der Feder eine Welle angeordnet, die mit einem Gewinde versehen ist, durch welches eine   Mutterhülse,   die gegen die erwähnte Feder drückt, gegen letztere bewegt wird. Wenn sich also die Welle verdreht, dann bewegt sich die Mutterhülse entlang des Gewindes und erhöht den Federdruck, so dass sofort nach Freigabe der Welle diese durch die Gegenwirkung der Druckfeder vermittels der Mutterhülse in die Normallage   zurüekverdreht   wird.

   An der Welle können Antriebsseheiben oder Walzen zum Anbringen von Seilen od. dgl., die das Fenster od. dgl. tragen, angebracht sein. 



   Nachdem bei der oben beschriebenen Anordnung die Zugwirkung der an den Scheiben befestigten Seile erhöht wäre, wenn der Federdruck das Maximum erreicht, was aber in vielen Fällen nicht erwünscht ist, wenn z. B. ein gleichmässiger Druck ausgeübt werden soll, kann diesem Nachteil nach einer wichtigen Ausführung der Erfindung dadurch vorgebeugt werden, dass die Steigungshöhe des Gewindes veränderlich ist. Als ein Beispiel kann an der Welle eine Gewindenut von verschiedener Steigung angebracht sein, wobei im Schlitz der Welle eine Kugel, Stift od. dgl. bewegt wird. Bei dieser Anordnung nimmt die Steigung des Gewindes um so mehr ab, je mehr der Federdruck erhöht wird.

   Die Änderung der Steigung oder Winkels ist so ausgeführt, dass der erhöhte Federdruck ausgeglichen wird, wenn die Mutterhülse entlang der Welle bewegt wird, wodurch eine konstante Zugwirkung des Seiles gewährleistet ist. Selbstverständlich kann nach dieser Methode nach Wunsch auch ein   ungleichmässiges   Anziehen eingestellt werden. 



   Zwei beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 die Seitenansicht des nach der Erfindung ausgestatteten Endteiles eines Fensters in der gehobenen Lage, Fig. 2 einen Längsschnitt der Fig. 1 und Fig. 3 einen   Längsschnitt   einer   abgeänderten   Ausführungsform, Fig. 4 zeigt den Längsschnitt einer weiteren Ausführung. 



   Im Sinne der Fig. 1 und 2 sind mit   i   und B zwei Wellen bezeichnet, welche miteinander durch eine Kupplung C verbunden sind. Die äusseren Enden der beiden Wellen   A   und B sind von eckigem Querschnitt und weisen je eine Walze oder Aufrollscheibe D auf, an welchen das eine Ende je eines sehr dünnen Bandes E befestigt ist ; das andere Ende dieser beiden Kabeln ist im oberen Teil des Fensters F angebracht. Die Welle B ist mit Schraubengewinde versehen, auf welchem eine   Mutterhülse   G sitzt. 



  Das eine Ende einer Feder H wirkt gegen das Ende der   Mutterhülse   G, während das andere Ende der Feder gegen die Stellschraube J drückt, an welcher eine Einstellmutter K aufgeschraubt ist. An der Einstellmutter K sind Löcher L vorgesehen, damit die Einstellmutter verdreht werden kann, wenn der Federdruck geändert werden soll. Die gesamte Einrichtung ist in einem Gehäuse H eingeschlossen, und die Wellen A und B sind in Lagerteilen N im Gehäuse in zentrischer Lage gehalten. 



   Die Fig. 3 zeigt eine Welle M', die ein Gewinde von veränderlicher Steigung aufweist, wobei die Steigung des Gewindes in dem Masse abnimmt, dass beim Niederlassen des Fensters das beschleunigte Zusammendrücken der Feder H, welches durch die   Mutterhülse O   hervorgerufen wird, während diese sich entlang der Welle bewegt, ausgeglichen wird durch die stufenweise abnehmende Steigung des Gewindes, so dass der resultierende Druck an der Welle zwischen der Feder und dem Steigungswinkel des Gewindes konstant bleibt (bzw. so gross bleibt, wie dies eben erwünscht ist) während der gesamten Bewegung des Fensters. Die Mutter besteht bei dieser Ausführungsform aus einer Hülse 0, an welcher eine Kugel oder ein Bolzen P befestigt ist, welche mit einer Gewindenut der Welle   M'zusammenwirkt.   

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   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist die folgende : Wenn das Fenster hinunterbewegt wird, werden die Wellen verdreht und durch diese die   Mutterhülse ss gegen   die Feder H verschoben. Dadmch wird die Feder so stark zusammengepresst, dass sie das Fenster, wenn dieses in der   heruntergezogenen   Lage freigegeben wird, augenblicklich in die gehobene Lage zurückkehrt.

   Bei   der Ausführung nach   Fig. 3, bei welcher ein Gewinde mit veränderlicher Steigung vorgesehen ist, unterscheidet sich die Wirkungweise nur insofern als das Fenster in jeder Lage, in welche es hinuntergezogen wird, auch beim Loslassen verharrt, weil die Steigung des Gewindes im Einklang mit der zunehmenden Federspannkraft von vornherein so veränderlich ist, dass der resultierende Druck bei jeder Lage   der Mutterhülse das   Fenstergewicht auszugleichen vermag. 



   Es ist selbstverständlich, dass die Ausgleichsvorrichtung im Sinne der Erfindung in verschiedenen Arten ausgeführt werden kann. So z. B. ist es möglich, die Welle feststehend anzuordnen, wobei dann das äussere Gehäuse als Aufrollscheibe wirkt, auf welche die Kabel befestigt werden können. Eine solche Ausführung ist in der Fig. 4 dargestellt. Die Welle ist an ihren beiden Enden in Trägern R fixielt, während das äussere Gehäuse   1,   zum Ab-und Aufrollen der Tragbänder jE dient, indem es mit den Auf-   rollseheiben   S fest verbunden ist. Im übrigen ist die Wirkungsweise sinngemäss dieselbe wie bei den oben beschriebenen Einrichtungen. 



   Die Ausgleichsorgane können auch so angeordnet werden, dass sie mit dem Fenster in anderer Weise als beschrieben in Verbindung. stehen oder sie können mit dem Fenster od. dgl. eine Einheit bilden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Ausgleichsvorrichtung für alle Arten von mechanisch betätigten, aufgehängten Schiebefenstern od. dgl., gekennzeichnet durch die Anordnung einer Welle   B,   welche mit einem Schraubengewinde versehen ist, auf welchem eine   Mutterhülse (G)   sitzt, gegen die eine Feder (H) wirkt, die durch Einstellorgane verschieden stark angespannt werden kann, wobei die Welle auch Aufrollscheiben oder Walzen (D) für die Kabel od. dgl., durch welche das Fenster gehoben wird, trägt.

Claims (1)

  1. 2. Ausgleichsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schraubengewinde veränderliche Steigungshöhe besitzt.
    3. Ausgleichsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle feststehend, während das äussere Gehäuse (li drehbar angeordnet ist, so dass dasselbe als Aufrollscheibe, an welcher die Kabel befestigt sind, dienen kann. EMI2.1
AT135315D 1931-09-25 1932-08-22 Ausgleichsvorrichtung für Schiebefenster od. dgl. AT135315B (de)

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GB135315X 1931-09-25

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AT135315B true AT135315B (de) 1933-11-10

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ID=10024667

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AT135315D AT135315B (de) 1931-09-25 1932-08-22 Ausgleichsvorrichtung für Schiebefenster od. dgl.

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