AT127282B - Scheibenkommutator. - Google Patents

Scheibenkommutator.

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AT127282B
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  Scheibenkommutator. 



   Zur Kommutierung an   Gleich-und Wechselstrommaschinen   sowie auch als Schalteinrichtung für andere Zwecke sind Kommutatoren bekannt, die aus einer Reihe von einander isolierter Lamellen bestehen. 



   Unter diesen Kommutatoren unterscheidet man im wesentlichen zwei Typen, nämlich die sogenannten Zylinderkommutatoren und Scheibenkommutatoren. Die Erfindung betrifft nun einen neuen Kommutator, der zu der Gruppe der sogenannten Scheibenkommutatoren gehört. Dieser besteht aus evolventenförmig gebogenen Flachkupferlamellen, die, in der üblichen Weise gegeneinander isoliert, zu einer Kreisringscheibe als Scheibenkommutator zusammengesetzt sind.

   Da hiebei die Lamellen nach der Form von Evolventen gebogen sind, die, sofern sie durch die Teilpunkte eines gleichmässig geteilten Grundkreises gezogen sind, untereinander kongruent sowie auf ihrer ganzen Länge äquidistant sind, lassen sich Lamellen, die aus Flachkupfer von genau rechteckigem Querschnitt gebogen sind, unter der Verwendung von   Glimmerzwischenlagen   konstanter Dicke vollständig spielfrei zusammensetzen. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.   Mit 1 ist   der Grundkreis bezeichnet, zu dem in gleichmässigen Abständen Evolventen 2 gezeichnet sind. 3 und 4 stellen den äusseren und inneren Umfang der kreisringförmigen   Schleiffläche   des   Scheibenkommutators   dar. Die Lamellen sind durch   Flachkupferstäbe   5 gebildet, die nach der Form der Evolventen gebogen sind und untereinander völlig gleich sind. Zwischen den einzelnen Lamellen ist weiter je eine Glimmerisolationsschicht 6, die sich beim Zusammenfügen von selbst der durch die Lamellen bestimmten Evolventenform anpasst. Mit 7 ist endlich die   Schleiffläche   einer Reihe von Bürsten bezeichnet, die, an sich reehteckförmig, der Evolventenform folgend, nebeneinander angeordnet sind.

   Die inneren Enden der Lamellen 5 liegen hiebei unter Zwischenlage einer Isolationsschicht 8 an einem Ring 9 an. Der von den Lamellen gebildete Ringkörper ist nach aussen gleichfalls mit Isolation umgeben und dann durch einen   Sehrumpf-   ring 10 fest zusammengehalten. Auf diese Weise ergibt sich also bei einem einfachen mechanischen Aufbau eine Anordnung mit grosser Festigkeit und Zuverlässigkeit, bei der die Anschlüsse von den Lamellen zu der Wicklung an der der   Schleiffläche   gegenüberliegenden Seite der Lamellen in axialer Richtung erfolgen kann. 



   Bei hochbelasteten Maschinen ist hiebei ausserdem noch die Möglichkeit gegeben, beide Seiten des Scheibenkommutators als Schleiffläche auszubilden, wodurch also annähernd die doppelte Schleiffläche zur Verfügung steht. Die   Wicklungsanschlüsse   werden in diesem Falle zweckmässig zu den inneren Enden der Lamellen geführt. 



   Für den neuen Kommutator kann man ohne weiteres normale Bürstenhalter verwenden, indem man den Bürstenbolzen gleichfalls nach einer Evolvente biegt. Im Bedarfsfalle kann man aber auch eigene Bürstenhalter konstruieren, in denen die Aussparungen, die die Führungen für die Bürsten bilden, etwa durch zueinander parallel geführte Werkzeuge ausgestanzt oder geräumt werden. 



   Bei dem neuen Kommutator sind zunächst wie bei den andern   Seheibenkommutatoren   sämtliche Nachteile der Zylinderkommutatoren vermieden, wie etwa, dass das Kupfergewicht mit Rücksicht auf die Biegungsbeanspruchung ein Vielfaches des aus elektrischen Gründen notwendigen beträgt, dass die für die Schwalbenschwanzbefestigung notwendige   Zusatzhöhe   totes Gewicht und damit zusätzliche Biegungsbeanspruehung darstellt ; dass die konischen Isolationskappen schwer herzustellen und teuer sind, dass weiter Schwingungen der Wellen sowie auch die   Fliehkraftbeanspruchung senkrecht   zur 

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   Bürstensehleiffläche   wirken, was das bekannte Unrundwerden und Lockern der Zylinderkommutatoren zur Folge hat u. dgl. mehr.

   Ausserdem ist aber auch der Hauptnachteil der bekannten Scheibenkommutatoren, dass nämlich die Dicke der Lamellen in der Umfangsrichtung nach aussen zunimmt, die 
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 falls vermieden. 



   Einen weiteren Vorteil bedeutet es, dass man mit wenigen Flachkupferprofilen eine grosse Zahl von verschiedenen Kommutatorausführungen herstellen kann, da bei vorgeschriebenem Kommutatordurchmesser und Lamellenzahl durch entsprechende Wahl des Grundkreises die Verwendung von Lamellen einer bestimmten Dicke ermöglicht wird. Wie auch aus der Abbildung deutlich zu ersehen ist, ist weiter 
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 was gleichfalls einen wesentlichen Vorteil darstellt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Scheibenkommutator, gekennzeichnet durch die Verwendung evolventenförmig gebogener Lamellen, insbesondere aus Flachkupfer.

Claims (1)

  1. 2. Scheibenkommutator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen von zwei innen und aussen angeordneten Ringen zusammengehalten werden.
    3. Scheibenkommutator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Ring als Sehrumpfring ausgebildet ist.
    4. Scheibenkommutator nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wrklungs- anschlüsse an den Lamellen längs eines Ringes angeordnet sind, dessen Durchmesser dem der Wicklunglage in dem Anker entspricht.
    5. Scheibenkommutator nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass beide Stirnflächen des Kommutators als Schleifflächen ausgebildet sind.
    6. Seheibenkommutator nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklungsanschlüsse zu den inneren Enden der Lamellen geführt sind.
    7. Bürstenhalteranordnung für einen Scheibenkommutator nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung von Normalbürstenhaltern, die von einem evolventenförmig gebogenen Bolzen getragen werden.
    8. Bürstenhalter für einen Scheibenkommutator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere nach der Evolventenform aneinandergereihte rechteckförmige Bürstenführungskasten aus einem Stück bestehen. EMI2.3
AT127282D 1929-08-21 1930-08-21 Scheibenkommutator. AT127282B (de)

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