AT132237B - Hohler Baustein. - Google Patents

Hohler Baustein.

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AT132237B
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Hans Lukas
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Hans Lukas
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  Hohler Baustein. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Bausteine mit einem oder mehreren   Hohlräumen,   deren   Lager- und Stossflächen uneben   z. B. nach einem gebrochenen Linienzuge ausgebildet sind, um eine allseitige   Verdübehmg   des Bausteines mittels des   Fugenmörtels   zu erzielen. Bei den bekannten Bausteinen sind die Lagerflächen zur Entlastung der horizontalen   Hohlraumwände   über den bzw. unter den Hohlräumen mit durchlaufenden Vertiefungen versehen, durch welche aber einerseits die wirksame   Standfläche   nur auf zwei seitlich frei abstehende Leisten herabgemindert, anderseits eine   Verdübelung   nur nach einer Richtung, nämlich rechtwinkelig zu den Leisten, erzielt wird.

   Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine neue konstruktive   Durchbildung   derartiger Hohlsteine, welche diesen Mangel dadurchbeseitigt, dass die Vertiefungen in den Lagerflächen als über bzw. unter den   Hohlräumen   gelegene Mulden ausgebildet sind. so dass eine ringsum laufende, rahmenartige Auflagenfläche verbleibt. An den   Stossflächen   sind rechtwinkelig zu diesen verlaufende Flächen derart angeordnet, dass im   Verbande diese Flächen   mit den entsprechenden Flächen des Nachbarsteines zusammenwirken, um die Bausteine zwecks Regelung der   Stossfugenstärke   in Richtung der Mauer verschieben zu können, ohne dass sie in Richtung der Stossfuge verschoben werden.

   Auch wird bei dieser Ausgestaltung der   Stossflächen   ein seitliches   Auseinanderfliessen   des Mörtels verhindert. Diese Ausbildung der 
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   form : die   Fig. 5 und 6 zeigen den Baustein nach der zweiten Ausführungsform im Querschnitt bzw. Horizontalschnitt. In den Fig. 7 und 8 ist ein unter Benutzung der beiden Ausführungsformen des Bausteines hergestelltes Mauerwerk im Quer- bzw. Horizontalschnitt nach der Linie   VIII- VIII   der Fig. 7 veranschaulicht. 



   Der Baustein gemäss der in den Fig. 1-4 zur Darstellung gebrachten ersten Aus-   führung forum   besitzt nach bekannter Art zwei nebeneinanderliegende, in der Pressrichtung ver- 
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 Ausgiessen der Stossfugen durch sie nicht in die   Hohlräume      <      cl eindringen kann.

   In   der Unterfläche des Bausteines ist unterhalb des Hohlraumes   M   eine in eine Anzahl zahnartiger Rillen aufgelöste Vertiefung d, unterhalb des Hohlraumes cl jedoch eine pyramidenstumpfförmige Vertiefung e vorgesehen, deren Grundausmasse je etwas geringer als die der   Hohlräume     @,     cl   bemessen sind ;

   beide Vertiefungen sind gemäss der Erfindung derartig muldenförmig ausgestaltet, dass eine die Vertiefungen allseitig begrenzende und die vollkommen statische Ausnutzung des Bausteines ermöglichende, genügend grosse Auflagerfläche 'verbleibt, welche ein seitliches Ausquetschen des eine geringere spezifische   Belastungsfähigkeit   wie der Baustein be- 
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 Vertiefungen d. e von ihrem Hohlraume a bzw. a' trennende Bodenwand g wird vor unzulässigen hohen Drücken. z. B. infolge von   groben Einschlüssen im Mörtel, bewahrt.

   Um auch   die   Deckenwand rit   der Hohlräume   ci,     al zu   entlasten, weist die Oberseite des Bausteines über den Hohlräumen gleichfalls rillenförmige Vertiefungen i auf, welche jedoch gegenüber den rillenförmigen Vertiefungen d versetzt angeordnet sind. Die Vertiefung e und die Rillen der Vertiefung   cl   erhalten zwecks Entlastung des gefährdeten Teiles der Bodenwand y eine derartige Tiefe, dass sie vom Mörtel nicht völlig ausgefüllt werden und somit ein kleiner. zugleich die Isolierfähigkeit erhöhender Luftraum k (Fig. 7) frei bleibt ; die Seitenrillen der Vertiefung d können seichter als die Mittelrille gehalten sein. da in der Nähe der senkrechten Wände ein höherer   Druck zulässig   ist.

   Selbstverständlich konnte der Baustein auch unter jeder Aushöhlung a, a' nur rillenförmige Vertiefungen d oder nur je eine grössere muldenförmige Vertiefung e besitzen. Zur Erreichung   einer grösseren isolierenden Wirkung   und Verminderung des Gewichtes des Bausteines können auch im Mittelstege b in bekannter Weise durchlaufende 
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 Ein weiteres Merkmal des Bausteines gemäss der Erfindung liegt in der Sonderausbildung der   Stossflächen   ; an diesen Flächen sind ein oder mehrere sich über die ganze Höhe erstreckende.   treppen-oder zahnartige Ausschnitte) ?   in der Weise angeordnet, dass an der einen aufrechten Eckkante eine vorspringende Leiste n, an der ändern Eckkante jedoch eine entsprechend tiefe Nut o gebildet wird.

   Der Baustein nach den Fig. l-4 besitzt nebeneinanderliegend zwei solche Ausschnitte m, wogegen der Baustein nach den Fig. 5 und 6 von etwa der halben Dicke nur einen einziger Hohlraum   (l'und   einzigen Ausschnitt   m   in der Stossfläche erkennen lässt. 



  Durch diese Anordnung der Vorsprünge entstehen an den Stossflächen senkrecht zu ihnen verlaufende Führungsflächen, die es   ermöglichen,   dass die Steine im Verband in der   Richtung   der Mauer zwecks Veränderung der Fugenbreite verschoben werden können, ohne dass sich die Steine in der Richtung der Fuge verschieben.

   Zweckmässig entspricht die Tiefe der   Auf-     schnitte der Stärke   der   üblichen Stossfuge, um   die Bausteine ohne weiteres zwecks Erzielung gleicher Abstände mit den vorspringenden Kanten ihrer   Stossflächen   aneinanderreihen zu können   (Fig. 4. bzw. 6).   In die derart durch die Ausschnitte m gebildeten freien, jedoch seitlich   xu-   folge der Leisten il zweier benachbarter Bausteine abgeschlossenen Räume kann der Mörtel eingegossen werden, ohne dass dieser seitlich ausfliessen könnte.

   Da die Stossfuge nach   einen)   gebrochenen Linienzuge verläuft und überdies mehrmals durch die sich berührenden vorspringenden Kanten der Ausschnitte m unterbrochen ist, besitzt sie einerseits ein geringes Wärmeleitvermögen, anderseits wird das lästige Durchscheinen der Stossfuge durch den Verputzmörtel. wie dies bei den üblichen durchlaufenden Fugen häufig ist. vermieden. Die beim Einbringen des Fugenmörtels an der   Mauersichtfläche   freibleibende   Nut 0   bietet dem Verputzmörtel einen guten Halt bzw. ermöglicht das unmittelbare Einbringen des Verfugungsmörtels bei im Rohbau verbleibenden Bauwerken, ohne dass es nötig   wäre.   die Fuge. wie bisher. 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Hohler Baustein, dessen Lager-als auch StossflÅachen nach einem gebrochenen Liuien- EMI2.3 ringsum laufende Auflagerfläche (f) verbleibt, wobei an den Stossflächen rechtwinkelig zu diesen verlaufende Flächen vorgesehen sind. die sich im Verband an entsprechende Flächen des be- nachbarten Bausteines anlegen, so dass ein Näherrucken, der Bausteine unter Ausschliessung EMI2.4
AT132237D 1931-02-03 1931-02-03 Hohler Baustein. AT132237B (de)

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