DE915037C - Draenageanlage - Google Patents

Draenageanlage

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DE915037C
DE915037C DEST252A DEST000252A DE915037C DE 915037 C DE915037 C DE 915037C DE ST252 A DEST252 A DE ST252A DE ST000252 A DEST000252 A DE ST000252A DE 915037 C DE915037 C DE 915037C
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DE
Germany
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pipes
bitumen
asphalt
drainage
drainage system
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Expired
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DEST252A
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English (en)
Inventor
Carl Stein
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B11/00Drainage of soil, e.g. for agricultural purposes
    • E02B11/005Drainage conduits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)
  • Sewage (AREA)

Description

  • Dränageanlage Dränröhren werden hauptsächlich aus Zement, Beton, Holz oder auch als gebrannte Tonrohre hergestellt. Die Verlegung wird so vorgenommen, daß die Rohre in dem Graben einfach aneinandergeschoben werden. Eine besondere Abdichtung der einzelnen Rohrverbindungen erfolgt nicht, da das Wasser durch die Stoßfugen in die Dränrohrleitung eindringen soll. Mit dem Wasser gelangen durch die verhältnismäßig großen Fugen auch Sand und andere Stoffe in das Rohrsystem, die im Laufe der Zeit die Dränage verstopfen. Daneben finden auch die Wurzeln der Pflanzen. durch die Stoßfugen den Weg in die Rohre, wo sie sich so ausbreiten, daß sie den Wasserabfluß behindern. Auf diese Weise versagt die Dränageanlage je nach den Verhältnissen in kürzerer oder längerer Zeit. Eine Beseitigung der Verstopfungen ist nur nach Herausnahme der Röhren möglich, wozu erst wieder die Gräben, in denen sie verlegt sind, ausgehoben werden müssen. Eine solche Arbeit ist außerordentlich zeitraubend und mühselig, außerdem gehen dabei ziemlich viele Rohre zu Bruch.
  • Die Erfindung betrifft ein Dränagesystem, durch welches diese Nachteile behoben werden. Das Neue besteht darin, daß es aus stark porösen Rohren gebildet wird und diese Rohre an den Stoßstellen unter guter gegenseitiger Abdichtung miteinander verbunden werden. Das abzuleitende Wasser dringt lediglich durch die Poren in die Rohre ein. Eine Verstopfung der Rohre und der Poren durch Pflanzenwurzeln ist hierbei nicht zu befürchten. Sand kann durch die Poren nicht in das Innere der Rohre gelangen, höchstens setzt sich die von dem Wasser mitgeführte Erde in den Poren ab. Diese Ablagerung wird aus den Poren aber wieder herausgedrückt, wenn das Dränagesystem in Zeiten der Trockenheit zur Bewässerung der Felder verwendet wird, wobei das unter gewissem Druck in die Dränageanlage eingeführte Wasser durch die Poren aus den Rohren herausdringt und das umgebende Erdreich anfeuchtet. Durch die wechselnde Ent-und Bewässerung im Laufe eines Jahres findet mithin von selbst eine Säuberung der Rohre statt. Die Anlage ist damit praktisch auf unbegrenzte Zeit verwendungsfähig.
  • Von besonderem Vorteil ist dabei die Verwendung von Rohren, welche aus körnigen mineralischen Stoffen, wie Sand und Kies, unter Verwendung von Bitumen oder Asphalt als Bindemittel hergestellt sind, wobei das Bitumen oder der Asphalt nur in solchen Mengen vorhanden ist, daß es die körnigen Stoffe gerade aneinander kittet, ohne die Zwischenräume zwischen den Körnern auszufüllen. Diese Rohre können wie die gebräuchlichen Dränagerohre ausgebildet sein oder auch zur Erzielung einer besseren Verbindung miteinander am einen Ende mit einer Muffe versehen sein. Beim Verlegen der Rohre wird das jeweils zu verlegende Rohr mit dem einen Ende kurz in flüssiges Bitumen oder flüssigen Asphalt getaucht und dann mit diesem Ende an das zuletzt verlegte Rohr angesetzt, bei Muffenrohren unter Eingriff des einen Rohrendes in die Muffe des anderen Rohres. Bei Rohren der üblichen Ausführung kann die Stoßstelle unter Umständen durch eine übergeschobene Muffe abgedeckt werden. Beim Erstarren des Bitumens oder Asphalts werden die Rohre fest miteinander verbunden und eine gute Abdichtung herbeigeführt.
  • Bei der Herstellung der Rohre wird das flüssig gemachte Bitumen oder der Asphalt mit mineralischen Stoffen, wie z. B. Sand und Kies, in einem solchen Verhältnis gemischt, daß die Körnchen gerade mit einer Bitumen- oder Asphaltschicht überzogen sind, diese Bindemittel also nicht im l:Tberschuß vorhanden sind. Auf diese Weise entsteht eine Masse, die je nach dem Anteil und der Körnung der mineralischen Zuschlagstoffe ein. mehr oder weniger dichtes Gefüge aufweist. Diese Masse wird nun in einer Form zu dem gewünschten Rohr gestampft oder gepreßt, wobei der ausgeübte Druck das Material nur so weit zusammendrückt, daß in den Rohrwandungen Poren von solcher Größe bestehenbleiben, idaß durch sie Wasser sowohl von außen nach innen als auch von innen nach außen hindurchtreten kann. Die Porosität der Rohrwandung wird also durch die Körnung der mineralischen Zuschlagstoffe und den bei der Formgebung der Rohre ausgeübten Druck bestimmt. Für die Herstellung der Rohre kann auch Naturasphalt verwendet werden, welcher die Eigenschaft besitzt, fest zu erstarren, und in dem die mineralischen Stoffe bereits in einer entsprechenden Mischung und Körnung vorhanden sind.
  • Das poröse Bitumen- oder Asphaltdränagerohr hat den Vorteil, daß es von unbeschränkter Haltbarkeit ist. Es wird weder von Bodensäuren, Düngesalzen noch sonstigen Stoffen angegriffen. Da Bitumen frei von Teer und Phenolen ist und praktisch auch keine organischen und aggressiven Säuren enthält, beeinflußt es weder das Pflanzenleben noch das Tierleben im Boden. Von besonderer Bedeutung ist auch die Einfachheit und Billigkeit der Herstellung der Rohre, da sie nur aus Kies oder Sand bestehen, welcher lediglich durch das Bitumen oder den Asphalt zu -einem festen Gefüge zusammengehalten wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Dränageanlage, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus stark porösen, an. den Stoßstellen fest miteinander verbundenen und gegeneinander abgedichteten Rohren gebildet ist.
  2. 2. Dränageanlage nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus. Rohren zusammengesetzt ist, welche aus mit einer Bitumen- oder Asphaltschicht umhüllten körnigen mineralischen Stoffen, wie z. B. Sand und Kies, durch Pressen und Formen unter Druck hergestellt sind.
DEST252A 1949-11-18 1949-11-18 Draenageanlage Expired DE915037C (de)

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