AT130212B - Verfahren und Vorrichtung zum Spinnen bzw. Anspinnen von Kunstseidefäden. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Spinnen bzw. Anspinnen von Kunstseidefäden.

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  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zum Spinnen bzw. Anspinnen von Kunstseidefäden. 



   Es ist bekannt, bei der Herstellung von Kunstseiden, wie Viskoseseide, Kupferseide, Acetatseide u. dgl., bereits während dem   Spinnprozess   oder auch nachher die Fäden einem gewissen Streckprozess zu unterwerfen, indem man sie über angetriebene Rollen oder unter Knickung über feststehende Bremsstäbe führt. So hat man z. B. für das Trockenspinnverfahren Streckvorrichtungen vorgeschlagen, bei welchen zwei zwangsläufig angetriebene Rollen an einem drehbaren Träger befestigt sind und durch Drehen des Tragarmes an verschiedenen Stellen mit dem frischgesponnenen Faden in Berührung gebracht werden   können.   um so den Streckprozess wahlweise auf verschiedene Fadenabschnitte zu verlegen.

   Zum Verstrecken mit Hilfe bremsender Reibung hat man auch bereits Aufspulfadenführer verwendet, die an einem gemeinsamen Arm mehrere. eventuell auswechselbare, Bremsstäbe aufweisen, über welche der Faden im Zickzackweg geführt wird. 



   Die vorliegende Erfindung bringt insofern eine erhebliche Verbesserung, als sie gestattet, die Streckung des Fadens vermittels Fadenführern auf ein beliebiges und bestimmtes Mass 
 EMI1.1 
 gleichartig zu gestalten. Ausserdem gestattet die Erfindung, den Faden ohne die volle Spannung oder   Streckung     anzuspinnen,   und dann darauf die volle bremsende Wirkung durch eine einfache Bewegung einzuschalten. 



   Zur Erläuterung der Erfindung wird auf die beiden Fig. 1 und 2 verwiesen. 



   Bei der   Fig. l   kommt der Faden a vom Spinnbad her. ist über den einfachen Fadenführer b gelegt, geht dann um die Fadenführer c und d im Zickzack herum und gelangt auf die   zwangsläufig angetriebene Abzugsrolle f,   um welche er ein-oder mehrmals herumgeführt und hierauf dem Aufnahmeorgan, z. B. dem Spinntopf k zugeleitet wird. Die   Fadenführer ('   und d sind auf der um die Achse g drehbaren Scheibe f befestigt. Die Scheibe f kann vermittels des Handgriffes h gedreht werden. Mit der   Scheibe f   ist der Hebelarm i verbunden. 
 EMI1.2 
 die Arbeitsstellung der Vorrichtung.

   Sie ist genau einstellbar gemacht, indem dafür Sorge getragen wird, dass entweder der Anschlag m auf dem Maschinengestell oder der Hebelarm i auf der drehbaren Scheibe f oder aber die Fadenführer c und d auf der drehbaren Scheibe f   skalenmässig   verstellbar und befestigbar angeordnet sind. Es werden nicht nur die Dimensionen der Fadenführer b von Arbeitsstelle zu Arbeitsstelle und nicht nur die Dimensionen der Fadenführer c und cl von Arbeitsstelle zu Arbeitsstelle gleich gewählt, sondern gemäss den verschiedenen Mitteln wird auch die genaue Lage der Fadenführer und des Fadens   vnn Arbeits-   stelle zu Arbeitsstelle vollkommen gleichartig ausgerichtet. 



   Die Drehbarkeit der Scheibe f hat nicht nur den Zweck, die Fadenführer c und    < /von   Arbeitsstelle zu Arbeitsstelle gleichartig auszurichten. sondern es auch zu   ermöglichen. dass bei   Beginn der Arbeit bzw. beim Anspinnen die Bremsreibung der Fadenführer   c und ( ausge-   schaltet werden kann. Dies erläutert die Fig.   2.   Vermittels des Handgriffes A hat man dort den Hebelarm   i   mit dem   Anschlaggewichl 1   bis gegen die Anschlagvorrichtung m1 zurückgelegt. so dass der Faden M ohne Reibung zwischen den Fadenführern c und d hindurchgehen kann.

   Sobald angesponnen ist, wird die Bremsvorrichtung in die Bremslage gemäss 

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 Fig. 1   zurückgedreht.   Das Anschlaggewicht   l   ist so gewählt, dass die Bremsvorrichtung unter der Spannung des Fadens nicht gelöst wird. 



   Statt dessen können sinngemäss auch sonstige   Sicherungsvorrichtungen,   wie Sperrhaken u. dgl., verwendet werden. 
 EMI2.1 
 
1. Verfahren zum Spinnen bzw. Anspinnen von Kunstseidefäden unter Benutzung einer mit einem oder mehreren Fadenführern versehenen Streckvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass das Anspinnen zunächst ohne Einschaltung der bremsenden Reibung-der verstellbaren Fadenführer vorgenommen wird, und dass die bremsende Reibung der letzteren erst nach dem Anspinnen   eingesèhalLet   wird, indem man die Vorrichtung in die Betriebssperrstelluug bringt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bei der ein oder mehrere Fadenführer auf einem drehbaren Hebel befestigt sind, über welche der Faden im Zickzackweg geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenführer mit Hilfe einer einstellbaren Sperrvorrichtung zur Erzielung einer gleichmässigen Fadenreibung in eine bestimmte, für alle Arbeitsstellen gleichartige Sperrstellung gebracht werden können.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine auf einer Achse (g) drehbaren Scheibe welche zwei Fadenführer (c und d) trägt, und welche vermittels daran befestigtem Hebelarm (i) und Anschlag ( nach dem Anspinnen stets in dieselbe Betriebsstellung gebracht werden kann.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (zig) auf dem Maschinengestell versetz-und regulierbar angeordnet ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebelarm (i) auf der drehbaren Scheibe (f) versetzbar und regulierbar angeordnet ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass Fadenführer (c, d usw.) auf den Hebelarm bzw. der drehbaren Scheibe (f) versetzbar und regulierbar angeordnet sind. EMI2.2
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