AT133341B - Verfahren zur Gewinnung von Kautschuk aus Latex. - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Kautschuk aus Latex.

Info

Publication number
AT133341B
AT133341B AT133341DA AT133341B AT 133341 B AT133341 B AT 133341B AT 133341D A AT133341D A AT 133341DA AT 133341 B AT133341 B AT 133341B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
rubber
latex
anode
cathode
deposited
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Rubber Electro Deposition Pate
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rubber Electro Deposition Pate filed Critical Rubber Electro Deposition Pate
Application granted granted Critical
Publication of AT133341B publication Critical patent/AT133341B/de

Links

Landscapes

  • Moulding By Coating Moulds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Gewinnung von Kautschuk aus Latex. 



   Die Erfindung bezieht sich auf die Gewinnung von Kautschuk aus Latex durch elektrisches Niederschlagen des Kautschuks auf eine geeignete Fläche, wie z. B. eine Anode. Hauptzweck der Erfindung ist der, auf diese Weise einen Kautschuk zu erzielen, der zusammenhängend, homogen und frei von   Gaslöchprn   oder Porosität ist, wobei nur eine geringe elektrische Energiemenge erforderlich wird. Gemäss der Erfindung wird das Niederschlagen des Kautschuks aus dem Latex intermittierend entweder dadurch bewirkt. dass man den Strom durch den Latex, die Emulsion oder kolloidale Lösung in Zwischenräumen schickt oder dass man in solchen Zwischenräumen die Fläche, auf die der Kautschuk niedergeschlagen wird. 
 EMI1.1 
 



  Guttapercha, ein. Es kann eine Kombination der beiden Methoden angewendet werden, wobei die Fläche, auf die der Kautschuk niedergeschlagen wird, in Abständen aus der Latexemulsion oder der kolloidalen Lösung entfernt wird, während der Strom nur fliesst, wenn die Fläche vollständig eingetaucht ist, und nicht während des Eintauchens und des Entfernens. 



   Es hat sich gezeigt, dass durch das intermittierende Niederschlagen des Kautschuks der Niederschlag fest und homogen wird und irgendein durch die elektrolytische Wirkung an der   Oberfläche erzeugtes   Gas austreten kann und so keine Einwirkung auf den   Kautschuknieder-     schlag ausübt.   Der Niederschlag kann auf Metall-oder metallisierte Formen bewirkt werden, wobei sich gezeigt hat, dass gute Ergebnisse mit   Kadmium   oder Zink oder mit Kadmium oder Zink überzogenen Formen sowie mit Eisen-,   Stahl-oder Aluminiumformen   erzielt werden, die mit Zink durch Sherardisieren   oder andere Methoden überzogen   sind. Wenn ein anhaftender Überzug erforderlich ist, so wird der Gegenstand in eine Lösung von wasserlöslichem Gummi. z. B.

   Gummiarabikum oder Gurnmitragasol, eingetaucht, und in noch feuchtem Zustande wird die Anode in die Latexlösung gebracht, der irgendein färbendes oder beschwerendes Material, wenn gewünscht, zugesetzt werden kann. Will man den Kautschuk von der Form abstreifen oder abziehen, so kann die Entfernung dadurch erleichtert werden, dass man die Form mit franzosischer Kreide, Graphit oder ähnlichem Stoff bedeckt. Die Spannung zur Erzielung der elektrolytischen Wirkung kann entsprechend dem Zustand und der Beschaffenheit des zu überziehenden Gegenstandes sowie der Beschaffenheit und Dicke des Niederschlages verschieden sein und bis zu 100 Volt betragen.

   Die Vermeidung der Gasbildung durch Begrenzung des an der   Niederschlagungsfläche   entstehenden   Potentialsprunges   mit   l'7   Volt durch entsprechend niedrige Wahl der verwendeten Spannung (s.   osterr. Patentschrift Nr.   120870) fällt nicht unter die Massnahmen des beschriebenen Verfahrens. Der überzogene Gegenstand kann intermittierend aus der Lösung gehoben werden, oder diese letztere kann intermittierend bis unter den Spiegel des Niederschlages gesenkt werden, oder es kann der Strom intermittierend unterbrochen werden, oder es wird eine Kombination dieser Massnahmen angewendet.

   Es wird zweckmässig eine Kathode, die sich so nah wie möglich der Form der Anode nähert, verwendet, wenn eine   gleichmässige   Verteilung des Kautschuks gewünscht wird, und der Kautschuk kann bei seinem Niederschlagen vulkanisiert werden, wobei diese Vulkanisierung dadurch erleichtert wird. dass man Schwefelwasserstoff in der Nähe der Anode durch die Lösung schickt. Der Kautschuk kann 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   von der Form oder der Niederschlagsfläche abgezogen werden, wenn Körper vollständig aus Kautschuk gewünscht werden. Die verwendete Latexlösung kann mit Füll-, Farb-und Vulkanisierstoffen versetzt werden, um zu irgendeiner Arbeit vollendeten Kautschuk zu erzielen, wobei zur Erleichterung der Vulkanisierung organische Beschleuniger verwendet werden können. Bleiweiss hat sich besonders als Füllstoff geeignet erwiesen.

   Zu einer Emulsion aus Kautschuklatex, die Ammoniak enthält, kann Essigsäure zugesetzt werden, um das Ammoniak zu neutralisieren. 



  Durch dieses Mittel kann der Kautschuk in sehr weichem Zustande niedergeschlagen werden. so dass er seine elektrische Leitfähigkeit behält, wobei die Weichheit durch die Menge der zugesetzten Essigsäure leicht geregelt werden kann. Der Zusatz von Ammoniumacetat zu der Latexlösung erhöht die elektrische Leitfähigkeit ausserordentlich und ermöglicht es. dass der Kautschuk ohne irgendeine Erhöhung der Spannung bis zu einer beträchtlichen Dicke niedergeschlagen werden kann, wobei sich die erforderliche Spannung in der Nähe von 2 Volt bewegt. Gute Ergebnisse können z. B. durch Zusatz von 2'5 ems bis 3 rm. s Essigsäure zu   
 EMI2.1 
 und Ammoniumacetat, welche aus den österr.

   Patentschriften Nr. 108406 und   züi   entnehmen sind. sind als zusätzliche Massnahmen des   erfindungsgemässen   Verfahrens in Verbindung mit der intermittierenden Herstellung des Niederschlages anzusehen. 



   Zur Herstellung von mit Kautschuk überzogenen metallischen oder andern Körpern kann die Form der Körper. wenn die   gewünschte   Kautschukdicke niedergeschlagen worden ist, mit dem niedergeschlagenen Kautschuk in einen Kessel übergeführt werden, der einen geeigneten Elektrolyten von einem Metall enthält, das man dem Kautschuk einverleiben will. wobei die mit   Kautschuk überzogene   Form oder der erste Körper die Katliode bildet. Es wird Strom von höherer Spannung als der zum Niederschlagen des   gewünschten   Metalls üblichen verwendet, bis der Kautschuk einen Überzug des Metalls erhalten hat, worauf die   Spannung   gesenkt oder ein unmittelbarer Kontakt mit dem niedergeschlagenen Metall hergestellt und die Spannung ebenfalls gesenkt werden kann.

   Es kann auch eine geeignete alkalische Lösung eines Metalls dem Latex zugesetzt werden, so dass das Metall mit dem   Kautschuk elektroh tisch   
 EMI2.2 
 und wenn dieser getrocknet und vulkanisiert ist. sind das Metall und der Kautschuk praktisch untrennbar. Die Form oder   Niederschlagsfläche   kann entfernt werden. wobei der Kautschuk und das niedergeschlagene Metall verbleibt.

   Die Fläche, auf die der Kautschuk niedergeschlagen werden soll, wird zweckmässig zuerst in eine Lösung des Latex getaucht und in noch   feuchtem   Zustande in den   Niedersehlagsbehälter   übergeführt, der an einem Träger befestigt ist, welcher eine senkrechte oder tangentiale Hin-und Herbewegung ausführt, die genügend   intermittierend   ist, um die Form gänzlich aus der Lösung zu entfernen.   Zweckmässig   lässt man den Strom nur   fliessen, während   die Form vollständig untergetaucht ist.

   Das fortgesetzte   Einführen und   Entfernen der Form aus der Latexlösung während des Niederschlagens ermöglicht zusammen mit dem intermittierenden Strom die Anwendung einer grösseren Stromdichte, wodurch ebenfalls die Zeit für das erste Trocknen verringert und ein Reissen oder Platzen des Niederschlages verhindert wird. Die Ausübung einer Erschütterungs- oder Schwingbewegung auf die Form verursacht, dass der niedergeschlagene   Kautschuk gleichmässiger   über die Fläche fliesst. Es kann ebenfalls heisse Luft auf die frische niedergeschlagene   Gumrnifläche   geblasen werden, wenn sie die Lösung verlässt, und bei genauer Richtung verhindert sie, dass irgendwelcher Schaum   od. dgl.   mit der Form oder der Niederschlagsfläche gehoben wird.

   Die Zeitdauer, während welcher der Kautschuk der Luft ausgesetzt werden sollte, steht erfahrungsgemäss in einem bestimmten Verhältnis zu der angewendeten Stromdichte und der Zeitdauer oder Niederschlagsdieke, so dass 
 EMI2.3 
 gewünschten Stärke gehalten werden. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist in den Fig.   1-2   der Zeichnung beispielsweise schematisch dargestellt. In Fig. 1 ist a eine Zelle zur Aufnahme einer bestimmten Menge Latexlösung und b die darin befindliche Kathode, die die Anode c umgibt. Das absatzweise Eintauchen der Anode in die   Latexlösung geschieht   durch eine Kurbel d, die durch einen Zapfen e in eine   Kulissenstange f   eingreift, die an dem der Kulisse g entgegengesetzten Ende durch 
 EMI2.4 
 die sich auf   Träger -auflegt,   wenn die Anode c genügend tief in die Latexlösung eingesenkt wurde, und an der Scheibe sitzt eine Kontaktplatte l zur Kontaktgebung mit einem stromführenden Pol   m, wobei   die andere Leitung n der Stromquelle durch den Leiter M zur Kathode geführt ist.

   Die Einrichtung ist so getroffen, dass nach Aufsetzen der Scheibe J durch Drehung der Kurbel   d   der Stromkreis durch die Kontaktplatte l und die   Klemme M geschlossen   ist und dadurch ein Niederschlag von Kautschuk an der Anode c entsteht. Bei der dargestellten Vorrichtung wird die Anode zur Gänze untergetaucht und der Stromkreis für die Dauer von 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
   die Kulissenstange f erzielt   wird. 



   Während ungefähr zwei Sechstel der Dauer jeder Kurbeldrehung wird die Anode   f aus     der Latexlösung herausgezogen und wieder eingetaucht, hängt   also   unterdessen In   der Luft. 
 EMI3.2 
   (/1 versehen.   während die Anode bl von ähnlicher Gestalt ist und konzentrisch innerhalb der Kathode a2 auf Endplatten d1 angeordnet ist, an denen die Enden der Kathode befestigt sind. Anode und Kathode sind in dieser gegenseitigen Anordnung in einer horizontalen oder 
 EMI3.3 
 befindet. Jede der Platten cll ist mit einer Kontaktscheibe   Cl yersphen.   die mit einer Seite mit der Kathode, mit der ändern mit der Anode in Verbindung steht.

   Die derart an den Endplatten d1 befestigten Elektroden werden auf Wellen f1 mittels der Antriebsscheiben g1 an einer der Endplatten 011 und am Ende der   Antriebswelle/i gedreht. Die Antriebswelle   kann mechanisch durch Riemenscheiben j\ angetrieben werden. Die Drehung der   gelochten   
 EMI3.4 
 ganz in die Lösung   tauchen   und die Kathode nur teilweise eingesenkt sein. Die Anordnung in Fig.   2   und 3 zeigt eine Art der Herstellung des absatzweisen Niederschlages, wobei das Bad Ci abwechselnd gehoben und gesenkt werden kann, um   Aus-und Eintauchen der Elek-   
 EMI3.5 
 
Wellen der Elektroden. 



   Verschiedene Formen können mit gleichmässigen Stärken von niedergeschlagenem Kautschuk bedeckt werden, indem die Formen oder Formgruppen in getrennten Behältern oder Abteilungen angeordnet werden, durch die der niederschlagende Strom in Reihe fliesst. Auf dem niedergeschlagenen Kautschuk können bei jeder Entfernung aus der Latexlösung metallisches Pulver oder fein zerteiltes Metall oder organische Verbindungen aufgespritzt oder aufgesiebt werden, die so dem Kautschuk innig beigemengt werden. Die Form. die die Anode bildet, kann in waagrechter Lage teilweise   untergetaucht   in dem Latex gedreht werden, aus dem der Kautschuk elektrisch niedergeschlagen wird.

   Sie kann aber auch in senkrechter Lage gedreht und aus der Latexlösung von Zeit zu Zeit entfernt werden, wobei Kathodenplatten vorgesehen werden, um den elektrischen Strom dem   Latex zuzuführen.   Die Form oder Anode kann mit   verhältnismässig   grosser Geschwindigkeit gedreht werden, um eine genügende   Flächenreibung   zur Entfernung irgendwelcher Gasblasen zu erzielen, die sich an der Anode bilden, wobei sich die Geschwindigkeit mit der Grösse und Gestalt der Form ändert. Sollen z.

   B.   Kautschuk-   röhren als Innenschläuche von   Luftbereifungen hergestellt werden,   so können   MetaDdorne oder   Formen, die den Innendurchmessern der Schläuche entsprechen, auf einem sich drehenden Gestell angeordnet werden, das eine Anzahl von Dornen so   hält,   dass sie sich auf ihren eigenen Achsen drehen können, wobei sich das Gestell selbst langsam in einem Behälter dreht, der mit Metallkathoden, z. B. mit Kathoden aus sherardisiertem Stahl oder Bleiblech, versehen ist, wobei die   Schlauchdome   die Anoden bilden.

   Eine Kathode kann an der Innenseite und eine andere an der Aussenseite des Gestelles angeordnet werden, und die Dorne können, wenn sich das Gestell langsam dreht, in   Berührung   mit einem   Schutzarm   kommen, um jeden Dom teilweise zu drehen, wenn er bei jeder Umdrehung des Gestelles den Arm passiert. Es kann auch ein hin-und hergehendes Gestell Formen oder   Grundflächen   für den   Kautschukmederschlag   tragen, das gehoben wird, um die Formen oder Flächen bei jeder Hin-und Herbewegung aus dem Latex zu bewegen. Diese Formen können so getragen werden, dass sich ihr Gewicht einander ausgleicht.

   Wenn es   gewÜnscht   wird.   Eisenftächen   mit Kautschuk zu überziehen, so kann dies in geeigneter Weise dadurch bewirkt werden, dass man die   Eisenfläehe   als Anode ausbildet und den Latex in einem Strahl   auf die Oberfläche ausbreitet,   wobei die Strahldüse mit dem negativen Pol der Stromquelle verbunden wird. Diese Methode veranlasst das intermittierende Niederschlagen, wenn die Ausbreitung auf die verschiedenen Teile der   Fläche   nacheinander erfolgt. 



   In einigen Fällen, wo z. B. Eisenbleche mit Kautschuk zu überziehen sind, können die Bleche in dem Niederschlagbehälter aufgehängt werden, und es kann Strom abwechselnd von einem Blech nach dem ändern fliessen, wobei die Bleche periodisch aus der Lösung gehoben und teilweise getrocknet werden, bevor weiter Kautschuk niedergeschlagen wird. Der Latexlösung kann eine alkalische Lösung von geeigneten Meta]] en zugesetzt werden, so dass das Metall zu   derselbenzeit   niedergeschlagen und dem niedergeschlagenen Kautschuk einverleibt wird. 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 



   Zur Herstellung feiner   Kautschukfäden,   die gewebt werden können, wird der Latex in einen Zylinder gebracht und durch sehr feine Öffnungen gedruckt. Der Latex wird mit den gewünschten Füllstoffen und Beschleunigern gemischt, um die Vulkanisierung zu erleichtern. Die feinen Fäden werden auf eine umlaufende Metalltrommel aufgewickelt, wobei ein elektrischer Strom durch die Fäden nach der Trommel geschickt wird, die die Anode bildet, während die Düsen oder Öffnungen, durch die der Latex hindurchgedrückt wird, die Kathode darstellen. 



   Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht in der Verwendung einer oder mehrerer gelochter Kathoden in dem   Niederschlagbehälter.   Es hat sich gezeigt, dass das in dem Behälter erzeugte Gas, welches, wenn nicht entfernt, den niedergeschlagenen Kautschuk verdirbt, verhindert werden kann, sich selbst an dem Niederschlag festzusetzen, u. zw. durch eine durchlochte Kathode in Form eines Rostes, wobei das gebildete Gas anstatt sich an der Vorderseite anzuhäufen, sich an der Rückseite der Kathode sammelt und sich gegebenenfalls selbst frei macht. Eine geeignete Anordnung besteht darin, eine durchlochte, waagrechte Katliodenplatte über einer Anode aufzuhängen.

   Eine andere Anordnung ist die, die durchlochte Kathode in Form eines drehbaren Zylinders herzustellen, der eine   1'Ohr- oder andersförmige   Anode   umgibt.   
 EMI4.1 
 intermittierenden Niederschlages in den Latex und aus ihm heraus bewegt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Gewinnung von Kautschuk aus Latex durch elektrisches Niederschlagen auf eine geeignete Anodenfläche, dadurch gekennzeichnet, dass das Niederschlagen des Kautschuks aus dem Latex intermittierend bewirkt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das intermittierende Niederschlagen dadurch bewirkt wird, dass man den Strom in Zeitabständen durch den Latex schickt.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das intermittierende Niederschlagen des Kautschuks dadurch bewirkt wird, dass die Fläche, auf die der Kautschuk nieder- EMI4.2 Strom ermöglicht wird, nur dann durch die Latexlösung zu fliessen, wenn die Fläche voll- ständig untergetaucht ist.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, bei dem die die Anode bildende Form um eine vertikale Achse gedreht wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehung mit solcher Geschwindigkeit erfolgt, dass genügend Oberflächenreibung entsteht, um zur Entfernung an der Oberfläche entstandener Gasblasen beizutragen.
    5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Niederschlagen des Kautschuks auf Metall oder metallische Formen bewirkt wird, die in eine Klebelösung getaucht werden, um den Kautschukniederschlag auf der Oberfläche der Form zu halten. EMI4.3 gesetzt wird.
    7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das in dem Latex vorhandene Ammoniak durch Zusatz von Essigsäure so beeinflusst wird. dass ein weicher elektrisch leitender Niederschlag gewonnen wird.
    8. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet : dass dem Latex Ammoniumacetat zugesetzt wird, um die elektrische Leitfähigkeit zu erhöhen.
    9. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kautschuk EMI4.4 auf den andern periodisch wechselt.
    10. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass der Kautschuk als Strahl auf die Grundfläche gespritzt wird, die die Anode bildet. und dass die Spritzdüse mit dem negativen Pol der Stromquelle verbunden ist.
    11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der geeignet gemischte und gefüllte Latex durch feine Öffnungen gedrückt wird und die so gebildeten feinen Fäden EMI4.5 Latex gedrückt wird, die Kathode bilden.
    12. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet ; dass der Kautschuk auf eine die Anode bildende Form oder Grundfläche mit Hilfe einer Kathode niedergeschlagen wird. die dem Umriss der Anode geometrisch ähnlich geformt ist.
    13. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die frisch niedergeschlagene Kautschukschicht nach ihrer Entfernung aus dem Latex einem Strom warmer Luft unterworfen wird.
    14. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem der Niederschlag auf der Anode mit Ifilfe einer durchlochten Kathode erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathode in Form eines Gitters über der Anode in der Niedersehlagszelle aufgehängt ist. <Desc/Clms Page number 5>
    15. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem eine durchlochte zylindrische Kathode verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathode um die Anode rotieren kann, wenn die Anode in einer horizontalen oder angenähert horizontalen Ebene liegt. EMI5.1
AT133341D 1927-11-18 1927-11-18 Verfahren zur Gewinnung von Kautschuk aus Latex. AT133341B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT133341T 1927-11-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT133341B true AT133341B (de) 1933-05-10

Family

ID=3637799

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT133341D AT133341B (de) 1927-11-18 1927-11-18 Verfahren zur Gewinnung von Kautschuk aus Latex.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT133341B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT133341B (de) Verfahren zur Gewinnung von Kautschuk aus Latex.
DE2155377B2 (de) Verfahren zur Herstellung eines aus einem Metallkörper und an dessen Oberfläche haftendem Gummi gebildeten Körpers
DE2232162C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen gleichzeitigen Aufbringen eines Überzugs aus einer elektrisch abscheidbaren Zusammensetzung auf eine Vielzahl von kleinen Gegenständen
DE663027C (de) Verfahren zur Herstellung von Kautschukgegenstaenden aus waesserigen, waermeempfindlich gemachten Kautschukdispersionen
DE2937747A1 (de) Verfahren und einrichtung zum elektrochemischen polieren von metallteilen
DE2235178A1 (de) Elektrischer kontakt fuer einrichtungen zur verwendung bei der elektrolytischen herstellung von metallen, insbesondere kupfer
DE1224942B (de) Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung von Metallen
DE1521136A1 (de) Verfahren zum Anbringen von UEberzuegen auf Metall
DE556312C (de) Verfahren zur elektrophoretischen Herstellung homogener Kautschukniederschlaege aus Kautschukmilch
AT112967B (de) Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Kautschukwaren, insbesondere von Kautschukhohlkörpern aus Kautschukdispersionen.
DE605474C (de) Verfahren und Einrichtung zur kontinuierlichen Erzeugung von duennen Blechen oder Folien durch elektrolytische Ablagerung von Metall
DE2531902C2 (de)
AT111459B (de) Verfahren zur Herstellung eines Gleichrichters.
DE2605330A1 (de) Verfahren zur herstellung von bogenfuehrenden folien fuer druckmaschinen
AT158315B (de) Geschützte Anode für elektrische Bleiakkumulatorenbatterien und Verfahren zu ihrer Herstellung.
DE2545576A1 (de) Verfahren zur herstellung von einzelnen metallkoerpern
AT101947B (de) Verfahren und Vorrichtung zur unmittelbaren Herstellung von Kautschukartikeln jeder Art aus Kautschukmilch.
DE2638115A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen von lochfolienbahnen
DE503644C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kautschukwaren, insbesondere von Kautschukhohlkoerpern, aus Kautschukdispersionen
AT150304B (de) Verfahren zur Überziehen von blatt- und bahnförmigen Stoffen mit Farbe, Firnis, Lack, wasserdichten Verbindungen u. dgl.
DE505639C (de) Verfahren zum Herstellen eines Gleichrichters
DE509980C (de) Verfahren und Vorrichtung zur elektrophoretischen Niederschlagung von kautschukartigen Stoffen aus ihren waesserigen Dispersionen
DE549219C (de) Verfahren zur Elektrophorese von mit Saeure umgeladenen waesserigen Kautschukdispersionen
DE370639C (de) Verfahren zur Herstellung durchbrochener Anoden zum Elektroplattieren
DE586490C (de) Verfahren und Vorrichtung zur elektrolytischen Herstellung von metallischen Baendern