AT126698B - Verfahren zur Verbesserung des Nutzeffektes von Depolarisationsmassen auf Grundlage von Braunstein und Graphit. - Google Patents

Verfahren zur Verbesserung des Nutzeffektes von Depolarisationsmassen auf Grundlage von Braunstein und Graphit.

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AT126698B
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  Verfahren zur Verbesserung des Nutzeffektes von Depolarisationsmassen auf Grund- lage von Braunstein und Graphit. 



    In der Technik der Herstellung galvanischer Elemente auf Grundlage von Braunstein und Graphit ist die Massnahme bekannt, für eine innige Vermischung von Graphit und Braunstein zu sorgen ; beispielsweise hat man vorgeschlagen, die Mischung von Braunstein und Graphit zu pressen und die Presskörper vor der Verarbeitung auf die sogenannten Puppen wieder zu zerkleinern. 



  Es hat sich gezeigt, dass man mit diesen Massnahmen nicht in befriedigender Weise auskommt, wenn der Braunstein äusserst fein verteilt ist und eine Korngrösse besitzt, die von derjenigen des Graphitpulvers erheblich verschieden ist. Bei bestimmten Braunsteinsorten, wie z. B. künstlichem Mangandioxyd, das aus gefällten Mangankarbonaten nach dem Verfahren des Patentes Nr. 116474 gewonnen worden ist, kann es vorkommen, dass die Teilchendurchmesser des Braunsteins 1/"bis 1/""derjenigen des gepulverten Natur-oder Kunstgraphits betragen. Würde man hier lediglich die bekannte Vermischung und gegebenenfalls Verpressung anwenden, so käme man zwar auch zu einer Elementenmasse, doch würde diese den Nachteil einer zu schnellen Polarisation aufweisen, weil die in dem Graphitgerüst verteilten Nester von Braunsteinpulver oberflächlich rasch verbraucht werden.

   Der Versuch, den Graphit vor der Vermischung auf die gleiche Teilchengrösse zu bringen, die das Braunsteinpulver besitzt, scheitert an der "schmierigen" Natur des Graphits. 



  Die Lösung der Aufgabe gelingt auch in überraschend einfacher Weise dadurch, dass man Graphitpulver mit dem Braunsteinpulver zusammen in einer geeigneten Mahlvorrichtung so lange verarbeitet, bis die Angleichung der Teilchengrösse möglichst erreicht ist. Hiebei kommt es auf die Einhaltung des endgültigen, für den Elementenaufbau massgebenden Mischungsverhältnisses der beiden Bestandteile nicht an ; man kann auch den unter Mahlen erzeugten Mischungen nachträglich in mässigem Umfang noch die erforderliche Menge Braunstein oder Graphit gleicher oder anderer Feinheit zumischen. Neben Graphit kann im übrigen auch, wie bereits in der Elemententechnik bekannt ist, in gewissem Umfang Russ verwendet werden, der in irgendeinem Mischungsstadium zugefügt werden kann. 



  Als Beispiele zur Erläuterung der erzielten Wirkung dienen folgende Ergebnisse an Vergleichs-   
 EMI1.1 
 Durchmesser wurde vermischt mit einem Graphit von Teilchen in den Ausmassen   von"/",   bis   1/loo   mm Durchmesser und auf   Taschenlampenelemente   verarbeitet ; es ergab sich bei Dauerentladung eine "mittlere erste   Entladungszeit"von   rund 200 Minuten. Wurden derselbe Braunstein und derselbe Graphit zunächst miteinander innig vermahlen bis annähernd gleiche Teilchengrösse erzielt waren, so ergab unter den gleichen Bedingungen das Element eine erste Brenndauer von 357 Minuten, also nahezu das Doppelte.

   Es ist demnach der Nutzeffekt des angewendeten Braunsteins durch die Massnahme der Einverleibung des Graphits unter gemeinsamer Vermahlung bis auf annähernd gleiche   Teilchengrösse   ausserordentlich verbessert worden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Verbesserung des Nutzeffektes von Depolarisationsmassen auf Grundlage von Braunstein und Graphit, dadurch gekennzeichnet, dass Graphitpulver in Mischung mit Braunsteinpulver von wesentlich kleinerer   Teilchengrösse   in Mahlvorrichtungen so lange vermahlen wird, bis die Teilchengrösse der Ausgangsstoffe annähernd gleich geworden ist, worauf das Erzeugnis, gegebenenfalls nach Zusatz von weiteren Mengen Braunstein, Graphit oder eines Gemisches beider, in an sich bekannter Weise auf Puppen verarbeitet wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die Vermahlung mit Graphit ein Kunstbraunstein feinster Verteilung verwendet wird, der nach Patent Nr. 116474 durch Rösten von gefällten Mangankarbonaten erhalten wird.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass neben Graphit auch Russ für die Herstellung der Mischungen verwendet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT126698D 1928-05-08 1929-03-19 Verfahren zur Verbesserung des Nutzeffektes von Depolarisationsmassen auf Grundlage von Braunstein und Graphit. AT126698B (de)

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