AT134490B - Metalldampf- oder Edelgasgleichrichter mit die Anoden umschließenden Schutzrohren. - Google Patents

Metalldampf- oder Edelgasgleichrichter mit die Anoden umschließenden Schutzrohren.

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AT134490B
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anode
anodes
metal
ion trapping
noble gas
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Inventor
Juergen Von Dr Phil Issendorf
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Siemens Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Metalldampf- oder Edelgasgleichrichter   mit die Anoden umschliessenden Schutzrohren. 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 abgerundeten Spitzen gegen die   Rohr-und Anodenachse gerichtet   haben. Die inneren Enden dieser dreieckigen Blechstege können ebenfalls miteinander verbunden sein, z. B. durch einen   aufgeschweissten  
Drahtring 9. Auch hier wechseln Stege 7 von verhältnismässig grosser Länge mit kürzeren Stegen 7 a ab. 



   Hiebei gilt als wirksame Höhe dieser keilförmigen Raumstreifen die mittlere Höhe, die sich aus der mittleren Breite der   keilförmig geschnittenen Blechstreifen   ergibt. Bei radial angeordneten   Bleeh-   streifen nach den   Ausführungsformen   in den Fig. 6 und 7 ist als für den Lichtbogen verbleibende wirksame Durchtrittsöffnung der mittlere Abstand der Blechstreifen voneinander zu verstehen. 



   Das Gitter ist durch Halter 10 bei 11 isoliert an dem metallenen   Sehutzrohr   1 der Anode 2 befestigt. 



   Diese Anordnung der Ionenfangelektroden ist auch aus Fig. 9 zu ersehen, die einen   Grossgleich-   richter im Achsenschnitt darstellt. 



   Wie schon eingangs erwähnt wurde, haben alle diese Gitter die Aufgabe, das Entstehen von Glimmentladungen in der Nähe der Anode und damit   Rückzündungen   zu verhindern. Es ist eine der Glimmentladung eigentümliche Eigenschaft, dass sie nur dann vorhanden sein kann, wenn der zwischen der
Glimmkathode und dem negativen Glimmlicht liegende Crooke'sche Dunkelraum sich voll zu entwickeln vermag ;

   führt man jedoch eine genügende Zahl von   Metallflächen nach   Art eines Schachtgitters in das negative Glimmlicht ein, wobei die Dicke der Gitterflächen gegenüber der Schachtweite beliebig klein sein kann, also eine Abschirmung im eigentlichen Sinne nicht einzutreten braucht, so wird ein Verlöschen der Glimmentladung erreicht, weil die Stabilität der kathodischen Entladungsvorgänge durch Entziehung von Ionen im Gebiet des negativen Glimmlichts empfindlich gestört wird. Der hiezu notwendige Abstand der   Metallflächen   voneinander ist hauptsächlich eine Funktion der Gasdichte und nimmt mit wachsender Gasdichte ab. 



   Damit der Entladungsstrom in der Durchgangszone nicht durch die eingebauten Gitter behindert wird, darf der Abstand der die Ionen absorbierenden Metallflächen voneinander nicht wesentlich kleiner sein, als ihre Ausdehnung in der zur Entladungsbahn parallelen Richtung. Die Hauptentladung würde sonst nicht mehr den gesamten Querschnitt des Anodenschutzrohres ausfüllen, sondern sich zwischen den Ionenfangflächen auf einen Teilquerschnitt konzentrieren, und dies würde zu einem   unerwünschten   Ansteigen des Spannungsabfalles im Gleichrichter Anlass geben.

   Da bei steigendem Druck des Fülldampfes oder-gases und entsprechend abnehmenden gegenseitigen Abständen der Ionen absorbierenden Metallflächen der von dem letzteren gebildete Gitterkörper nach den vorstehenden Angaben immer flacher wird und   schliesslich   nicht mehr mit Sicherheit an die Stelle des negativen Glimmlichtes gebracht werden kann, das seinen Abstand von der Glimmkathode (also von der Hauptanode während deren Sperrzeit) innerhalb weiter Grenzen ändert, so ist es erforderlich, vor den Gitterkörper noch einen oder auch mehrere gleichartiger Gitterkörper oder Ionenfänger anzuordnen. 



   Der Abstand zwischen der Hauptanode und dem ihr vorgelagerten Gitterkörper sowie die Abstände der einzelnen Gitterkörper voneinander, falls zwei oder mehrere derselben in Richtung der Entladungsbahn hintereinander vorgesehen sind, wird annähernd gleich dem gegenseitigen Abstande der die Gitterkörper bildenden   Ionenfangflächen     gewählt. Man erreicht dadurch,   dass der Hauptentladungsbogen des Gleichrichters sich in den Zwischenräumen zwischen den einzelnen Gitterkörper frei ausdehnen kann und sich nicht auf Teilquerschnitte zusammenzieht. 



   Infolge der Unterteilung des Lichtbogens durch die vorstehend geschilderten Gitterkörper wird dann auch noch der Vorteil erzielt, dass die Belastung der einzelnen Anode gleichmässiger wird, d. h. sich 
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 Stromstärken verwendet werden können, als dies bisher möglich war. 



   Auch hinsichtlich der Grösse der Anodensehutzrohre macht sich die Anwendung von durch Ionen-   fangflächen   gebildeten Gitterkörper nützlich bemerkbar. Bei den gewöhnlichen   Grossgleichrichtern   ist man nämlich gezwungen, bei Anwendung grösserer Anoden auch die   Anodenschutzrohre   verhältnismässig stark zu verlängern, da ihre Weite entsprechend den Abmessungen der Anoden zunimmt. Baut man nun aber die beschriebenen Gitterkörper in die Schutzrohr dicht vor der Anode ein, so kann man die mit der Vergrösserung der Anode notwendige Verlängerung der Anodenschutzrohre erheblich einschränken. Die Schutzrohr können dann so kurz gehalten werden, dass sie, von der Anode aus gesehen, nicht wesentlich über die eingebauten Gitterkörper hinausragen.

   Trotz dieser verhältnismässig kurzen 
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 wirken daraufhin, dass auch das kurze Anodenrohr genügend gegen   Dampf druckwellen geschlossen   erscheint und diesen den Zutritt zu der Anode 2 verwehrt. Dies gilt sowohl für metallene, gegen die Anoden isoliert aufgehängte Schutzrohr als auch für Rohre, die selbst aus Isolierstoff bestehen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : l. Metalldampf-oder Edelgasgleichriehter mit die Anoden umschliessenden Schutzrohren und darin angeordneten, gegen die Anoden isolierten, den Liehtbogendurchlass unterteilenden Metallflächen. dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Ionenfangelektroden von der Anodenstirnfläche, die Breite und die Höhe der einzelnen Raumstreifen einander annähernd gleich sind. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Gleichrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ionenfangelektroden schachbrettartig liegende Schächte aufweisen, die in Richtung der Anodenachse verlaufen.
    3. Gleichrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fangelektrode aus einem Ring besteht mit radial nach innen gerichteten, in Richtung der Anodenachse verlaufenden, gegebenenfalls verschieden langen flachen Dornen.
    4. Gleichrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ionenfangelektroden aus zur Entladungsbahn parallelen, radial angeordneten, nach der Achse des Anodenschutzrohres hin an Höhe abnehmenden Blechstreifen zusammengesetzt sind, die durch Blech-oder Drahtringe zusammengehalten sein können. EMI3.1
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