AT131463B - Reaktionsdampf- oder Gasturbine. - Google Patents

Reaktionsdampf- oder Gasturbine.

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AT131463B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Reaktionsdampf- oder   Gasturbine. 



   In den Beschauflungen einer   Reaktionsdampf-oder   Gasturbine entstehen bekanntlich axiale   Schübe   auf die Welle, die bei vielstufigen Maschinen häufig durch eine Gegeneinanderschaltung von Beschauflungsteilen ausgeglichen werden. Dieser Ausgleich beruht darauf, dass bei einer normalen Dampfturbine sich die Drücke an jedem Punkte der ganzen Turbine bei Belastungsänderungen fast genau proportional ändern, so dass der Ausgleich der   Axialschübe   für jede Belastung und jede Dampfmenge, d. h. für jeden Druck am Anfang der Turbine, erhalten bleibt.

   Der Ausgleich der axialen Schübe ist bei einer solchen Gegenschaltung der   Beschauflungen   aber nicht mehr vorhanden, wenn an irgendeiner Stelle des Dampfweges durch die Turbine zugeführt, Dampf entnommen,   der Dampffluss durch   die Turbine am Ende derselben aufgestaut wird. Die Voraussetzung der proportionalen Änderung aller Drücke ist dann nicht mehr erfüllt, es entstehen Unterschiede der axialen Sehübe in den gegeneinandergeschalteten Beschaffungsteilen und damit erhebliche resultierende axiale Schübe, die durch ein grosses Drucklager aufgenommen werden müssen. Diese oft nur in ausnahmsweise auftretenden Betriebsfällen wirkenden Drucklager sind teuer, baulich und betriebstechnisch unangenehm. 



   Die Erfindung bezweckt, das starke Anwachsen unausgeglichener axialer   Schübe   bei gegeneinandergeschalteten Reaktionsbeschauflungen und damit den Einbau besonders starker Drucklager auch in solchen Maschinen zu verhüten, die mit   Dampfzuführung, Dampfabführungen,   Staustellen usw. versehen sind.

   Der Ausgleich der entstehenden Axialsehubunterschiede bei   gegengeschalteten   Reaktionsbeschauf- 
 EMI1.1 
 fläche an irgendeiner Stelle in der Turbine vorhanden ist, die den grössten auftretenden Schubrest der   gegeneinandergeschalteten Besehauflungen ausgleichen   kann, und dass drittens der Druck auf der unausgeglichenen   Druckfläche   durch Verschiebung der Welle und entsprechender Veränderung der Dichtungen vor und nach dieser   Druckfläche   sich selbsttätig auf den Wert des in den Beschauflungen stehenden Schubrestes einstellt. 



   Fig. 1 zeigt eine Dampf-oder Gasturbine im Schnitt, bei welcher die Reaktionsbeschauflung so in zwei Teile unterteilt und gegeneinandergeschaltet ist, dass normalerweise kein Schub nach aussen entsteht. Dabei ist   a der Hochdruck-und b   der Niederdruckteil. Im Hochdruckteil ist beispielsweise eine   Dampfzuführung   c für Überlastzwecke und am Niederdruckteil sind Dampfentnahmestellen d und e vorhanden, durch die der Ausgleich der   Besehauflungsschübe   gestört werden kann. Die Dampfzuführung im Hochdruckteil sowie ein Schliessen der Dampfentnahme im Niederdruckteil bewirken beispielsweise einen zusätzlichen unausgeglichenen Axialschub in der Richtung von der   Niederdruckturbine   gegen die Hochdruekturbine, d. h. nach links in Fig. 1.

   Zum Ausgleich dieses nur bei bestimmten Betriebsver- 
 EMI1.2 
 ausgeglichene   Druckfläche t'angebracht.   



   Ein Teilstrom des Dampfes fliesst von einer höheren Druckstufe, beispielsweise aus dem Ende des Hochdruckteiles durch das Rohr   g   in den Raum h der Stopfbüehse des Niederdruckteiles, durch die Spiele i (Fig. 2) zur   Fläche t und   dann durch die   Dichtungsspalte 1c   in den Auslass des   Niederdnickteiles.   

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 EMI2.1 
 Druck auf die   Fläche t solange   erhöht, bis hiedurch der Schubrest der Beschauflungen ausgeglichen wird.

   Diese Vergrösserung des Druckes kann, wie im vorstehenden Beispiel (Fig. 1 und   2)   beschrieben ist, durch Vergrösserung der Zufluss- (i, Fig.   2) und   Verkleinerung der Abflussspalte k oder bei unveränder- 
 EMI2.2 
 (Fig. 4) durch Vergrösserung der   Zuflussspalte   l'erreicht werden. Die zusätzliche   Ausgleiehdruckfläehe/   kann statt am Niederdruckteil an irgendeiner andern Stelle der Welle, z. B. im Hoehdruekteil. angebracht sein (Fig. 5 und 6). Eine Verschiebung nach links hat zur Folge, dass die Öffnungen 1 kleiner werden und damit die Dampfzufuhr zur   Fläche f aufhört, während   die Öffnungen m grösser werden und damit auch der Abfluss des Dampfes von der Fläche f weg stark zunimmt, so dass der Druck auf die 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Reaktionsdampf-oder Gasturbine mit Ausgleich des Axialschubes durch Gegenschaltung einzelner Besehauflungsteile, deren Schübe aber durch Dampfzuführungen, Dampfentnahmen oder Stauungen an irgendwelchen Zwisehenpunkten des Dampfwege oder durch Aufstauen des Gegendruckes usw.
    ungleich verändert werden, so dass hiedurch die Axialsehübe der Besehauflungsteile sich nicht mehr ausgleichen und ein unausgeglichener Schubrest entsteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterteilung der Beschauflung so geschieht, dass die auftretenden Schubreste immer nach der gleichen Seite entstehen, dass zum Ausgleich dieser Schubreste eine von der Besehauflung unabhängige, für sich unausgeglichene, dem Schubrest entgegenwirkende Druckfläche an irgendeiner Stelle der Turbine im Hoch-oder Niederdruckteil geschaffen ist, über die ein Teilstrom des Dampfes strömt, der aber durch Labyrinthdichtungen vor und nach der zusätzlichen Druckfläche gedrosselt wird,
    und dass durch eine Verschiebung der Welle infolge der auftretenden Schubreste das Verhältnis der Öffnungen der Dichtungsspalten vor und nach der zusätzlichen Druckfläche so geändert wird, dass der Zufluss zur zusätzlichen Druckfläche und der Abfluss von derselben und als Folge davon auch der Druck auf diese zusätzliche Druckfläche sich so EMI2.4 EMI2.5
AT131463D 1931-03-14 1932-03-08 Reaktionsdampf- oder Gasturbine. AT131463B (de)

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