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Einrichtungen an Wagen zur Erleichterung des Überführens, des Aufladens und des Abladens von abnehmbaren Wagenabteilen für den unmittelbaren Transport von Gütern oder im Verkehr zwischen
Eisenbahn und Motorwagen.
Die Erfindung bezieht sich auf ein System für den unmittelbaren Transport von Gütern oder für jenen zwischen Eisenbahn und Motorwagen, in welchem abnehmbare, die Güter enthaltende Wagen-
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die Plattform eines Eisenbahnwagens gebraeht werden, von wo sie in der Empfangsstation auf einen andern Motorwagen verladen und dem Empfänger zugestellt werden.
Gegenstand der Erfindung sind Verbesserungen an Eisenbahn-oder Motorwagen für dieses System.
Es kann vorkommen, dass in dem Aufgabeort bzw. der Empfangsstation keine Kräne oder geeignete Karren vorhanden sind, wodurch die Handhabung mit den Behältern, die schwer und gross sind, langwierig und schwierig sind. Zur Erleichterung des Umladens sind sowohl an der Plattform der Güterwagen mit abnehmbaren Behältern als auch an jener der Motorwagen und eventuell auch an den Laderampen in den Stationen und bei den Interessenten drehbare Rollen angebracht, auf welchen der untere Rand der Seitenwände der Behälter aufruhen und gleiten kann, wobei angenommen ist, dass die Behälter beispielsweise entsprechend dem österr. Patent Nr. 114911 ausgebildet sind.
Die Austeilung der Rollen erstreckt sich nicht auf die ganze Breite der Behälter, sondern ist zweckmässig so bemessen, dass sie der Dicke der Behälterwände entsprechen, so dass zwei Reihen von Rollen, jede für eine der Seitenwände, vorzusehen sind. Der Erfindung gemäss sind nun in jeder der auf dem Wagen vorgesehenen Rollenreihen mindestens vier Rollen vorhanden und diese in einer U-förmigen, leicht auswechselbaren Schiene drehbar gelagert. Zwischen diesen beiden Rollenreihen sind auf der Ladefläche flache Laufschienen angebracht, so dass ohne Schwierigkeiten Transportkarren zum Umladen der Behälter verwendet werden können, wenn dies zweckmässig erscheint. Eine weitere Ausbildung der Erfindung betrifft eine Blockierungsvorrichtung für die Rollen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
Fig. 1 ist die Draufsieht einer Laderampe mit einem Verladekarren, an deren einen Seite sich ein nur zum Teil dargestellter Bahnwagen mit zwei abnehmbaren Behältern befindet, während an der andern Seite der Rampe ein Motorwagen steht, der zur Aufnahme eines Behälters bereit ist. Fig. 2 zeigt in Seiten- ansicht den Motorwagen mit einem Behälter, der au einer Stelle abzuladen ist, an welcher keine Laderampe vorhanden ist.
Fig. 3 zeigt in grösserem Massstabe einen Querschnitt einer Einzelheit des Rollenträgers der Behälter, Fig. 4 im Längsschnitt den U-Träger mit eingeschienten Rollen und Fig. 5 stellt eine Einzelheit dar, die zum Sperren der Rollen während des Transportes dient.
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beweglichen Behälter 2 bestimmt sind, je zwei Nuten vorgesehen, in die U-Eisen 3 mit einigen Rollen 4 versenkt sind, auf welchen die Seitenwände der Behälter, die den Boden 6 im Abstand von der Plattform 7 halten, mit ihrem unteren Rand 5 aufruhen können.
In jeder Nut müssen mindestens vier Rollen vorhanden sein, damit verhindert wird, dass der Be-
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während die Rollen auf ihnen mittels Kugellagern drehbar sind. Die Länge der Rollen 4 ist etwas grösser als die Dicke der Seitenwände, die sie aufzunehmen haben. Sie sind mit Flanschen von zweckmässig
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kegeliger Form versehen, die den Seitenwänden als Führung dienen. Wenn die Rollen1 : uf fet gelngcrtell Achsen drehbar angeordnet sind, ist es zweckmässig, ihnen die Möglichkeit einer begrenzten Längsver- schiebung zu geben, damit sie leichter die Wände der Behälter aufnehmen und führen können.
Da die Träger 3 aus den Nuten, in die sie versenkt sind, leicht entfernbar sind, können sie, wenn die
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ersetzt werden.
Der zwischen den Nuten befindliche Teil der Plattform ist vollkommen eben, so dass die Transportkarren mit hebbarer Plattform auf ihnen leicht bewegt werden können, wenn sie zum tberfuhren und Abladen der Behälter benutzt werden ; zu diesem Zweck ist die Plattform des Wagens mit Metallstreifen 8 versehen, die zwischen den Nuten 3 angeordnet sind, wodurch das Gleiten der Räder von den Karren mit hebbarer Plattform ermöglicht wird.
Obwohl die Behälter während des Transportes durch ein Seitengeländer des Wagens gehalten werden, erscheint es zweckmässig, das Gleiten der Behälter quer zum Wagen, beispielsweise wenn diestr eine Kurve durchläuft, zu verhindern. Dies kann auf verschiedene Weise erreicht werden, z. B. durch Sperrung der an den Enden jeder Nut befindlichen Rollen mittels der aus Fig. 5 ersichtlichen Vorrichtung.
An einer Seite dieser Endrollen ist ein Zahnrad 9 angebracht, an welchem eine Klinke 10 unter der Wirkung einer Feder steht. Alle Klinken an einer Seite des Wagens sitzen lose auf einer gemeinsamen Welle 12, welche von einem der beiden Enden des Wagens aus gesteuert werden kann und die, wenn sie freigegeben
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führung gesperrt sind. Da es vorkommen kann, dass sich eine Rolle (oder mehrere) in solcher Stellung befindet, dass das Einfallen der Klinke 10 in eine Zahnlücke des Rades 9 nicht möglich ist, sind die Klinken auf der Welle 12 lose angeordnet und werden von zwei Anschlägen 14', M" gehalten, die auf Fortsätze 13', 13" der Klinken wirken, u. zw. derart, dass beispielsweise, wie die Zeichnung zeigt, zwischen den Teilen ,.
M' ein Spielraum bleibt, der ermöglicht, dass die Klinke in ausgehobener Stellung bleibt, wenn sie auf einen Zahn des Rades 9 trifft, ohne dass sie aber die Drehbewegung der Welle 12 vollständig hindert. Wenn der Behälter auf der Rolle 4 eine kleine Bewegung ausführt, die der Breite eines Zahnes entspricht, fällt die Klinke 10 unter der Wirkung der Feder 11 in die nächstliegende Zahnlücke ein, wodurch die Rolle festgehalten wird.
Am Ende der Fahrt werden die Behälter nach dem Freimachen von ihren Befestigungsmitteln oder der Freigabe der Rollen und nachdem die Seitenwände gegen die Ladefläche gesenkt wurden, einzeln
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die beweglichen Rollen, auf welche die Behälter gelangen, auf der Plattform, die zum Abladen dient, etwas tiefer als jene des Wagens anzuordnen, wenn sich die Behälter auf diesem befinden.
Die Ladefläche ist hingegen etwas höher als die Plattform des leeren Motorwagens.
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so ausgebildet, dass sie zur Aufnahme eines einzigen Behälters dient und ist gleichfalls mit uten3 und Rollen 4 entsprechend jenen des Bahnwagen 1 versehen, wobei der zwischen den Nuten befindliche Teil der Plattform 35 für das Einschieben von Karren mit hebbarer Plattform, wenn dies erwünscht ist, voll- ständig eben und mit Metallstreifen 8 versehen ist, um das Laufen der Räder dieser Karren zu erleichtern.
Wenn sowohl der Eisenbahnwagen als auch der Motorwagen mit Trag- und Verschiebrollen in der beschriebenen Weise zur Überführung eines Behälters auf der Ladefläche vom Eisenbahnwagen zum Motorwagen bzw. umgekehrt versehen ist, so ist es möglich, einen einfacheren Überführungskarren, der
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wagen angeordnet sind.
Wenn an dem Lade-oder Entladeplatz keine Laderampe vorhanden ist, müssen die Behälter auf dem Boden verschiebbar sein oder sie müssen von dem Boden zur Plattform gehoben werden. Diesem Zweck dient eine geneigte Gleitplatte 30, die auch mit zwei, Rollen -1 enthaltenden Nuten versehen ist
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An dem Ende der Gleitfläche, das den Boden berührt, sind zwei gebogene Fortsätze 31 vorgesehen, die das fberführen der Behälter auf die beweglichen Tragrollen erleichtern.
Zur Erzielung einer grösseren Einfachheit kann die Lade-und Entladeplatte lediglich aus den beiden mit Rollen versehenen U-Trägern bestehen. In jedem Falle müssen die unteren gebogenen Enden so angeordnet sein, dass sie das leichte Überführen des Behälters auf den Karren mittels der Rollen ermöglichen, wenn es zweckmässig erscheint, Karren für den Transport der Behälter anzuwenden.
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