AT128409B - Verfahren und Vorrichtung zur Feinzerkleinerung von Mahlgut, insbesondere Kohle. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Feinzerkleinerung von Mahlgut, insbesondere Kohle.

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AT128409B
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rollers
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drum
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Maurice Madore
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  Verfahren und Vorrichtung zur Feinzerkdeinerung von Mahlgut, insbesondere Kohle. 
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 in der Pfeilrichtung   dz   also entgegengesetzt zur Trommel 4, drehen und auf Wellen 9 befestigt sind, die von Trieblingen 10 und   Zwischenrädern   11 der Zwischenwellen 12 gedreht werden. Um ein bestimmtes Kohlenpolster zu erhalten, werden die Walzen 8 derart eingestellt, dass sie einen Abstand von einigen Zentimetern von der Innenfläche der Trommel 4 haben. Dieses Polster C wird nach und nach, entsprechend der Abnutzung der Walzen 8, dicker, aber die Nachregulierung der Walzen braucht, wenn sie nicht selbsttätig bewirkt wird, nicht oft ausgeführt zu werden. 



   Die durch die Walzen 8 feingeschliffene Kohle wird durch das Gebläse 3 angesaugt, das durch eine Öffnung 18 (Fig. 5) mit Kanälen 19 und 20 so verbunden ist, dass der Kohlenstaub die Mühle durch den Auslass 21 des Gebläses verlässt. 



   Durch die Schleuderkraft werden die schweren Kohlenteile kräftig in der Schicht 0 (Fig. 1) zurückgehalten, was die Trennung von dem Feingut besonders wirksam macht. Da die grösseren, von den Walzen 8 mitgerissenen Kohlenteile in der Richtung der Tangente des Berührungspunktes der Walze mit der Schicht C fortgeschleudert werden, so fallen sie bald von neuem auf die Schicht C zurück, auf der sie dann von der Fliehkraft festgehalten werden, während die feinen Teile, die sich am Umfang der Walzen 8 befinden, von dem Luftstrom aufgenommen werden, der sie sofort mit sich reisst. 



   Die zur Förderung der feinen Kohle erforderliehe Luft strömt durch das Rohr 22 (Fig.   4),   das mit einer Regelklappe   23   versehen ist. Diese Luft wird zuerst zwischen der Trommel 4 und dem Gehäuse 1 verteilt und reisst aus dem Kanal 19 die von den Walzen 8 zerkleinerte Kohle mit. Gleichzeitig treibt der Luftstrom ständig jenen Kohlenstaub in die Trommel 4   zurück,   der zwischen der Trommel und dem
Gehäuse entweichen wollte. 



   Zum Antreiben der Walzen 8 ist die Welle 2 mit einer Welle 15 mittel einer Kupplungsplatte 24 und Bolzen 25 gekuppelt, die in die Nabe der Trommel 4 eingreifen, wenn die Tür 7 geschlossen ist. Diese Welle 15 ist in der Tür 7 drehbar gelagert (Fig. 2), und die Zwischenwellen 12 sind richtungsgleich mit der Hauptachse 2 in den zylindrischen Lagerfuttern 13 gelagert, die in entsprechenden Aussparungen der Tür 7 derart angeordnet sind, dass der Abstand der Wellen 12 zur Welle 15 auch dann unverändert bleibt, wenn sich die Lagerfutter 13 um sich selbst drehen.

   Die Wellen 12 erhalten ihren Antrieb von der Welle 15 mittels Ketten 16 und Räder   17 in   jeder Lage der Futter   73.   Die Wellen 9 der Walzen 8 sind in den Futtern   13   so exzentrisch gelagert, dass, wenn die Futter aus der Stellung nach Fig. 2 und 4 um sich selbst gedreht werden, die Walzen sieh der Innenwand der Trommel 4 nähern, so dass im Falle der Abnutzung der Walzen 8 ein Abnutzungsausgleich mittels einer kleinen Drehung der Lagerfutter 13 erreicht werden kann. Diese Lagerfutter werden durch Hebel 14 mit Spitzschrauben in ihrer Wirkungsstellung gehalten. 



   Die Trommel 4 kann nach der Türseite hin mit einem   ringförmigen   Flansch 26 (Fig. 2) versehen sein, der mehr oder weniger stark ausgebildet wird, so dass er eine Stütze für das Kohlenpolster bildet und beim Anlaufen verhindert, dass Kohlenteile zwischen die Trommel 4 und das Gehäuse 1 fallen. Durch 
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 Bewegungsübertragung auf die Walzen, die Anordnung des Ventilators und seiner Kanäle, die Anordnung des Speisetrichters, die Vorrichtung zum Regeln des Abstandes der Walzen von der   Kohlenschicht   und andere Teile geändert werden. Anstatt zwei Walzen können auch mehr Walzen angeordnet werden. 



   Man kann auch in jedem Augenblick die richtige Lage der Walzen durch geeignete Einrichtungen, z. B. auf der Gutschicht aufliegende Fühler, selbsttätig sichern, deren Stellung durch die Dicke des Kohlenpolsters in dem Trommelinnern beeinflusst und auf die Stellung der Lagerfutter übertragen wird. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 ist die Gefahr des Zerspringens der Walzen durch eine besondere Anordnung weiter vermindert. Die Trommel 4a zeigt die Form einer Schüssel, die mit der Antriebswelle 15 verbunden ist. In die   Schüssel da   ist gegenüber der axialen Mündung des Einlaufkanals 6a für das Grobgut ein Schild   M     als Rutschfläche   für das grobe Gut und zum Schutze der Lager der Sehleifwalzen 8 eingebaut. Das Mahlgut wird durch den Kanal   ssa   in der Pfeilrichtung zugeführt und gelangt von da in die   Schüssel   4a, wo es durch die Fliehkraft auf der Innenfläche der Trommel verteilt wird, um dann, wenn dort eine genügende Menge vorhanden ist, wieder mit den Walzen 8 in Berührung zu kommen, die es abschleifen.

   In dem U-förmigen Randring sammelt sich das Gut, und seine Teile scheiden sich voneinander, wobei die schwereren in Berührung mit der Innenfläche der Trommel derart bleiben, dass etwa sehr harte Stücke,   z.   B. dem Brennstoff beigemengte metallische Körper, nicht mit den Walzen in Berührung kommen, wenn nicht die Schleuderkraft sehr vermindert wird. Auf jeden Fall wird mit der Beseitigung der Gefahr des Zusammenstossen von Trommel und Walzen jede Gefahr des Zersprengens der letztern vermieden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Feinzerkleinerung von Mahlgut, insbesondere Kohle, mittels in einem rotierenden Ring arbeitender Walzen, dadurch gekennzeichnet, dass das grobe Gut durch Sehleuderkraft in dem Ring zylindrisch aufgeschichtet und mittels der Walzen von seiner Zylinderfläche zu staubförmigem Feingut abgeschliffen wird. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine schnell umlaufende, das grobe Gut durch Schleuderkraft an ihrem Umfange zylindrisch aufschichtende Schleudertrommel (4, bzw. 4a) und in dieser mit gleicher Aehsrichtung im Abstand von der Innenfläche der Schleudertrommel entgegengesetzt zu dieser umlaufende Schleifwalzen (8).
    3. Vorrichtung zur Feinzerkleinerung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifwalzen (8) im Gehäuse (1) der Schleudertrommel (4) in parallelen zu ihren Wellen (9) verdrehbaren Lagerfuttern (13) exzentrisch angeordnet sind.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerfutter (13) der Sehleifwalzenwellen (9) in Aussparungen der Wand eines türartig in Scharnieren gelagerten Wandteiles des Trommelgehäuses angeordnet sind.
    . Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bi, 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem auf der Schleudertrommel (4) befindlichen Grobgutpolster (C) ein Fühler läuft, der unter dem Einfluss der sich ändernden Dicke der Grobgutschicht eine entsprechende Verstellung der Schleifwalzen (8) bewirkt.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis Ï, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleudertrommel (4a) mit einem axial ausgebauchten, die Einlauföffnung für das Gut enthaltenden Boden versehen ist, an den sich ein im Querschnitt U-förmig nach aussen gewölbter Rand zur Aufnahme des Grobgutes anschliesst.
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in die Schleudertrommel (4a) gegenüber der axialen Grobguteinlauföffnung ein Schild (28) als Rutschfläche für das Grobgut und zum Schutze der Achsenlage der Schleifwalzen (8) eingebaut ist. EMI3.1
AT128409D 1930-02-14 1931-02-14 Verfahren und Vorrichtung zur Feinzerkleinerung von Mahlgut, insbesondere Kohle. AT128409B (de)

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