AT131574B - Verfahren zur Regelung von Lichtbogenöfen. - Google Patents

Verfahren zur Regelung von Lichtbogenöfen.

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AT131574B
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electric arc
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Siegmund Schey
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Aeg Union Elek Wien
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Regelung von Lichtbogenofen. 



   Bei Lichtbogenöfen werden die Elektroden zwecks Regelung der Stromzufuhr auf einen konstant zu haltenden Wert meist durch selbsttätig wirkende Vorrichtungen verstellt. Diese Vorrichtungen können z. B. auf rein elektrischem, elektrohydraulischem oder anderm Prinzip beruhen, wobei die Verstellung der Elektroden durch Elektromotoren, hydraulische Druckzylinder usw. erfolgt. 



   Als Beispiel für die rein   elektrische Regelung   sei die durch die   österreichische   Patent-   schrift NI'.   111543   bekanntgewordene   Einrichtung erwähnt, bei welcher der Windenmotor durch eine Steuerdynamo in   Leonardschaltung gespeist   wird. Die Steuerdynamo besitzt zwei   gegeneinandergeschaltete   Erregerwicklungen, von denen die eine etwa die doppelte AmpèreWindungszahl hat wie die andere.   Während die   eine Wicklung konstant fremd erregt wird. wird die andere   Wicklung mit doppelter Ampère-Windungszahl   über einen   Tirrill-Sohnellregler   von der konstanten Stromquelle beeinflusst.

   Die Ankerspannung an der   Steuerdynamo,   somit die Spannung des Windenmotors. wurde bisher durch den Tirrill-Regler in Abhängigkeit von dem Elektrodenstrom bis zu den Höchstwerte, z.   B. -+- 110   Volt, gesteuert. Dieser Spannung entsprechen eine bestimmte Drehzahl und Drehrichtung des Windemmotors. 



   Man hat bei Elektroofen, deren   Elektroden durch hydraulisch betätigte Arbeitskolben   bewegt werden, zur   Steuerung der Hui'-bzw. Senkgeschwindigkeit vorgeschlagen,   das Steuerventil für den Arbeitszylinder als Reduzierventil auszubilden bzw. ein Regulierventil zwischen Steuerventil und Arbeitszylinder einzubauen. Durch derartige Einrichtungen erstrebte man. die Bewegungen der Elektroden von der Grösse der Stromschwankungen abhängig zu machen bzw. die Senkgeschwindigkeit der Elektroden in Abhängigkeit von ihrem Gewicht, das sich infolge   Abbrandes usw. veränderte,   zu regulieren. 



   Gemäss der Erfindung werden die Elektroden mittels rein elektrischer   Vorrichtungen   derart bewegt, dass das Heben der Elektroden mit höherer Geschwindigkeit und das Senken der Elektroden mit geringerer Geschwindigkeit vorgenommen wird. Hiedurch wird erreicht, dass   Stromstösse   in kürzester Zeit beseitigt werden. ohne dass Gefahr besteht, dass beim Senken die Elektroden infolge zu hoher Geschwindigkeit ins Bad tauchen. 



   Die Erfindung sei beispielsweise für die Regeleinrichtung einer Elektrode nach beiliegendem Schaltbild näher erläutert : 
 EMI1.1 
 Drehrichtung des Motors im Hubsinne der Elektrode entspricht, ein höherer Wert ergibt als für die Motorspannung beim Senken. Beispielsweise werden die Ankerspannungen an der Steuerdynamo verschieden einjustiert. so dass die Spannung, die der Drehrichtung des Windenmotors im Hubsinne entspricht, auf einen   höheren   Wert, z.   B. + 140 Voll. und   die   Ankerspannung   für das Senken auf einen niedrigeren absoluten Wert, z. B. - 80 Volt, eingestellt wird. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. EMI2.2
AT131574D 1930-02-14 1931-02-02 Verfahren zur Regelung von Lichtbogenöfen. AT131574B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2954208A (en) * 1953-01-09 1960-09-27 Gen Motors Corp Air foil section

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2954208A (en) * 1953-01-09 1960-09-27 Gen Motors Corp Air foil section

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