AT129568B - Anordnung zur Umsetzung von Schwankungen der Lichtintensität in Schwankungen von elektrischen Betriebszuständen. - Google Patents

Anordnung zur Umsetzung von Schwankungen der Lichtintensität in Schwankungen von elektrischen Betriebszuständen.

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AT129568B
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Description


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  Anordnung zur Umsetzung von Schwankungen der Liehtintensität in Schwankungen von elektrischen
Betriebszuständen. 



   Die Umsetzung von Schwankungen der   Lichtintensität   in Schwankungen von elektrischen Betriebszuständen, also des Stromes oder der Spannung eines elektischen Stromkreises, hat für die moderne Technik grosse Bedeutung, z. B. bei Fernübertragung von Bildern oder Tönen, für Messzwecke u. dgl. 



   Erfindungsgemäss wird in einen elektrischen Stromkreis eine von oszillierendem Licht bestrahlte Zelle geschaltet, die im wesentlichen aus zwei voneinander verschiedenen,   punktförmig sich berührenden     Stoffen besteht. Ein gewöhnlicher Detektor kann als Zelle ohne w eiteres verw ender w erden,   insbesondere, wenn der eine der sich berührenden Stoffe aus zwei verschiedenen Bestandteilen, u. zw. aus einem me-   tallischen   und einem nichtmetallisehen, z. B.   Bleiglanz, ilberdraht,   zusammengesetzt ist. 



   Versuche haben gezeigt, dass ein Detektor dieser Art trägheitslos auf beliebig schnelle Schwankungen der   Lichtintensität   in der Weise reagiert, dass in dem an den Detektor angeschlossenen Srtomkreis elektrisehe Schwankungen entstehen, die den   Schwankungen   der Lichtintensität proportional sind. Der Detektorstromkreis braucht nicht einmal eine eigene Stromquelle zu haben ; allerdings kann der Umsetzungseffekt dadurch verstärkt werden, dass an den Detektor eine Gleichspannung oder hochfrequente Wechselspannung von konstanter Frequenz und Spannung angeschlossen wird. 



   Es ist ferner   zweckmässig,   die erregende Lichtquelle gerade im Gebiet der grössten Intensität ihrer Strahlung auszunutzen. Bei den meisten der bekannten Liehtquellen ist die Strahlungsintensität im Gebiete der nicht mehr sichtbaren Wärmestrahlen am grössten ; man kann also dieses Gebiet zur Umwandlung von Licht in Elektrizität bevorzugen. 



   Die Erfindung ist in den beigefügten Zeichnungen dargestellt, von denen Fig. 1 eine Tonfilmempfangsapparatur, Fig. 2 eine Anordnung für   Messzwecke   darstellt. 



   In Fig.   1   wirft die Lichtquelle 1 ihre Strahlen durch eine Linse 2 auf den Film   3,   der längs der stark ausgezogenen Linie 21 kräftig beleuchtet wird, und durch eine hinter dem Film 3 befindliche Sammellinse 4. Von einem Teil dieser Strahlen wird ein Detektor 5 getroffen, der in einen elektrischen Stromkreis geschaltet ist, u. zw. gemeinsam mit einer Gleichstrombatterie 6 und der Niederspannungswieklung eines Transformators 8. Dessen   Sekundärwicklung   ist mit dem Gitter 10 und mit der Kathode 11 einer Elektronenröhre 9 verbunden. Der Anodenstromkreis beginnt bei der Anode 13 und besteht aus dem inneren Widerstand der Röhre 9, dem Telephon 15 und der Anodenbatterie 14. Die Kathode 11 der Röhre ist mit der Heizbatterie 12 verbunden. 



   Zum besseren Verständnis dieser Anordnung ist es ratsam, den Verlauf einer gewissen Zahl von Strahlen, die von der Lichtquelle 1 ausgehen, zu verfolgen, insbesondere den Verlauf der Strahlen 20 und 23, welche die beleuchtete Stelle 21 am Rande treffen, und den Verlauf des mittleren Strahles 16. 



  Diese drei Strahlen treffen den Film 3 in den Punkten 22,24 und 17. 



   In Fig.   l   ist ferner gezeigt wie die drei letztgenannten Bildpunkte in einer Ebene ausgebildet werden, die-parallel zum Film 3-durch den   Berührungspunkt   des Detektors geht. Hieraus geht hervor, dass nur der Strahl   16,   der den Film 3 im Punkte 17 durchdringt, durch den Berührungspunkt des Detektors 5 hindurchgeht. Die Linse 4 dient dazu, auch alle andern Strahlen, die vom Bildpunkt 17 ausgehen, im   Berührungspunkt des Detektors zu sammeln. Der Punkt 77 wird daher durch die Linse 4 im Berührungs-   punkt des Detektors 5 abgebildet. Der   Übersichtlichkeit w egen sind weitere   vom Punkt 17 ausgehende 

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Strahlen nicht eingezeichnet. Soweit Strahlen von anderen Bildpunkte des Films ausgehen, werden sie ausserhalb des Detektors abgebildet.

   Daher wird, obwohl die gesamte Fläche 21 des Films 3 von den
Lichtstrahlen getroffen wird, nur das vom Punkt 17 kommende Licht in den Detektor projiziert. 



   Wenn der Tonfilm 3 in Richtung des Pfeiles 25 bewegt wird, so gelangen die einzelnen Bildpunkte dieses Films nacheinander vor den Strahl 16. Im Detektor 5 werden daher Lichtschwankungen ent- sprechend der Helligkeit der Bildpunkte vorhanden sein. Entsprechend diesen Lichtschwankunge werden
Spannungsschwankungen des Detektorstromkreises hervorgerufen, die mittels der Elektronenröhre 9 verstärkt und dem Telephon 15 übermittelt werden. 



   Die Lichtquelle 1 kann Wellen verschiedener Längen, also auch Röntgenstrahlen oder Wärmestrahlen aussenden. Die Erfindung ist auch bei Einrichtungen zum Fernsehen verwendbar. Während aber beim
Tonfilm nur eine Linie von Bildpunkte abgetastet zu werden braucht, ist es für das Fernsehen erforderlich, auf den Detektor nicht nur die einzelnen Punkte einer Linie, sondern auch die Gesamtheit aller Punkte der ganzen   Filmfläche,   u. zw. jeden einzelnen Punkt nach dem andern, zu projizieren. Die hiefür erforderlichen Einrichtungen, wie z. B. rotierende Prismen u. dgl. sind bekannt, so dass hier nicht" eiter auf sie weiter eingegangen zu werden braucht. 



   Bei allen diesen Anordnungen bietet die Erfindung den Vorteil, dass die einzelnen Bildpunkte nacheinander mit grosser Schärfe übertragen werden, ohne dass die Beleuchtung des Bildes selbst punktförmig zu sein braucht. Es ist daher möglich, ohne Spalte, Nipkowsche Scheiben u. dgl. auszukommen. 



   In Fig. 2 wird der Strahl, der von der Lichtquelle 28 kommt, nach dem Durchtritt durch diese Blende 35 mittels des Prismas 28 in sein Spektrum zerlegt. Die Intensität der einzelnen Strahlen des
Spektrums kann nun nacheinander dadurch gemessen werden, dass der Detektor 33 längs des Weges 36 relativ zu den Strahlen bewegt wird. In den Detektorstromkreis ist ein Galvanometer 34 geschaltet. 



  Die Abweichung des Galvanometers 34 ist ein Mass für die Intensität desjenigen Strahles, der gerade in den Berührungspunkt des Detektors 33 fällt. Das durch diese Messung erhaltene Ergebnis ist eine sehr genaue Spektralanalysis. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anordnung zum Umsetzung von Schwankungen der Lichtintensität in Schwankungen von elektrischen Betriebszuständen, dadurch gekennzeichnet, dass in einen elektrischen Stromkreis eine von oszillierendem Licht bestrahlte Zelle geschaltet wird, die im wesentlichen aus zwei voneinander verschiedenen, einander punktförmig berührenden Stoffen besteht.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass die Zelle als Kontaktdetektor ausgebildet ist ; 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anordnnng zur Verstärkung der elektrischen Schwankungen mittels Elektronenröhre an den Detektor angeschlossen ist.
    4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Detektor den Gitterkreis einer Elektronenröhre beeinflusst.
    5. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an den Detektor eine Gleichstromspannungsquelle angeschlossen ist.
    6. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an den Detektor eine hochfrequente Wechselstromquelle von konstanter Frequenz und Spannung angeschlossen ist.
    7. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass Lichtquellen benutzt werden, bei denen die Wärmestrahlung einen prozentuell hohen Anteil der Gesamtstrahlung bildet.
    8. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der eine der beiden einander berührenden Stoffe des Detektors aus einer Metallverbindung besteht.
    9. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 8 zur Fernübertragung von Bildern, Tönen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die von der Lichtquelle ausgehenden Strahlen das Bild oder Teile des Bildes stark beleuchten, dass aber nur die von einem einzigen Bildpunkt ausgehenden Strahlen zu gleicher Zeit im Berührungspunkte des Detektors gesammelt werden.
    10. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 7 für Messzwecke, dadurch gekennzeichnet, dass der Detektor mit einem Galvanometer verbunden ist und relativ zu den Strahlen eines Spektrums verschoben wird.
AT129568D 1928-11-16 1929-11-11 Anordnung zur Umsetzung von Schwankungen der Lichtintensität in Schwankungen von elektrischen Betriebszuständen. AT129568B (de)

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