AT130329B - Schnappverschluß für Behälter, Tuben, Flaschen u. dgl. - Google Patents

Schnappverschluß für Behälter, Tuben, Flaschen u. dgl.

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AT130329B
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tubes
tube
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Franz Wiese
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Franz Wiese
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    Schnappverschluss   für Behälter, Tuben, Flaschen u. dgl. 



   Tuben u. dgl. Gefässe werden häufig in Gemeinschaft mit Auftragmitteln, wie Zahnbürsten u. dgl., benutzt, so dass es zweckmässig ist, das Gefäss bzw. den Verschluss so herzurichten, dass zur Bedienung eine Hand ausreicht. Gleichzeitig ist es von Vorteil, wenn der bewegliche Verschlussteil mit dem Gefäss verbunden ist, damit er nicht verlegt wird oder verlorengeht. Tuben, die eine derartige Bedienung und   Handhabung ermöglichen   und bei denen die   Verschlusskappe   beweglich befestigt ist, sind bekannt, haben jedoch den Nachteil, dass ihre Bedienung nicht ganz einfach, ihre Abdichtung nicht immer zuverlässig und die Befestigung des Verschlusses am Gefäss nicht genügend widerstandsfähig ist. 



   Der Zweck der Erfindung ist, einen Verschluss zu schaffen, bei dem oben angeführte Vorteile voll zur Geltung kommen und die Nachteile vermieden werden. Dies wird dadurch erreicht, dass ein aus zwei Teilen, Oberteil und Unterteil, bestehender   Schnappversehluss   durch Verpressung und Verankerung seines Unterteiles mit dem Halsaufsatz des Gefässes unverrückbar verbunden ist. 



   Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsformen beispielsweise dargestellt, und es ist Fig. 1 eine Tube mit Verschluss, Längsschnitt, Fig. 2 dieselbe in einer Draufsicht, Fig. 3 eine Draufsicht mit geöffnetem Verschluss, Fig. 4 eine Tube, Längsschnitt in zwei Hälften, wovon die eine Hälfte mit einem Verschlussteil, die andere Hälfte ohne letzteren dargestellt ist, Fig. 5, 6 und 7   Verschlussteile,   Fig. 8 eine Tube in anderer Herrichtung, Draufsicht, Fig. 9 dieselbe in einer Längsansicht, Fig. 10 dieselbe mit Verschluss, Fig. 11 und 12 eine andere Befestigungsart. 



   Auf der Schulter (Fig. 1-4) einer Tube befindet sich der Tubenhals a, der in glatten Flächen aus dem Tubenmaterial gezogen und so für die Anbringung des Verschlusses fertig hergerichtet ist. Über diesen Hals ist eine brückenartig ausgebildete Verschlusskappe angeordnet, die schwenkbar bewegt wird. Diese Verschlusskappe besteht aus einem Gelenkteil b, einem Mittelteil c und einem Schliessteil d. Der Gelenkteil b ist auf dem Basisteil c'einer U-förmigen Klammer e drehbar gelagert, deren parallele Schenkel wiederum mit einer   Öse f fest   verbunden sind. Die Öse besitzt zu diesem Zwecke einen   Flansch 1',   der bei   jss   um die parallelen Schenkel der U-förmigen Klammer umgeschlagen wird (Fig. 1, 3,4, 7).

   Zwecks Anbringung des Verschlusses b,   c,   d auf der Tube wird die   Öse f über   den Hals a der Tube gestreift und fest aufgesetzt. Eine Verankerung des Verschlusses bzw. der   Öse t auf   dem Tubenhals a findet in der Weise statt, dass der Tubenhalsrand nach aussen gedehnt und dabei gleichzeitig nach unten gestaucht wird (Fig. 4). Die weitere Verankerung, durch die jede Bewegung, horizontal und vertikal, vermieden wird, geschieht dadurch, dass die umgebogenen Flanschteile   t2   (Fig. 1, 3,4, 7) in das Halsfundament a' (Fig. 1, 4) hineingedrückt werden und der Tubenhals a oberhalb der   Öse t nach   unten zusammengedrückt wird.

   Durch diese Stauchung nach unten mittels eines abgepassten Gesenkstückes wird gleichzeitig ein bei allen Tuben gleichmässiger Abstand zwischen dem Öffnungsrand des Tubenhalses und der Grund-   platte l'der Verbindungsöse t gewährleistet, was   für die sichere Abdichtung des Verschlusses von grösster Wichtigkeit ist. 



   Eine andere Art der Verschlussbefestigung, u. zw. unter Fortlassung der   Öse/,   ist in den Fig. 8, 9 und 10 gezeigt. Auf der Tubenschulter sind senkrechte Vorsprünge   9   vorgesehen, die mit dem Tubenhals a Einschnitte h bilden, in die die parallelen Schenkel der U-förmigen Klammer e, welche die Verschlussklappe trägt, eingelegt werden. Durch Umlegen der Vorsprünge   9   über die Klammerschenkel wird der Verschluss festgehalten. 

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 EMI2.1 
 kappe greift (Fig. 11 und 12). 



   Es ist klar, dass der Verschluss auch für andere Gefässe, wie Flaschen usw., benutzt und ausgebildet werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Aus zwei drehbar miteinander verbundenen Teilen bestehender, am Halsaufsatz aus streckbarem Material befestigter   Schnappverschluss   bei Behältern, wie Tuben, Flaschen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlssunterteil mittelbar oder unmittelbar durch Niederpressen auf den in glatten Flächen gezogenen Halsaufsatz, unter gleichzeitiger   Verstauchung   beider Teile miteinander, unbeweglich befestigt und verankert ist.

Claims (1)

  1. 2. Schnappverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tubenschulter senkrechte Vorsprünge (g) aufweist, die mit der Halswandung Einschnitte bilden, in welche die parallelen Schenkel einer U-förmigen Klammer, auf deren Steg die Verschlusskappe angelenkt ist, eingelegt werden und hier durch Umlegen und Niederpressen der Vorsprünge unbeweglich festgeklemmt werden. EMI2.2
AT130329D 1929-05-06 1930-05-06 Schnappverschluß für Behälter, Tuben, Flaschen u. dgl. AT130329B (de)

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