<Desc/Clms Page number 1>
Selbstregelnde Bremse.
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
seits imstande sein, der Wirkung der Rückzugfedern N mit vollkommener Sicherheit standzuhalten, anderseits aber dem Schlitze Fi gestatten, sich unter dem Druck der in B ausgeübten
EMI2.2
Bei Betätigung der Bremse verstellt die auf dem Punkt B wirkende Bremskraft sämtliche Punkte von M längs der Kreisbogen mit dem Mittelpunkt R, soweit dies durch die Länge 81 des als Anschlag dienenden Schlitzes 8'zugelassen wird, d. h.
bis der Zapfen F an das
EMI2.3
der Bremsscheibe P angepresst ist, so zieht der durch die-an B angreifende Kraft geschobene Zapfen F den Hebel Ml mittels des Schlitzes S'mit und dreht ihm unter Überwindung des Widerstandes der Reibungslager Ci und C2 so weit um A, bis die Bremse vollständig an die Bremsscheibe angepresst ist.
Beim Lüften der Bremse, d. h. wenn die Bremswirkung aufhört, bewegt sich die Backe, soweit ihr dies durch die dem schädlichen Raum der Bremse proportionale Länge Sl des Schlitzes 8'gestattet wird, von der Bremsscheibe weg. Ein weiteres Entfernen der Backe ist nicht möglich, weil die Backenfeder N nicht imstande ist, die Reibung der Lager Cl und ('2 zu überwinden. Da 81 unveränderlich ist, so wird auch der schädliche Raum unveränderlich bleiben und die Abnutzung ausgeglichen sein.
Eine weitere für zahlreiche Zwecke geeignete Konstruktion ist in Fig. 3 dargestellt. welche die Erfindung in Anwendung auf eine Ausserbackenbremse zeigt. Die Arbeitsweise ist an Hand der Bezugszeichen in Verbindung mit der Beschreibung des ersten Ausführungs- beispiels ohne weiteres verständlich.
Bei Vakuum-oder Luftdruckbremsen ist die Beschaffenheit des zur Übertragung der
EMI2.4
Bei hydraulischen Bremsen muss der Bremskolben mit dem Flüssigkeitsbehälter derart in Verbindung stehen, dass dem Kolben eine der jeweiligen Bremsabnutzung entsprechende Flüssigkeitsmenge zugeführt werden kann, um die zunehmende Kapazität der Kolbenzylinder auszugleichen.
Bei mechanischen Bremsen endlich ist ein Sperrgetriebe mit zwei den zu betätigenden
EMI2.5
annehmen würde, ausgeglichen würde. Diese Arbeitsweise bewirkt nämlich eine Änderung der Rückkehrlage der Sperrklinke oder des gleichwertigen Organs, welches die Bremsbacken nach
EMI2.6
In der Fig. 4 ist das mit dem Zugglied der Bremse verbundene Sperrad T auf derselben Spindel festgekeilt, auf welcher der Handhebel L der Bremse drehbar ist. Dieser Hebel betätigt die Bremse vermittels der Sperrklinke N und des Sperrads T ; er bewegt sich im
EMI2.7
zurückgeführt.
Es ist klar, dass der Fahrzeugführer, wenn die Rückstellung des Sperrades den Hebel L nicht gegen A bringt, weil die Bremse eine Abnutzung und eine selbsttätige Ausgleichung der Abnutzung erfahren hat, unwillkürlich den Handhebel bis A hindrücken wird, wobei der Zahn, mit welchem die Klinke in Eingriff steht, wechselt.
Es versteht sich, dass im Rahmen des Grundgedankens der Erfindung noch zahlreiche Lösungsmöglichkeiten gegeben sind.
Die Erfindung ist für alle Gattungen Fahrzeuge, wie Schienenfahrzeuge. Motorfahrzeuge, Schleppfahrzeuge usw., anwendbar.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Selslregelnde Bremse, gekennzeichnet durch einen die Luftbewegung der bremsenden Organe (M) vom gebremsten Organ (P) begrenzenden Anschlag (S), der bei jeder Bremsung von der Bremskraft selbst um einen der jeweiligen Abnutzung entsprechenden Betrag so verschoben und durch Reibungsschluss in der neuen Lage festgehalten wird, dass der schädliche Raum der Bremse konstant bleibt.
EMI2.8