AT130156B - Kurzschlußläufermotor. - Google Patents

Kurzschlußläufermotor.

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AT130156B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Kurzschlussläufermotor.   



   Die Durchbildung von   Kurzsc hlussläufermotoren   erfordert eine   möglichst     eingehende   Prüfung der   Kühlverhältnisse.   Diese Notwendigkeit besteht besonders bei der Verwendung von Spezialmaschinen für schweren Anlauf, wie beispielsweise für Zentrifugenmotoren. Die bei diesen Motoren auftretende ausserordentliche grosse Stromwärme im Läufer muss   natürlich   restlos abgeführt werden. 



   Um eine gute Kühlung des Läufers zu erzielen, hat man nun bisher vielfach Kurzschlussmotoren, deren Leiter oder   Kurzschlussring   aus einem Material grösseren spezifischen Widerstandes als Kupfer, z. B. aus Messing, hergestellt wurden, mit einem besonders grossen Ventilator versehen. Die Verbesserung der Kühlung durch Vergrössern des Ventilators genügt jedoch in den meisten Fällen nicht, die Läuferwärme abzuführen, da es nicht möglich ist, die Kühlluft im Motor so zu führen, dass sie den Läufer in der erforderlichen Weise umspült. Man war daher genötigt, um eine zu starke Erwärmung des Motors sicher zu vermeiden, sehr reichlich bemessene, also unwirtschaftlich grosse Motoren zu verwenden. 



   Um die vorstehend geschilderten Schwierigkeiten zu umgehen, hat man nun weiterhin auch bereits versucht, die zur Vergrösserung des Läuferwiderstandes erforderlichen Widerstände ausserhalb des Motors, auf der Welle mitrotierend, anzuordnen. Diese Anordnung hat aber den Nachteil, dass der Motor mit anormaler Welle ausgeführt werden muss und dass seine Baulänge durch die Widerstände erheblich vergrössert wird. 



   Alle diese Nachteile werden durch die Erfindung vermieden, u. zw. dadurch, dass die Läuferstäbe des   Kurzschlussmotors   radial nach aussen verlängert und über als Ventilatorflügel dienende Fahnen mit dem Kurzschlussring verbunden werden. Um den gewünschten   Läuferwiderstand   zu erhalten, können die Läuferstäbe oder die Fahnen oder auch der Kurzschlussring oder alle diese Teile aus entsprechendem Material hergestellt und entsprechend bemessen werden. 



   In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht, u. zw. ist in der Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, bei dem die   Kurzschlussringe   zwischen den an den radial verlängerten   Kurzschlussstäben   befestigten Lüfterfahnen und dem Lagerschild und in der Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel, bei dem der   Kurzschlussring   zwischen den an   den Kurzschlussst ben   befestigten Lüfterfahnen und dem Ständer angeordnet ist. 



   Der Läufer ist in beiden Abbildungen mit a, die Welle mit b, das Gehäuse mit c und der Ständer mit d bezeichnet. c sind die   Läuferstäbe, f   die Lüfterfahnen, k die   Kurzschlussringe.   Durch die Öffnungen   g   des einen der Lagerschilde h tritt die Kühlluft in die Maschine ein und wird durch die als Ventilatorflügel dienende Fahnen f durch die Öffnungen i aus dem Motor wieder hinausgedrückt. 



   Durch die in der Fig. 1 veranschaulichte Anordnung wird erreicht, dass besonders die Läuferwicklung, in der ja der grösste Teil der Stromwärme entsteht, sehr gut gekühlt wird. 



   Genügt bei einem Motor die Anordnung der Fahnen nach der Fig. 1 nicht, um auch den Ständer des Motors ausreichend zu kühlen, so können die Fahnen auch gemäss Fig. 2 angeordnet werden. Bei der Anordnung der Fig. 2 sind die Lüfterfahnen an den radial nach aussen verlängerten   Läuferstäben   so angebracht, dass sie mit ihren am   Kurzsehlussring   angeschlossenen Enden nach dem Ständer hinweisen. 



  Durch eine derartige Ausbildung der   Belüftungseinrichtung   wird erreicht, dass auch die durch den Ständer angesaugte Luft ungehindert den Lüfterfahnen zustreben kann. 

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   Gegenüber einer bekannten Anordnung, bei der der   Kurzschlussring   teilweise in mit den Kurz-   schlussstäben   verbundene Stege unterteilt und die Stege zur Belüftung der Maschine herangezogen sind, besitzt die erfindungsgemässe Anordnung den Vorteil, dass nicht nur der Läufer, sondern auch der Ständer ausgiebig belüftet wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kurzschlussläufermotor, insbesondere mit einer Belüftung nach dem   Durehzugsprinzip,   bei dem die Verbindungen zwischen den Läuferstäben und ihren   Kurzschlussringen   als Vertilatorflügel wirken, dadurch gekennzeichnet, dass die Läuferleiter radial nach aussen verlängert und über radial ausserhalb des Läuferdurchmessers liegende, als Ventilatorflügel dienende Fahnen mit dem Kurzschlussring verbunden sind.

Claims (1)

  1. 2. Kurzschlussläufermotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kurzschlussring und die Lüfterfahnen zwischen den umgebogenen Enden der Kurzschlussstäbe und dem Lagerschild angeordnet sind.
    3. Kurzschlussläufermotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kurzschlussring und die Lüfterfahnen zwischen den umgebogenen Enden der Kurzschlussstäbe und dem Ständer angeordnet sind. EMI2.1
AT130156D 1930-08-27 1931-08-19 Kurzschlußläufermotor. AT130156B (de)

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