AT134922B - Elektrische Anlage mit einer oder mehreren Entladungsröhren, die eine Gasfüllung, eine Kathode und zwei oder mehr Anoden enthalten. - Google Patents

Elektrische Anlage mit einer oder mehreren Entladungsröhren, die eine Gasfüllung, eine Kathode und zwei oder mehr Anoden enthalten.

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AT134922B
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  Elektrische Anlage mit einer oder mehreren Entladungsröhren, die eine Gasfüllung, eine Kathode und zwei oder mehr Anoden enthalten. 
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   Enthält eine derartige Entladungsröhre zwei oder mehr Anoden und ist keine   Hilfszündvorrich-   tung vorhanden, so stösst man bei der Zündung auf Schwierigkeiten, die in ähnlichen Entladungsröhren, in denen nur eine Anode vorhanden ist, nicht auftreten. 



   Diese Schwierigkeiten scheinen dem Umstand zuzuschreiben zu sein, dass in dem Augenblick, in dem die Spannung an einer der Anoden den Höchstwert erreicht, eine oder mehrere der weiteren Anoden sehr stark negativ in bezug auf die Glühkathode sind, wodurch die Feldverteilung in der Entladungsröhre für die Zündung ungünstig wird. 



   Gemäss der Erfindung wird   dieser Übelstand dadurch   beseitigt, dass die verschiedenen Anoden einer und derselben Entladungsröhre jede für sich mit einer Einschaltvorrichtung versehen sind. 



   Es wird dadurch erreicht, dass beim Zünden einer Entladungsröhre nur eine Anode unter Spannung gebracht wird, während die weiteren Anoden erst nach erfolgter Zündung angeschlossen werden. 



   Dies kann auf sehr einfache Weise dadurch erzielt werden, dass jede Anodenzuführungsleitung mit einem besonderen Relais zum Einschalten dieser Anode versehen wird, wobei die verschiedenen zu derselben Entladungsröhre gehörigen Relais eine verschiedene Verzögerung haben. Es ist in den meisten Fällen gar nicht nötig, dem Relais absichtlich eine Verzögerung zu geben, da Relais bereits selbst mit einem verschiedenen Zeitzwisehenraum einschalten, der dazu ausreicht, die Zündung an einer einzigen Anode einzuleiten, bevor die weiteren Anoden unter Spannung sind. 



   Die Erfindung ist an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt ist. Dieses Beispiel bezieht sich auf einen Fall, in dem zwei Gleichrichter parallel geschaltet sind. 



   In der Zeichnung sind die Gleichrichter mit   1   und 2 bezeichnet, der Gleichrichter 1 weist zwei Anoden 3 und   4   und eine Kathode 5 und der Gleichrichter 2 zwei Anoden 6 und 7 und eine Kathode 8 auf. Die Anoden 3, 4, 6 und 7 sind über Widerstände 9,   10, 11 bzw. 12   mit den Enden der Sekundärwick- 
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   riehter   parallel geschaltet sind. Sobald einer dieser Gleichrichter gezündet ist, liegt zwischen Anode und Kathode des zweiten Gleichrichters nur noch die Spannung, die durch den Spannungsverlust im ersten Gleichrichter und in dem Teil des Gleichstromkreises bestimmt wird, zu dem der zweite Gleichrichter parallel geschaltet ist. In diesem Teil des Kreises liegen gewöhnlich der Heizstromtransformator und ein Vorschaltwiderstand.

   Die an der Anode des zweiten Gleichrichters stehende Spannung wird daher herabgesetzt, und diese störende Wirkung wird überdies noch durch die Feldverteilung in den Gleichrichterröhren infolge des Vorhandenseins von zwei Anoden verstärkt. Bei dem Einschalten des Wechselstrom 

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 schiede bringt von den beiden Relais 21 und   24,   die zu den Anoden 3 und 4 der Entladungsröhren   gehören ;   das eine die Spannung etwas früher auf die zugehörige Anode als das andere, so dass die Zündung stattfindet, bevor die zweite Anode Spannung führt. Die Einschaltung der Entladungsröhre 2 erfolgt auf ähnliche Weise. 



   Statt verschiedener Relais wäre es auch möglich, gewöhnliche Schalter oder eine Schaltwalze zu benutzen, welche die Anoden einer und derselben Entladungsröhre nacheinander einschaltet. Die Anordnung der verschiedenen Schalter oder Relais kann auf verschiedene Weise erfolgen. Ist nur ein einziger
Gleichrichter mit zwei Anoden vorhanden und sind die Phasenwicklungen des Transformators gesondert nach aussen geführt, so können die Relais auch in den Verbindungen der Phasenwicklungen mit der Gleiehstromklemme 14 angebracht werden. 



   Die Enden der Widerstände 11 und 9 können auch unmittelbar miteinander verbunden werden, und in die Verbindungsleitung mit dem Ende der   Sekundärwicklung   kann nur ein einziges Relais aufgenommen werden. Es können auf ähnliche Weise die Enden der Widerstände 10 und 12 unmittelbar verbunden werden und in die Verbindungsleitung mit der   Sekundärwicklung   kann ein Relais eingeschaltet werden. Es werden auf diese Weise in bezug auf die dargestellte Schaltanordnung zwei Relais erspart und es wird trotzdem erzielt, dass die Anoden einer und derselben Entladungsröhre nacheinander eingeschaltet werden. 



   Es sind verschiedene andere Ausführungsformen möglich, ohne dass vom Grundgedanken der Erfindung abgewichen wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Elektrische Anlage mit mindestens einer Entladungsröhre, die eine Gasfüllung, eine Kathode und mindestens zwei Anoden aufweist, welche periodisch eine gleich hohe Maximalspannung zu verschiedenen Zeitpunkten erhalten, dadurch gekennzeichnet, dass diesen Anoden einer und derselben Entladungsröhre getrennte spannungsabhängige Einschaltvorrichtungen zugeordnet sind, derart, dass bei der Inbetriebsetzung eine der Anoden vor den andern eingeschaltet werden kann und dass alle Schalter während des normalen Betriebes eingeschaltet bleiben. EMI2.2
AT134922D 1930-11-08 1931-11-07 Elektrische Anlage mit einer oder mehreren Entladungsröhren, die eine Gasfüllung, eine Kathode und zwei oder mehr Anoden enthalten. AT134922B (de)

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