AT143119B - Antriebskörper für elektrodynamische Lautsprecher, Mikrophone od. dgl. und Verfahren zu dessen Herstellung. - Google Patents
Antriebskörper für elektrodynamische Lautsprecher, Mikrophone od. dgl. und Verfahren zu dessen Herstellung.Info
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Description
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Antriebskörper für elektrodynamische Lautsprecher, Mikrophone od. dgl. und Verfahren zu dessen
Herstellung.
Die Erfindung bezieht sich auf einen mit Drahtwindungen für die Sprechströme versehenen Antriebskörper für elektrodynamische Lautsprecher, Mikrophone od. dgl. und auf ein Verfahren zu dessen Herstellung. Bekanntlich ist es erwünscht, dass das Gewicht des Antriebskörpers in einem bestimmten Verhältnis zu dem Gewicht der angetriebenen Membran steht, als welche gegenwärtig ziemlich allgemein ein Hohlkegel verwendet wird. Diese Anforderung läuft praktisch darauf hinaus, dass das Gewicht des Antriebskörpers sehr klein sein soll. Die günstigsten Ergebnisse würden erzielt werden, wenn man die Windungen ohne weiteres an den Hohlkegel befestigen könnte.
Dies ergibt jedoch Schwierigkeiten mechanischer Natur, so dass es gegenwärtig allgemein üblich ist, die Windungen auf eine zuvor in ihre endgültige Form gebrachte Buchse aus Isoliermaterial aufzubringen, die an dem Hohlkegel befestigt wird. Um mechanisch eine Einheit und gleichzeitig eine taugliche Isolierung zwischen den verschiedenen Windungen erhalten zu können, wird der Antriebskörper bisweilen nach Bestreichen mit einem isolierenden Harz oder Lack gebacken. Es zeigt sich jedoch meist, dass nach dieser Bearbeitung die Buchse ihre Form verändert hat, so dass auch die Form der Windung nicht mehr die richtige ist, was wegen des engen Luftspaltes, in dem der Antriebskörper angeordnet werden muss, Schwierigkeiten ergeben kann.
Nicht nur durch die erwähnte Bearbeitung nach dem Wickeln, sondern auch durch besondere Bauarten der Buchse hat man eine Verschiebung der Windungen zu vermeiden gesucht. Der beabsichtigte Zweck wird jedoch meist nur zum Teil und dann immer auf Kosten der günstigen Gewiehtsverteilung zwischen den Windungen und der Buchse erreicht.
Gegenstand der Erfindung ist ein Antriebskörper, bei dem die Windungen derart unterstützt sind, dass eine Verschiebung der Windungen völlig ausgeschlossen und gleichzeitig das Verhältnis des Gewichtes der Windungen zu demjenigen des Tragteils sehr gross ist, u. zw. so gross, als dies mit Berück- sichtigung auf mechanische Festigkeit zulässig ist.
Der Antriebskörper nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Unterstützung für die Windungen ausschliesslich aus einer oder mehreren Schichten eines an sich schlaffen und somit als solchen zum Unterstützen ungeeigneten Stoffes, wie z. B. Textilgewebe, Papier od. dgl., besteht, der entweder nur zwischen den Windungslagen liegt oder diese ausserdem noch ganz oder teilweise umschliesst und der zusammen mit der Wicklung, nachdem diese fertiggestellt worden ist, mit Hilfe eines erhärtenden Harzes oder Lacks künstlich starr gemacht worden ist.
Das Verfahren, durch das ein solcher Antriebskörper im allgemeinen hergestellt werden kann, besteht darin, dass der Draht während des Wickelvorgangs durch einen Dorn unterstützt wird, auf den, gegebenenfalls unter Zwischenfügung einer oder mehrerer sehr dünner Lagen eines Stoffes, wie z. B. Papier, eine oder mehrere Lagen eines schlaffen Stoffes zwischen den Drahtlagen oder ausserdem noch derart mit aufgewickelt werden, dass sie die Drahtlagen ganz oder teilweise umschliessen und dass, wenn die Wicklung aufgebracht worden ist, der ganze Antriebskörper, während er sich noch auf dem Dorn befindet, mit einem erhärtenden Lack oder Harz zweckmässig in der Weise künstlich starr gemacht wird, dass der Körper mit diesen Stoffen imprägniert und dann in einem Ofen gebacken wird.
Nach
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mechanisch ein Ganzes bildet. Ein anderer Vorteil einer solchen Bauart ist ferner der, dass durch eine gute Gewichtsverteilung von Tragstoff und Windungen die Form des ganzen Körpers durch die Drahtwindungen und nicht durch den Tragstoff bedingt wird. Eine Gefahr der Formveränderung der Windungen infolge einer Formveränderung des Stoffes ist somit ausgeschlossen.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Spulen ohne Benutzung eines Tragkörpers aufzuwickeln und mittels eines Kunstharzes zu isolieren und zu versteifen, das in Lösung aufgetragen und dann gebacken wird. Der Aufbau der Spule gemäss der Erfindung ist jedoch durch die Verwendung eines Tragstoffes wesentlich anders und bedeutend steifer.
Der Antriebskörper in seiner endgültigen Form ist auch von den andern bekannten Bauarten grundsätzlich verschieden, bei denen die Windungen ohne weitere Behandlung auf eine Buchse aufgewickelt werden, die aus zuvor mit einem Harz oder Lack imprägnierten und dann ausgebaekenen Papierschichten besteht. Der Unterschied besteht darin, dass bei den letztgenannten Bauarten die Gefahr der Verschiebung der Windungen nicht ausgeschlossen ist, was die Praxis ergeben hat, während bei der Bauart nach der Erfindung dieser Übelstand nicht vorhanden ist, weil während des Wickel-
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des Wickelvorganges das Ganze dann noch künstlich starr gemacht wird, ist es ausgeschlossen, dass sich die Windungen während der Bewegung in dem Luftspalt des Magnetsystems gegeneinander verschieben.
Beim Antriebskörper nach der Erfindung kann jede Schicht des Tragstoffes an sieh aus ver- schiedenen aufeinandergelegten Streifen bestehen. Es hat sich jedoch gezeigt, dass in den meisten Fällen
Schichten aus einem einzigen Streifen eine genügende Festigkeit geben. Wenn Schichten aus mehr als einem Streifen verwendet werden, soll selbstverständlich darauf Rücksicht genommen werden, dass die infolgedessen entstandene Verbesserung der mechanischen Festigkeit des Antriebskörpers nicht auf Kosten der mit der Erfindung beabsichtigten Wirkung erzielt wird. Durch entsprechende Wahl der Beschaffenheit und der Dicke des Tragstoffes wird jedoch in jedem vorkommenden Fall eine geeignete Lösung gefunden werden können.
Bei einer der vorerwähnten Ausführungsformen sind die Windungen auf den künstlich starr gemachten Stoff aufgewickelt und von letzterem eingeschlossen. Unter "Einschliessen" der Windung ist jedoch hier nicht nur das gänzlich oder teilweise Umgeben der Windung mit dem Gewebe od. dgl., sondern jede Art der Begrenzung zu verstehen, die eine Verschiebung der Windungen verhindert. Zweckmässig besteht die Unterstützung bei dieser Ausführungsform des Antriebskörpers aus einem in Form eines Zylinders gewickelten Stück Gewebe, wie z. B. Seide, das in Richtung der Achse des Zylinders mit Streifen versehen ist, die zwischen den Drahtlagen mitgewickelt sind.
Ein solcher Antriebskörper kann z. B. in der Weise hergestellt werden, dass um einen Dorn eine
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den Drahtlagen angebracht sind. Wie gesagt, ist es jedoch auch möglich, die Lagen des Tragstoffes ausschliesslich zwischen den Drahtlagen anzubringen. Es zeigt sich, dass infolgedessen eine befriedigende
Unterstützung entsteht, die wahrscheinlich auf die Tatsache zurückzuführen ist, dass die Lagen auf beiden Seiten gleichsam als Gerüst dienen.
Soll auf diese Weise ein leichter Antriebskörper mit einer geraden Anzahl von Drahtlagen her- gestellt werden, was meist mit Rücksicht auf die Stelle geschieht, an der die Drahtenden nach aussen geführt werden, so genügt es, dass die Unterstützung aus einer einzigen Lage und sogar aus einem einzigen
Streifen besteht, die zweckmässig an einer solchen Stelle in der Wicklung angebracht werden, dass diese durch die Lage in zwei gleiche Teile getrennt wird.
Bei Ausführungsformen dieser Art springt der Stoff in Richtung der Achse des aus den Windungen bestehenden Zylinders vor, und dieser vorstehende Teil ist zwischen Lagen aus Papier oder Zwirn fest- geklemmt, die auf einen besonderen Tragteil aufgewickelt sind. Als Tragteil kann auch hier eine leichte Metallbüchse, etwa aus Aluminium, dienen, die zweckmässig in gleicher Weise, wie dies für die erst- genannte Ausführungsform des Antriebskörpers besehrieben ist, mit einer Parallelriefelung versehen ist.
Ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Antriebskörpers besteht darin, dass um einen Dorn eine oder mehrere Lagen eines Stoffes, z. B. geöltes Papier, von der Stärke von etwa 10 Mikron auf- gewickelt werden und dass bei dem darauffolgenden Wickeln der Drahtwindungen zwischen den ver- schiedenen Lagen eine Lage des Tragstoffes angebracht wird. Es ist einleuchtend, dass die dünne Stoff- lage von der Stärke von 10 Mikron nicht als Stütze der Windungen dienen kann. Zu diesem Zweck wird sie auch nicht angebracht.
Sie dient ausschliesslich dazu, Schwierigkeiten beim Entfernen des
Antriebskörpers vom Dorn zu vermeiden und eine glatte Innenfläche des Körpers zu erzielen, da es sich ergeben hat, dass sehr kleine Unebenheiten, wenn sie während der Bewegung des Körpers in dem
Luftspalt des Magnetsystems mit den Polen des letzteren in Berührung kommen, Raschellaute herbeiführen.
Im Zusammenhang mit diesen Raschellauten soll hier weiter darauf hingewiesen werden, dass in gewissen Fällen die Ausführungsform mit ausschliesslich zwischen den Drahtlagen angebrachten Lagen des Tragstoffes der erstgenannten Ausführungsform vorzuziehen ist, bei welcher der Tragstoff gleichzeitig auch an der Innen-und Aussenseite des Antriebskörpers liegt. Will man von einem bestimmten, verhältnismässig engen Luftspalt ausgehen, so kann der Stoff an der Aussenseite einen unerwünschten Wulstrand des Antriebskörpers bilden, derart, dass der Luftspalt nicht mögliehst wirksam benutzt wird und dass bei sehr kleinen Abweichungen in der Geradführung des Körpers die Möglichkeit eines Anstossens an die Pole besteht.
Dieser Nachteil wird sich besonders dann geltend machen, wenn der Tragstoff aus einem Stoff besteht, der viele vorspringende Fasern enthält. Wenn ein solcher Stoff mit einem erhärtenden Lack oder Harz imprägniert und dann gebacken wird, sind diese vorspringenden Fasern ziemlich hart und führen während der Bewegung des Antriebskörpers im Luftspalt durch Anstreifen an die Pole gleichfalls Raschellaute herbei. Allerdings kann dieser Nachteil teilweise dadurch vermieden werden, dass, wie es tatsächlich geschieht, auch bei dieser Ausführungsform auf die Innenseite des Antriebskörpers eine dünne Schicht aus geöltem Papier od. dgl. aufgebracht wird. An der Aussenseite geht dies jedoch aus praktischen Gründen weniger gut, so dass der Nachteil der Faserwirkung in dem Luftspalt dort bestehen bleibt.
Grundsätzlich zeigt der Antriebskörper mit ausschliesslich zwischen den Drahtlagen angebrachten Lagen eines Tragstoffes diesen Nachteil nicht. Der Stoff ist praktisch auf allen Seiten, ausgenommen auf der Unterseite des Antriebskörpers, d. h. auf der nicht an der Membran befestigten Seite, eingeschlossen.
Wenn ein solcher Körper imprägniert und gebacken wird, wird die Unterseite infolge des Herunterhängens des Imprägnierstoffes nach dem Backen einen Wulstrand aufweisen, der bewirkt, dass die Windungen nicht von dem Tragstoff abrutschen können. Dieser Wulstrand hat selbstverständlich auch vorspringende Fasern. Dies ist jedoch kein bedeutender Nachteil, da die Bauart auf einfache Weise derart ausgebildet werden kann, dass der Wulstrand ausserhalb des Luftspaltes zur Auflage kommt. Will man noch mehr Sicherheit gegen Verschiebung der Windungen haben, so kann es, falls Textilgewebe verwendet wird, empfehlenswert sein, zu bewirken, dass der erwähnte Rand aus der Randleiste des Gewebes besteht.
Obwohl aus obigem hervorgeht, dass in bezug auf Raschelerscheinungen die letztgenannte Bauart vorzuziehen sein kann, ist die erstgenannte Ausführungsform vorzuziehen, wenn der Antriebskörper viele Windungen enthält und der Luftspalt des Magnetsystems unbedenklich so gross sein kann, dass durch die Fasern des Tragstoffes keine Störung eintritt.
Auch für die Befestigung des Antriebskörpers an nichtmetallisehen Membranen ergibt die Verwendung der Buchse Vorteile.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen an einigen Ausführungsformen beispielsweise näher erläutert.
Fig. 1 zeigt, dass als Ausgangspunkt für die Herstellung eines Antriebskörpers nach der Erfindung von einem zylindrischen Dorn 1 ausgegangen werden kann, dessen Querschnitt eine beliebige Form haben kann, zweckmässig aber kreisförmig ist. Um den Dorn ist ein Stück Seide 2 aufgewiekelt, das
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auf der von dem Dorn abgewendeten Seite mit Streifen 3 versehen ist. Der Dorn ist z. B. derart ausgebildet, dass der Durchmesser des Teils, auf den der Antriebskörper aufgewunden wird, vergrössert oder verkleinert werden kann. Ist der Körper fertig, so kann, durch Abnehmen z. B. einer Schraube, der Durchmesser des Dorns derart verkleinert werden, dass der Körper leicht vom Dorn abgeschoben werden kann.
Aus der Fig. 2, die einen fertiggestellten Antriebskörper im Schnitt darstellt, ist ersichtlich, dass die Streifen, nachdem einige Drahtlagen 4, 5, 6 und ein Teil 7 der darauffolgenden Drahtlage gewickelt worden sind, in Richtung des dargestellten Pfeils zurückgebogen und über die schon vorhandenen Draht-
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der Teil 9 der Streifen über den letzten Teil 10 derselben Lage gezogen wird.
Wenn die Wicklung so weit fertig ist, werden auf das nicht mit Drahtwindungen überzogene
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festgeklemmt werden. Zwischen die Lagen 12 werden während des Wickelvorganges die Elektroden 14 gelegt und die Enden der Wicklung an sie angeschweisst. Um das Ausziehen der Elektroden zu verhüten, werden die Enden 13, die zwischen den Lagen 12 liegen, umgebogen und in einer Aussparung 16 einer oder mehrerer Windungen 12 festgehakt. In Fig. 3 ist die Schweissstelle mit 17 bezeichnet. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, sind die Drahtwindungen auf allen Seiten eingeschlossen, so dass sie sieh nicht bewegen können.
Wenn der Wickelvorgang beendet ist, wird der dargestellte Antriebskörper, während er sich noch auf dem Dorn befindet, mit einem erhärtenden Lack oder Harz imprägniert und dann gebacken, so dass nach Abkühlung mechanisch ein Ganzes erhalten wird.
Um eine glatte Innenfläche des Antriebskörpers zu erhalten und das Abnehmen des Antriebskörpers von diesem Dorn zu erleichtern, werden zweckmässig zwischen dem Seidenstüek und dem Dorn eine oder mehrere Lagen Ölpapier angebracht.
Fig. 3 ist eine Ansicht des auf vorerwähnte Weise hergestellten Antriebskörpers.
Aus Fig. 4 ist ersichtlich, dass zunächst, bevor mit dem Wickeln angefangen wird, auf den Dorn eine Buchse 18 aufgeschoben wird, die mit einem flansehartigen Rand 19 versehen ist und deren auf dem Dorn liegender Teil 20 mit Nuten versehen ist. Dann wird ein Stück Seide 21 auf die in Fig. 1 dargestellte Weise auf den Dorn aufgewickelt, wobei ein Teil 22 um den Buchsenkörper 20 gewunden ist. Das Wickeln der Drahtwindungen erfolgt nun, wie dies oben beschrieben wurde. Die Wicklung ist mit 23 bezeichnet. Die freien Enden 24 der Streifen 25 werden bei dieser Ausführungsform zwischen Zwirnlagen 26 festgeklemmt, die um den Buchsenkörper 20 und den Teil 22 der Seide gewickelt werden.
Dadurch wird dieser Teil in die Nuten des Buchsenkörper gedrückt und bildet so mit letzterem einen festen einheitlichen Körper. Die Figur zeigt, wie die Anschlussstreifen 27 der Wicklung gleichfalls zwischen den Zwirnlagen festgeklemmt werden und bei 28 an die Enden der Wicklung angesehweisst sind.
Fig. 5 und 6 stellen Ausführungsformen von Antriebskörpern mit ausschliesslich zwischen den Drahtlagen angebrachten Tragstofflagen dar. Die Ausführung nach Fig. 5 entsteht auf folgende Weise.
Auf den Dorn 1 werden zunächst ein bis drei Lagen eines sehr dünnen Ölpapiers 29 (Stärke in der Grössenordnung von 9 Mikron) aufgewickelt. Diese Lagen dienen ausschliesslich dazu, das Herausnehmen des Dorns aus dem fertiggestellten erstarrten Antriebskörper zu erleichtern. Dabei werden oft einige der Papierlagen abgerissen und mitgenommen, was jedoch die guten Eigenschaften des Körpers nicht schwad- lich beeinflusst. Darauf werden eine oder mehrere Drahtwindungslagen 30 auf die Papierlagen aufgebracht. Jede Lage wird mit Lack oder Kunstharz bestrichen. Dann wird eine dünne Lage aus Ge- verbe 31, z. B. Seide, um den ganzen Körper gewickelt.
Diese kann an den Kanten des Körpers etwas vorstehen, oder es besteht dort doch die Möglichkeit des Entstehens von unter dem Einfluss des Kunstharzes oder Lack ; sehr hart gewordenen vorspringenden Fasern. Wenn diese überhaupt entstehen, ist bei dieser Ausführungsform dennoch wenig Wahrscheinlichkeit vorhanden, dass sie aus dem Aussenmantel des Körpers vorspringen und infolgedessen Rasehellaute herbeiführen können. Es zeigt sieh ausserdem, dass das Imprägniermittel an den Kanten des Antriebskörpers austritt, so dass ein glatter Wulstrand 32 entsteht, der alle gegebenenfalls vorspringenden Fasern umsehliesst. Auf die Gewebelage werden noch eine oder mehrere Drahtwindungslagen aufgewickelt.
Die Gewebelage wird bei mit einigen Zwirnlagen 34 an den Papierlagen 29 festgeklemmt. Das Ganze wird dann gebacken und erstarren gelassen.
Fig. 6 stellt eine ähnliche Ausführungsform wie die der Fig. 5 dar. Hier ist auf beiden Seiten der Gewebelage. 3. ? nur eine Drahtwindungslage 30 vorhanden. Dieser Antriebskörper ist äusserst leicht und von beschränkten Abmessungen. Bei dieser Ausführung ist zur weiteren Unterstützung der Gewebelage eine Aluminiumbuehse. 35 von ähnlicher Bauart wie die der Fig. 4 vorhanden. Die Seiden-
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auf die in Fig. 2 und 3 dargestellte Weise erfolgen.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Zylindrischer Antriebskörper für elektrodynamische Lautsprecher, Mikrophone od. dgl., der mit Drahtwindungen für die Sprechströme versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterstützung <Desc/Clms Page number 5> für die Windungen ausschliesslich aus einer oder mehreren Schichten eines an sich schlaffen Stoffes, wie z. B. Textilgewebe, Papier od. dgl., besteht, der entweder nur zwischen den Windungslagen liegt oder diese ausserdem noch ganz oder teilweise umschliesst und der nach Fertigstellung der Wicklung, zusammen mit dieser, künstlich starr gemacht wird.2. Antriebskörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Windungen auf den Tragstoff aufgewickelt und von letzterem eingeschlossen sind.3. Antriebskörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stoff in Richtung der Achse des aus den Windungen bestehenden Zylinders mit Streifen versehen ist, die derart zwischen den verschiedenen Drahtlagen mitgewickelt sind, dass sie eine Verschiebung der Windungen verhindern.4. Antriebskörper nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass, nachdem eine nicht ganze Zahl von Lagen gewickelt worden ist, die Streifen über die Windungen zurückgebogen worden sind und ein weiterer Teil der letztbegonnenen Lage über die Streifen gewickelt worden ist, worauf der dann verbleibende Teil der Streifen über den übrigen Teil der Windungen der Lage gezogen und an einem nicht mit Drahtwindungen überzogenen Teil des Gewebes od. dgl. befestigt ist.5. Antriebskörper nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Streifen zwischen Papier-oder Zwirnlagen festgeklemmt sind, die auf den nicht mit Drahtwindungen überzogenen Teil des Tragstoffes aufgewickelt sind.6. Antriebskörper nach Anspruch 1, der mit einer oder mehreren ausschliesslich zwischen den Windungen liegenden Lagen aus starr gemachtem Stoff versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Stoff in Richtung der Achse des aus den Windungen bestehenden Zylinders aus dem Antriebskörper vorspringt und dass dieser vorspringende Teil zwischen Papier-oder Zwimlagen festgeklemmt ist, die auf einen besonderen Tragteil aufgewickelt sind.7. Antriebskörper nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Papier-oder Zwirnlagen auf eine leichte Metallbuchse, etwa aus Aluminium, aufgewickelt sind, die zweckmässig mit einem flanschartigen Rand versehen ist.8. Antriebskörper nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchse mit einer sich senkrecht zur Achsenrichtung erstreckenden Parallelriefelung versehen ist.9. Antriebskörper nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussstreifen der Wicklung gleichfalls zwischen den Papier-oder Zwirnlagen festgeklemmt sind.10. Antriebskörper nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewebe aus Seide besteht, die mit einem erhärtenden Lack oder Harz imprägniert und dann gebacken ist.11. Verfahren zur Herstellung von mit Drahtwindungen für die Sprechströme versehenen zylindrischen Antriebskörpern für Lautsprecher, Mikrophone od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass der Draht beim Aufwickeln durch einen Dorn unterstützt wird, wobei eine oder mehrere Lagen eines an sieh schlaffen Stoffes, wie z. B. Textilgewebe, Papier od. dgl., entweder nur zwischen die Windungen verlegt wird oder ausserdem derart angebracht wird, dass die Windungen durch ihn ganz oder teilweise eingeschlossen werden, worauf nach Fertigstellung der Wicklung der ganze Antriebskörper, während er sieh noch auf dem Dorn befindet, mittels eines erhärtenden Lacks oder Harzes künstlich starr gemacht wird.12. Verfahren nach Anspruch 11, insbesondere zur Herstellung von Antriebskörpern nach Anspruch 2,3, 4,5, 8,9, 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass um den Dorn eine oder mehrere Lagen des Tragstoffes gewickelt werden, auf denen die Drahtwindungen angebracht werden und dass das Gewebe od. dgl. während des Wiekelvorgangs zwecks Einschliessens der Wicklung über die Windungen zurückgeführt und darauf das Ganze künstlich starr gemacht wird.13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Stück Gewebe, Papier od. dgl., bevor mit dem Wickeln angefangen wird, mit Streifen versehen wird und dass während des Wickelvorgangs diese Streifen derart zwischen den Drahtlagen mitgewickelt werden, dass sie eine Verschiebung der Windungen verhindern.14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst eine nicht ganze Zahl von Lagen gewickelt wird, dann die Streifen über die Windungen zurückgebogen werden und dann ein weiterer Teil der letztbegonnenen Lage über die Streifen gewickelt wird und der verbleibende freie Teil der Streifen über den übrigen Teil der Windungen der Lage gezogen und an einem nicht mit Drahtwindungen überzogenen Teil des Gewebes od. dgl. befestigt wird.15. Verfahren nach Anspruch 12,13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass auf den nicht mit Drahtwindungen überzogenen Teil des Gewebes od. dgl. Papier- oder Zwirnlagen aufgewickelt werden, zwischen denen die Streifen festgeklemmt werden.16. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass, bevor mit dem Wickeln angefangen wird, zwischen dem Dorn und einem Teil des Gewebes od. dgl. eine leichte Metallbuchse, etwa aus Aluminium, angebracht wird, die zweckmässig mit einem flanschartigen Rand versehen und als Unterstützung für die Papier-oder Zwirnlagen verwendet wird.17. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebs. körper, während er sich noch auf dem Dorn befindet, mit einem erhärtenden Lack oder Harz imprägniert und dann gebacken wird. <Desc/Clms Page number 6>18. Verfahren nach Anspruch 11, besonders zur Herstellung von Antriebskörpern nach Anspruch 6, 7,8, 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass um den Dorn eine oder mehrere Lagen eines Stoffes, zweckmässig Ölpapier von der Dicke von etwa 10 Mikron, gewickelt werden und dass bei dem darauffolgenden Wickeln der Drahtwindungen zwischen den verschiedenen Lagen eine Lage aus dem Tragstoff angebracht wird.19. Verfahren nach Anspruch 16, zur Herstellung von Antriebskörpern mit einer geraden Zahl von Drahtwindungslagen, dadurch gekennzeichnet, dass eine einzige Lage Textilgewebe, Papier od. dgl. an einer solchen Stelle der Wicklung angebracht wird, dass letztere durch die Lage in zwei gleiche Teile geteilt wird. EMI6.1
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|---|---|---|---|---|
| DE1562078B1 (de) * | 1967-01-19 | 1970-06-18 | Osaka Onkyo Kabushiki Kaisha | Schwingspule |
-
1932
- 1932-01-12 AT AT143119D patent/AT143119B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1562078B1 (de) * | 1967-01-19 | 1970-06-18 | Osaka Onkyo Kabushiki Kaisha | Schwingspule |
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