AT132667B - Selbstschlußventil, insbesondere Abortspülventil. - Google Patents

Selbstschlußventil, insbesondere Abortspülventil.

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AT132667B
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Butzke Bernhard Joseph A G F
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Selbstschlussventil, insbesondere Abortspülventil.   



   Die Erfindung betrifft Selbstschlussventile, insbesondere   Abortspülventile.     mit heweghelier   Membran zwischen   Gegendruekkanmier   und   Ventilkammer.   Bei den bekannten Ventilen dieser Art wird die Membran an ihrem   Aussenrands   zwischen Gehäusekörper und Gehäusedeckel eingeklemmt oder zwischen einem Flansch an der Gegendruckkammer und einem Klemmring eingespannt. Schon die Einklemmung an sich schädigt die Haltbarkeit der Membran, ferner wird diese dadurch   beeinträchtigt, dass die Biegestelle der Membran durch die Einspannung   eng begrenzt ist. so dass eine verhältnismässig schmale Zone der   Membran   beim   Offnen und   Schliessen des Ventils demgemäss beansprucht wird. 



   Eine derartige Einspannung wird gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass die 
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 angepresst wird. Die Verbindung der Membran mit der Gegendruckkammer und dem Ventilkörper kann auch derart vorgenommen werden, dass die   Membran   an der Befestigungsstelle eingezogen ist und an der Gegendruckkammer oder am Ventilkörper oder an beiden ein der Membraneinziehung entsprechender Flansch oder Wulst vorgesehen ist. Durch diese   Verbindung-   arten wird erreicht, dass die Membran eine bedeutend längere Lebensdauer erhält und der Ventildurehmesser ausserordentlich klein gehalten werden kann, da jede Einspannung mit Flansch den Ventildurchmesser unnötig vergrössert. 



     Ein Selbstschlussventil nach   der   Erfindung   kann nicht nur als Abortspülventil. sondern z. B. auch als vom   Wasserdruck gesteuertes Gasselbstschlussventil   für Warmwasserbereiter ausgebildet werden, d. h. das Ventil kann überall da benutzt werden, wo ein Druckmittel zur Verfügung steht, das die   Gegendruckkannner in einer gewissen   Zeit auffüllt, wobei es nicht darauf ankommt, ob dieses   Druckmittel   das von dem Ventil gesteuerte ist oder nicht. So wird bei dem Gasventil die Gaszufuhr gesteuert, während die Membran durch den durch Öffnen und Schliessen eines Zapfhahnes wechselnden   Wasserdruck   hin und her bewegt wird. 



   Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele von Ventilen nach der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt ein   Ausführungsbeispiel eines Spülventils   in   senkrechtem   Schnitt in Schlussstellung. Fig. 2 zeigt die Membran und die benachbarten Teile des Ventiles in Offenstellung. Fig. 3 und 4 zeigen in gleicher Darstellung das   zweite Ausführungsbeispiel. Fig.   zeigt eine dritte Ausführungsform des Ventils. 



   Am Gehäuse 1 des Ventils ist ein Zuflussstutzen 2 und ein Abflussstutzen 3 vorhanden. 



  4 ist der Anfang einer Abflussleitung, z. B. einer Spiilleitung für Aborte. Im Gehäuse 1 ist der Ventilsitz 5, auf welchem der   Ventilkörper 6'aufliegt.   Zum Heben des   Ventilkörpers ( ;   dienen ein Hebel 7 und die Ventilstange 8. Durch einen Bund   f)   der Stange 8, der in der Ruhestellung etwas unter einer mit dem   Körper   6 verbundenen Führungshülse 10 liegt, wird eine begrenzte Beweglichkeit zwischen der Stange 8 und dem Körper 6 gewährleistet. Diese dient zum Voröffnen des Hilfsventils 11. Oben im Gehäuse 1 befindet sich die Gegendruck- 
 EMI1.2 
 und das Hilfsventil 11 sitzen fest auf der Ventilstange 8 und werden durch die Feder   14   nach abwärts gedrückt, bis das Ventil 11 auf der Hülse 10 aufsitzt.

   Die Stange 8 ist zwischen 

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 dem Hilfsventil 11 und dem Bund 9 abgeflacht, u. zw. bis in den Bund 9 hinein, damit nach dem Öffnen des Hilfsventils durch die Löcher des   Führungsstückes   13 sofort Druckwasser 
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   Die Kammer   I, ?   ist mit dem oberen Innenraum des Ventilgehäuses durch einen Kanal 15 und einen Einstellhahn   Iss verbunden,   von dessen Stellung die Schlusszeit des Ventils   a.   6 abhängt. 
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 geordnet, die dicht am Körper   6 und   am unteren Ende der Gegendruckkammer 12 anliegt. Die Membran bildet also nicht nur einen dichten Abschluss der Kammer 12 gegen die Ventilkammer   IS.   sondern sie ist auch bei geschlossenem Ventil, d. h. im Ruhezustand entlastet, weil dann der Druck in der Kammer 18 und in der Kammer 12 ausgeglichen ist.

   Die Membran ist   erfindungsgemäss   von aussen über das zu einem kegeligen Flansch 19 erweiterte Ende der Kammer 12 gezogen, sie wird also durch ihre eigene Spannung und wenn der Druck in der Ventilkammer grösser ist als der in der Gegendruckkammer. überdies durch den Wasser- 
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 Raum für den nötigen Hub. 



   Beim   Drücken   des Hebels 7 wird zunächst das Hilfsventil 11 und dann der Körper 6 gehoben. Dabei stülpt sich die Membran gegen die Kammer 12 zu ein, bis sie schliesslich in das untere Ende der   Kammer eintritt.-Bei richtiger Wahl   des   Membrandurehmessers   im Verhältnis 
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 der Membran auf dem Flansch 19 wirken ausserdem die auftretenden Druckunterschiede beim Öffnen abdichtend und festhaltend auf die Membran. 



   Der Unterschied der zweiten Ausführung nach Fig. 3 und 4 gegenüber der ersten liegt darin, dass an Stelle der ruhenden Gegendruckkammer 1, eine bewegliche Gegendruckkammer 20 angeordnet ist. Diese Kammer enthält unten den   Ventilkorper   6 und das Hilfsventil 11 und wird oben von einer   : Membran, 21 abgeschlossen,   die der Membran 17 entspricht. Auch die Verbindung zwischen Membran und Gegendruckkammer ist mittels eines kegligen Flansches 19 ausgeführt. Bei 22 ist die Membran am Gehäuse irgendwie befestigt. Dieses Ventil arbeitet   grundsätzlich wie   das Ventil nach Fig. 1 und   2.   nur ist die Gegendruckkammer als Ganzes beweglich und nicht nur ihr durch das   Führungsstück   13 gebildeter Boden. 



   Bei dem Ventil nach Fig. 5 ist sowohl das untere wie das obere Ende der Membran mit dem Ventilkörper bzw. der Gegendruckkammer durch Eigenspannung verbunden und durch den Überdruck im Zuflussraum angepresst. Im übrigen entspricht das Ventil den beiden anderen   Ausführungsformen   hinsichtlich Bau und Wirkungsweise. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Selbstschlussventil mit Hilfsventil, insbesondere Abortspulventil, bei welchem die Gegendruckkammer von der Ventilkammer ausser durch starre Wände durch eine bewegliche Membran abgeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Membran (17, 21) an der Gegendruck- EMI2.5 2. Selbstsehlussventil mit Hilfsventil, insbesondere Abortspülventil, bei welchem die Gegendruckkammer vom Zuflussraum des Ventilgehäuses ausser durch starre Wände durch eine bewegliche Membran abgeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Membran an der bzw. den Befestigungsstellen an der Gegendruckkammer oder, bzw. und am Ventilkörper eingezogen ist und an der die Membran tragenden Stelle der Gegendruckkammer bzw. des Ventilkörpers EMI2.6 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT132667D 1930-09-27 1931-06-06 Selbstschlußventil, insbesondere Abortspülventil. AT132667B (de)

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