DE680300C - Elektrische Leuchtroehre mit positiver Gassaeule und innerer Bedeckung mit Fluoreszenzstoffen - Google Patents

Elektrische Leuchtroehre mit positiver Gassaeule und innerer Bedeckung mit Fluoreszenzstoffen

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Publication number
DE680300C
DE680300C DES125153D DES0125153D DE680300C DE 680300 C DE680300 C DE 680300C DE S125153 D DES125153 D DE S125153D DE S0125153 D DES0125153 D DE S0125153D DE 680300 C DE680300 C DE 680300C
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DE
Germany
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tube
gas column
fluorescent substances
positive gas
inner cover
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Expired
Application number
DES125153D
Other languages
English (en)
Inventor
Jacques Becquemont
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Claude Paz et Visseaux SA
Original Assignee
Societe Anonyme pour les Applications de lElectricite et des Gaz Rares Etablissement Claude Paz et Silva
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
    • H01J61/38Devices for influencing the colour or wavelength of the light
    • H01J61/42Devices for influencing the colour or wavelength of the light by transforming the wavelength of the light by luminescence

Landscapes

  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)
  • Luminescent Compositions (AREA)

Description

  • Elektrische Leuchtröhre mit positiver Gassäule und innerer Bedeckung mit Fluoreszenzstoffen Es ist bekannt, die Wände der elektrischen Leuchtröhren mit positiver Gassäule mit einem fluoreszierenden Stoff zu überziehen, in der Absicht, ihre Lichtausbeute zu erhöhen und die Färbung zu verändern; die in diese Röhren eingeschlossene Füllung besteht aus einem Gemisch von Edelgasen und Quecksilberdampf, wobei die von dem letzteren ausgesandten ultravioletten Strahlen die Fluoreszenz erregen.
  • Die Gegenwart des Quecksilberdampfes in, dem gasförmigen Gemisch der Röhre ,erschien dabei für die Verwirklichung einer genügenden Lichtausstrahlung seitens der Fluoreszenzstoffe unentbehrlich, wenigstens bei denjenigen unter ihnen, die nicht in genügender Weise durch die sichtbaren Strahlen erregbar sind.
  • Aber dieAnwendung des Quecksilberdamp. fes in diesen Röhren kann ernste Unannehmlichkeiten zur Folge haben: Einerseits bilden sich auf dem Fluoreszenzstoff nach einer gewissen Brenndauer dunkle Flecken, wodurch die Lichtausbeute des genannten Stoffes herabgesetzt wird.
  • Andererseits wird die von der Temperatur abhängige Spannung des Quecksilberdampfes bei kaltem Wetter (gegen o oder - 5° C) so gering, daß das dieser Temperatur ausgesetzte Quecksilber der Röhre sich zum größten Teil verdichtet, wodurch Veränderungen der Leuchtfarbe, der Verteilung dieser Farbe längs der Röhre und der elektrischen Eigenschaften, der Lichtstärke und der Fluoreszenz der Röhre hervorgerufen werden; das Quecksilber kann dann nicht mehr Strahlen von der für die Erregung des Fluoreszenzstoffes genügenden Stärke aussenden.
  • Außerdem hat das Quecksilber bekanntlich selbst bei normalen Temperaturen die Neigung, nach einem Ende der Röhre zu wanlern, wobei das entgegengesetzte Ende sein Quecksilber und damit seine Fluoreszenz verliert.
  • Es wurde gefunden, daß, wenn man auf. gewöhnliche Weise durch Vereinigung irgeiel:5 eines Gases, besonders eines Edelgases ohne Quecksilberdampf, mit einem der heute gebräuchlichen Fluoreszenzstoffe in der Röhre, inan kein praktisch anwendbares Ergebnis erhält. Es gibt aber eine Zusammenstellung fron ' bestimmten Edelgasen mit gebräuchlichen Fluoreszenzstoffen, die einen bedeutenden Leuchteffet liefert bei einem praktisch annehmbaren Energieverbrauch.
  • Um den genannten Übelständen durch Weglassen des Quecksilberdampfes in diesen Röhren abzuhelfen und der Röhre auf ihrer ganzen Länge eine auf die Dauer gleichmäßige und von der äußeren Temperatur unabhängige Leuchtkraft und Leuchtfarbe zu geben; wird erfindungsgemäß bei einer Leuchtröhre mit positiver Gassäule, die mit Xenon, Krypton oder einer Mischung dieser Gase unter einem Druck von i bis io mm Quecksilbersäule und unter Ausschluß von Quecksilberdampf gefüllt ist und deren Innenwand mit einer Fluoreszenzschicht bedeckt ist, diese Fluoreszenzschicht aus Zinksilicat hergestellt.
  • Die beiden erwähnten Edelgase erregen die Fluoreszenz eines Zinksilicatpulvers viel wirksamer, als sie es bei den anderen in d;eseaz Röhren gebräuchlichen Fluoreszenzstoffen tun und als die anderen drei Edelgase auf Zinksilicat oder irgendeinem dieser letzterien Pulver einwirken. Die erzielte Wirkung ist so bedeutend, daß die Anwendung des Quecksilbers vermieden werden kann. Z. B. eine 'Röhre, die im Innern mit fluoreszierendem Zinksilicatpulver bedeckt ist und mit einem 'Strom von 25 Miniampere gespeist wird, hat in den Grenzen des angegebenen Druckes nureine unbedeutende fluoreszierende Leuchtkraft, wenn sie mit Helium oder Neon gefüllt ist; sie hat dagegen schon eine beachtliche Fluoreszenzlichtstärke, wenn sie mit reinem Argon unter einem Druck von 2 mm Quecksilbersäule steht, der im wesentlichen dem für die höchste Lichtausbeute dieser Röhre erforderlichen Druck entspricht und unter demselben Druck eine fünf- bis achtfache Fluoreszenzlichtstärke, wenn sie mit Xenon gefüllt ist.
  • Die Brauchbarkeit der neuen Röhre wird dadurch erhöht, daß das Xenon einen geringen Spannungsabfall je Meter Röhre aufweist. Für eine gleiche Stromstärke und einen gleichen Durchmesser verbraucht die mit Xenon gefüllte Röhre eine 2, 5mal geringere Energie als die gleiche Röhre mit Quecksilberfüllung. Es ist gefunden, daß zur Erzielung der besten Lichtausbeute zweckmäßig Röhren von verhältnismäßig großem Durchmesser, d. h. von .etwa q.o bis $o mm, verwendet werden, die mit Stromstärken von ,etwa 5o bis ioo Milliampere betrieben werden. Mit diesen Röhren, die z. B. im Innern mit einer Schicht von Zinksilicat in Pulverform versehen und mit Xenon unter einem Druck von i mm gefüllt waren sowie seit einer Stromstärke von ioo Milliampere betrieben wurden, ist ein Stromverbrauch von weniger als i Watt je Dezimalkerze festgestellt. Die Röhre kann mit elektrischem Strom jeder Art, mit Gleich- oder Wechselstrom, und vorteilhaft mit Hochfrequenzströmen betrieben werden. Sie kann auch mit Strömen von solcher Stärke betrieben. werden, daß die Erzeugung eines Funkenspektrums der Gasfüllung erreicht wird. Im letzteren Falle ist die Lichtausbeute noch größer.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Elektrische Leuchtröhre mit positiver Gassäule; die mit Xenon oder Krypton oder einer Mischung dieser Gase unter einem Druck von i bis i o mm Queeksilbersäule und unter Aüsschluß von Quecksilberdampf gefüllt ist und deren Innenwand mit einer Fluoreszenzscbicht bedeckt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Fluoreszenzschicht durch ein Zinksilicat gebildet wird:
DES125153D 1935-12-07 1936-12-01 Elektrische Leuchtroehre mit positiver Gassaeule und innerer Bedeckung mit Fluoreszenzstoffen Expired DE680300C (de)

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FR680300X 1935-12-07

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ID=9022175

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DES125153D Expired DE680300C (de) 1935-12-07 1936-12-01 Elektrische Leuchtroehre mit positiver Gassaeule und innerer Bedeckung mit Fluoreszenzstoffen

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DE (1) DE680300C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972920C (de) * 1951-07-12 1959-11-05 Arnulf Grabbert Anzeigevorrichtung zur UEberwachung der Abstimmung von mit Kurz-, Ultrakurz- oder Dezimeterwellen arbeitenden elektromedizinischen Geraeten mit einer Gasentladungsroehre
DE29606857U1 (de) * 1996-04-16 1998-01-29 Weth, Gosbert, Dr.med. Dr.rer.nat., 95346 Stadtsteinach Leuchtmittel für therapeutische Zwecke

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972920C (de) * 1951-07-12 1959-11-05 Arnulf Grabbert Anzeigevorrichtung zur UEberwachung der Abstimmung von mit Kurz-, Ultrakurz- oder Dezimeterwellen arbeitenden elektromedizinischen Geraeten mit einer Gasentladungsroehre
DE29606857U1 (de) * 1996-04-16 1998-01-29 Weth, Gosbert, Dr.med. Dr.rer.nat., 95346 Stadtsteinach Leuchtmittel für therapeutische Zwecke

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