AT128664B - Holzhackmaschine mit kastenförmiger Zuführungsrinne. - Google Patents

Holzhackmaschine mit kastenförmiger Zuführungsrinne.

Info

Publication number
AT128664B
AT128664B AT128664DA AT128664B AT 128664 B AT128664 B AT 128664B AT 128664D A AT128664D A AT 128664DA AT 128664 B AT128664 B AT 128664B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
chopping
wood
axis
knife
feed
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Wigger & Co Heinrich
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wigger & Co Heinrich filed Critical Wigger & Co Heinrich
Application granted granted Critical
Publication of AT128664B publication Critical patent/AT128664B/de

Links

Landscapes

  • Debarking, Splitting, And Disintegration Of Timber (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Holzhackmasehine mit kastenförmiger   Zufübrungsrinne.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die in neuerer Zeit von den Herstellern von Hackmaschinen fast allgemein angewandte
Tiefstellung des Rinnenmundes vor der Hackscheibe derart, dass der eigentliche Schneide- vorgang der Hackmesser in den Hölzern ganz oder grösstenteils unterhalb der durch die Hack- scheibenachse gelegten waagerechten Ebene stattfindet, bringt den Nachteil mit sich, dass durch die Reibung der Hackscheibe und bei normaler radialer Messerstellung auch durch die Schneide- wirkung der Hackmesser eine zur Hackscheibenachse gerichtete Kraftkomponente entsteht, die die Hölzer nach innen zieht, also den von der nach aussen geneigten Bodenfläche ausgeübten
Druck nach aussen von den Hölzern ganz oder teilweise aufhebt bzw. eine Holzverschiebung in Richtung zur Hackscheibenachse   herbeiführt,   so dass das Anliegen.

   der Hölzer am Aussen- seitenmesser der Rinne in diesem Falle nicht   mehr gewährleistet   ist. 



   Dieser Nachteil wird gemäss der Erfindung dadurch behoben, dass das Bodenmesser zur oder über die durch die Hackscheibenachse gelegte, gegen die Hackbockseite zu um das Mass der Querneigung des Hackrinnenbodens nach, abwärts geneigte Ebene gehoben wird, die zur
Tieferlegung der Rinne aber massgebend gewesenen Gründe durch eine   Richtungsänderung   der
Hackscheibenmesser aufgehoben werden. Zweck und Ziel der neuen Anordnung soll bleiben, den Scherenwinkel der Hackscheibenmesser zum Bodenmesser bzw.

   Aussenseitenmesser in der günstigen Schneidwirkung zu hallen, hiebei auch den günstigsten Schnittwinkel der Hack- schnitzel in Hinsicht auf Schneidwirkung und Raumbeanspruchung im Kocher beizubehalten und auch eine unerwünschte Lageänderung der Hackhölzer während des Hackvorganges zu verhindern, was im wesentlichen dadurch erreicht wird, dass die bisher vertieft aufgestellte
Rinne gehoben wird, derart, dass der durch den äusseren Endpunkt der Bodenmesserschneide auf der   Hackscheibenoberfläche   konzentrisch zur Achse gezogene Kreis sich auf einer quer zur
Holzvorschubrichtung durch die Hackbockrinne gedachte Ebene als Ellipse projiziert und der
Winkel zwischen der Oberseite des Hackrinnenbodens und der an dessen äusserem Ende an die gedachte Ellipse gelegten Tangente gleich oder kleiner als ein rechter ist,

   sowie den hiebei zu gross oder zu klein werdenden Scherenwinkel zwischen den   Hackscheibenmessern   und dem
Bodenmesser dadurch wieder auf das erfahrungsgemäss wünschenswerte Mass zu bringen, indem die innere Ecke der Hackscheibenmesser um den äusseren Endpunkt jedes Messers nach rück- wärts oder vorwärts gedreht wird. 



   Das wesentliche der Überlegung, die zu dieser Anordnung geführt hat, liegt also darin, dass die Richtungs-und Winkelbestimmungen für die arbeitenden Teile von der Beziehung auf die Hackscheibenachse oder auch-fläche losgelöst und in Beziehung zu einer senkrecht zur Holzvorschubrichtung durch die   Hackbockrinne   gelegten Ebene gebracht werden. 



   In der Zeichnung ist auf Fig. 1-8 die Zuführungsrinne in allen drei Projektions- darstellungen und einem Querschnitt für je eine einfach-und doppeltschräge Rinne wieder- gegeben, und auf Fig. 9-11 ist schematisch eine Anordnung der Messer im Verhältnis zur
Rinne gezeigt. 



   Fig. 1 und 5 zeigen die Rinne von der Seite, Fig. 2 und 6 von der Hackscheibe aus,
Fig. 3 und 7 von oben her gesehen. Fig. 4 und 8 zeigen Querschnitte nach den Linien   4-4   bzw. 8-8 der Fig. 1 bzw. 5. Fig. 9 zeigt die Lage der Rinne und der Messer der Hack- scheibe im Verhältnis zu der Hackscheibenachse in Vorderansicht'und Fig. 10 eine ähnliche
Ansicht, die die Lage des Bodenmessers und des Aussenseitenmessers im Verhältnis zur Hack- scheibenachse angibt. Fig. 11 gibt ein Lagendiagramm wieder. 



   Die auf Fig. 1-8 gezeigte Rinne besteht aus den Seitenwandungen a und b und dem
Boden   c.   Für die einwandfreie Arbeit der Hackmaschine ist ein Anliegen an bzw. Wandern des Holzes zu der Wand b erwünscht. Zu diesem Zweck ist der Boden c nach aussen, also zur Wandung b schräg nach unten geneigt. Hiebei ist es gleichgültig, ob die Seitenwände a und b mitverkantet sind, also nur angenähert senkrecht stehen, demnach die Winkel   d und bl   rechte bleiben, oder ob die Winke]   a'und b'nicht   mehr   90 ,   sondern weniger bzw. mehr betragen, beispielsweise derart, dass die Seitenwände bei der Verkantung der Bodenfläche senk- recht bleiben. Die Teile der auf Fig. 9 und 10 gezeigten Rinne sind mit denselben Buch- staben bezeichnet wie die entsprechenden Teile auf den Fig. 1-8. 



   Die Länge des Halbmessers des zu der Achse konzentrischen, die verlängert gedachte
Messerschneide tangierenden Kreises macht das Mass der Rückwärtsdrehung der Messer auf der ; Messerscheibe aus, die gemäss Fig. 9 mit vier Messern versehen ist. In dieser Figur wird mit gestrichelten Linien die Lage eines Messers d gezeigt, wenn seine äussere Ecke sich gerade in der Spitze des Winkels zwischen dem Bodenmesser c und dem   Aussenseitenmesser f be-   findet. Aus Fig. 10 geht die Lage des Bodenmessers relativ zur Hackscheibenachse o deutlich hervor. In dieser Fig. 10 sind die Teile a-c der Zuführungsrinne in Richtung der Hack-   I scheibenachse 0   gesehen.

   Die strichpunktiert angedeuteten und mit   or bis (bezeichneten   Winkel   sind jedoch in eine Ebene verlegt, die senkrecht auf die Vorschubrichtung in der Zuführungsrinne zu denken ist. a ist gleich dem Winkel zwischen der Bodenwand d und der äusseren Seitenwand b   

 <Desc/Clms Page number 3> 

 der Kastenrinne in der Holzvorschubrichtung gesehen. Dieser Winkel ist etwa 90 , kann aber etwas grösser oder geringer sein. ss entspricht der Neigung nach aussen in der Querrichtung zur Holzvorschubrichtung, und   (ergänzt   den Winkel a bis in die waagerechte Ebene durch das äussere Ende des Bodenmessers.

   Für eine bis in die äusserste Spitze des Winkels zwischen dem Bodenmesser und dem Seitenmesser nach aussen gerichtete Schneidwirkung der Messer d der Hackscheibe g, die erforderlich ist zur Gewährleistung einer Seitenführung der Hölzer gegen das äussere Seitenmesser hin sogar bei den geringsten Durchmessern der Hölzer, ist es die bestimmende Bedingung, dass die Mittellinie der Achse der Hackscheibe nicht höher liegen darf als der untere Schenkel des Winkels   ot.   Gemäss der Fig. 11 ist der um die Hackscheibenachse als Mittelpunkt durch den Endpunkt der Bodenmesserschneide auf der Hackscheibe gezogene Kreis auf eine quer zur Holzvorschubrichtung durch die Hackbockrinne gedachte Ebene projiziert und zeigt sich dort als eine Ellipse mit der grossen Achse   m   und der kleinen Achse.

   Die im Endpunkt B der Bodenmesserschneidenprojektion BC an die Ellipse gelegte Tangente T soll mit der Linie BC einen Winkel   0   bilden, der kleiner und höchstens gleich einem rechten Winkel ist. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Holzhackmaschine mit schräg zur Hackscheibenachse gerichteter kastenförmiger Zuführungsrinne für das Hackgut mit flachem Boden und senkrechten oder annähernd senkrechten Seitenwänden, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenfläche der Rinne quer zur Holzvorschubrichtung vom Hackscheibenzentrum hinweg abwärts geneigt ist.

Claims (1)

  1. 2. Holzhackmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenmesserschneide in oder über einer durch die Achse der Hackscheibe gelegten Ebene angeordnet-ist, die eine splehe Neigung abwärts zur Zuführungsrinne hat, dass der Winkel zwischen der Oberseite des Zuführungsrinnenbodens und der Tangente an diejenige Ellipse, als welche sich der durch den vom Hackscheibenzentrum hinweg gelegenen Endpunkt der Bodenmesserschneide auf der Hackscheibenoberfläche konzentrisch zur Hackscheibenachse gezogene Kreis auf einer quer zur Holzvorschubrichtung durch die Zuführungsrinne gedachten Ebene projiziert, in der letztgenannten Ebene gleich oder kleiner als 900 ist.
    3. Holzhackmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Hackscheibenachse zugekehrte Ecke der Hackmesserschneide um den jenseitigen Endpunkt dieser Schneide als Mittelpunkt aus der üblichen radialen Schneidenrichtung nach hinten oder vorn gedreht ist. EMI3.1
AT128664D 1929-12-02 1930-10-21 Holzhackmaschine mit kastenförmiger Zuführungsrinne. AT128664B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1942675X 1929-12-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT128664B true AT128664B (de) 1932-06-10

Family

ID=29285764

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT128664D AT128664B (de) 1929-12-02 1930-10-21 Holzhackmaschine mit kastenförmiger Zuführungsrinne.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT128664B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE539527C (de) Holzhackmaschine mit kastenfoermiger Zufuehrungsrinne
DE2313684A1 (de) Verstellbarer sessel
AT128664B (de) Holzhackmaschine mit kastenförmiger Zuführungsrinne.
DE1302331B (de)
DE202019102439U1 (de) Gekreuzte legierte Klinge
DE459684C (de) Naehmaschinenmoebel mit einer mit einer Ausnehmung versehenen Tischplatte und einer scharnierartig angelenkten Deckelplatte
DE1836956U (de) Kutter.
DE672059C (de) Eiserner Spleissschuh fuer hoelzerne Grubenstempel
DE692503C (de) Tretmesser fuer die Zerkleinerung von Gruenfutter in Silos
CH106594A (de) Holzschraube.
DE661436C (de) Maschine zum Entfernen von Astknorren aus Brettern und Ausfuellen der hierbei entstehenden Hohlraeume durch Flickstuecke
DE850938C (de) Fachbodentraeger
DE720719C (de) Messer fuer Fleischwoelfe
DE658037C (de) Absatz aus Kautschuk
AT30677B (de) Säegerät.
AT139209B (de) Kehlvorrichtung für die Herstellung von Nuten in Schuhsohlen.
DE740244C (de) Karteikasten mit genutetem Boden fuer den Eingriff der Fusszapfen von Stuetzplatten
AT132354B (de) Rasierhobel.
DE601003C (de) Amboss fuer OEsensetzmaschinen
DE533293C (de) Trockenfuttertrog fuer Gefluegel
DE468072C (de) Von unten nach oben in der Achsrichtung des Drehzapfens wirkende Trogbremse fuer Misch- und Knetmaschinentroege mit einem im Gestell drehbar gelagerten Drehzapfen
DE668941C (de) Maschine zum Ausleisten von Schuhwerk
AT112875B (de) Vorrichtung zum Schnitzeln von Futterrüben u. dgl.
DE468015C (de) Vorratsbehaelter mit einer Einrichtung zur selbsttaetigen Entnahme kongruenter Werkstuecke
DE622774C (de) Vorrichtung zum Entkoernen von Mais