AT133548B - Maschine zum selbsttätigen Ausstreuen und Aufladen von Sand, Kies und ähnlichem Deckmaterial für Straßen. - Google Patents

Maschine zum selbsttätigen Ausstreuen und Aufladen von Sand, Kies und ähnlichem Deckmaterial für Straßen.

Info

Publication number
AT133548B
AT133548B AT133548DA AT133548B AT 133548 B AT133548 B AT 133548B AT 133548D A AT133548D A AT 133548DA AT 133548 B AT133548 B AT 133548B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sand
nozzle
gravel
machine
suction
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Eugene Justin Nestor Millet
Marcel Emile Amand Leroux
Original Assignee
Eugene Justin Nestor Millet
Marcel Emile Amand Leroux
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eugene Justin Nestor Millet, Marcel Emile Amand Leroux filed Critical Eugene Justin Nestor Millet
Application granted granted Critical
Publication of AT133548B publication Critical patent/AT133548B/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C19/00Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
    • E01C19/12Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for distributing granular or liquid materials
    • E01C19/20Apparatus for distributing, e.g. spreading, granular or pulverulent materials, e.g. sand, gravel, salt, dry binders
    • E01C19/201Apparatus for distributing, e.g. spreading, granular or pulverulent materials, e.g. sand, gravel, salt, dry binders with driven loosening, discharging or spreading parts, e.g. power-driven, drive derived from road-wheels
    • E01C19/202Apparatus for distributing, e.g. spreading, granular or pulverulent materials, e.g. sand, gravel, salt, dry binders with driven loosening, discharging or spreading parts, e.g. power-driven, drive derived from road-wheels solely rotating, e.g. discharging and spreading drums

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Machines (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Maschine zum   selbstt-. itigen Ausstreuen und Aiifla (len von   Sand,   Kies und ähnlichem Deekmaterial     für   Strassen. 



   Die Herstellung von   Strassen-oder Chausseedecken mit   Hilfe von Teer-und Asphaltierapparaten grosser Leistung setzt ein rasches Ausstreuen erheblicher Mengen von Sand, Kies   u.   dgl. voraus. 



   Die bisher üblichen Maschinen zum Ausstreuen von Sand und Kies müssen von Hand beladen werden, was kostspielig und zeitraubend ist, oder mit Hilfe von mechanischen Vorrichtungen, welche im Augenblicke der Verwendung grosse Vorratsstapel und   umständliche Transporte   erfordern. 



   Vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine zum pneumatischen Verladen des im voraus in passenden Abständen an der   Strassen- und Chausseeseite   in einzelnen Haufen aufgeschichteten Sandes und Kieses. 



   Hiezu ist erfindungsgemäss die Maschine mit einer Saugluftleitung ausgestattet, deren freies unteres Ende von einer der Höhe nach einstellbaren, drehbaren Düse mit doppeltem Mantel gebildet wird, deren äusserer am Umfange mit einer Schaufelung von solcher   Krümmung   versehen ist, dass sie bei sich drehender Saugdüse das Schüttgut dieser Saugdüse zubringt. Dabei sind auch im Zwischenraume zwischen den beiden   Düsenmänteln     gekrümmte   Schaufeln eingebaut, die den   angesaugten   Luftstrom ohne plötzliche Richtungsänderung in die Düse lenken. 



   Diese wird von der Vertikalachse eines Schlittens getragen, der längs eines waagrechten, drehbaren Auslegerbalkens verschiebbar ist. Mit Hilfe der vertikalen Achse lässt sich die Düse der Höhe nach verstellen. Die Verbindung zwischen der Düse und dem Sammelbehälter für das Schüttgut stellt eine in diesen luftdicht eingesetzte drehbare Trommel her, an die die   Saugleitung   mittels eines Dichtungsbalges angeschlossen ist. 



   Fig. 1 zeigt in seitlicher Ansicht eine Ausführungsform der Maschine, Fig. 2 eine Draufsicht derselben, unter Weglass der Plattform,   um   die Antriebs-und Übertragungsmittel sichtbar zu machen. 



   Fig. 3 ist eine Hinteransicht, Fig. 4 und 4a sind Schnitte nach   A-B   von Fig. 2, in Richtung der Pfeile gesehen. Gleichzeitig mit den Fig. Ï und 6 zeigen sie die Einzelheiten des Antriebes der Saugdüse. 



   Die Fig. 7,8, 9 stellen diese in Draufsicht und Seitenansicht dar sowie das Profil einer Zwischenwand, die Fig. 10 in   schaubildlicher Ansicht   den Sammelbehälter mit in dessen Wand eingesetzter Trommel, die Fig. 11 und 12 den Verteiler in Seitenansicht und im Schnitt, Fig. 13 ist ein Schnitt einer Saugdüse zur Wiedergewinnung des   überschüssigen   Sandes oder Kieses. 



   In der Ausführungsform der Fig. 1--13 besteht die Maschine aus einem Chassis mit zwei Längsholmen 201 und 202, die in passender Weise verstrebt sind und unter Vermittlung von   Aufhängevorrich-   tungen auf den vorderen Lenkrädern   20 : J und   204 und den hinteren Treibrädern 205, 206 aufruhen. Auf das Chassis ist tief nach unten versenkt ein Sammelbehälter 207 aufgesetzt, der mit dem Ventilator 208 in Verbindung steht. Der Behälter trägt ein Saugrohr 209 und einen Verteiler 210. Ein in dem Behälter zwischen dem Saugrohr 209 und dem Ventilator 208 angeordnetes Filter 211 verhindert den Eintritt von Sand und Staub in den Ventilator. Das Filter besteht aus einer Anzahl senkrechter Gewebe (Fig. 4), welche durch die Rüttelbewegungen während des Transportes sich von selbst reinigen. 



   Das Chassis trägt anderseits einen Blockmotor 212 zum abwechselnden Antrieb des Ventilators und der Düse oder der Hinterräder und durch letztere des Verteilers. Der   Blockmotor   212 besteht aus 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   dem eigentlichen Motor 21 : 3 mit Kegelkupplung 214, die durch den Hebel 214'gesteuert wird, und aus dem Wechselgetriebe 215. Die Übertragungswelle 216 treibt bei ihrem Austritt aus dem Wechselgetriebekasten mittels des Zahnrades 217 und der Kette 218 das Zahnrad 219, welches auf die Motorachse 220 aufgekeilt ist. Zwischen die Kupplung 214 und den Wechselgetriebekasten ist eine Konusräderüber-   
 EMI2.1 
 treibt durch die Kegelkupplung 226 eine Welle 227, die wesentlich dazu dient, die Saugdüse während des
Aufladens in kontinuierliche Drehung zu versetzen. 



  Der Ventilator saugt unmittelbar das Material durch die Filtervorrichtung 211 in den Sammel- behälter 207. Die Öffnung des Ventilators ist durch einen Diffusionskamin 228   überdeckt.   



   Die Saugleitung 209 besitzt einen aufsteigenden zur Senkrechten schwach geneigten Abschnitt, einen zweiten in einem Bogen ziemlich grossen Halbmessers gekrümmten und einen dritten absteigenden, zur Waagrechten wenig geneigten Abschnitt, der mehr oder minder tief in den Behälter hineintritt. Das ein starres Ganzes bildende Saugrohr ist unterhalb eines Schlittens 230 befestigt, der waagrecht mittels
Rollen 231 auf dem Drehbalken 232 läuft, welch letzterer sich um eine senkrechte Achse 233 dreht. Zu diesem Zwecke ist der Balken   232   mit der Welle 233 fest verbunden, und diese wird in dem Lager 234 
 EMI2.2 
 Stangen 236 befestigt sind. Am unteren Ende des Saugrohres ist drehbar eine besondere Düse angeordnet, das nachstehend beschrieben wird :
Die Düse ist senkrecht auf dem Saugrohr beweglich oder drehbar um dasselbe angeordnet.

   Diese Drehung kommt zustande durch die Welle 237, mit der sie fest verbunden ist und die in den Lagern 238   des Rohres 209 und 239 des Schlittens 230 sich dreht. Düse und Welle 237 sind zusammen in einem Bügel 240   mit Schraube   241   aufgehängt, die senkrecht durch eine Mutter 242 des Schlittens verstellbar ist. Der Schraubenkopf wird in einer senkrechten Schiene 243 so geführt, dass er an jeder Drehung verhindert wird. 



  Die Mutter 242 wird von Hand mittels des Handrades 244 verstellt, welches auf der Welle 245 fest aufsitzt, die ihre Bewegung durch die Zahnräder 246,247,   248,   249 auf die geriffelte Welle 250 des Drehbalkens 232 überträgt. Die Zwischenräder 247 und 248 laufen lose. Die Riffelwelle 250 dreht eine Schraube 251, auf welcher eine Mutter 242 aufsitzt. Die Schraube 251 gleitet auf der Welle 250 beim Verstellen des Schlittens 230 auf dem Drehbalken 232. 



   Zur Drehung des Balkens um die Achse 233 dient das Handrad 252, die Schraube 253 und der Zahnsektor 254, der an dem Drehbalken 232 befestigt ist. 



   Zur Drehung der Düse dienen die Welle 227 und die Kegelräder 255, 256, 257. Das   Zwischenzahn-   rad 256 sitzt lose auf der Achse 233. Das Zahnrad 257, welches auf dem Drehbalken aufsitzt, ist mit dem Zahnrad 258 verbunden, welches eine Kette 259 treibt, die über Zahnräder 260, 261, 262 und 263 des Schlittens läuft und über das Zahnrad 264, welches am Ende des Drehbalkens 232 aufsitzt und zur Regelung dient. Das Zahnrad 250 treibt mittels der Kegelräder 265 und 266 die Welle 237. Diese ist auf einer gewissen Höhe geriffelt, und das Zahnrad 266 ist auf derselben verschiebbar. Die Verstellung des Schlittens auf dem Drehbalken geschieht mittels des Handrades 267 und des Zahnkranzes 269, der auf der Welle 233 lose aufsitzt.

   Der Zahnkranz 269 ist mit einem Zahnrad 270 verbunden, welches eine Kette 271 treibt, die am Ende des Drehbalkens über das Zahnrad 272   zurückläuft.   Das eine Trum der Kette ist bei 273 und 274 an dem Schlitten befestigt, und die Kette wird in der Nähe der Kettenräder 270 und 272 durch Walzen 275 und 276 gestützt. 



   Die Verbindung des Saugrohres mit dem Behälter geschieht in folgender Weise : Der Drehbalken 232 nimmt eine zylindrische Trommel 280 mit, die an der Welle 233 aufgehängt ist und in deren Seitenwand zwei Öffnungen 281 und 282 zum Durchtritt des Saugrohres angebracht sind. Die Trommel 280 ist in die Wand des Sammelbehälters eingesetzt und dreht sich in diesem unter leichter Reibung. Zur Abdichtung dient eine biegsame Lamelle 283 aus eingefettetem Leder oder aus Aluminium, welche an dem Behälter befestigt ist und die durch die Saugwirkung gegen die Trommel aufgepresst wird. Das Saugrohr ist mit der Trommel durch einen biegsamen Balg 284 verbunden, dessen eines Ende auf dem Rande der Öffnung 282 befestigt ist, das andere an einem Ring 285, der unter leichter Reibung auf dem Rohr gleitet.

   Der Ring 285 kann sich ausserdem in senkrechter Richtung auf einer Gleitstange   286,   die am Drehbalken 232 befestigt ist, verstellen. 



   Die drehbare Düse besteht im wesentlichen aus zwei Teilen 287 und 288, die unter sich und mit der Achse 257 verbunden sind und auf ihrem Ende gekrümmte Schaufeln tragen. Das Rohr 287 besitzt einen etwas grösseren Durchmesser als das Saugrohr. Um sein oberes Ende ist eine Lamelle 291 herumgelegt, welche den Lufteintritt verhindert. Sein unteres Ende ist durch schraubenförmige Verstrebungen 289 fest mit der Achse 237 verbunden. Die Neigung dieser Schraubenelemente ist so gewählt, dass bei der Drehung der Düse das Material hochgehoben wird. Das Rohr 288 umschliesst das Rohr   287,   reicht aber nicht bis zum Boden, so dass Luft in den Ringraum eintreten kann.

   Der Ringraum zwischen beiden Rohren ist   durch Zwischenwände   unterteilt und das Profil dieser Zwischenwände, auf dem entwickelten   Zylinder 287   projiziert, ist in Fig. 21 dargestellt. Das Rohr 288 trägt   Aussenschaufeln   292, die entsprechend Fig. 19 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 gebogen sind, um bei ihrer Drehung das Material zur Mitte der Düse zu sammeln. Diese Schaufeln haben ausserdem eine von der Peripherie zum Zentrum wachsende Neigung, um ein Verstopfen zu verhindern.
Sie legen sich an das Rohr 288 in einer Schraubenlinie an, so dass das Material, welches durch die Luft nicht gehoben worden ist, von der darauffolgenden Schaufel erfasst wird.

   Unterhalb der starren Schaufeln, die sich in Höhe des unteren Randes des Rohres 287 befinden, sind ausserdem biegsame Lamellen 293 angebracht, die sich auf den Boden auflegen und diesen nach Art einer Bürste bestreichen. 



   Wenn die Düse in Richtung des Pfeiles a sich dreht, schieben die Schaufeln das aufzuladende Material unter dessen Öffnung. Dasselbe bewegt sich in Richtung b und die Luft folgt dem Wege c-c und reisst es mit. 



   Der Doppelverteiler 210 besitzt Schaufelräder   294,   die am unteren Ende des Behälters 207 drehbar angeordnet sind. Diese Schaufelräder werden von oben durch die Aufgabetrichter 295 beschickt. Ein zylindrischer Schieber 296 regelt die Dicke der in den Verteiler eintretenden Sandschicht. Der Sand gleitet auf der   Schrägfläche   297 nach unten und wird durch die Schaufeln des Rades 294 regelmässig zur Austrittsöffnung 298 gefördert. Das Schaufelrad 294 dreht sich im Sinne des Pfeiles   d   mit einer in bezug auf die konstante Geschwindigkeit des Wagens verhältnismässig geringen Geschwindigkeit. Zum Drehen benutzt man beispielsweise einen Zahnradsatz 299,300,   301,   302,303, welcher in einen Kasten eingesetzt ist, der an   der Aussenseite des Verteilers   liegt.

   Die Zahnräder 299,302 und 30. 3 sind fest auf die Achsen der Räder 294 aufgekeilt. Die Zwischenzahnräder 300 und 301 greifen in die Zahnräder 299 und 302. Das Zahnrad 303 wird durch das Zahnrad 305, welches auf der Motorachse aufsitzt, mit Hilfe der Kette 306 gedreht. Die Achse der Räder 294 steht tangential zur Rutsche 307 für den Sand bei vollständig geöffnetem Schieber. Ein freier Zwischenraum von einigen Zentimetern ist zwischen den Schaufeln und der Wandung des Verteilers vorgesehen, um ein Festklemmen des Sandes oder des Kieses zu verhindern. Die geneigte Fläche 297 geht unter dem Rad nach oben, damit, da dieses stillsteht, die tangential zu den Schaufeln stehende Neigungsebene 308 den unteren Rand der Öffnung 298 nicht erreicht.

   An jedem Ende des Rades 294 umschliesst der Aufgabetrichter dasselbe entsprechend dem Profil 309, so dass das Material nicht zwischen die Schaufeln und die Wand des Verteilers gelangen kann und dass die Achse des Zahnrades, um welche die Sektoren am unteren Ende des zylindrischen Schiebers 296 oder Registers sich drehen, ausserhalb des Sandes sich befindet. 



   Der Drehschieber 296 besteht aus mehreren voneinander unabhängigen Teilen, zum Zwecke, den
Sand in beliebiger Breite auszustreuen. Die Schaufeln des Rades besitzen Unterbrechungen zum Durchtritt der unteren Enden der Drehschieber und sind an diesen Stellen in gleicher Weise überdeckt wie an den Enden. Die Verschlussvorrichtung für den Verteiler ist in den Fig. 11 und 12 gezeigt. Die Deckel 304 sind mittels Scharnieren bei 309 an den Verteilerkasten angelenkt. Sie tragen auf ihrem Umfange eine   Kautschukdiohtung     310,   welche in der Verschlussstellung zwischen dem Deckel und dem Rande 311 der
Kasten   zusammengepresst   wird.

   Die Deckel 304 werden durch Gelenkstangen 312 und durch ein Gelenkparallelogramm geöffnet, welches letztere auf den waagrechten Achsen   313, 314, 315 und 316 angelenkt   ist und welches sich senkrecht zu den Deckeln verstellt. Die Achse   313   sitzt auf dem Verteiler, die Achse 315 wird in senkrechter Ebene geführt und mittels eines Hebels 317 gehoben oder gesenkt, welcher an seinem Ende eine Kulisse 318 trägt, in welche die Achse 115 greift. Der Hebel 317 wird durch die waagrechte Welle 325 und durch den Stellhebel 326 (Fig. 4) bewegt. Die Drehregister 296 werden gleichzeitig in ähnlicher Weise gesteuert, mit Hilfe der an einem verstellbaren Parallelogramm angelenkten Gelenkhebel 319.

   Die untere Achse 320 des Parallelogramms wird durch eine Führung 321 geführt und durch die Gabel 322 gehoben oder gesenkt, die durch die waagrechte Welle 323 und den Hebel 324 (Fig. 4) der ausserhalb des Verteilers liegt, betätigt wird. Zur   Oberflächenbestreuung   der Strassenbekleidung mit Sand arbeitet die Maschine in folgender Weise : Der Wagen wird am Rande der Strasse in Höhe des zu verladenden Sandoder Kieshaufens angehalten. Der Fahrer entkuppelt bei 214 den Motor, stellt den Hebel des Wechselgetriebekastens auf den Totpunkt, kuppelt bei 222, schliesst den Verteiler mittels des Hebels 326 und stellt die Kupplung 214 wieder her, wodurch der Ventilator und die Düse in Tätigkeit treten.

   Der Drehbalken 232, welcher während des Transportes längs der Maschine lag, wird mittels des Handrades 252 so gedreht, dass die Düse sich an den Fuss des Kieshaufens einstellt und deren Lamellen sich auf den Boden auflegen. Um sie zu heben oder zu senken, dreht man das Handrad 244, nachdem man die Kupplung 226 gelöst hat. Hierauf lässt man mittels der Handräder 252 und 267 die Düse mehrere Kreisbögen veränderlichen Halbmessers rings um den Sandhaufen herum beschreiben. Wenn das Aufladen beendet ist, entkuppelt man bei 214 und hierauf bei 222 und legt den Drehbalken wieder in der Längsrichtung an die Maschinenseite oder öffnet den Verteiler wieder und kuppelt die Motorachse. Die Regelung der auszustreuenden Sandmenge geschieht, wenn nötig, während der Fahrt durch Verstellung der Drehschieber mittels des Hebels 324.

   Die Fassung des Sandbehälters muss eine grössere sein als die zwischen je zwei Haufen auszustreuende Sandmenge, damit stets noch in dem Behälter ein Vorrat zurückbleibt, wenn der Wagen zu dem nächsten Haufen gelangt. Zum Aufsammeln des Kieses, welcher in Überschuss vorhanden ist oder auf der makadamisierten Chaussee zurückgeblieben ist, benutzt man eine rotierende Bürste bekannter Art, die am vorderen Ende der Maschine angebracht ist. Die Achse dieser Bürste ist zur Fahrtrichtung geneigt, um das Material in einem zusammenhängenden Strange zur Seite zu   schieben. Der Drehbalken   

 <Desc/Clms Page number 4> 

 wird hinten so zur Maschine eingestellt, dass das Saugrohr über den Kiesstrang sieh bewegt.

   Eine nicht drehbare Düse wird in diesem Falle an die Stelle der oben beschriebenen gesetzt, die einfach aus einem breiten und abgeflachten Mundstück 327 besteht, welches mit dem Saugrohr 209 durch ein biegsames Rohr 328 verbunden ist und über den Boden und den Kiesstrang schleift. Das   Mundstück.   327 des Saug- 
 EMI4.1 
 der Strasse, das Aufgiessen des Bindemittels, das Aufstreuen des Sandes, in einer einheitlichen Operation. Die Arbeiten werden stets nur auf der halben Chausseebreite ausgeführt, so dass die Strasse für den Verkehr offen bleibt.

   Das Kehren oder Bürsten und das Einsanden mittels Vorratshaufen, die auf den Seiten der 
 EMI4.2 
 wird mit einem   Wärmesehutzmittel   bekleidet, und das Zerstäuberrohr wird unterhalb des Apparates unmittelbar hinter den Lenkrädern und vor der Sandstreuvorrichtung angebracht und steht mit dem   Anhängewagen durch   eine biegsame Leitung in Verbindung. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Maschine zum Verteilen von Kies, Sand und ähnlichen Materialien auf Strassen mit einer durch Saugluft betätigten Beladungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass das freie untere Ende der Saugluftleitung   (209)   eine der Höhe nach   einstellbare Drehdiise   mit doppeltem Mantel   (287, 288) bildet, deren   äusserer aussen mit einer Schaufelung   (292)   von solcher   Krümmung   versehen ist, dass sie das   Schüttgut   der Saugdüse zubringt.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass im Ringraum zwischen den beiden Düsenmänteln (287, 288) gekrümmte Schaufeln (290) eingebaut sind, die den angesaugten Luftstrom ohne plötzliche Richtungsänderung in die Düse lenken.
    3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die drehbare Saugdüse von einer Ver- EMI4.3 balkens (232) verschiebbar ist, wobei die Vertikalachse auch im vertikalen Sinne verstellbar ist.
    4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugleitung (209) mittels eines Dichtungsbalges (284) an eine drehbar und luftdicht im Sammelbehälter (207) eingesetzte Trommel (280) angeschlossen ist.
AT133548D 1930-05-16 1930-06-17 Maschine zum selbsttätigen Ausstreuen und Aufladen von Sand, Kies und ähnlichem Deckmaterial für Straßen. AT133548B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR355053X 1930-05-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT133548B true AT133548B (de) 1933-05-26

Family

ID=8893349

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT133548D AT133548B (de) 1930-05-16 1930-06-17 Maschine zum selbsttätigen Ausstreuen und Aufladen von Sand, Kies und ähnlichem Deckmaterial für Straßen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT133548B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60303394T2 (de) Vorrichtung und verfahren zum entfernen von fahrbahnmarkierungen
DE69208929T2 (de) Vorrichtung zur Beschickung eines Schachtofens
DE2418371B2 (de) Gichtverteiler fuer hochoefen
DE3904908A1 (de) Vorrichtung zum verfuellen von fugen bzw. rissen auf fahrbahnen
AT133548B (de) Maschine zum selbsttätigen Ausstreuen und Aufladen von Sand, Kies und ähnlichem Deckmaterial für Straßen.
DE19739915C2 (de) Bankettefräsaggregat
DE2348077A1 (de) Antriebsvorrichtung und halterung fuer eine in einem schachtofen - insbesondere hochofenkopf - angeordnete schuett- und verteilereinrichtung
EP3301223B1 (de) Vorrichtung zum sanieren und profilieren von beschädigten wassergebundenen wegdecken
DE29620847U1 (de) Motorbetriebenes Bodenverdichtungsgerät
DE3113865C2 (de) Fasermischer
DE493121C (de) Fahrzeug zum Transport von Staubgut, insbesondere Kohlenstaub
DE528899C (de) Selbstaufnehmende Kehrmaschine
CH631505A5 (de) Streumaschine zur dosierten verteilung von sand, splitt, kies oder komposterde.
DE608966C (de) Fahrbarer Sandstreuer
DE3346950C1 (de) Streuvorrichtung
DE2551305B2 (de) Straßenwalze zum Verdichten von Straßendecken
DE3200039C1 (de) Vorrichtung zum Wiederaufbereiten von Asphaltbrocken
DE2248577C2 (de) Gerät zum Bearbeiten der unteren Tragschicht für eine Fahrbahn
DE1146090B (de) Trockenvorrichtung fuer mineralische Strassenbaustoffe
DE609167C (de) Fahrbare Vorrichtung zum Auftragen eines bituminoesen Belages, insbesondere auf Kanalboeschungen
AT65125B (de) Mischmaschine für Beton, Mörtel und dgl.
DE1759898C3 (de) Gerät zum Streuen von Auftausalzen, SpHH u.a. Streugut
DE2425073C3 (de) Vorrich&lt;un9 zum Reinigen scheibenförmiger GuBformen
CH687383A5 (de) Streucontainer fuer Asche.
DE809166C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Zementrohren