AT128914B - Betätigungseinrichtung für den Akzelerator und die Bremse von Motorfahrzeugen. - Google Patents

Betätigungseinrichtung für den Akzelerator und die Bremse von Motorfahrzeugen.

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AT128914B
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lever
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brake
pivot
pedal
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Inventor
Edward Albert Rockwell
Original Assignee
Edward Albert Rockwell
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Description


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    Betätigungseinrichtung   für den Akzelerator   und   die Bremse von   Moteriahrzeugen.   



   Gegenstand der Erfindung ist eine Fusstritt (Pedal)   betätigungseinrichtung   zur Beeinflussung des Laufes von Kraftfahrzeugen und insbesondere zur Betätigung des die Leistung des Motors regelnden Organs (Akzelerators, Gasdrossel) und der Bremsen. 



   Das Ziel der Erfindung ist, ein einziges Betätigungsorgan mit einheitlicher Bedienung für diese   Zv.   ecke zu schaffen, das auch zur Erzielung bester Wirkung der betätigten Organe genau einstellbar ist. 



   Diesem Zwecke dient ein Fusstritt, der   abweehslungsweise   den Akzelerator (Gasdrossel) und die Bremse durch Druck mit der Fussspitze bzw. Ferse über eine Kniehebelanordnung betätigt. Letztere ist derart eingerichtet, dass bei Druck mit der Spitze ein steigender Widerstand auftritt, um die Vergrösserung der Hebelübersetzung bei Bewegung des Kniehebels in seine Mittellage auszugleichen. 



   Ein anderes Ziel der Erfindung ist die   Ermöglichung   eines grösseren Bewegungsbereiches der Fusstrittspitze zum   Zv   ecke einer feinen Regelung. 



   Weiters wird das mit dem Pedal unmittelbar verbundene Gestänge   erfindungsgemäss   so ausgebildet, dass es durch das Nachstellen der Bremse unbeeinflusst bleibt. 



   Weitere, durch die   erfindungsgemässe   Einrichtung erzielte Vorteile gehen aus der Beschreibung hervor. 



   Obwohl die Erfindung in vielfacher Weise ausgeführt werden kann, wurde zwecks Erklärung der Wirkungsweise bloss eine   beispielsweise Ausführungsform   in den Figuren dargestellt. In diesen ist Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht, Fig. 2 eine teilweise geschnittene Ansicht von rückwärts, Fig. 3 eine teilweise Ansicht der Betätigungswelle und mit ihr verbundener Teile. Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie   4-4   der Fig. 3. 



   Wie in den Zeichnungen dargestellt, ist 1 die Betätigungswelle der Gasdrossel, auf der der Hebel 2 befestigt ist, der mittels des einstellbaren Zwischengliedes 3 von dem auf der Welle 5 sitzenden Hebel 4 verstellt werden kann. An dem Hebel 4 ist eine weiche Feder 6 befestigt, die zu dem am Motorgehäuse sitzenden Träger 7 führt, und ausserdem eine steife Feder   8,   die ebenfalls zu dem Träger 7 führt, die jedoch so angeordnet ist, dass sie erst nach einer gewissen   Anfangsbew egung   des Hebels 4 wirksam wird. Auf der Welle 5 sitzt   weiters ein Hebelarm ss   (Fig. 4), der zwischen den Anschlägen 10 und 11 spielen kann. 



  Diese sitzen auf einem Winkel 12 an einem der Ständer 13. die an dem Motorgehäuse befestigt sind und die Welle 5 tragen. Ein   Ü-förmiger   Hebel 14 sitzt lose drehbar auf der Welle 5und besitzt einen Fortsatz   te   der den Hebel 9 bewegt, indem er sich an einen an diesem Hebel 9 mittels einer Mutter befestigten Zapfen 15 (Fig. 4) anlegt. Diese Bewegung erfolgt jedoch erst nachdem sich der Hebel 14 um ein bestimmtes Stück herabbewegt hat. Das obere Ende des U-förmigen Hebels 14 ist durch ein Gelenk 16 mit dem Pedal 17 verbunden, das oberhalb des Bodenbrettes 18 angeordnet ist. Letzteres ist mit einem Schlitz 19 versehen, durch den der Hebel 14 hindurchtritt.

   Eine seitlich verschiebbare   Fiberscheibe   20   umschliesst   jenen Teil des Hebels   14   der durch den Boden hindurchtritt, und eine Platte 21 hält die   Fiberscheibe   in ihrer Lage. Das   rückwärtige   Ende des Fusstrittes   17   trägt ein Gelenk 22, mit dem es mit einem Verbindungsglied 23 verbunden ist. Dieses Verbindungsglied durchsetzt das Bodenbrett 18 durch eine Öffnung, die durch eine gleitende Platte 24 verschlossen ist. Diese Platte wird durch eine Schraubenfeder 25 gegen das Bodenbrett gedrückt. Die Feder ist in einem Gehäuse 26 gelagert, das oberhalb des oberen Endes eines vom Motorgehäuse getragenen Führungsgestelles 27 angeordnet ist.

   Um ein Schlottern zu vermeiden, ist eine Feder 23a (Fig. 2) vorgesehen, die das Glied 23 gegen eine Seite des Führungsgestelles 27 hält. Das untere Ende des Verbindungsgliedes 23 ist mittels des Gelenkes 28 mit dem Ende 

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 des Hebelarmes 29 verbunden, der auf einer in dem Motorgehäuse drehbar gelagerten Welle 30 sitzt. Eine Verbindungsstange 31 ist mit ihrem vorderen Ende bei 33 an den Hebel 14 angelenkt und erstreckt sieh von dort nach   rückwärts   und abwärts divergierend zum Pedal 17 und ist mit ihrem   rückwärtigen   Ende durch ein Gelenk 32 mit dem Hebelarm 29 verbunden. An diesem Gelenk 32 ist auch das vordere 
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 und 33 verdreht, wobei nur eine zu vernachlässigende Bewegung des Hebels 14 auf der Welle 5 auftritt. 



   Umgekehrt wird bei Druck mit der Fussspitze der U-förmige Hebel 14 und die Welle 5 verdreht, wobei nur eine geringe Verschiebung des Gelenkes 28 sowie keine merkliche Bewegung der Ferse des Fusstrittes auftritt. 



   Es ist aus der beschriebenen Konstruktion ersichtlich, dass der Widerstand der Kniehebel gegen die Bewegung des Fusstrittes bei Druck auf die Spitze oder Ferse desselben in dem Masse abnimmt, als die Kniehebelelemente sich der geradlinigen Stellung nähern. Würde diese Eigenschaft nicht ausgeglichen werden, so würde sie die Genauigkeit der Einstellung, besonders der Gasdrossel, aber zum Teil auch der Bremse, durch die Bedienungsperson beeinträchtigen. Was die Bremsbetätigung betrifft, so wird ein hinreichender Widerstand durch die Feder 44 ausgeübt, die bei Betätigung des betreffenden Kniehebels durch Druck auf die Ferse des Fusstrittes gestreckt wird. Auch steigt der Bremsdruck in dem Masse, als der Fusstritt herabgedrückt wird, und gleicht so den abnehmenden Widerstand des Kniehebels aus.

   Um den erwähnten Fehler für die Gasdrosselbetätigung auszugleichen, wird bei fortschreitendem Niederdrücken der Fusstrittspitze die Feder 8 wirksam gemacht, nachdem die erste kurze Bewegung den toten Gang in der Verbindung ihres unteren Endes mit dem Tragarm 7 aufgezehrt hat. Während des weiteren Niedergangs der Fusstrittspitze steigt der Widerstand der Feder 8 rasch an, summiert sich mit dem Widerstand der weicheren Feder 6 und gleicht so den abnehmenden Widerstand des von der Fussspitze betätigten Kniehebelmechanismus aus, wodurch eine feine Einstellung der Beschleunigung durch die   Bedienungsperson ermöglicht wird.   



   Bei Bewegung der Ferse des Fusstrittes zum Betätigen der Bremse wird, da der Drehzapfen 32 näher zum Drehpunkt des Hebels ist als der Angriffspunkt 28 des vom Fusstritt 17 betätigten Verbindungstückes 23, die zum Betätigen der Bremse notwendige Winkelbewegung des Hebels 29 und damit die Bewegung der Fusstrittferse grösser, als wenn die Entfernungen der Drehpunkte 28 und 32 vom Drehpunkt punkt 30 des Hebels 29 gleich wären. Dadurch wird ein allmähliches Betätigen der Bremse ermöglicht, die trotzdem mit einer verhältnismässig kleinen Bewegung der Ferse völlig angezogen werden kann. 



   Bei Vergleich der in der Zeichnung voll ausgezogenen Stellung mit der gestrichelt gezeichneten Lage des Fusstrittes und der Verbindungsglieder ist ersichtlich, dass, wie erwähnt, bei Niederdrücken der Fusstrittspitze zum Öffnen der Gasdrossel durch Strecken des durch den Hebel 14 und das Verbindungsglied 31 gebildeten Kniehebelverbandes der Drehzapfen 32 etwas nach   rückwärts   geschoben wird, wodurch der Hebel 29 etwas verdreht wird und die Ferse des Fusstrittes 17 ein wenig-für die Bedienungsperson unmerklich-verschoben wird. Da die Verbindung des Drehpunktes 32 zu dem Hebel 42 auf der Bremswelle 41 durch das Anliegen derselben gegen Anschläge gegen   Rückwärtsbewegung   gesperrt ist, ist es notwendig, an irgendeiner Stelle des Gestänges ein Spiel einzuschalten, um die leichte Rückwärtsbewegung des Hebels 29 zu ermöglichen.

   Hiezu dient der Schlitz   38,   in dem der Drehzapfen 35 des Hebels 39"gleitet. 



   Der Winkelhebel   39", 39b wurde zu   dem Zweck in das Gestänge eingeschaltet, um den seitlichen 
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 Nabe 39, die die zwei seitlich verschobenen Arme 39",   39''trägt   und auf dem Zapfen 36 drehbar gelagert ist, der auch den Kupplungshebel C (Fig. 2) trägt. 



   Um die erforderliehe Genauigkeit der Arbeitsweise erzielen zu können, sind die Kniehebelein-   riehtungen   einstellbar gemacht und können dadurch jedem einzelnen Fahrzeug angepasst werden, auch wenn kleine Unterschiede in der Lage der einzenen Teile vorhanden sein sollten. Zu diesem Zweck ist die Verbindungsstange 34 aus zwei miteinander verschraubten Teilen aufgebaut, so dass ihre Länge und damit der Winkel zwischen dem Hebel 29 und dem Verbindungsglied 23 eingestellt werden kann, wobei sich auch in geringem Masse der Winkel zwischen dem Hebel 29 und der Verbindungsstange 31 ändert. Diese Einstellung erfolgt unabhängig von der Verbindung durch den Winkelhebel   39", 39b   mit dem Bremshebel 41, da der Schlitz   38,   in dem der Zapfen 35 gleiten kann, vorgesehen ist.

   Ebenso ist es möglich, jeder Abnutzung der Bremse durch Einstellung des Hebels 41 Rechnung zu tragen, wobei durch Ein-
Stellung der Länge des   Verbindungsstückes   34 jede Veränderung der Winkel zwischen den Kniehebeln ausgeglichen werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Betätigungeinriehtung für den Akzelerator und die Bremse von Motorfahrzeugen mit einem gemeinsamen Pedal zur wahlweisen Betätigung des Akzelerators und der Bremse, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Pedal (17) durch Zwischenglieder (14, 23) mit   zwei Sehwenkzapfen !   und   28)   verbunden ist, von denen bei Betätigung des Pedals jeweils einer wahlweise niedergedrüekt werden kann und das Akzelerator-oder Bremsgestänge betätigt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Sehwenkzapfen (33 EMI3.1 gelagert ist, und dass die beiden Schwenkzapfen untereinander durch ein Verbindungsglied (31) verbunden sind, das mit den Hebelarmen (14 und 29) wechselweise betätigbare Kniehebelverbände bildet.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Pedal (17) derart angeordnet ist, dass jedes seiner Enden durch Druck mit dem Fuss auf das jeweils andere Ende etwas nach aufwärts bewegt wird und dass in der Ruhestellung sowohl die Drehzapfen (5, 33 und 28) des einen Hebelverbandes als auch die Drehzapfen (33, 28 und 30) des andern Hebelverbandes nicht in einer Geraden liegen.
    5. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der beiden wechselweise betätigten Schwenkzapfen (33 und 28) mit dem Spitzen-bzw. Fersenteil des Pedals (17) mittels eines Fortsatzes des Hebelarmes (14) bzw. eines Verbindungsgliedes (23) verbunden ist.
    6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestänge des Motorregelorgans unter dem Einfluss zweier Federn (6, 8) steht, von denen eine (8) infolge der Einschaltung eines toten Ganges, erst nach einer gewissen Bewegung des Pedals (17) in Tätigkeit tritt.
    7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zuerst in Tätigkeit tretende Feder (6) die schwächere ist.
    8. Einrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Federn (6, 8) an einem Hebel (4) befestigt sind, der durch den Hebelarm (14) betätigt wird, welcher durch das Verbindungsglied (31) mit dem Betätigunghebel (29) für das Bremsgestänge verbunden ist, so dass die Erhöhung des Widerstandes der Federn (6, 8) den durch Streckung des Kniehebelverbandes (14, 31) verringerten Widerstand ausgleicht.
    9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Angriffspunkt der zuerst zur Wirkung gelangenden schwächeren der beiden Federn (6, 8) näher zum Drehpunkt des Hebels (4) gelegen ist, als der der stärkeren, und der Angriffspunkt des Akzeleratorgestänges weiter vom Drehpunkt des Hebels (4) entfernt ist, als der der Federn (6. 8).
AT128914D 1929-08-07 1929-08-07 Betätigungseinrichtung für den Akzelerator und die Bremse von Motorfahrzeugen. AT128914B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1176496B (de) * 1962-06-14 1964-08-20 Olinto Elio Merelli Kombiniertes Brems- und Beschleunigungspedal fuer Kraftfahrzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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