AT126727B - Bolzensicherung. - Google Patents

Bolzensicherung.

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AT126727B
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radial bore
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Jakob Ing Hoerler
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Jakob Ing Hoerler
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Bolzellsicherung.   



   Es sind hereits Bolzeusicherungen bekannt, bei welchen ein unter   Federwirkung stehender   Schwenkhebel beim Einführen des Bolzens in seine Gebrauchslage in eine Aussparung des Bolzens eingepresst wird und unter Entspannen der Feder bei seiner Freigabe in die Sperrlage   zurückschwenkt.   Derartige Sicherungen haben den Nachteil, dass deren Herstellung unverhältnismässig viel Arbeit und Material erfordert. Ausserdem   unterliegen diese Anordnungen   oft   Störungen.   Es kann sich z. B. in der Aussparung für den Schwinghebel Feuchtigkeit ansammeln und es können durch Rostbildung deren Funktionen gestört werden. 



   Zur Behebung dieser Nachteile ist eine   Bolzensieherung vorgeschlagen worden.   bei welcher in einer radialen Bolzenbohrung einander diametral gegenüberliegende. in der Bolzenhohrung verschiebbare   Vorstecker vorhanden sind. die   als Hohlkörper ausgebildet sind und von denen der eine im andern geführt   ist. wobei ferner eine in deren Innern angeordnete Feder   das Bestreben hat, die beiden   Vorstecker von   einander   zu entfernen. Diese Sicherung kann jedoch   nur zur Verwendung gelangen, wenn der betreffende Bolzenteil einschliesslich der Sicherung von einem Gehäuse umgehen ist. andernfalls der   Vorsteckcr   aus der Radialbohrung'herausfallen würde.

   Eine derartige Sicherung kann nur den Bolzen gegen   Verdrehung dem Gehäuse   
 EMI1.1 
 folglich auch nicht als Sicherung für   Gelenkbolzen mit freitragendem Ende Verwendung finden.   insbesondere nicht für Gelenklager bei   Stellwerken   für Eisenbahnen, da die genannten Sieherungen zudem   übermässig   viel Platz beanspruchen und infolge deren Anordnung schwierig zu lösen sind. 



   Gemäss vorliegender   Erfindung werden die genannten Nachteile dadurch vermieden, dass   in einer abgestuften Radialbohrung eines freitragenden Bolzenendes zwei durch eine gemein- 
 EMI1.2 
 vorgesehen   sind, welche durch Anschläge   in der Radialbohrung am Herausfallen verhindert sind, und ein Eintreten von Feuchtigkeit in die Radialbohrung durch das Anlegen von Teilen der Vorstecker an die Anschläge verhindert wird. Dabei kann dem einen Vorsteeker die Abstufung der Radialbohrung und dem andern eine in die letztere   eingepresste Büchse   als Anschlag dienen. 



   Die Zeichnung zeigt den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel in einem senkrechten Längsschnitt. 



   In den mit einem Kopf 1 versehenen   Gelenkbolzen,   ist nebst einem Schmierkanal 3 gegen dessen dem Kopf abgewandten frei ragenden Ende 4 eine abgestufte Radialbohrung 5 gebohrt. 



  In dem mit kleinerem Durchmesser gebohrten Teil der Radialbohrung ist der Vorstecker 6 axial verschiebbar. Er ragt mit seiner Abstufung von grösserem Durchmesser in den andern Teil der Radialbohrung in welcher der Vorstecker 7 mit seinem mit kleinerem Durchmesser versehenen Teil in einer in die Radialbohrung eingepressten Büchse 8 verschiebbar ist, während dessen mit grösserem Durchmesser versehene Teil in den mit grösserem Durchmesser versehenen Teil der Radialbohrung ragt. Zwischen den Vorsteckern 6 und 7 ist eine Feder 9 angeordnet. durch welche die Vorstecker nach aussen   gedrückt   werden. 



   Beim Einsetzen eines Gelenkbolzens werden die beiden Vorstecker unter Spannung der Feder 9 in die Radialbohrung   zurüekgedrängt. Nach Freigabe der Vorstecker,   d. h. nach 

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 Ingebrauchslagebringen des Gelenkbolzens drängt die Feder 9 unter Entspannen derselben die Vorstecker 6 und 7 nach aussen, wobei deren Bahn dadurch begrenzt wird, dass   der Vorstecker ss   mit seinem mit grösserem Durchmesser versehenen Teil der Abstufung der Radialbohrung und der Vorsteeker 7 mit seinem mit grösserem Durchmesser versehenen Teil der Büchse 8 von innen her anzuliegen kommt. 



   Dadurch, dass die mit grösserem Durchmesser versehenen Teile der Vorstecker 6 und 7 in der Arbeitslage an ihren Anschlägen aufliegen, wird ein Eintreten von Feuchtigkeit in das Innere der Radialbohrung und damit ein Verrosten der Bolzensicherung verhindert. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Bolzensicherung, dadurch gekennzeichnet, dass in einer abgestuften Radialbohrung (5) eines freitragenden Bolzenendes   (4)   zwei durch eine gemeinsame Feder (9) in entgegengesetzter Richtung in ihre Sperrlage gedrückte, abgestufte Vorstecker (6, 7) vorgesehen sind, welche durch Anschläge am Herausfallen verhindert sind, und ein Eintreten von Feuchtigkeit in die   Radialbohrung   durch das Anlegen von Teilen der Vorstecker an die Anschläge verhindert ist.

Claims (1)

  1. 2. Bolzensicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem einen Vorstecker (6) die Abstufung der Radialbohrung (15) und dem andern (7) eine in die letztere eingepresste Hülse (8) als das Innere der Radialbohrung gegen Eintritt von Feuchtigkeit abschliessender Anschlag dient. EMI2.1
AT126727D 1931-01-02 1931-01-02 Bolzensicherung. AT126727B (de)

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