AT126626B - Schaltung für elektrische Wechselstrom-Heizvorrichtungen, insbesondere Heizschützen auf Lokomotiven und Triebwagen. - Google Patents

Schaltung für elektrische Wechselstrom-Heizvorrichtungen, insbesondere Heizschützen auf Lokomotiven und Triebwagen.

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AT126626B
AT126626B AT126626DA AT126626B AT 126626 B AT126626 B AT 126626B AT 126626D A AT126626D A AT 126626DA AT 126626 B AT126626 B AT 126626B
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AT
Austria
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heating
circuit
contactors
sep
railcars
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Application number
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English (en)
Inventor
Hermann Balke
Walter Kopp
Original Assignee
Aeg Union Elek Wien
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltung für elektrische Wechselstrom-Heizvorrichtungen, insbesondere   Heizschiitzen   auf Lokomotiven und Triebwagen. 



   Man regelt die elektrische Wechselstromheizung von Zügen meist dadurch, dass eine den äusseren Witterungsverhältnissen angepasste dreistufige Heizschaltung vorgesehen ist, u. zw. z. B. : 
 EMI1.1 
 
<tb> 
<tb> Stufe <SEP> 1 <SEP> mit <SEP> 600 <SEP> Volt <SEP> Wechselstrom,
<tb> " <SEP> 2 <SEP> " <SEP> 800 <SEP> " <SEP> " <SEP> ,
<tb> " <SEP> 3" <SEP> 1000 <SEP> " <SEP> " <SEP> .
<tb> 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 nicht dargestellt ist. 



   Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende :
Von dem   Heizstrom wandler 1n   oder von einem zusätzlichen Stromwandler   n   werden die drei in Reihe geschalteten Sperrmagnetspulen der   Heizschütze   a, b, c erregt. Der normale Heizstrom verursacht kein Ansprechen der Sperrmagnete e, f, g. Steigt jedoch der Heizstrom über den normalen Wert, so werden die Sperriegel   e, f, 9 angezogen   und das jeweilig eingeschaltete Schütz in der   Einschaltlage   festgehalten. Das Schütz kann also, solange der   Kurzschluss besteht   und der hohe Strom in der Heizleitung   fliesst,   nicht öffnen.   Der Stromwandler n schliesst   durch o den Stromkreis der Auslösespule p des Ölschalters, so dass dieser den Kurzschluss abschaltet. 



  Erst jetzt gibt der Sperrmagnet das Schütz a, b oder c frei, und dieses schaltet in stromlosem Zustande aus. 



   Die Sperrmagnetspulen können bei neuen Ausführungen auch mit der Spule des Heizstromauslösers in Reihe geschaltet werden. Diese Spule müsste dann entsprechend grösser bemessen sein als die übliche Ausführung. Bei bereits bestehenden Einrichtungen ist es vorteilhafter, einen besonderen Stromwandler vorzusehen, damit die Spulen der vorhandenen Auslöser nicht geändert zu werden brauchen. 



   Will man eine grössere Bemessung des vorhandenen Wandlers oder die Anordnung eines besonderen Wandlers vermeiden, so kann man die Sperrmagnetspulen parallel schalten. Besonders zweckmässig ist es, die Schaltung derart auszuführen, dass immer nur derjenige Sperrmagnet eingeschaltet ist, welcher dem eingeschalteten Heizschütz entspricht. Man kann beispielsweise an jedem Heizschütz einen Hilfskontakt anordnen, der die Spule des zugehörigen Sperrmagneten zwischen der Spule des Auslöserelais für den   Ölsehalter   und der   Sekundärwicklung   des das Relais speisenden Transformators einschaltet. Eine derartige Ausführung ist in Fig. 2 dargestellt. 



   Die einzelnen Teile   haDen   dieselben Bezugszeichen wie die entsprechenden Teile der 
 EMI2.2 
 



   Wird beispielsweise die 800 Volt-Stufe des Heizkreises eingeschaltet, dann zieht das Schütz i an, so dass dessen Hauptkontakt b und der Hilfskontakt v geschlossen ist. Die Sperrmagnetspule f liegt daher an den Klemmen des Stromwandlers n, so dass im Falle eines Kurzschlusses der Riegel angezogen ist und dadurch das Schütz i sperrt, welches daher nicht ausschalten kann, solange der   Kurzschlussstrom   fliesst. Erst wenn durch Schliessung des Kontaktes des Heizstromauslösers o der Transformator t von der Spannung abgeschaltet wird, wird auch 
 EMI2.3 
 und der Riegel das Heizschütz freigibt. 



   Man kann auch die besonderen Hilfskontakte u, v, w fortlassen und sämtliche   Sperrmagnet-   spulen unabhängig von der Stellung des zugehörigen Heizschützes mit dem Stromwandler in
Parallelschaltung verbinden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltung für elektrische Wechselstromheizvorrichtungen, insbesondere   Heizschützen   auf
Lokomotiven und Triebwagen, dadurch gekennzeichnet, dass bei Kurzschlüssen in der Heiz- leitung die Heizschütze   ,     b, c)   in der Schliesslage verriegelt werden, solange der Heizstrom einen zulässigen Wert überschreitet.

Claims (1)

  1. 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizschütze (a, b, c) je EMI2.4
    3. Schaltung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrmagnetspulen (e, f, g) in Reihe mit einem Stromwandler () geschaltet sind, der vom Heiz- strom erregt wird.
    4. Schaltung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperr- magnetspulen (e, f, g) mit der Auslösespule (o) des Ölschalters und einem gemeinsamen Stromwandler (-il) in Reihe geschaltet sind.
    I 5. Schaltung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperr- magnetspulen (e, f, g) in Parallelschaltung an den Heizstromwandler (it) angeschlossen sind. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1
    7. Schaltung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeiclnet,dassi'ür die Verriegelung der Heizschütze Sperrmagnete mit besonderen, lediglich die Sperrung bedienenden, vom Überstrom beeinflussten Spulen vorgesellen sind. EMI3.2
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