AT134565B - Mehrleiterkabel. - Google Patents

Mehrleiterkabel.

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AT134565B
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cable
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conductor
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Hugo Ing Sonnenfeld
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Hugo Ing Sonnenfeld
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  Mehrleiterkabel. 



    Es hat sich gezeigt, dass Kabel, welche einer hohen Erwärmung ausgesetzt werden, nach der Abkühlung an elektrischer Festigkeit verlieren, weil die durch die Erwärmung aus ihrer ursprünglichen Lage verschobenen Isolationssehichten nicht wieder in dieselbe zurückkehren. Weiters haben Versuche ergeben, dass die Durchschlagfestigkeit des Kabelisolationsmaterials (ölgetränktes Papier) mit zunehmendem Druck stark anwächst. Es besteht sonach ein Bedürfnis nach Kabeln, deren Isolationsmaterial unter erhöhtem Druck steht. Durch diese Massnahme wird nämlich einerseits erreicht, dass die isolierenden Papierschichten bei der Erwärmung und der nachherigen Abkühlung keine Hohlräume bilden und daher an elektrischer Festigkeit nicht einbüssen, anderseits wird durch den erhöhten Druck die elektrische Festigkeit des Kabelisolationsmaterials an sieh erhöht.

   Der Druck auf die Isolation des Kabels kann bekanntermassen ein hydraulischer oder pneumatischer sein. Er kann auf die Isolation direkt wirken, er kann aber auch auf den Bleimantel des Kabels von aussen her wirken. Wird in dem durch die beigelegte Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiel der Raum 5 unter Druck gesetzt, dann wirkt der Druck auf den Bleimantel 4 des Kabels von innen her ; werden die Räume 6 unter Druck gesetzt, dann wirkt dieser auf den Bleimantel 4 des Kabels von aussen her. In beiden Fällen wird die Armatur. 2, 3 des Kabels von innen auf Druck beansprucht. 



  Die bisher bekannt gewordenen Armaturen von Kabeln sind den hier in Betracht kommenden Drucken im Innern des Kabels nicht gewachsen. Die vorliegende Eriindung beschreibt eine Kabel-   
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 achse geführter Schnitt durch eine beispielsweise Ausführung eines   erfindungsgemäss   ausgeführten Dreileiterkabels dargestellt. Die Erfindung ist gekennzeichnet durch ein biegsames und lückenloses Metallrohr 2, über welchem mittelbar oder unmittelbar zwecks Abstützung eine Umwicklung 3 schrauben-   gewindeförmig   mit einer geringen Ganghöhe aufgebracht ist. Dabei nimmt die Umwicklung 3 die Innen-   druckkräfte   auf, während das biegsame und lückenlose   Metallrohr : z an sich nicht   besonders druckfest sein muss, da es sich gegen die Umwicklung   J   abstützt.

   Es hat sonach das Metallrohr   2   nur den Zweck, die Kabelarmierung dicht zu gestalten. Die   Umwicklung 3   ist im Gegensatz zu den bisher bekannt gewordenen   Kabelarmierungen   mit einer   geringen Ganghöhe schraubengewindeförmig aufgebracht   und kann daher erhebliche Druckkräfte aufnehmen. Da sowohl das Metallrohr 2 biegsam ist, als auch die   Umwicklung   3 eine Biegung der Armatur zulässt, wird durch die erfindungsgemässe Kabelarmierung die Biegsamkeit des unter Druck zu setzenden Kabes 1 nicht beeinträchtigt. Als Metallrohr 2 kann z. B. ein Bleirohr odr ein Aluminiumrohr Verwendung finden.

   Das Bleirohr 2 allein würde den Druckkräften, welche in seinem Inneren 1 auftreten, nicht gewachsen sein, da aber über demselben die mit geringer Ganghöhe   sehraubengewindeförmig angebrachte Umwicklung 3 vorhanden   ist, dient das   Bleirohr 2   sozusagen nur als Dichtung zwischen den einzelnen Windungen der   Umwicklung.   3. Versuche haben ergeben, dass erhebliche   Druckkräfte   von der   erfindungsgemässen Kabelarmierung aufgenommeil   werden 
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 flüsse durch   Überzüge   z. B. durch Verbleiung, Verzinkung oder   Verehromung geschützt   werden.

   Falls eine erhöhte Festigkeit gegen Innendruck erforderlich ist, kann der einzelne   draht-oder stabförmige   

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 Körper 3 aus Drähten bestehen, die durch Zement miteinander verbunden sind, so dass eine Art von Eisenbetonspiralen entsteht. Die metallischen AbstÜtzungen 3 können auch durch das an sich bekannte Ver- 
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 werden.   Um die Wechselstromverluste in der Armatur herabzusetzen, können die draht-oder stabförmigen     ! Körper 5 auch aus Kunstharz   oder ähnlichen Materialien mit eingelagerten Faserstoffen bestehen. Diese
Materialien werden in einem formbaren Zustand aufgebracht und nachher in einen Zustand   übergeführt.   in welchem sie bei den in Betracht kommenden Temperaturen nicht mehr deformierbar sind, z.

   B. im
Fall von Bakelitharzen durch Überführen in den sogenannten C-Zustand. Es liegt durchaus im Rahmen der Erfindung, wenn die Umwicklung 3 mit einem   Steigerungwinkel 0  aufgebracht wird,   d. h. in einzelne in sieh geschlossene Ringe aufgelöst wird, welche nebeneinander zu liegen kommen. Diese Ringe werden über das biegsame und   lückenlose   Metallrohr 2, z. B. über den   Bleimantel, darübergesehoben. so dass   sie 
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Ringen 3 liegenden Teile des   Metallrohres, 3   (z. B. des Bleimantels) sind von so geringer Ausdehnung, dass sie erheblichen Innendrücken zu widerstehen imstande sind.

   Erforderlichenfalls können die \bstützungselemente 3 (Umwieklungsspiralen, Ringe) solche Abstände haben, dass die Armierung und mit ihr das Kabel um grosse   Krümmungsradien   noch leicht gebogen werden kann. Bei Krümmung des Kabels um kleine Krümmungsradien stossen jedoch einander benachbarte Abstützungselemente in der gedruckten Faser aneinander und lassen eine weitere Krümmung des Kabels nur unter Aufwendung erheblicher Kräfte zu. Ein solches Kabel ist demnach gegen Beschädigungen infolge von zu scharfen   Krümmungen   geschützt. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Mehrleiterkabel, bestehend aus mehreren isolierten Adern, die von einem gemeinsamen Bleimantel   (4)   umgeben werden, dessen innere Begrenzung in einem zur   Kabelachse senkrecht geführten   Querschnitte einen kleineren Flächeninhalt einschliesst als der den isolierten Adern umschriebene Kreis, dadurch gekennzeichnet, dass ausserhalb dieses Bleimantels   (4)   eine gegen Innendruck druckfeste Kabelarmierung folgt, welche in ihrer Querschnittsform von der Gestalt der Umrisslinie   des Bleimantels   unabhängig ist und durch ein biegsames und lückenloses   :

   Metallrohr (2)   gebildet ist, über welchem mittelbar oder unmittelbar zwecks Abstützung eine Umwicklung   (3)     schraubenförmig   mit einer geringen Ganghöhe aufgebracht ist.

Claims (1)

  1. 2. Mehrleiterkabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Metallrohr (2) aus Blei, Aluminium od. dgl. besteht.
    3. Mehrleiterkabel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ganghöhe einem Gewindesteigungswinkel entspricht, der kleiner ist als 10 .
    4. Mehrleiterkabel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der draht-oder stabförmis'e Körper (3) aus einer Verbindung von Metall und Zement, nach Art von Eisenbeton, besteht.
    5. Mehrleiterkabel nach Anspruch 3, gekennzeichnet dadurch, dass der stab-oder drahtförmige EMI2.3 Ringen (3) besteht.
    7. Mehrleiterkabel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringe (3) jene Merkmale aufweisen, die in einem oder beiden der Ansprüche 4 und 5 für den stabförmigen Körper (3) angeführt sind.
    8. Verfahren zur Herstellung von Mehrleiterkabeln nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet. dass die metallische Abstützung durch das an sieh bekannte Verfahren der elektrischen Liehtbogenschweissung aufgebracht wird.
    9. Verfahren zur Herstellung von Mehrleiterkabeln nach Anspruch4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützung in einem formbaren Zustande aufgebracht ird und nachher in an sich bekannter Weise in einen Zustand übergeführt wird, in dem sie bei den in Betracht kommenden Temperaturen praktisch nicht deformierbar ist.
AT134565D 1930-07-08 1930-07-31 Mehrleiterkabel. AT134565B (de)

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