AT133877B - Verfahren zur Geschmackserhaltung von in Flaschen gefülltem Bier. - Google Patents

Verfahren zur Geschmackserhaltung von in Flaschen gefülltem Bier.

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Heinrich Van De Sandt
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  Verfahren zur   Geschmackserhaltung   von in Flaschen gefülltem Bier. 



   Es ist bekannt, dass Flaschenbier unangenehme   geschmackliche Veränderungen   erleidet, die auf die Einstrahlung von Lichtstrahlen, insbesondere kurzwelligem Licht, also mit andern Worten auf das
Durchdringen von relativ kurzwelligen Strahlen zu dem Flaseheninhalt, aber auch auf die Einstrahlung von Strahlen grösserer Wellenlänge, also Wärmestrahlen, zurückzuführen sind. 



   Um die Einwirkung des Lichts auf das Flaschenbier nach   Möglichkeit   auszuschalten, musste   mau   zu gefärbten Flaschen seine Zuflucht nehmen, die aber selbst bei   Braun-oder Grünfärbung nur   in   beschränkter   Weise wirken und einen Wärmeschutz überhaupt nicht bieten bzw. die Erwärmung noch fördern. 



   Eine noch intensivere   Durchfärbung   der Bierflaschen über das bisher gebräuchliche Mass hinaus, so dass tatsächlich das Licht in dem Umfange zurückgehalten wird, um selbst Exportbiere in Flaschen auf die Dauer vor dem Einfluss von Licht zu schützen, lässt sich deshalb nicht durchführen, weil das Bier, z. B. zwecks Feststellung von   Biertrübungen,   in der Flasche sichtbar sein und weiter auch das
Innere der Flaschen bei der   Flasehenreinigung zwecks Kontrolle   der Reinheit von aussen unbedingt überblick werden muss. 



   Nach vorliegender Erfindung werden nun die mit Bier gefüllten Flaschen mit einer oder mehreren Hüllen in Form von Folien oder von Auftragungen   (Überzügen)   umgeben, die entweder den Zutritt von dem Bier schädlichen, insbesondere kurzwelligen Licht zu dem   Flascheninhalt   verhindern oder die die Einstrahlung von langen Wellen (Wärmeeinstrahlung) zu dem Flaseheninhalt herabsetzen oder die in beider Richtung wirksam sind. 



   Es sind nur Folien oder Auftragungen für das   Verfahren gemäss   der Erfindung geeignet, weil nur diese das Aussehen der Flasche nicht nachteilig verändern, überhaupt der Bierflasche ihren Charakter als solcher wahren und praktisch keinen Mehrraum beanspruchen. Aus diesem Grunde kommen auch Strohhüllen, in die man die Bierflaschen schon innerhalb von Kisten   zwecks Eälteschutz verpackt   hat, nicht in Frage. 



   Nach vorliegender Erfindung macht man sich von der Flaschenfarbe unabhängig, so dass selbst   ungefärbte,   sogenannte weisse Flaschen, in denen das Bier bekanntlich am günstigsten in seiner natürlichen Farbe zur Wirkung kommt, zur Verwendung kommen können, wobei trotzdem eine schädliche Einwirkung des Lichts ausbleibt. 



   Wenn auch schon Umhüllungen aus schwarzem Papier u. dgl. einen guten Lichtschutz im Sinne der Erfindung bieten, so haben derartige Umhüllungen, die von der Feuchtigkeit nachteilig beeinflusst werden, den Ubelstand, dass sie sich bei der   Kühlung   der Flaschen mit Eis oder Wasser ablösen oder zum mindesten unansehnlich werden, wodurch   die Umhüllung nicht   bis zum unmittelbaren Konsum auf den Flaschen bleiben kann. Ausserdem sind sie undurchsichtig und entziehen den   Flascheninhalt   den Augen des Betrachters. 



   Erfindungsgemäss sind daher besonders   Umhüllungen   aus solchem Material geeignet, das durchsichtig ist, sich gegebenenfalls im Wasser nicht auflöst oder wenigstens nicht sein gutes Aussehen wesentlich verändert ; es kommen da Folien aus geeigneten Kunstmassen, z. B. Zellulosehydraten, in Betracht, die so eingefärbt sind, dass sie in Zusammenwirkung mit dem Flaschenmaterial dem Bier schädliche Mengen von Licht, insbesondere kurzwelligem Licht, nicht passieren lassen. Hülle plus Flaschenwand 

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 EMI2.1 


Claims (1)

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    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Hüllen, die die Einstrahlung von langen Wellen (Wärmeeinstrahlung) zum Flascheninhalt herabsetzen, z. B. aus weiss eingefärbten oder mit zweckmässig blanken, metallischen Oberflächen versehenen Massen, insbesondere Kunstmassen, wie Zellulosehydrat, die zweckmässig auch gegen Feuchtigkeit wenig empfindlich sind oder aus weissen Glanzpapieren, in Form von Folien oder von Auftragungen (Überzügen), die z. B. aus weissen Lacken oder Metallüberzügen bestehen, verwendet werden.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Hüllen nach den Ansprühen 2 und 3 in Kombination verwendet werden, indem z. B. mehrere derartige Hüllfolien oder Hüll- überzüge übereinander angeordnet oder Hüllfolien und Hüllüberzüge in Kombination übereinander geschichtet oder Hüllfolien mit Hüllüberzügen oder umgekehrt versehen werden. EMI3.1
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