AT132777B - Vorrichtung zum Kühlen mittels fester Kohlensäure. - Google Patents
Vorrichtung zum Kühlen mittels fester Kohlensäure.Info
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Description
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Vorrichtung zum Kühlen mittels fester Kohlensäure.
Es ist bekannt, Kühlräume mittels fester, in einem im oberen Teil des Kühlraumes untergebrachten Behälter befindlicher Kohlensäure zu kühlen, deren Gase durch Öffnungen des Behälters austreten und sich im Kühlraum verbreiten. Die Erfindung betrifft nun eine
Einrichtung dieser Art, bei der das sich aus der festen Kohlensäure entwickelnde Gas in einen den Kühlraum so weit wie möglich umhüllenden Mantelraum eintritt, u. zw. in der
Weise, dass die Kohlensäure durch einen Fallkanal in den unteren Teil des Mantelraumes eintritt und in diesem aufsteigt. Der Mantelraum ist nach aussen isoliert, gegen den Kühlraum aber nicht isoliert. Die Kohlensäure nimmt daher die Wärme aus dem Kühlraum auf und führt sie ab. Auch die durch die Isolierung hindurchdringende Wärme wird aufgenommen und abgeführt.
Die infolge der tiefen Temperatur sehr trockene gasförmige Kohlensäure ergibt eine sehr wirksame Isolierung des Kühlraumes nach aussen. Zweckmässig ist es, bei solchen zu kühlenden Gütern, die durch die Berührung mit Kohlensäure nicht leiden, den Mantelraum oben mit dem Kühlraum zu verbinden, so dass die im Mantelraum aufgestiegene Kohlensäure auch den Kühlraum anfüllen und die darin befindliche Feuchtigkeit und Wärme enthaltende Luft verdrängen kann.
Der Mantelraum hat eine ins Freie führende Öffnung und eine Verbindung mit dem die feste Kohlensäure aufnehmenden Raum, so dass ein Teil des zur Kühlung benutzten Kohlensäuregases in den Raum zurücktreten kann und infolge der von ihm aufgenommenen Wärme eine Verdampfung der festen Kohlensäure herbeiführt. Infolgedessen verdampft diese um so schneller, je mehr Wärme von dem Kohlensäuregas aufgenommen wird. Dadurch wird eine ziemlich konstante Temperatur im Kühlraum erzielt. Um diese Temperatur regeln zu können, sind die Grössen der ins Freie führenden und der in die Kohlensäurekammer zurückführenden Öffnungen einstellbar.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 ist ein lotrechter Schnitt nach Linie 1-1 der Fig. 2, Fig. 2 ein waagrechter Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1.
1 ist ein schematisch angedeuteter Kühlschrank mit wärmeisolierenden Wandungen und Türen 2, 2a, 2b. Im Innern des Kühlschrankes befindet sich ein auf Blöcken 4 aufliegender Boden 3. der mit einer Rückwand 5 und Seitenwänden f verbunden ist. Dadurch wird ein den Kühlraum umgebender Mantelraum 8 a. 8 b, 8 c geschaffen. Dieser ist durch einen Kanal 8, der durch zwei im Innern des Kühlraums angebrachte Wandungen 7,7 gebildet wird, mit einem Behälter 9 verbunden, der im oberen Teil des Kühlraums angebracht ist. In 9 ruht das Trockeneis auf Blöcken 11. Der Deckel 13 gestattet die Einführung der festen Kohlensäure.
Die Seiten-und Bodenwände sind luftdicht gegen die Vorderwand des Kühlschrankes angepasst (Fig. 2). Die oberen Kanten der Seitenwände C und der Rückwand 5 liegen so tief, dass der Kühlraum eine Verbindung mit dem Mantelraum hat.
Das bei der Verdampfung des Trockeneises im Behälter 9 entstehende kalte Gas fliesst in der durch die Pfeile dargestellten Bahn, indem es durch den Kanal 8 herabsinkt, am Boden nach den Seiten und nach hinten fliesst, in die Zwischenräume 8 a, 7), 8 aufwärts steigt und schliesslich über die oberen Kanten der'Wände 6. J in das Innere des Kiihlschrankes übertritt.
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Das Innere des Behälters 9 ist mit der Kühlkammer durch ein Rohr 12 verbunden, in dem eine verstellbare Klappe 18 angeordnet ist. Diese kann mit einem Thermostaten 19 verbunden sein, der die Stellung der Klappe je nach der gewünschten Temperatur regelt. 14 ist eine Abzugsöffnung, die das Entweichen der Gase nach aussen gestattet. Ein Teil der Gase tritt durch das Rohr 12 in den Behälter für die feste Kohlensäure zurück, der andere Teil entweicht durch die Öffnung 14. Der in den Behälter 9 zurücktretende Teil unterstützt die Vergasung der festen Kohlensäure in der oben angegebenen Weise ; durch Verstellung der Klappe kann diese unterstützende Wirkung geregelt werden,
PATENT-ANSPRÜCHE :
1.
Vorrichtung zum Kühlen mittels fester Kohlensäure, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlraum von einem Mantelraum (8 a, 8 b, 8 c) umgeben ist, in dem das durch Verdampfung der festen Kohlensäure entstehende Kohlensäuregas aufsteigt, um den Kühlraum gegen die Einwirkung der äusseren Wärme zu schützen und Wärme aus dem Kühlraum aufzunehmen.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantelraum (8 a, 8 b, 8 c) am oberen Ende mit dem Innern des Kühlraumes in Verbindung steht, so dass die zu kühlenden Gegenstände in unmittelbare Berührung mit den kalten Gasen gelangen.3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Öffnung (14) zum Ablassen eines Teiles des Kohlensäuregases ins Freie und eine Öffnung (12) zur Zurückführung des andern Teiles dieses Gases in den die feste Kohlensäure aufnehmenden Behälter (9). wobei mindestens eine dieser Öffnungen (12, 14) regelbar ist, um durch Veränderung der Menge des in den Behälter (9) zurückkehrenden Gases eine Regelung der Verdampfungsgeschwindigkeit zu erzielen. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| AT132777T | 1928-09-19 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT132777B true AT132777B (de) | 1933-04-10 |
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| AT132777D AT132777B (de) | 1928-09-19 | 1928-09-19 | Vorrichtung zum Kühlen mittels fester Kohlensäure. |
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| AT (1) | AT132777B (de) |
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1928
- 1928-09-19 AT AT132777D patent/AT132777B/de active
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