AT133622B - Drahtspule und Verfahren zu deren Herstellung. - Google Patents

Drahtspule und Verfahren zu deren Herstellung.

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AT133622B
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Wilhelm Just
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Wilhelm Just
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Drahtspule und Verfahren zu deren Herstellung. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Drahtspulen unter Verwendung von
Streifen aus biegsamen Material, welche länger als die Länge der herzustellenden Spule ausgeführt, auf einem Wickeldorn parallel auf die   Spulenaehse   aufgelegt werden, worauf Drahtwindungen aufgewickelt und schliesslich die an den Enden der Spule vorstehenden Streifen umgebogen werden, so dass die Streifen nach abermaliger Aufbringung von Drahtwindungen in der Wicklung fest eingebettet sind und dadurch die ganze Spule einen festen Halt gewinnt.

   Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht nun darin, dass zunächst an einem oder beiden Enden der herzustellenden Spule Flanschen über die Streifen aufgezogen, darauf Drahtwindungen aufgewickelt werden, ferner dass die Enden der Streifen, welche über die Flansehen vorstehen, über die Aussenseite der Flanschen geführt, hierauf um deren Rand nach einwärts abgebogen oder durch Schlitze in den Flanschen in das Innere der Spule gezogen und auf die bereits vorhandene Drahtwicklung gelegt werden, worauf das Wickeln des Drahtes über den umgelegten Streifenenden bis zum Erreichen der   gewünschten   Wickelhöhe fortgesetzt wird.

   Durch diese Art der Herstellung entsteht eine spindellose Drahtspule, deren Spulenkörper erst während des Wickelns aus einzelnen Teilen zusammengesetzt wird und trotzdem ist die Spule so fest und starr, als ob sie mit einem aus einem einzigen Stück von festem Material hergestellten Spulenkörper versehen wäre. Der   erfindungsgemässe   Spulenkörper kann aus minderwertigem Material verfertigt sein, da ihm seine Festigkeit während des Drahtwiekelns gegeben wird und er zum Teil in den Drahtwindungen   unverrückbar   festgelegt ist. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist in beispielsweiser Ausführungsform in der Zeichnung veranschaulich, u. zw. zeigt Fig. 1 den Wickeldorn samt Spulenkörper und Drahtwicklung, Fig. 2 stellt die fertige Spule im Längsschnitt dar. Fig. 3 zeigt einen   Spulenkörperflansch.   



   Auf den Wickeldorn   1   werden zweckmässig einander gegenüberliegend, zwei aus Papier oder einem andern biegsamen Isoliermaterial bestehende Streifen 2 gelegt und darüber in entsprechender Entfernung voneinander, zwei aus Isoliermaterial   bestehende Flanschen 3 derart aufgezogen,   dass die Enden der Streifen 2 an der Aussenseite der Flanschen vorstehen. Nun wird der Versehlusskopf 4 am Wickeldorn   1   befestigt und der Draht 5 zwischen den Streifen 2 und Flanschen 3 aufgewickelt. Letztere sind mit Schlitzen 6 
 EMI1.1 
 der Isolierstreifen 2 nach einwärts gebogen, durch die Schlitze 6 der Flanschen in das Innere der Spule gezogen, auf die Drahtwieklung gelegt und nun wird der Wickelvorgang bis zum Erreichen der gewünschten 
 EMI1.2 
 nun eine Einheit.

   Ein Kleben, Binden oder eine andere Art der Befestigung ist nicht erforderlich. 



     Um   die Flanschenschlitze zu ersparen, könnten die Enden der Streifen 2 um den Aussenrand der Flanschen nach abwärts abgebogen und innerhalb der Wicklung festgeklemmt werden. 



   Durch die Ausbildung der Flanschen mit mehreren Schlitzen oder Löchern (Fig. 3), kann auch für Abzapfungen oder Luftzutritt Vorsorge getroffen werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Drahtspulen unter Verwendung von Streifen aus biegsamen Material, welche länger als die Länge der herzustellenden Spule ausgeführt, auf einem Wickeldorn parallel zur Spulenachse aufgelegt werden, worauf Drahtwindungen aufgewickelt und schliesslich die an den <Desc/Clms Page number 2> Enden der Spule vorstehenden Streifen umgebogen werden, so dass die Streifen nach abermaliger Aufbringung von Drahtwindungen in der Wicklung fest eingebettet sind und dadurch die ganze Spule einen festen Halt gewinnt, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst an einem oder beiden Enden der herzustellenden Spule Flanschen über die Streifen aufgezogen, darauf Drahtwindungen aufgewickelt werden, ferner dass die Enden der Streifen, welche über die Flanschen vorstehen, über die Aussenseite der Flanschen geführt,
    hierauf um deren Rand nach einwärts abgebogen oder durch Schlitze in den Flanschen in das EMI2.1 höhe fortgesetzt wird.
    2. Gemäss Anspruch 1 hergestellte Drahtspule, dadurch gekennzeichnet, dass deren Flanschen EMI2.2 bohrung liegen und deren über die Flanschen abgebogene bzw. durch sie durchgeführte Enden in der Wicklung eingebettet sind. EMI2.3
AT133622D 1932-02-18 1932-02-18 Drahtspule und Verfahren zu deren Herstellung. AT133622B (de)

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