DE938200C - Lamelle fuer Kohlekommutatoren mit metallischem Anschlussstueck - Google Patents

Lamelle fuer Kohlekommutatoren mit metallischem Anschlussstueck

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DE938200C
DE938200C DES12602D DES0012602D DE938200C DE 938200 C DE938200 C DE 938200C DE S12602 D DES12602 D DE S12602D DE S0012602 D DES0012602 D DE S0012602D DE 938200 C DE938200 C DE 938200C
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Germany
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lamella
lamellas
carbon
metallic
connector
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Expired
Application number
DES12602D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Schwaighofer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R39/00Rotary current collectors, distributors or interrupters
    • H01R39/02Details for dynamo electric machines
    • H01R39/04Commutators
    • H01R39/045Commutators the commutators being made of carbon

Landscapes

  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf Kohlelamellen mit metallischem Anschlußstück für Kohlekommutatoren und hat eine Ausgestaltung solcher Lamellen zum Gegenstand, die elektrisch und herstellungstechnisch eine besonders günstige Verbindung zwischen Kohlelamelle und Anschlußstück ergibt. ` Nach der Erfindung ist das Stromanschlußstück zwischen zwei Teillamellen der in derUmfangsrichtung in mindestens 2 Teile unterteilten Lamelle angeordnet, und die Umrißform des metallischen Anschlußstückes deckt sich im wesentlichen mit der Umrißform der Kohlelamelle.
  • In Fig. i ist eine Ausführungsform eines Kommutators mit der erfindungsgemäßen Lamellenausbildung im Längsschnitt dargestellt. Fig.2 zeigt die Lamellen im Querschnitt. Jede Lamelle besteht, wie Fig.2 erkennen läßt, aus den beiden Teil-Lamellen i, i'; zwischen diesen ist das metallische Stromanschlußstück 2 eingesetzt, das, wie durch die strichlierte Linie in Fig. i angedeutet ist, in seinem Umriß im wesentlichen der Umrißform der Kohlelamellen folgt. 3 ist die Isolation zwischen den je aus zwei Teillamellen zusammengesetzten Lamellen. Mittels der Isolierkappen q: sind die Kohlelamellen vom Nabenkörper 5 bzw. vom Druckring 6 isoliert. Dadurch, daß das Stromanschlußstück mit seinen beiden Seiten voll an den Kohlelamellenflächen aufliegt, steht die denkbar größte Fläche für den Stromübergang zum metallischen Anschlußstück zur Verfügung. Diese fast vollständige Einbettung. des Stromanschlußstückes innerhalb der Lamelle wird in einfacher Weise erreicht, erfordert keinerlei zeitraubende Formgebungsarbeiten weder an der Kohlelamelle noch am Anschlußstück, beide können ohne weiteres einfache ebene Seitenflächen haben und so auch unmittelbar in den Kommutatorkörper eingebaut werden. Dadurch, daß einerseits die vollständig ebenen Seitenflächen von Lamellen und Anschlußschienen leicht glatt zu bearbeiten sind und andererseits Lamellen und Schienen infolge des Gewölbedruckes im Lamellenkörper unmittelbar fest aufeinandergepreßt werden, ergibt sich ein gleichmäßig günstiger Stromübergang auf der ganzen Lamellenfläche. Sowohl die Herstellung der Lamellen und Anschlußschienen selbst als auch der Zusammenbau des Kommutators sind somit bei günstigster elektrischer Verbindung zwischen Lamelle und Anschlußstück höchsteinfach. Zwecks zusätzlicher Verankerung des metallischen Anschlußstückes kann dieses nötigenfalls die wesentlich gleiche Umrißform wie die Kohlelamellen haben, also wie in Fig. i gezeigt, auch z. B. so wie die Kohlelamellen einen Schwalbenschwanzfürtsatz besitzen, wodurch es gemeinsam mit den Kohlelamellen durch dieselben Mittel (Druckringe, Schrumpfringe usw.) im Kommutatorkörper gehalten ist.
  • Die Fig.3 und q. zeigen die Anwendung des Erfindungsgedankens auf eine Kommutatorausführung in Längsschnitt und Seitenansicht; bei der die .Lamellen durch aufgesetzte Ringe 7 unmittelbar radial gehalten werden. Die Metallanschluß-@stücke bilden zweckmäßig zugleich mit ihrer Verlängerung 8 die Kommutatorfahnen. Zur Isolierung des Lamellenkörpers 'von der Nabe 5 dienen die Isoliereinlagen g. Sowohl die Umriß- und Querschnittsform der Lamellen und Metallanschlußschienen sind in diesem Fall besonders einfach; ebenso kann der Kommutatorkörper durch einfaches Nebeneinanderschichten- der Lamellen und Anschlußstücke und nachfolgendes Unterdrucksetzen mittels der Ringe 7 aufgebaut werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lamelle -für Kohlekommutatoren mit metallischem Anschlußstück, dadurch gekennzeichnet, daß das Stromanschlußstück zwischen zwei Teillamellen der in der Umfangsrichtung in mindestens zwei Teile unterteilten Lamelle angeordnet ist und die Umrißform des metallischen Anschlußstückes sich im wesentlichen mit der Umrißform der Kohlelamellen deckt.
  2. 2. Lamelle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das metallische Anschlußstück gemeinsam mit den Kohlelamellen durch dieselben Haltemittel (Druckringe, Schrumpfringe usw.) am Kommutatorkörper gehalten ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 880 76o.
DES12602D 1942-01-14 1942-01-14 Lamelle fuer Kohlekommutatoren mit metallischem Anschlussstueck Expired DE938200C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE880760C (de) * 1942-01-10 1953-06-25 Conradty Fa C Kohlestromwender mit Metallbeilagen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE880760C (de) * 1942-01-10 1953-06-25 Conradty Fa C Kohlestromwender mit Metallbeilagen

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