AT127245B - Dichtungsmaterial für Muffenrohre. - Google Patents

Dichtungsmaterial für Muffenrohre.

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AT127245B
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socket pipes
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Karl Bergmann
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Wietersdorfer Zement U Durit W
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  Dichtungsmaterial für Muffenrohre. 



   Muffenrohrleitungen, mögen sie nun aus Eisen, Asbestzement, Beton, Steingut od. dgl. bestehen, werden in der Regel an den Muffen so abgedichtet, dass in dem Ringzwischenraum zwischen der Muffe des einen Rohres und dem eingesteckten Ende des nächstfolgenden Rohres ein Dichtungsmaterial, etwa ein geteerter Hanfstrick od. dgl., mittels besonderer Werkzeuge fest eingepresst wird, worauf darüber eine Ausgussmasse kommt, die je nach dem Material der Rohre gewählt wird ; bei Eisenrohren wird als Vergussmasse in der Regel Blei verwendet, bei Asbestzementrohren ein Zementmörtel oder ein bituminöser Kitt. In beiden Fällen hat man es also mit zwei verschiedenen Materialien zu tun, nämlich mit dem eigentlichen Dichtungsmaterial und einer Vergussmasse, welche das Dichtungsmaterial nach aussen hin abschliesst. 



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Dichtungsmaterial für Muffenrohre, welches aus einer schlauchförmigen, biegsamen, wasserdurchlässigen Hülle, z. B. aus Textilstoffen, mit einer Füllung aus einem hydraulischen Bindemittel besteht, dem gegebenenfalls Füllstoffe oder Faserstoffe beigemengt sind. Die schlauchförmige Hülle, die z. B. aus Geweben aus Baumwolle, Kunstseide oder andern Faserstoffen bestehen kann, wird, nachdem das hydraulische Bindemittel, z. B. Zement (dem Füllstoff, wie Sand oder Faserstoffe, z. B. Asbest od. dgl., beigemengt werden können), eingebracht ist, an ihren Enden abgeschnürt oder in anderer Weise verschlossen und bildet einen biegsamen, das hydraulische Bindemittel enthaltenden Strang. 



   Soll dieser Strang zum Abdichten von Muffenrohren verwendet werden, so wird er in Wasser eingeweicht   unff dann   in den Ringzwischenraum der Muffe in Schraubenlinienform eingelegt und festgepresst. Durch das Einweichen in Wasser, das durch die Hülle ins Innere der Füllung vordringt, wird das hydraulische Bindemittel in eine plastische Masse verwandelt und, wenn die Windungen dieses Stranges fest gegeneinandergepresst worden sind, so verbinden sich diese Windungen auch untereinander durch das hydraulische Bindemittel, welches nach dem Abbinden eine feste, in der Muffe gut haftende Abdichtungsmasse bildet, die es überflüssig macht, dass noch irgendeine weitere Vergussmasse zum Abschliessen des Muffenraumes angewendet wird.

   Die Abdichtung wird also einzig und allein durch den mit einem hydraulischen Bindemittel gefüllten Schlauch hergestellt, nachdem dieser mit einer genügenden Wassermenge durchfeuchtet worden ist. 



   Die der   Füllmasse zugesetzten Faserstoffe geben   dieser Abdichtungsmasse einen genügenden inneren Zusammenhalt, so dass auch bei Erschütterungen der Rohrleitungen ein Undichtwerden nicht zu befürchten ist. 



   Es ist klar, dass eine solche Abdichtung auch sehr hohen inneren Drücken in der Rohrleitung standhalten kann. 



   Man kann zur Abdichtung lange Stränge der geschilderten Art benutzen, die in mehreren Schraubenwindungen in den Muffenraum eingepresst werden ; man kann aber auch eine Anzahl kürzerer Stränge verwenden. 



   Man kann das geschilderte Dichtungsmittel selbstverständlich auch mit andern Dichtungsmitteln, z. B. geteerten Hanfstricken, kombinieren. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Dichtungsmaterial für Muffenrohre, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einer Schlauchförmigen, biegsamen, wasserdurchlässigen Hülle, etwa aus Textilstoffen, mit einer Füllung aus einem hydraulischen Bindemittel besteht, dem gegebenenfalls Füllstoffe oder Faserstoffe beigemengt sind. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT127245D 1931-01-14 1931-01-14 Dichtungsmaterial für Muffenrohre. AT127245B (de)

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