AT127824B - Verfahren zur Herstellung von fein verteilten Tiefdruckfarben. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von fein verteilten Tiefdruckfarben.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 In der österr. Patentschrift Nr. 104120 wurde gezeigt, dass man zu fein verteilter Druckfarbe gelangt, wenn man die Emulsion des wässerigen Farbteiges mit nicht flüchtigen Bindemitteln, wie Leinölfirnis oder Öllacken, bei vermindertem Druck von 160 mm Quecksilbersäule oder noch weniger auf Temperaturen unterhalb 70 C erhitzt, wobei das Wasser entfernt wird und das Bindemittel unverändert zurückbleibt. Das Bindemittel für Tiefdruckfarbe besteht aus einer Auflösung von Asphalt, Kopal oder Harz in Xylol, Toluol oder Benzol. Die Entfernung des Wassers nach dem Verfahren der österr. Patentschrift Nr. 104120 würde in diesem Falle auch gleichzeitig die Entfernung der flüchtigen Bestandteile der oben angeführten Tiefdruckfarbenbindemittel bewirken, so dass eine harte, unbrauchbare Masse zurückbleiben müsste. Die vorliegende Erfindung verhindert nun das völlige Austrocknen der in Emulsion befindlichen Masse und bewirkt trotzdem die allmähliche Entfernung des Wassers. Sie besteht darin, dass das aus Wasser und Xylol oder Toluol zusammengesetzte Destillat in einer Vorlage gesammelt wird. Die Trennung der beiden Flüssigkeiten erfolgt in sehr kurzer Zeit. Das Wasser kann durch einen am Boden der Vorlage befindlichen Tubus entfernt und das überstehende Xylol oder Toluol durch eine seitlich wirkende Pumpe immer wieder in die Destillationsblase zurückgeführt werden. Die Zusammensetzung der übergehenden Flüssigkeit beträgt bei Xylol ungefähr 1 Teil Wasser auf 3 Teile Xylol, bei Toluol 1 Teil Wasser auf 7-8 Teile Toluol. Nach völliger Austreibung des Wassers wird die Destillation unterbrochen und das gesamte in der Vorlage verbliebene Xylol oder Toluol in die Destillationsblase zurückgepumpt. Die Destillation kann im Vakuum, bei gewöhnlichem Druck oder auch bei Überdruck vorgenommen werden. Die Destillation unter Druck hat den Vorteil, dass sich durch langsames Öffnen des Lufthahnes eine gute Regulierung der Destillationsgeschwindigkeit erzielen lässt. Beispiel : 9 kg Braunlack În Teig (zirka 43% Trockengehalt, bestehend aus Tonerdehydrat, Blane fixe, Vesuvin als Sumachfällung) und 9 kg AspbaItlack (Asphalt gelöst in Xylol) werden bei gewöhnlicher Temperatur durch allmähliches Zusetzen des Lackes zum Farbteig in einer Mischmaschine zur Emulsion gebracht ; zirka l ! Wasser scheidet sich während der Emulgierung mechanisch ab. Die homogene 17 kg betragende Masse wird in einem mit Rührwerk versehenen und mit Dampf geheizten Autoklaven der Destillation unterworfen. Der Druck im Autoklaven wird auf 2 Atm. gesteigert. Die Temperatur steigt auf 120 C. Hierauf wird der Lufthahn des Autoklaven so langsam geöffnet, dass die Dämpfer im Kühler vollkommen kondensiert werden. Ein Druckabfall im Autoklaven findet hiebei nicht statt. Kühler und Auffanggefäss stehen nicht unter Druck. Das Wasser wird durch einen am Boden des Auffanggefässes befindlichen Tubus abgelassen und das oberhalb des Wassers befindliehe Xylol in den Autoklaven zurückgegeben. Die kontinuierliche Rückführung des Xylols erfolgt mit Hilfe einer den Überdruck im Autoklaven überwindenden Druckpumpe, deren Saugrohr etwa in 1/3 Höhe des Auffanggefässes angesetzt ist. Das Ende der Destillation erkennt man am Druckabfall im Innemaum des Autoklaven. Dauer zirka zwei Stunden. Menge des heraus destillierten Wassers 4 kg, Ausbeute an Tiefdruckfarbe 13 kg. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von fein verteilten Tiefdruckfarben, darin bestehend, dass der wässerige Farbteig mit Tiefdrucldack (Auflösung von Asphalt, Kopal oder Harz in Xylol, Toluol, Benzol oder ähnlichen flüchtigen Lösungsmitteln) emulgiert, von dem mechanisch abgeschiedenen Wasser getrennt und hierauf der Destillation unterworfen wird, während welcher das im Kondensat enthaltene flüchtige Lösungsmittel der Destillationsmasse immer wieder zugeführt, das im Destillat befindliche Wasser dagegen entfernt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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