AT129688B - Selbsttätige Schalteinrichtung zur Feldumschaltung bei Generatoren für Fahrzeuge mit Verbrennungskraftmotoren und elektrischer Kraftübertragung. - Google Patents

Selbsttätige Schalteinrichtung zur Feldumschaltung bei Generatoren für Fahrzeuge mit Verbrennungskraftmotoren und elektrischer Kraftübertragung.

Info

Publication number
AT129688B
AT129688B AT129688DA AT129688B AT 129688 B AT129688 B AT 129688B AT 129688D A AT129688D A AT 129688DA AT 129688 B AT129688 B AT 129688B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
voltage
relay
speed
switching device
generator
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Bbc Ag Oesterr
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bbc Ag Oesterr filed Critical Bbc Ag Oesterr
Application granted granted Critical
Publication of AT129688B publication Critical patent/AT129688B/de

Links

Landscapes

  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Selbsttätige Schalteinrichtung zur Feldumschaltung bei Generatoren   iur Fahrzeuge mitVerbrenmmgs-     ktattmotorm   und elektrischer Kraftübertragung. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Da die Leistungsregelung bei konstantem Moment vorausgesetzt wurde, ist   D1   =   D2     und Zi == 7(,   daher    < .   J = konstant, d. h. der magnetische Fluss muss eine reine Funktion des Stromes sein und ist von der Drehzahl unabhängig. 



   Für die auf einer Ordinate durch J liegenden Punkte der   Strom-Spannungscharakteristiken   des 
 EMI2.1 
 durch J liegenden Punkte ist J = konstant, daher E = k"n. Das gleiche gilt für die Punkte der StromSpannungshyperbeln. 



   Es müssen sich daher die   Teillastcharakteristiken   im gleichen Strombereiche an die Teillasthyperbeln anschmiegen, wie bei Vollast, weil die auf einer Ordinate liegenden Spannungswerte der Spannungscharakteristiken und der Hyperbeln der Drehzahl proportional sind. 



   Es lässt sich durch folgende Überlegung nachweisen, dass die Umschaltpunkts aller Teillastcharakteristiken auf der Ordinate durch   Ji   liegen. Der Schnittpunkt zweier Spannungscharakteristiken bei ein und derselben Drehzahl ist gekennzeichnet durch den gleichen magnetischen Fluss    < 1   im Generator, sowohl bei Schaltung für Charakteristik   I   als auch bei Schaltung für Charakteristik II. Da dieser gleiche 
 EMI2.2 
 charakteristiken bei andern Drehzahlen auf der Ordinate durch1. Die Spannungswerte der Umschaltpunkte sind daher nach obigem der Drehzahl proportional. 



   Das Schema einer automatischen Umschalteinrichtung, bei welcher ein Stromrelais in Abhängigkeit vom Generatorstrom die Umschaltung bewirkt, ist in Fig. 2 dargestellt. Mit dem Schütz   S,   das vom Stromrelais R gesteuert wird, werden die Erregerwicklungen des Generators entsprechend Charakteristik   I   bzw. Charakteristik II umgeschaltet. 



   Betriebsmässig kann der Fall eintreten, dass der Generatorstrom längere Zeit hindurch ständig um den Anspreehwert des Relais herum schwankt und das Relais daher fortwährend umschalten (pendeln) würde. Ausserdem wird durch den Umschaltvorgang selbst, wenn er nicht genau im Schnittpunkt der Charakteristiken erfolgt, eine Stromänderung verursacht, die ein unerwünschtes Rückschalten des Relais zur Folge hätte. Das Stromrelais   R muss   daher so beschaffen sein, dass die Umschaltung von Charakteristik I auf Charakteristik   II   beim   Strom J1   und die Umschaltung von Charakteristik II auf Charakteristik I beim Strom J2 erfolgt, wie in Fig. 3 angedeutet ist. Das heisst, dass das Relais, das beim Strom   J2   abhebt,   erst beim kleineren StromJ1 wieder   abfällt.

   Das Relais wird deshalb trotz der erwähnten Stromschwankungen seine jeweilige Stellung beibehalten, solange die Schwankungen kleiner sind als   a   ; dadurch wird das Pendeln praktisch vermieden. 



   Eine spannungsabhängige Umschalteinrichtung, welcher die zwischen den Spannungswerten der Umschaltpunkte bestehende Beziehung zugrundeliegt, zeigt Fig. 4. 



   Wird das Steuerrelais R als   Spannungsdifferenzrelais   ausgeführt, dessen eine Spule von der Generatorspannung und dessen zweite Spule von einer mit dem Generator direkt gekuppelten Tachometerdynamo gespeist wird, dann wird das Relais jeweils dann seine Stellung ändern, wenn die Wirkung einer Spule grösser ist, als die der anderen. Wird das Relais so eingestellt, dass es bei einem   Umschaltpunkt   richtig anspricht, so schaltet es auch bei allen andern Umschaltpunkten richtig um, weil sowohl die Spannungswerte der Umschaltpunkte, als auch die Spannungen der Tachometerdynamo der Drehzahl proportional sind. Fig. 1 lässt die Umschaltpunkte bei zwei verschiedenen Drehzahlen als Schnittpunkt der Horizontalen durch      bzw.

   E2 (Spannungen bei den Drehzahlen   nl   und   n2)   mit den Spannunghyperbeln   L1   bzw. L2 erkennen. 



   Ebenso kann der Ansprechwert eines Spannungsrelais in Abhängigkeit von der Drehzahl des Verbrennungskraftmotors in der Weise geändert werden, dass ein durch die Fliehkraft verstelltes Organ entweder die Federspannung des Relais, oder einen, der Spannungsspule des Relais vorgeschalteten Widerstand entsprechend verändert, wodurch eine der Drehzahl proportionale Änderung der Anspreehspannung des Relais bewirkt wird. 



   Wesentlich für diese Art der Leistungsregelung ist, dass der Generator unabhängig von der Drehzahl innerhalb des notwendigen Arbeitsbereiches ein annähernd konstantes Antriebsmoment verlangt, d. h., dass der Fluss lediglich eine Funktion des Stromes ist und sieh nur nach der Bedingung J.   CP   = konstant ändert. 



   Diese Bedingung wird nicht bei allen gebräuchlichen Schaltungen von derartigen Generatoren erfüllt, so dass die für diese spezielle Reguliermethode abgeleiteten Beziehungen für den geometrischen Ort aller günstigen Umschaltpunkte nicht mehr zutreffen. Insbesondere bei selbsterregten Generatoren, die ohne zusätzliche Beeinflussung der Erregung und bei Teillasten mit verminderter Drehzahl betrieben werden, ist der magnetische Fluss spannung-und damit auch drehzahlabhängig und entspricht nicht mehr der   Bedingung (P.   J = konstant. 



   Der geometrische Ort der Umschaltpunkte wird in diesen Fällen eine beliebige Kurve sein, deren
Gleichung durch die zwischen magnetischem Fluss, dem Strom und der Drehzahl bestehenden funktionellen Beziehungen gegeben ist. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Die zwischen der Drehzahl und den Strom-bzw. Spannungswerten der verschiedenen Umschaltpunkte bestehende, unveränderliche Beziehung, kann ebenfalls zur Beeinflussung des Ansprechwertes der Umschalteinrichtung benutzt werden. Auch in diesen Fällen ist es möglich, den Drehzahlregler oder das den Regler verstellende Gestänge mit jenem Organ zu kuppeln, das beispielsweise einen Vorsehaltwiderstand vor der Spannungswicklung eines Spannungsrelais, oder einen Shunt parallel zur Spule eines Stromrelais reguliert bzw. die Federspannung des Relais verändert. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Selbsttätig wirkende Umschalteinrichtung für die Umschaltung der Erregerwicklung von Generatoren mit zwei voneinander verschiedenen   Strom-Spannungscharakteristiken,   die sich bei konstanter Drehzahl einer der Leistung des antreibenden Verbrennungskraftmotors entsprechenden StromSpannungshyperbel anpassen, dadurch gekennzeichnet, dass ein vom Generatorstrom   beeinflusstes   Stromrelais oder ein von der Generatorspannung gespeistes Spannungsrelais, in Abhängigkeit von der Drehzahl des Aggregates so beeinflusst wird, dass bei allen zur Einstellung von Teillasten praktisch erforderlichen Drehzahlen die Umschaltung im Schnittpunkt der Teilcharakteristiken des Generators erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Selbsttätig wirkende Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Teillastregelung durch Verminderung der Drehzahl und konstantbleibendem Drehmoment ein Widerstand, der einem von der Generatorspannung gespeisten Spannungsrelais vorgeschaltet ist, in Abhängigkeit von der Drehzahl des Generators so reguliert wird. dass die Ansprechspannung des Relais proportional der Drehzahl verändert wird.
    3. Selbsttätig wirkende Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Teillastregelung durch Verminderung der Drehzahl und konstantem Drehmoment das den Umschalter steuernde Relais als Differenz-oder Quotientenrelais ausgebildet ist, dessen eine Wicklung von der Generatorspannung oder dem Generatorstrom gespeist wird und dessen zweite Wicklung von einer der Generatordrehzahl proportionalen Spannung einer Tachometerdynamo gespeist wird.
    4. Selbsttätig wirkende Schalteinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die der Drehzahl proportionale Spannung einer konstanten Hilfsstromquelle über einen Widerstand entnommen wird, der von einem mittels des Reguliergestänges verstellbaren Organ so geregelt wird, dass die auf die Spule entfallende Spannung der Drehzahl proportional ist.
    5. Selbsttätig wirkende Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Teillastregulierung durch Verminderung der Drehzahl und des Drehmomentes beispielsweise an selbsterregten Nebenschlussgeneratoren, die ohne zusätzliche Regulierung der Erregung betrieben werden, ein der Spannungsspule des Spannungsrelais vorgeschalteter Widerstand in Abhängigkeit von der Stellung der Reguliervorrichtung der Verbrennungskraftmaschine selbsttätig so geregelt wird, dass die Ansprechspannung des Relais bei jeder praktisch erforderlichen Drehzahl jener Spannung entspricht, die durch den Schnittpunkt der dieser Drehzahl entsprechenden Teillastcharakteristiken bestimmt ist.
    6. Selbsttätig wirkende Umschalteinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das die Umschalteinrichtung steuernde Relais als Differenz oder Quotientenrelais ausgebildet ist, dessen eine Wicklung von der Generatorspannung oder vom Generatorstrom beeinflusst wird und dessen zweite Wicklung von einer konstanten Hilfsspannung über einen Widerstand gespeist wird, der mittels der Drehzahlreguliereinrichtung des Verbrennungskraftmotors so geregelt wird, dass das Relais jeweils im Schnittpunkt der entsprechenden Teillastcharakteristiken anspricht.
    7. Selbsttätig wirkende Schalteinrichtung für die Umschaltung der Erregerwicklungen an Generatoren mit zwei voneinander verschiedenen Strom-Spannungscharakteristiken nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die die Umschaltung bewirkenden Strom-oder Spannungsrelais so einstellbar sind, dass je nach der Stellung, die das Relais vor der Umschaltung eingenommen hatte, die Umschaltung von der ersten auf die zweite Spannungscharakteristik bei einem andern Strom-bzw.
    Spannungswert erfolgt, als die Umschaltung von der zweiten auf die erste Spannungscharakteristik, wodurch ein unerwünschtes Ansprechen verhindert wird, wenn die Ströme bzw. die Spannungen um die Anspreehwerte herum geringfügig sehwanken.
AT129688D 1931-07-27 1931-07-27 Selbsttätige Schalteinrichtung zur Feldumschaltung bei Generatoren für Fahrzeuge mit Verbrennungskraftmotoren und elektrischer Kraftübertragung. AT129688B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT129688T 1931-07-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT129688B true AT129688B (de) 1932-09-10

Family

ID=3636175

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT129688D AT129688B (de) 1931-07-27 1931-07-27 Selbsttätige Schalteinrichtung zur Feldumschaltung bei Generatoren für Fahrzeuge mit Verbrennungskraftmotoren und elektrischer Kraftübertragung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT129688B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT129688B (de) Selbsttätige Schalteinrichtung zur Feldumschaltung bei Generatoren für Fahrzeuge mit Verbrennungskraftmotoren und elektrischer Kraftübertragung.
DE1225282B (de) Anordnung zur Strom- oder Spannungsregelung von Wechselstromanlagen
DE887371C (de) Anordnung zur selbsttaetigen Steuerung der Strom-Spannungskennlinien von Gleichstrommaschinen, insbesondere zur Leistungssteuerung brennkraftelektrischer Antriebe
DE680188C (de) Einrichtung zur Aufrechterhaltung der Stabilitaet von elektrischen Fahrzeugantrieben
DE619701C (de) Steuereinrichtung fuer Reihenschlusselektromotoren mit einem parallelen, sich selbsttaetig veraendernden Feldwiderstand
AT111191B (de) Elektrischer Antrieb.
AT131491B (de) Anordnung zur Regelung des Stromes in einem Gleichstromverbraucher.
DE418146C (de) Verfahren zur Regelung von Gleichstromhauptschlussmotoren durch Feldschwaechung
DE931289C (de) Steuerungsvorrichtung fuer dieselelektrische Fahrzeuge mit selbsttaetiger Regelung der Hauptgeneratorspannung durch einen vom Drehzahlregler des Dieselmotors beeinflussten, die Belastung des Dieselmotors auf einen konstanten Wert haltenden Feldregler
DE722819C (de) Einrichtung zur Regelung der Ankerstromstaerke von Gleichstromgeneratoren fuer die elektrische Lichtbogenschweissung
EP0067891B1 (de) Drehzahlkonstantregeleinrichtung eines Gleichstromnebenschlussmotors bei Netzspannungsschwankungen
DE700596C (de) er Leistung bei Antrieben von Verbrennungsmotoren mit elektrischer Kraftuebertragung
DE587962C (de) Wechselstrom-Mehrmotorenantrieb fuer Arbeitsmaschinen
DE580863C (de) Verfahren zur Kurzschlussbremsung von Gleichstromreihenschlussmotoren, insbesondere fuer Fahrzeuge
AT96761B (de) Regelanordnung für Gleichstrommaschinen.
AT160737B (de) Steuersystem zur Regelung einer elektrischen Größe.
DE390665C (de) Einrichtung zur Erhoehung der Empfindlichkeit von elektromagnetisch betaetigten Instrumenten und sonstigen Apparaten
AT138682B (de) Regelung von Maschinen-Erregerströmen.
DE627806C (de) Gleichstromreihenschlussmotor fuer konstanten Strom
DE567614C (de) Einrichtung zur Regelung eines Generators
DE1059548B (de) Einstufiger Magnetverstaerker zur Steuerung eines elektrischen Drehzahlreglers fuer Generatoreinheiten, die von Kraftmaschinen angetrieben werden
AT145451B (de) Selbsttätige Regeleinrichtung für mehrere parallel arbeitende, spannungsregelnde Lichtmaschinen auf Fahrzeugen.
DE708036C (de) Einrichtung zur Regelung der Frequenz bzw. Leistung von durch Turbinen angetriebenen Generatoren
DE721737C (de) Einrichtung zur Anzeige oder Regelung von Betriebsgroessen eines Drehstromnetzes
DE228671C (de)