AT129513B - Glimmentladungsröhre zum Aussenden ultravioletter Strahlen. - Google Patents

Glimmentladungsröhre zum Aussenden ultravioletter Strahlen.

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AT129513B
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ultraviolet rays
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glow discharge
tube
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Hendrik Lems
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Philips Nv
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    Glimmentladungsröhre   zum Aussenden ultravioletter Strahlen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Glimmentladungsröhre zum Aussenden ultravioletter Strahlen. 



  Die Wand einer solchen Röhre wird wenigstens teilweise aus einem für ultraviolette Strahlen durchlässigen Stoff, z. B. aus Quarz, hergestellt, und die Röhre wird in der Regel mit einer z. B. aus Quecksilberdampf bestehenden Dampffüllung versehen. Dieser Dampffüllung wird in vielen Fällen ein wenig Gas, z. B. ein Edelgas, zugesetzt. Die ultravioletten Strahlen, die infolge einer in diesem Dampf stattfindenden elektrischen Entladung erzeugt werden, können durch die Wand austreten und zu verschiedenen Zwecken benutzt werden. 



   Eine derartige Glimmentladungsröhre wird gemäss der Erfindung mit einer oder mehreren aus einem Drahtnetz bestehenden Elektroden versehen. Die in der Röhre erzeugten Strahlen können leicht durch sie hindurch nach aussen treten. Überdies wird das Metall, z. B. das Quecksilber, in dessen Dampf die Entladung stattfinden soll, in kleinen Tropfen in den Maschen der drahtnetzartigen Elektroden festgehalten. Bei der Inbetriebnahme der Röhre wird demzufolge das Metall rasch erhitzt, so dass sehr bald in der Röhre ein Dampfdruck von genügender Grösse entwickelt wird. 



   Eine sehr günstige Anordnung wird erzielt, wenn man die Elektroden aus konzentrischen Zylindern herstellt. Die elektrische Feldverteilung zwischen den Elektroden wird dadurch sehr   gleichmässig,   was einer gleichmässigen Lichtverteilung zugute kommt. Die erzeugten Strahlen können dabei durch die Maschen der Elektroden nach aussen treten, so dass diese Elektroden keinen störenden Einfluss ausüben. 



   Die Erfindung ist an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der eine Glimmentladungsröhre 
 EMI1.1 
 einen Schnitt nach der Linie   11-11   dar. 



   Die in der Zeichnung dargestellte Entladungsröhre weist eine Glocke 1 aus Quarz auf, die mittels einiger Übergangsringe 2 an einen Fuss      aus gewöhnlichem Glas angeschmolzen ist. Die Zusammensetzung der Übergangsringe ist derart gewählt, dass der Ausdehnungskoeffizient des an die   Quarzglocke 1     angeschmolzenen   Ringes nur wenig grösser als der des benutzten Quarzes ist, während der Ausdehnungkoeffizient der andern Ringe zunimmt, in dem Masse, als diese weiter vom Quarz entfernt sind. 



   Der Fuss   3   trägt zwei Elektroden   4   und   5,   die aus Zylindern bestehen, welche aus einem Drahtnetz hergestellt und konzentrisch angeordnet sind. Innerhalb der Röhre befindet sich eine Menge flüssigen Quecksilbers und überdies ein wenig Argon, z. B. unter einem Druck von einigen Millimetern. 



   Beim Betrieb der dargestellten Entladungsröhre wird an die Elektroden eine geeignete Spannung angelegt. Der Vorschaltwiderstand, der mit der Entladungsbahn in Reihe geschaltet werden muss, kann gegebenenfalls in die Entladungsröhre oder in den Sockel, mit dem die Röhre versehen werden kann, eingebaut werden. Die zwischen den Elektroden 4 und 5 auftretende negative   Glimmentladung   erzeugt ultraviolette Strahlen, die durch die   Quarzwand   1   hindurch nach aussen   treten können. Es hat sich herausgestellt, dass das Quecksilber zum Teil in den Maschen der drahtnetzartigen Elektroden gefangen wird, wodurch die Entwicklung eines genügend hohen Quecksilberdampfdruckes erleichtert wird. 



   Die dargestellte Entladungsröhre eignet sich z. B. zum Entwickeln von Ozon, das durch die ultravioletten Strahlen mit kurzer Wellenlänge aus der umgebenden Luft gebildet wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Glimmentladungsröhre zum Aussenden ultravioletter Strahlen mit einer Wand, die wenigstens teilweise aus einem für ultraviolette Strahlen durchlässigen Stoff, z. B. aus Quarz, besteht, während die Röhre mit einer Dampffüllung, z. B. aus Quecksilberdampf, versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Elektroden der Röhre aus einem Drahtnetz bestehen.
    2. Glimmentladungsröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden aus konzentrischen Zylindern bestehen. EMI2.1
AT129513D 1930-10-09 1931-10-02 Glimmentladungsröhre zum Aussenden ultravioletter Strahlen. AT129513B (de)

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