AT132191B - Reinigungsvorrichtung für Gase und Dämpfe von festen und flüssigen Beimengungen. - Google Patents

Reinigungsvorrichtung für Gase und Dämpfe von festen und flüssigen Beimengungen.

Info

Publication number
AT132191B
AT132191B AT132191DA AT132191B AT 132191 B AT132191 B AT 132191B AT 132191D A AT132191D A AT 132191DA AT 132191 B AT132191 B AT 132191B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
vapors
gases
sieve
cleaning device
solid
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Ing Hauber
Original Assignee
Franz Ing Hauber
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Franz Ing Hauber filed Critical Franz Ing Hauber
Application granted granted Critical
Publication of AT132191B publication Critical patent/AT132191B/de

Links

Landscapes

  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
  • Separating Particles In Gases By Inertia (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
Die heute   meist verwendeten Reiniger für Gase und Dämpfe von festen und flüssigen Beimengungen   bzw. Schmutz scheiden diese unerwünschten Beimengungen entweder durch   Richtungsänderung   des
Gasstromes oder durch entgegengestellte Prallwände oder Siebe aus. 



   Bei Benutzung von Sieben müssen diese so fein gemacht werden, dass die Beimengungen nicht durchstreichen können. Es sind daher ausserordentlich feine Siebe erforderlich, deren Haltbarkeit sehr gering ist und die oft Störungen verursachen. Derart feine Siebe verlegen sich leicht, insbesondere dann, wenn Schlamm aus dem Gas ausgeschieden werden soll, und der Reiniger kann dann nur nach Ausschalten des Apparates, Herausnahme des Siebes und Reinigen desselben wieder arbeitsfähig gemacht werden. 



   Es ist auch eine Reinigungsvorrichtung bekannt, bei der die Gase oder Dämpfe in einem spitzen Winkel auf die Fläche eines Siebes, gelochten Bleches oder Rostes geleitet werden. Bei dieser   Vorrich-   tung kommt für den Durchgang der Gase oder Dämpfe und daher für die Abscheidewirkung nicht die Maschenweite des Siebes (Grösse der Öffnungen), sondern eine kleinere Dimension in Betracht, und dabei streicht ein Teil der Gase oder Dämpfe ohne und ein anderer Teil mit Änderung der Strömungsrichtung durch das Sieb, wodurch schon eine verbesserte Reinigungswirkung erzielt wird. 



   Der Erfindung gemäss werden die zu reinigenden Gase oder Dämpfe in einem solchen spitzen Winkel auf die   Siebfläche   (Fläche eines Siebes, gelochten Bleches oder Rostes) geleitet, dass für diese   Strömungs-   richtung die dargebotene   Masehenweite   (Grösse der Öffnungen) gleich Null ist oder sogar eine Überdeckung der Stäbe bzw. Drähte stattfindet. Durch diese Anordnung wird ein Maximum an Reinigung- 
 EMI1.2 
 durch das Sieb streichen können. Die Leitung der Gase oder Dämpfe in einem solchen Winkel kann durch verschiedene Mittel erreicht werden und ein oder mehrere Male hintereinander bewirkt werden. Für die notwendige Reinigung kann ein Spülrohr oder   Spulrohrsystem   mindestens für das zuerst zur Wirkung kommende Sieb vorgesehen werden. 



   Die Zeichnung zeigt in den Fig. 1 und 2 ein   Aust'uhrungsbeispiel   der Erfindung im lotrechten und waagrechten Schnitt und in Fig. 3 das Prinzip der Wirkungsweise. 



   Aus Fig. 3 ist ersichtlich, dass, wenn Gase oder Dämpfe in den Pfeilrichtungen e unter einem spitzen Winkel   a und mit   einer gewissen Geschwindigkeit auf ein Sieb b geleitet werden, für den Durchgang der Gase oder Dämpfe nicht die Maschenweite f des Siebes (Grösse der Öffnungen) in Betracht kommt, sondern eine Dimension, die   um   so kleiner ist, je kleiner der Winkel   x   ist, und bei einer gewissen Winkelgrösse gleich Null wird, oder wobei sogar eine Überdeckung der Stäbe oder Drähte stattfindet, wie Fig. 3 zeigt.

   Die Reinigungswirkung des Siebes erreicht in den beiden letztgenannten Fällen deshalb ein Maximum, weil die gesamten zu reinigenden Gase und Dämpfe verhindert werden, in der   ursprünglichen   Richtung e durch das Sieb zu streichen, vielmehr einem scharfen Richtungswechsel von e auf e'unterworfen sind, dem wohl die Gase oder Dämpfe selbst, nicht aber die schwereren Beimengungen infolge ihres Beharrungsvermögens folgen können und daher gegen die Siebdrähte stossen und längs diesen abfliessen oder an diesen festgehalten werden.

   Hieraus ist auch erkennbar,   dass gemäss   der Erfindung zur Erreichung der gleichen Wirkung wie bisher ein gröberes   Sieb benutzt werden kann. das noch den Vorteil der grösseren   
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 die Leitung der zu reinigenden Gase oder Dämpfe in dem erwähnten spitzen   Winkel 7. erfolgt mittels   schräger Leitflächen g. die z. B. aus mit   Durchbrechungen     A   versehenen Zylindern i herausgebogen sind 
 EMI2.1 
 parallel zueinander angeordneter Scheiben   m, M eingesetzt   und diese z. B. durch Schrauben o lösbar miteinander verbunden sind. 



   Die Gase oder Dämpfe strömen im ganzen Mantel der Vorrichtung in diese ein und gehen nach erfolgter Reinigung in der Mitte durch den Stutzen p ab. Die längs den Sieben b, b abfliessenden oder abgleitenden Unreinigkeiten können durch Löcher q der Scheibe   ?   in den das Gas oder den Dampf enthaltenden Apparat, der z. B. auch ein Dampfkessel sein kann, abfallen. 



   Um bei solchen Reinigern, insbesondere dann, wenn Schlamm abgeschieden werden soll, das erste 
 EMI2.2 
 zerlegt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.3 
 der   Siebstäbe   stattfindet.

Claims (1)

  1. 2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Spiilrohres (d) oder Spulrohrsystems mindestens für das erste Sieb. EMI2.4
AT132191D 1931-04-10 1931-04-10 Reinigungsvorrichtung für Gase und Dämpfe von festen und flüssigen Beimengungen. AT132191B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT132191T 1931-04-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT132191B true AT132191B (de) 1933-03-10

Family

ID=3637291

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT132191D AT132191B (de) 1931-04-10 1931-04-10 Reinigungsvorrichtung für Gase und Dämpfe von festen und flüssigen Beimengungen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT132191B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT132191B (de) Reinigungsvorrichtung für Gase und Dämpfe von festen und flüssigen Beimengungen.
DE3229927A1 (de) Magnetische abscheidevorrichtung zur reinigung von fluessigkeiten
DE2225727C2 (de) Siebvorrichtung
AT126226B (de) Vorrichtung zum Reinigen von Staubluft usw.
DE1227040B (de) Siebeinrichtung fuer Selbstreinigungsanlagen von Roehrenwaermetauschern
DE2318755C2 (de) Doppelstrom-Elektromagnetfilter
DE512989C (de) Luftreiniger fuer Brennkraftmaschinen
DE415378C (de) Vorrichtung zum Entoelen und Reinigen von Dampf
DE2420568C2 (de) Vorrichtung zum Behandeln bzw. Aufbereiten von strömenden Flüssigkeiten
DE836344C (de) Vorrichtung zum Abscheiden von Fremdbestandteilen aus Gasen, Dampf oder Luft
DE964239C (de) Duesendampftrockner
DE376104C (de) Waermeaustauschvorrichtung, bestehend aus Rohrschlangen mit U-foermig gebogenen Schenkeln
DE3341281A1 (de) Fluessigkeitsfilter
DE532179C (de) Schlammabscheider zum Selbstreinigen von Kesselwasser
DE592819C (de) Vorrichtung zum Ausscheiden des Wassers aus dem in die Obertrommel eines Dampfkessels eintretenden Dampfwassergemisch
DE616908C (de)
DE405759C (de) Futterdaempfer
DE121440C (de)
DE102016225374A1 (de) Filtereinheit für eine Dunstabzugshaube
DE144025C (de)
DE1507762A1 (de) Luftfilter
DE497315C (de) Gasreiniger
DE738983C (de) Vorrichtung zur Trennung von Dampf und Wasser in Dampfkesseln
AT130953B (de) Flüssigkeitsfilter für Staubsauger.
AT40362B (de) Vorrichtung zur Reinigung des Luftstromes von Staubsauganlagen.