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Feueralarmvorriehtung mit im Signalstromkreis eingeschaltetem schmelzbaren Draht.
Bei den bisher bekannten Feueralarmvorrichtungen wurde die einer Feuersgefahr ausgesetzte Stelle durch eine Anzahl einzelner leicht abschinelzbarer Drähte gesichert, die in einem bestimmten Abstand voneinander angeordnet und durch gewöhnlichen Leitungsdraht miteinander verbunden waren.
Gelangte die Hitze vorerst an den Leitungsdraht, dann verstrich zur Signalisierung bei einer bestimmten Empfindlichkeit kostbare Zeit, bis es zum Schmelzen des Sicherungsdrahtes kam.
Dieser Übelstand wird gemäss der Erfindung dadurch beseitigt, dass in der Feuergefahrzone ein ununterbrochener, leicht abschmelzbarer Draht, der auch die Form einer Kette besitzen kann, verwendet wird.
Zur Verhinderung der Auslösung des Signals durch Erschütterungen, Störungen und Stösse usw.
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schluss des Stromkreises und eine kurzgeschlossene Wicklung des elektromagnetischen Kernes wirkt.
Da der Draht bzw. die Kette, die durch den Meldestrom durehflossen wird, schmilzt, sobald eine Temperaturerhöhung auftritt, wird hiedurch der Meldestrom unterbrochen und es erfolgt durch eine passende elektrische Einrichtung die Auslösung des Sehall-oder Liehtsignales oder eines Löschapparates.
Unter andern Anwendungsarten ist die Vorrichtung besonders zum Schutz der Apparatur elektrischer Zentralen, Telephon-und Telegraphenstationen usw. bestimmt. Die Verzugsvorrichtung kann
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getrennt liegende empfindliche Drähte bewirkt wird.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform gemäss der Erfindung dargestellt, u. zw. bezeichnet C die Kasten oder Fächer einer Telephonzentrale, in welcher die selbsttätige Apparatur, die geschützt werden soll, untergebracht ist. 1 bezeichnet einen ununterbrochenen leicht schmelzbaren Draht, der mit dem positiven Pol einer Akkumulatorenbatterie 2 verbunden ist, deren negativer Pol mit der Wicklung eines elektromagnetischen Stromdämpfers, der aus dem Kern 3 und einer kurzgeschlossenen Wicklung 4 besteht, verbunden ist, so dass der Batteriestrom durch die Wicklungen des elektromagnetischen Stromdämpfers zum andern Ende des Signaldrahtes 1 durch die Leitung 5 führt.
Der Anker 6 der elektromagnetischen Dämpfervorrichtung ist durch den Draht 7 an den negativen Pol der Batterie angeschlossen und steht unter dem Einfluss einer Rückzugsfeder 8. Zwei Kontakte 9, welche den Klemmen 10 gegen- überstehen, schliessen, wenn der Anker durch die Feder 8 angezogen wird, den Stromkreis über die Signalapparate, die Hupe 11 oder die Lampe M, die an die positive Klemme der Batterie durch den Draht 13 angeschlossen sind.
Unter normalen Umständen wird der Anker 6 der elektromagnetischen Vorrichtung demnach ständig durch den Kern J angezogen. Bei Veränderung der Temperatur bzw. bei Beginn eines Brandes in der telephonischen Ausrüstung schmilzt der Anzeige draht J, wodurch der Strom unterbrochen wird. Die Magnetisierung des Kernes 3 hört auf, der Anker 6 wird durch die Feder 8 zurückgezogen und schliesst den Stromkreis durch die Kontakte 9 und die Klemmen 10 der Alarmapparate (Hupe oder Lampe).
Die Vorrichtung zur Verhinderung der Auslösung des Signals durch Erschütterungen, Störungen, Stösse usw. besteht aus einer durch den Draht 4 kurzgeschlossenen Wicklung des elektromagnetischen Kernes J und aus einem Widerstand 14, welcher den Stromkreis der leicht schmelzbaren Drähte j ! schliesst.
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des Ankers 6 und dadurch die Schliessung des Signalstromes vermieden wird. Wenn der ununterbrochene Schmelzdraht 1 an einer beliebigen Stelle durchschmilzt, dann bewirkt die Verzugsvorrichtung wohl auch eine Verzögerung im Abreissen des Ankers, diese beträgt aber nur den Bruchteil einer Sekunde, so dass eine Verzögerung der Signalauslösung praktisch nicht stattfindet.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Feueralarmvorrichtung mit im Signalstromkreis eingeschaltetem schmelzbaren Draht, dadurch gekennzeichnet, dass in der Feuergefahrzone ein ununterbrochener, leicht schmelzbarer Draht, der auch die Form einer Kette besitzen kann, verwendet wird.