AT135186B - Elektrische Entladungslampe. - Google Patents

Elektrische Entladungslampe.

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  Elektrische Entladungslampe. 



   Um elektrische Entladungslampen bei geringer Leistungsaufnahme für den Betrieb an   üblichen  
Netzspannungen einzurichten und ihnen gleichzeitig eine handliche, kleine Gestalt zu geben, ist es bekannt, eine U-förmig oder   ähnlich   gebogene kleine Entladungsröhre in einer gesoekelten Glasglocke von glüh-   lampenähnlicher   Gestalt unterzubringen. Die Erfindung bezweckt, eine besonders gute Ökonomie derartiger Entladungslampen unter Beibehaltung der gedrängten, kleinen Bauart zu erreichen.

   Zu diesem Zwecke ist erfindungsgemäss der zur Stabilisierung der Entladung dienende, den Unterschied zwischen   Zünd-und   Brennspannung ausgleichende Vorschaltwiderstand zwischen den Schenkeln der
U-förmig oder   ähnlich   gekrümmten Entladungsröhre angeordnet und diese in an sich bekannter Weise mit einer Füllung aus Edelgasen und Metalldämpfen, etwa einer Füllung aus einem Neon-Helium-Gemisch und   Natriumdampf,   versehen. Der Vorschaltwiderstand gibt hiebei trotz seiner Unterbringung im Innern der gesoekelten Aussengloeke zu keiner unnötigen Vergrösserung derselben Anlass und erfüllt gleichzeitig die Aufgabe, als Heizelement für die eingebaute kleine Entladungsröhre zu dienen.

   Durch die Wärmeeinwirkung des Vorschaltwiderstandes wird der Dampfdruck des Metalldampfes wesentlich vergrössert und auch während des ganzen Betriebes ständig in gleich grosser Höhe aufrechterhalten, was sowohl eine sehr grosse und gleichmässige Leuchtdichte des ausgestrahlten Lichtes als auch einen sehr ökonomischen
Betrieb der Lampe sicherstellt. Ein besonders einfacher Aufbau der Lampe wird hiebei erreicht, wenn erfindungsgemäss ein im Fussrohr der äusseren   Lampenglocke   eingeschmolzener zentraler Stützdraht sowohl zur Befestigung des Vorsehaltwiderstandes als auch gleichzeitig zur Befestigung   der U-förmig   oder ähnlich gekrümmten Entladungsröhre ausgenutzt wird.

   Um die heizende Wirkung des   Vorschalt-   widerstandes zu erhöhen und dadurch zu erreichen, dass die Entladungsröhre auf jeden Fall die erforderliche Temperatur während des Betriebes beibehält, kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Aussenglocke mit einem die   Wärmeabstrahlung   absorbierenden Gase, z. B. Kohlendioxyd, gefüllt sein. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäss ausgebildeten Entladunglampe in Fig. 1 in Vorderansicht und in Fig. 2 im Längsschnitt dargestellt. 



   Die Lampe hat die Gestalt einer gewöhnlichen Glühlampe und besitzt, ähnlich wie diese, ein Glasgefäss   1,   ein Fussrohr 2 mit   zugeschmolzenem     Entlüftungsröhrchen 3   und zwei in der Quetschstelle 4 eingeschmolzen   Stromzuführungen   5,6, von denen die eine mit der Bodenplatte 7 und die andere mit der Hülse 8 des Sockels verbunden ist. In der Quetschstelle 4 ist zentral in dem Gefäss 1 stehend ein Stützdraht 9 eingeschmolzen, dessen oberes Ende zu einer Befestigungsschlaufe 10 für eine   U-förmig   gebogene Entladungsröhre 11 ausgebildet ist. Letztere besitzt eine Edelgasfüllung, etwa ein NeonHelium-Gemisch von 10 mm Druck, und ein verdampfbares Metall, etwa Natrium.

   In den kammerartig erweiterten Endteilen 12 der Entladungsröhre 11 sind   Hohlblechelektroden   13 eingebaut, die zweckmässig mit an sich bekannten elektronenemittierenden Stoffen, insbesondere Erdalkalimetallen oder deren Verbindungen, bedeckt sind, obwohl diese Stoffe aber gegebenenfalls auch im Innern der dann bis auf einige geringe Austrittsöffnungen geschlossenen   Hohlblechelektroden   untergebracht werden könnten. 



  Statt solcher im Betriebe kalt bleibender Blechelektroden könnten aber auch die bekannten Glühelektroden verwendet werden, die ganz oder zum wesentlichsten Teile aus elektronenemittierenden Stoffen hergestellt sind und durch die Entladung selbst aufgeheizt werden. Im Innern der Röhre 11 ist in bekannter 

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 Weise ein von Elektrode zu Elektrode reichender, zur Zünderleiehterung dienender Draht 14 ausgespannt, der durch Glasperlen 15 an den Elektroden 13 befestigt, also an diesen isoliert gehaltert ist. Der Draht 14 kann aber auch anders im Innern der Röhre befestigt werden und auch, wie bekannt, durch einen auf der   Innen-oder Aussenwand   der Röhre angebrachten schmalen Belagstreifen aus leitfähigem Stoffe, etwa aus Aquadag, ersetzt werden. Zwischen den beiden Schenkeln der Röhre 11 ist erfindungsgemäss 
 EMI2.1 
 besteht.

   Der Vorschaltwiderstand ist mittels Klammern 18 am Stützdraht 9 befestigt. Der Draht 17 des gleichzeitig als Heizelement für die Röhre 11 dienenden   Vorschaltwiderstandes   ist einerseits mit dem einen   Durchführungsdraht   19 der Entladungsröhre 11 und anderseits mit dem in das   Gefäss 1   eintretenden Ende der Stromzuführung 5 verbunden, so dass er mit der einen Elektrode der Entladungsröhre 11 in Reihe liegt.   Der andere Durchführungsdraht 2C der Entladungsröhre. H   ist unmittelbar mit dem in das Gefäss 1 eintretenden Ende der andern Stromzuführung 6 verbunden. 



   Beim Einschalten der Lampe   bildet sich zunächst eine Glimmentladung   längs des Zünddrahtes 14 aus, die sofort in eine den gesamten Innenraum der Röhre 11 erfüllende, von Elektrode zu Elektrode reichende Glimmentladung des anwesenden Edelgases übergeht. Durch Wirkung dieser Glimmentladung und auch durch die Wärmestrahlung des gleichzeitig als Heizelement dienenden   Vorsehalt-   widerstandes 16, 17 wird das in der Röhre 11 vorhandene leicht verdampfbare Metall, etwa Natrium, 
 EMI2.2 
 Gase von niedrigem Druck, z. B. mit   0'l-10 mn   Kohlensäure, gefüllt. 



   Erfindungsgemäss ausgebildete Lampen zünden bei Verwendung einer Natriumdampffüllung sehr sicher an 220 Volt und geben bei einer Leistungsaufnahme von 6 Watt eine Lichtausbeute von   0-7 Watt/HK. Derartige   Lampen sind zufolge ihres geringen   Wattverbrauehes   besonders zur Dauerbeleuchtung,   zufolge ihrer auffallend monochromatischen Gelbfärbung, aber auch   mit Vorteil für Reklamezwecke geeignet. 



   Die Gestalt des zwischen den Schenkeln der   Entladungsröhre   eingebauten, als Heizelement 
 EMI2.3 
 andere sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrische Entladungslampe, bei der eine U-förmig oder   ähnlich   gekrümmte, mit Edelgasen und auch Metalldämpfen gefüllte kleine   Entladungsröhre   in einer gesoekelten Glasglocke untergebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Stabilisierung der Entladung dienende   Vorsehaltwiderstand M,   17) zwischen den Schenkeln der Entladungsröhre (11) angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Elektrische Entladungslampe nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der Vorschaltwiderstand (16, 17) als auch die den Vorschaltwiderstand einschliessende U-förmig oder ähnlich gekrümmte Entladungsröhre (11) an einem im Fussrohr (2) der äusseren Lampengloeke (1) eingeschmolzenen zentralen Stützdraht (9) befestigt sind.
    3. Elektrische Entladungslampe nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Lampenglocke (1) mit einem die Wärmestrahlung absorbierenden Gase von geringem Druck, z. B. mit 0'1-10 mm Kohlensäure, gefüllt ist.
AT135186D 1932-02-22 1932-12-13 Elektrische Entladungslampe. AT135186B (de)

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AT135186D AT135186B (de) 1932-02-22 1932-12-13 Elektrische Entladungslampe.

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