AT126820B - Maschine zum Anknüpfen von Webketten. - Google Patents

Maschine zum Anknüpfen von Webketten.

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AT126820B
AT126820B AT126820DA AT126820B AT 126820 B AT126820 B AT 126820B AT 126820D A AT126820D A AT 126820DA AT 126820 B AT126820 B AT 126820B
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  Maschine zum Anknüpfen von Webketten. 



   Es sind bereits Maschinen zum Anknüpfen der Fadenenden von Webketten bekannt, bei welchen die Kettenfäden der alten und der neuen Kette in der Maschine horizontal eingespannt werden. Diese Maschinen haben aber den Nachteil, dass die Vorrichtung zum Einspannen der Kette sowie die Vorrichtung zum Anknüpfen ganz oder teilweise oberhalb der Kette angeordnet sind, dadurch ist eine freie, ungehinderte, leichte   Zugänglichkeit   über der Kettenebene zum schnellen Einspannen der Kette und eine fortwährend gleichbleibende,   vollständige Übersicht zur   Kontrolle während dem Anknüpfen nicht   möglich.   



   Bei ändern bekannten   Maschinen   werden die alte und die neue Kette in vertikaler Stellung eingespannt ; diese Maschinen haben aber den Nachteil, dass die   Knüpfvorrichtung   über der Kette angeordnet ist und zum Anknüpfen überdies von beiden Seiten in diese eingreift, wobei eine   gute Übersicht   der Kette während   des Anknüpfen   fehlt, so dass das Anknüpfen der jeweils richtigen, zusammengehörenden Fäden   unmöglich   zur richtigen Zeit kontrolliert werden kann. Zu spät entdeckte Fehler können aber grosse Zeitverluste verursachen.

   Auch das Einspannen der alten und der neuen Kette ist bei solchen Maschinen sehr kompliziert, da jeweils die von drehbar angeordneten, verriegelten Tragarmen abgestützen Klemmschienen vor dem Einspannen der Kette entriegelt, hinunter geklappt und nach dem Einspannen wieder hinauf in die aufrechte Stellung gebracht und verriegelt werden müssen. Diese Anordnung ist auch bei zusammengekuppelten Doppelmasehinen bekannt ; bei ihr ist aber ein ununter-   brochener,   selbsttätiger Transport der Knüpfvorrichtung und eine nacheinander erfolgende Anknüpfung der bei mehreren zusammengekuppelten Maschinen eingespannten Kette ausgeschlossen.

   Bei diesen Maschinen muss die Knüpfvorrichtung von einer Maschine zur andern von Hand hinübergestossen werden, wobei zudem vorher der Knüpfapparat teilweise demontiert und nach dem   Hinübersehieben   desselben wieder zusammengestellt werden muss, was sehr umständlich und zeitraubend ist. 



   Mit der den Gegenstand der Erfindung bildenden Maschine werden die erwähnten Übelstände der bisher bekannten Maschinen dadurch beseitigt. dass die Vorrichtung zum Einspannen der alten und der neuen Kette und die Vorrichtung zum Anknüpfen der Fadenenden so angeordnet sind, dass eine leichte für ein schnelles Einspannen der Kette notwendige   Zugänglichkeit   durch eine freie, ungehinderte Ketteneben ? erreicht wird, die eine   fortwährende, gleichbleibende und   vollständige   Übersicht   zur Kontrolle des Anknüpfen der Kette und der bereits verknüpften Kettenfäden ermöglicht.

   Mit der Maschine können in einem Arbeitsgange und ohne Unterbrechung alle Fäden von beliebig breiten Webketten 
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 ununterbrochenen, selbsttätigen Weitertransport auf eine zweite, mit der ersteren zusammengekuppelten Maschine gefördert werden kann, um die auf dieser Maschine eingespannten Kettenfäden anzuknüpfen : während dieser Zeit können neue Ketten auf der ersten Maschine zum Anknüpfen eingespannt werden. 



  Es wird somit eine grosse Leistung der Maschine erreicht. 



   Die Maschine gemäss der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die die neue Kette aufnehmenden Klemmen von unterhalb der Kettenebenen angeordneten. mit Laufrollen versehenen Tragorganen getragen werden und zusammen mit diesen einen fahrbaren Kettenwagen bilden, dass Teile dieser Tragorgane sich unter einer in der   Längsrichtung   zwischen den Klemmen angeordneten, in Antriebsverbindung mit einer Knüpfvorrichtung stehenden Antriebswelle hindurch erstrecken, dass diese Welle und die   Knüpfvorrichtung innerhalb   des fahrbaren Kettenwagens angeordnet sind.

   dass der Antrieb   sämtlicher   

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 Knüpfwerkzeuge von unten erfolgt und dass der auf Schienen fahrbare   Knüpferwagen in der Längs-   richtung ungehindert von einer mit aufgespannter Kette versehenen Maschine nach einer oder mehreren mit ersterer gekuppelten Maschine zum Anknüpfen der vorher vorbereiteten und eingespannten Ketten selbsttätig verschiebbar ist ; durch diese Anordnung ist ein leichtes, schnelles Einspannen der Webketten und eine immerwährende, vollständige Übersicht auf die Ketten, wie auch beim Anknüpfen derselben auch bei mehreren gekuppelten Maschinen auf der ganzen Längsfront erreicht. 



   Zweckmässig sind auch die Laufschienen des Knüpferwagens sowie die beiden Zahnstangen, die die Verschiebung der   Knüpfervorrichtung   mit ihrem Wagen gegen die Kette und die richtige Einstellung der einen Kette zur andern Kette durch Verschieben des Kettenwagens bezwecken, innerhalb des Kettenwagens angeordnet, wobei die Querverbindung der Bügel zweckmässig ebenfalls unterhalb der Laufschienen und Zahnstangen hindurchgehen ausgebildet ist, derart, dass der Wagen mit der Knüpfvorrichtung in der ganzen   Längsrichtung   sich ununterbrochen selbsttätig von einer   Maschine zur ändern   fortbewegen kann, behufs eines   aufeinanderfolgenden Anknüpfens   der auf jeder Maschine eingespannten Kette. 



   Die Rollen des Kettenwagens sind zweckmässig unmittelbar an seinem Bügel angeordnet, wobei diese Rollen auf Verstrebungsstangen, die die Seitenständer der Maschine miteinander verbinden, zweckmässig ebenfalls unmittelbar angeordnet sind, wodurch eine Vereinfachung der Maschine erreicht wird. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. 1 zeigt die Maschine in Seitenansicht, wobei einige Teile im Schnitt dargestellt sind, und Fig. 2 in Vorderansicht, also im Sinne des Pfeiles in Fig. 1 gesehen, wobei eine zweite Maschine teilweise dargestellt ist. Fig. 3 ist eine Seitenansicht des Kettenwagens mit der Knüpfvorrichtung, wobei einzelne Teile im Schnitt nach der Linie x-x in Fig. 2 dargestellt sind. Fig. 4 ist eine Vorderansicht des Kettenwagens. Fig. 5 zeigt die   Knüpfvorrichtung   mit der Antriebswelle in Vorderansicht und Fig. 6-22 zeigen Einzelheiten. 



   In den Fig. 1 und 2 bezeichnet 1 die Seitenständer der Maschine, welche durch Verbindungsstangen 2,   3,   4 und 5 verstrebt ist. An den Seitenständern sind die Laufschienen 6 und 7 befestigt, auf 
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 den Rollen 9 und 10 sitzen. Eine Antriebswelle 11 ist in den an den Seitenständern befestigten Lagern 12 gelagert und trägt an einem. Ende eine   Antriebsscheibe 13 (Fig. 2).   Die Welle 11 trägt ein Zahnrad 14 (Fig.   5), welches   in ein zweites Zahnrad 15 eingreift, dessen am Knüpferwagen 8 angeordnete Welle 16 die Scheiben mit den nicht dargestellten, für die Betätigung der   Knüpferwerkzeuge   bestimmten Hubkurvenscheiben trägt. Die Antriebswelle 11 besitzt eine Nut 17 (Fig. 3), in welche ein in der Kupplung 19 angeordneter Keil 18 eingreift.

   Die Kupplung 19 ist mit einem Ansatz versehen, welcher in die Vertiefung des Zahnrades. 14 eingreift. Am Knüpferwagen 8 ist eine Welle 20 (Fig. 1 und 5) mit den beiden Supporten 20'angeordnet, auf welcher ein zweiarmiger Hebel 21   sehwingbar   gelagert ist, wobei der eine Arm mit den drehbar gelagerten Backen 22 in die Rinne 23 der Kupplung 19 eingreift und der andere obere Arm zweiteilig ausgebildet ist. Das Zahnrad 14 ist auf der Welle 11 drehbar gelagert und die in die Vertiefung des Zahnrades 14 eingreifende Kupplung 19 ist ebenfalls und unmittelbar neben Zahnrad 14 und   längsverschiebbar   angeordnet und durch einen Keil, der an der Kupplung 19 befestigt in die Nut 17 der Welle 11 eingreift und dadurch mit dieser   in,   der Drehrichtung verbunden ist.

   Der Teil 24 ist am andern Teil des Hebels 21 mittels eines Schlitzes und einer Schraube 25 (Fig. 1) verschieb-und feststellbar angeordnet, wobei der Teil 24 in die unterste Lage gebracht wird, um den Knüpferwagen unter der vorher aufgespannten, neuen Kette der ersten Maschine von Hand rückwärts zu schieben, wenn derselbe in seine seitliehe Anfangsstellung gebracht werden soll. Der Teil 24 ist mit einer im Support 26 geführten Stossstange 27 gelenkig verbunden. Diese Stossstange wird während dem Anknüpfen der Fäden vom Wächter 201 aufgehalten ; die Arbeitsweise des letzteren ist später beschrieben. Der auf der Welle 20 lose sitzende Doppelarm 21 ist noch mit einem Bremsarm 28 (Fig. 1) verbunden, dessen Rolle 29 an der Hubkurvenscheibe 0 durch die Feder 31 herangezogen wird. 



   Auf dem einen Ende der Welle 20 ist ein in eine an den Seitenständern befestigte Zahnstange   32   eingreifendes Zahnrad   33   (Fig. 1) drehbar angeordnet, während auf der entgegengesetzten Seite der Welle 20 an den nach abwärts gebogenen Bügeln 34 (Fig. 1, 2 und 3) eine Zahnstange 35 befestigt und ein in diese eingreifendes Zahnrad 36 vorgesehen ist. Anliegend an diesen Rädern sitzen auf der Welle 20 die Schalthebel 37 und 38 lose, deren Schaltklinke 39 und 40 je in eine zweite Verzahnung der Zahnräder   j',"   und 36 eingreifen. Die Rollen 41 und 42 der Schalthebel 37 und 38 werden durch die Federn   4.)   und 44 an dieselbe, nicht dargestellte Hubkurve der Scheibe 45 gedrückt.

   Im Support 26 (Fig. 1, 7 und 8) ist eine Welle 46 gelagert, an deren einem Ende ein Hebel 47 festsitzt, welcher durch eine Zugstange 48 mit dem Schalthebel 38 gelenkig verbunden ist, während auf der andern Seite der Welle 46 ein Hebel 49 befestigt ist. Neben diesem Hebel ist auf der Welle 46 ein Hebel 50 schwingbar angeordnet, welcher durch eine Zugstange 51 mit dem Schalthebel 37 ebenfalls gelenkig verbunden ist. Die Tasten 52 und   53   (Fig. 1, 7 und 8) sind in einem Support 54 schwingbar angeordnet und mit Ansätzen 55 und 56 ausgebildet, wobei unter diese die einen Enden der Hebel 49 und 50 zu liegen kommen.

   Die Tasten 52 und 53 liegen an den Kettenfäden an und nehmen während des   Anknüpfen   der Fäden eine   veränderliche   Stellung ein, derart, dass die Ansätze 55 und 56 der Tasten zeitweise vor den Enden der Hebel 49 und 50 stehen 

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 versehener Hebel   NO,   wobei diese Rolle in die nicht gezeichnete Hubkurve der Scheibe 134 eingreift   md   bei einer Drehung der letzteren der mit der Zugstange. 139 durch den Zapfen 142 gelenkig verbundene Hebel 140 die Messerplatte 136 ebenfalls auf-und abbewegt, derart, dass bei der Verschiebung der beiden Messerplatten 126 und 136 die Fäden scherenartig abgeschnitten werden. 



   Der am Knäpferwagen 8 befestigte Support 143 trägt einen auf einem Zapfen 144 schwinghar gelagerten zweiarmigen Hebel 145, wobei der eine Arm einen auf einem Zapfen 146 angeordneten, ebenfalls schwingbaren Hebel 147 trägt (Fig. 3,5, 17 und 18). Letzterer besitzt eine röhrenförmig ausgebildete Hakennadel   148,   die im Hebel 147 befestigt ist und in deren Bohrung eine mit einem Stellring 150 ver- 
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 bildet mit der Stange 149 eine Fadenklemme. Der Hebel   147   mit der   Rolle 148'sowie   der Hebel 145 mit der Rolle   148" sind durch   eine Feder 152 2 miteinander verbunden, wodurch diese Rollen gegen die nicht dargestellten Hubkurven der Scheiben 153 und   170   gezogen werden.

   Ein auf einem Stiften 154 des Hebels 147 (Fig. 3 und 17) schwingbar gelagerter Hebel 155 greift mit einer Rolle 156 in die nicht 
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 nadel 148 eine Vertikal-und eine Schwingbewegung aus, wobei die Stange 149 in der röhrenförmigen Hakennadel ebenfalls eine Hin- und Herbewegung ausführt, zum Zwecke, den Faden zu erfassen, abzuklemmen und dem   Bindesehnabel     zuzuführen.   



   Am Knüpferwagen ist ein   Bindeschnabel. M7 (Fig.   3,19, 20 und 21), der auf einer mit einer Verzahnung 158 versehenen Büchse 159 festsitzt, drehbar angeordnet, wobei in deren Bohrung eine Längsstange mit dem   Bindeschnabel 157'angeordnet   ist. Das andere Ende dieser Stange trägt einen Ring 160 und presst eine Feder 161 die Bindeschnabelbacken   157   und 157'gegeneinander. Eine Büchse 162 ist 
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 dieser Büchse gegen eine Schulter des Ringes 160 presst und dadurch die Backen des Bindeschnabels fest gegeneinander presst. Die Drehung des Bindeschnabels erfolgt durch die am   Knüpferwagen   angeordnete Zahnstange. 164 (Fig. 19 und 20), welche in den Lagern 165 und 166 geführt ist und einen Stiften 167 (Fig. 3) und Prisma 168 aufweist.

   Letzteres greift in die Gabel eines zweiarmigen Hebels 169 ein, der auf der Achse   180 schwingbar   angeordnet ist und mit einer Rolle 133'in die nicht dargestellte   Hubkurve   der Scheibe 170 eingreift. Ein auf der Achse 144 schwingbar angeordneter   Hebel j ? 7. ?   (Fig. 3) liegt mittels einer Rolle 172 auf der Hubkurve der Scheibe 153 auf, wobei bei einer   Drehung der Scheiben- ? 70   und   1 ! je   die Drehung des Bindeschnabels und das Öffnen und Schliessen desselben durch Verschiebung der Bindeschnabelstange erfolgt, um die Anknüpfung der Fäden auszufahren. 



   Eine Hakennadel 172' (Fig. 3, 12 und 22) sitzt in einem Halter   dz   der auf einem Zapfen   P74   befestigt und am Knüpferwagen schwingbar angeordnet ist, wobei auf der Nabe des   Knüpferwagens   ein zweiarmiger Hebel 175 schwingbar sitzt, dessen einer Arm als Mitnehmer für die Nadel   172   dient. 



  Der andere Arm des Hebels 175 ist durch einen Zapfen 176 mit der   Zugstange 177   (Fig. 3,5 und   12)   gelenkig verbunden. Ein Zapfen 178 verbindet die Stange   177   mit einem am Knüpferwagen auf einem Zapfen 180 gelagerten Hebel 179, dessen Rolle 181 an der nicht dargestellten Hubkurve der Scheibe   182   anliegt und bei Drehung derselben die Hakennadel 172 in Schwingung versetzt. 
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 Hebel 185 tragende Welle 184 gelagert ist. Der Hebel 185 greift zwischen einem auf der Welle 174 festsitzenden Ring 186 und dem Halter 173 ein, wobei auf der andern Seite der Welle 184 ein Hebel 187 festsitzt, dessen Stift 188 mit einem Prisma 189 in den Schlitz eines Hebels 190 eingreift.

   Letzterer ist auf der Achse 130 schwingbar angeordnet und greift mit einer Rolle 191 in die nicht dargestellte Hubkurve einer Scheibe 192 ein, welche bei ihrer Drehung der   Hakennadel I'/   nebst der vorher erwähnten Schwingbewegung eine Auf-und Abwärtsbewegung erteilt, zum Zwecke, den Faden zu erfassen, dann dem Bindeschnabel zuzuführen, die angeknüpften Fäden aus dem Bereich der Knüpferwerkzeuge zu ziehen und abzugeben. 



   Am Knüpferwagen ist ein Support   jfssj   (Fig. 5) befestigt, in welchem eine ein Zahnrad   195   tragende Welle 194 gelagert ist. Das Rad 195 greift in ein auf dem Röhrenhalter 85 drehbar angeordnetes Zahnrad 196 ein, wobei ein am Röhrenhalter befestigter Winkel 197 in eine Nute des Rades 196 eingreift und dadurch dieses axial festhält (Fig. 3,5, 9,10 und 11). Auf der ändern Seite der Welle   IM   ist ein Kettenrad 198 befestigt, welches durch eine Kette 199 mit einem zweiten auf der Nabe der Scheibe 192 festsitzenden Kettenrad 200 (Fig. 5) verbunden ist. Bei einer Drehung des Rades 200 macht ein auf dem Zahnrad 196 befestigter Haken 600 (Fig. 10) eine schwingende Bewegung und zieht dadurch die abgeschnittenen, auf den Röhren 89, 90,   M und ?   liegenden Fadenenden weg.

   Ein in die Ketten   76'und   78'   eingreifender Wächter 201 (Fig.   9 und 10) ist am Röhrenhalter 85 auf einem Stiften 202 drehbar angeordnet,   welcher Wächter   beim Fehlen eines Fadens von dem andern der   anzuknüpfenden   beiden Fäden auf die eine oder andere Seite, also abwärts oder aufwärts, gezogen wird und dadurch dem   Stösser 27   seine Verschiebung ermöglicht und die Knüpfwerkzeuge selbsttätig ausser Funktion setzt. 



   Die Wirkungsweise der beschriebenen Maschine ist folgende :   Die neue auf dem Kettenbaum 76 befindliche Kette 76'wird von unten nach oben gezogen und bei der hinteren und vorderen, an sich bekannten Klemme 57, 58 eingespannt und festgeklemmt, wobei   

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   die zweitvorderste Klemme J7   auf der   Welle ? drel ibewe ? ! icit   gelagert ist und durch Drehen einer der auf beiden Seiten der Klemme 57'angeordneten Kurbeln 64 die eingespannte Kette 76 in die gewünschte Spannung gebracht werden kann. Darauf wird die vorderste Klemme 66, welche für ein ungehindertes Einspannen der vorher beschriebenen Kette 76 durch Drehen einer Kurbel 640 (Fig. 2) in die Tiefstlage gebracht worden ist, in die oberste Normalstellung gehoben und mit der Sehraube 70 verriegelt.

   Das eine Ende der alten Kette 78'wird in bekannter Weise an dem hinteren an der Maschine befindlichen, drehbar angeordneten Spannbaum   78   eingespannt und festgeklemmt, während das andere Ende dieser Kette über die drehbar angeordnete Walze 84'nach vorn gleitet und in der vorderen Klemme 66 eingespannt und festgeklemmt wird, wobei diese Kette mit geringer Entfernung über der ersteren liegt und nach Bedarf durch Drehen des   Spannbaumes'. welcher   mit einem Sperrad 641 und Sperrhebel 642 (Fig. 2) versehen ist, in Spannung gebracht werden kann.

   Das Einspannen der beiden Ketten erfolgt also in horizontaler Lage übereinander, wobei ein leichtes Einspannen und Einklemmen der Ketten in die Klemmen   a7.-M,   66 von der Vorderseite der Maschine aus infolge Wegfall aller über die Kette vorstehenden und hindernden Teile erreicht und eine   vollständige Übersichtlichkeit über   die Kette erzielt wird. 



   Nach dem Einspannen der Ketten wird der Kniipferwagen 8 in die Anfangsstellung rechts (Fig. 2) von der Vorderseite der Maschine aus gesehen, gegen die Ketten 76',   78'geschoben,   wobei die in den Ketten liegenden bekannten Kreuzschnüre 9. 3 in bekannter Weise durch die Bohrungen der Eingreifröhren 89-92 der   Knüpfvorrichtung   gezogen und ausserhalb der Maschine befestigt werden.

   Die Knüpfvorrichtung wird darauf in Tätigkeit versetzt, wobei die anzuknüpfenden Fäden der alten und neuen Kette nacheinander durch die in der österreichischen Patentschrift Nr. 123247 erwähnten besonderen Mittel weggenommen und diese Fäden von den Knüpfwerkzeugen erfasst werden, worauf eine Versehlingung und Verknotung nach der in der österreichischen Patentschrift Nr. 123246 beschriebenen Weise erfolgt und nachher die angeknüpften Fäden nacheinander ablegt. 



   Sind an mehreren zusammengekuppelten Maschinen die eingespannten Ketten nacheinander in derselben Vorschubrichtung   angeknüpft   worden, so kann der Knüpferwagen mit der Knüpfervorrichtung sehr leicht von Hand wieder in die Anfangsstellung nach der ersten Maschine zurückgebracht werden, wobei vorher die Knüpfwerkzeuge durch Drehen des Antriebsrades von Hand in die tiefste Lage gebracht werden, ebenso der Hebel 24 durch Lösen der Befestigungsschraube   25,   wobei der Stösser 27 umgelegt wird und dadurch eine nach abwärts hängende Stellung einnimmt, zum Zwecke, den Knüpferwagen 
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 halb einer vorher wieder eingespannten Kette durchschieben zu können, wobei das auf der Antriebswelle mit einem in der Längsnut der letzteren eingreifenden Keil versehene Zahnrad zusammen mit dem Knüpferwagen verschoben wird.

   so dass die   Betätigung der Knüpfwerkzeuge   auf der ganzen Längsrichtung von mehreren zusammengekuppelten Maschinen von derselben Antriebswelle aus erfolgen kann. 



   Aus dem Vorstehenden geht deutlich hervor, dass durch die besondere Ausbildung und Anordnung des Kettenwagens, wobei die Stege der   Bügel. 34 unter   der Antriebswelle hindurchgehen und diese Welle, die   Knüpfvorrichtung,   die Laufschienen für den Knüpferwagen und die Zahnstangen zur Verschiebung des Ketten-und des Knüpferwagens innerhalb des fahrbaren Kettenwagens angeordnet sind, ein ungehindertes, selbsttätiges Verschieben des Knüpferwagens mit der Knüpfvorrichtung ohne Unterbruch von einer Maschine zu einer zweiten Maschine usf. erreicht wird und ein fortwährendes Anknüpfen der an mehreren zusammengekuppelten Maschinen eingespannten Ketten erfolgt.

   Dabei ist ein fortwährendes Einspannen von Ketten durch die Arbeiterin gleichzeitig mit dem Anknüpfen der vorher eingespannten Ketten ermöglicht und somit eine äusserst hohe Leistung der Maschine erreicht. 



   Durch die besondere Ausbildung und einfache Anordnung des Ketten-und Knüpferwagens in Verbindung mit der Antriebswelle und den   Gleit-und Verschiebungsorganen,   sowie die besondere Anordnung der Antriebsorgane zur Betätigung der Werkzeuge für die Verschiebung des Knüpfer-und Kettenwagens, wie auch derjenigen für die selbsttätige Ausserbetriebsetzung des Knüpferwagens, ebenso der Werkzeuge zum Wegnehmen der Fäden aus der Kette und derjenigen für die Verschlingung und   Anknüpfung   der Fäden, unterhalb derselben und der Kette, wird eine freie, leicht   zugängliche   Kettenebene erreicht, welche einerseits ein schnelles Einspannen der Ketten in die Klemmen und anderseits eine fortwährende, gleichbleibende,

   vollständige Übersicht zur Kontrolle des Anknüpfens der Kette und der bereits schon angeknüpften Kettenfäden ermöglicht, wobei eine einzige, in der ganzen Längs, 
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Claims (1)

  1. bilden, dass Stege (3g') dieser Tragorgane (. 34) sich unter einer in der Längsrichtung zwischen den Klemmen (57, 58) angeordneten, in Antriebsverbindung mit einer Knüpfvorrichtung stehenden Antriebs- <Desc/Clms Page number 6> EMI6.1 aufgespannter Kette versehenen Maschine nach einer oder mehreren mit ersterer gekuppelten Maschine zum Anknüpfen der vorher vorbereiteten und eingespannten Ketten selbsttätig verschiebbar ist, das Ganze derart, dass ein leichtes, schnelles Einspannen der Webketten und eine immerwährende, vollständige Übersieht auf die Ketten beim Einspannen, wie auch beim Anknüpfen derselben auch bei mehreren gekuppelten Maschinen auf deren ganzen Längsfront erreicht wird.
    2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Tragorgane als nach abwärts gebogene Bügel (34) ausgebildet sind, deren Stege (. 34') unter der Antriebswelle (11) hindurchgehen. EMI6.2 aufweisen, die eine Verschiebung der auf diesem Wagen eingespannten Kette (76') behufs Einnahme der richtigen Stellung zur feststehenden Kette (78) ermöglichen.
    4. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Bügeln (34) angeordneten Rollen (60) unmittelbar auf den die Seitenständer (1) der Maschine zusammenhaltenden Verstrebungsstangen (23) gleiten, und diese dadurch gleichzeitig als Laufschienen des Kettenwagens ausgebildet sind, wodurch eine Vereinfachung der Maschine erreicht wird.
    5. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufschienen (6, 7) des verschiebbaren Knüpferwagens innerhalb des Kettenwagens angeordnet sind, derart, dass die Stege zu der abwärts gebogenen Bügel (34) des Kettenwagens unterhalb der Laufschienen (6, 7) hindurchgehen angeordnet sind, wobei diese Laufschienen (6, 7) eine einzige ununterbrochene Führungsbahn bei mehreren Maschinen bilden, zum Zwecke, ein und dieselbe Knüpfvorrichtung bei mehreren zusammengekuppelten Maschinen in ununterbrochene Tätigkeit zu setzen.
    6. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf der Maschine festsitzende Zahnstange (32) und eine am Kettenwagen befestigte, mit diesem verschiebbare Zahnstange (35) innerhalb des Kettenwagens angeordnet sind, derart, dass die Stege (,') der nach abwärts gebogenen Bügel (.
    34) unterhalb der Zahnstangen (82, 35) durchgehend ausgebildet sind, so dass ein und dieselbe Zahnstange durchgehend für mehrere zusammengekuppelte Maschinen ausgebildet ist, wobei die an der Knüpfvorrichtung drehbar angeordneten, in diese Zahnstangen (32, 35) eingreifenden, mit Sperrädern versehenen, die Verschiebung der Knüpfvorrichtung und des Kettenwagens bezweckenden Zahnräder bei mehreren Maschinen mit Hilfe an sich bekannter Schaltwerke ein selbsttätiges ununterbrochenes Verschieben der Knüpfvorrichtung ermöglichen.
    7. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ausser den Knüpfwerk- zeugen sämtliche Werkzeuge für die Verschiebung des Ketten-und Knüpferwagens, sowie diejenigen für die selbsttätige Ausserbetriebsetzung des Knüpferwagens und die Werkzeuge zum Wegnehmen der Fäden aus der Kette von unterhalb derselben und der Ketten angeordneten Organen aus betätigt werden.
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