AT126522B - Sicherungseinrichtung, insbesondere für Fahrzeuge. - Google Patents

Sicherungseinrichtung, insbesondere für Fahrzeuge.

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AT126522B
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Hans Schindler Barnay
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Hans Schindler Barnay
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Description


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  Sicherungseinrichtung, insbesondere für Fahrzeuge. 



   Die modernen Kraftfahrzeuge, Flugzeuge, Motorboote u. dgl. sind mit einer grossen Anzahl von einer Dynamomaschine bzw. einem Sammler gespeister elektrischer Einrichtungen versehen. Meistens sind jedoch die zu diesen einzelnen Stromverbrauchern gehörenden Stromkreise (bei grossen Kraftwagen ungefähr zwanzig) zu bloss einer oder zwei   Sicherungsgruppen   zusammengefasst, so dass beim Abschmelzen einer Sicherung alle zu dieser Gruppe gehörenden Stromkreise stromlos werden und das Auffinden der Fehlerquelle schwierig und für den Laien fast unmöglich wird. Es wurden daher in der letzten Zeit bei manchen Kraftfahrzeugen die Sicherungsgruppen vermehrt und an verschiedenen Stellen des Fahrzeuges eine Sicherung oder deren mehrere enthaltende Sicherungsdosen angeordnet.

   Da die gebräuchlichen Sicherungsdosen auf dem Armaturenbrett zuviel Raum einnehmen und   unschön   wirken würden, so wurden sie an andern, meist nur schwer   zugänglichen   Stellen (hinter dem Armaturenbrett, unter den   Bodenbrettern, unter der Motorhaube usw. ) angeordnet, welche Anordnung wieder das durch die Kleinheit   und die Stärke der Halterfedern ohnehin schon schwierige Auswechseln der Sicherungen noch mehr erschwert, abgesehen davon, dass sie es auch nicht ermöglicht, den Ort des Kurzschlusses festzustellen. 



   Vorliegende Erfindung vermeidet alle angeführten Nachteile durch eine Sicherungseinrichtung, bei welcher insbesondere für Fahrzeuge eine Anzahl von Sicherungen verschiedener Stromkreise zusammen mit einer gemeinsamen Prüfeinrichtung derart angeordnet sind, dass jede einzelne Sicherung einzeln prüfbar ist. Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes werden die Sicherungen und die   Prüfeinrichtung   in einer an der Fahrzeugwand befestigten Dose, vorteilhafterweise an deren Deckel angeordnet. Weiters bezweckt die Erfindung, auch die Feststellung eines Kurzschlusses und dessen Ortes in den Leitungen zu ermöglichen. Noch weitere Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform. 



   In den Zeichnungen ist eine solche dargestellt, u. zw. stellt Fig. 1 die Dose im Aufriss, Fig. 2 dieselbe in der Seitenansicht (teilweise im Schnitt) dar, Fig. 3 ist ein Grundriss der Dose im Schnitt nach der Linie   A-B   in Fig. 2, Fig. 4 eine Ansicht der Innenseite des Deckels. Die Fig.   5-7   zeigen Details, u. zw. Fig. 5 den Schleifhebel mit den Kontakten (Schnitt C-D), Fig. 6 die Ausbildung der Sicherunghalter (Schnitt   E-F),   Fig. 7 die Ausbildung der Halter für die Prüflampe (Schnitt G-H). Fig. 8 zeigt in kleinerem Massstabe die auf dem Boden des Gehäuses angebrachten Montagewerkzeuge und Reservesicherungen in der Draufsicht und Fig. 9 die letzteren im Schnitt nach der Linie   J-K,   Fig. 10 ist ein Schaltbild der elektrischen Einrichtung. 



   An dem Armaturenbrett 1 des Kraftfahrzeuges ist mittels eines Bügels 2 und eines mit einer Mutter 4 versehenen Schraubenbolzens 3 der aus Isoliermasse bestehende Unterteil 5 der Sicherungsdose versenkt befestigt. Der ebenfalls aus Isoliermasse bestehende Deckel 6 der Sicherungsdose ist mit deren Unterteil durch ein hohles Scharnier verbunden, welches aus zwei federnden geschlitzten Rohrstücken 7, 8 besteht, welche mittels Rippen 7 a bzw. 8a in entsprechende Rillen des Gehäuseunterteiles und-deckels eingreifen und dadurch gegen axiale Verschiebung gesichert werden. Die Sicherung gegen axiale Verschiebung kann aber auch durch andere geeignete Mittel, beispielsweise Umbördelung erreicht werden.

   Die Zuführungskabel werden von der Rückseite des Gehäuseunterteiles durch Kanäle 9 und 10 und die hohlen Scharniere den an dem Deckel angeordneten   Anschlussklemmen     ( (1   bis      zugeführt. Hiebei dienen die Klemmen al bis   a"zum Anschluss   der zu den einzelnen Stromverbrauchern führenden Leitungen, die Klemme   all zum Anschluss   an den positiven Pol des Stromerzeugers und die Klemme as für den negativen   Pol (Masse).

   Von den Klemmen al bis a führen in den Deckel eingepresste Leitungen zu den Kontaktknöpfen bl bis & eines Prüfsehalters, während die Klemme admit den aus einem Stück geformten oder   

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 die dazwischen gelegten federnden   Sicherungshalterteile     d1   bis   fest   und verbinden sie elektrisch mit den entsprechenden Klemmen. In der Mitte des Deckels ist eine   Säule t in   eine in die Masse eingepresste Mutter g eingeschraubt. Eine in das andere Ende der Säule eingeschraubte Schraube p mit Beilagscheibe dient als Drehachse für den mit einer angenieteten Kontaktfeder   1     versehenen Sehalthebel A   des Prüfschalters.

   An der den Anschlussklemmen gegenüberliegenden Seite des Deckels befindet sich eine Fassung für eine Prüflampe   11,   bestehend aus zwei Kontaktfedern   j1   und   j2,   welche durch in in die Masse eingepresste   Muttern/   und   ?   eingeschraubte Schrauben 11 und 12 festgeklemmt werden. Die Feder   jl   ist mit der   Säule t des Prüfschalters   verbunden, während von der Feder   j2   eine Verbindungsleitung zu einem Kontakt m eines Umschalters 12 führt.

   Von den beiden mit dem   Kontakt'In wahlweise   verbindbaren Kontakten   n1     und n2   des Umschalters ist der eine   (n1)   mit den festen Sicherungshalterteilen und damit über die Klemme all mit dem positiven Pol des Stromerzeugers, der andere   (n2)   mit der Klemme a12 und dadurch mit dem negativen Pol verbunden. 



   Auf dem Boden des Gehäuseunterteiles befinden sich geeignete Halter für eine Pinzette   1. 3   zum leichteren Erfassen der Sicherungen und für einen Stift   M,   dessen eines Ende als Schraubenzieher und dessen anderes Ende schwach kegelförmig ausgebildet ist. Letzteres wird beim Einbringen oder Herausnehmen der Sicherungen in eine   Bohrung   o des betreffenden federnden Sicherungshalters (beispielsweise os in Fig. 6) gesteckt und erleichtert durch die Vergrösserung des Hebelarmes das Zurückbiegen der Feder. 



  Weiters befindet sich auf dem Boden des Dosenunterteiles eine Weichgummileiste mit vier Nuten 16 von kreissegmentförmigem Querschnitt zur Aufnahme von   Reservesicherungen und einer   zu diesen 
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   Das Prüfen geht folgendermassen vor sich : Vorerst wird der Deckel des Gehäuses um 90  aufgeklappt, so dass die ganze elektrische Einrichtung waagrecht offen daliegt. Um zu prüfen, ob eine Sicherung in ordnungsgemässem Zustand ist oder nicht, wird der Umschalter 12 so gestellt, dass die Kontakte m und n2 miteinander verbunden sind. Sodann wird der Schalthebel h auf den Kontaktknopf d der zu prüfenden Sicherung gestellt. Ist die Sicherung leitend, so wird die   Prüflampe   aufleuchten, ist sie hingegen unterbrochen, so bleibt die Lampe dunkel. 



   Soll eine Leitung auf Kurzschluss geprüft werden, so wird die betreffende Sicherung herausgenommen und der Umschalter so gestellt, dass die Kontakte   in   und   n1   miteinander verbunden sind. Sodann wird mittels des Schalters t des betreffenden   Stromverbrauchers u (Fig.   10, beispielsweise   tl bzw. M)   dieser Stromkreis unterbrochen und der Schalthebel auf den zugehörigen Kontaktknopf (beispielsweise also dl) gestellt. Leuchtet dann die Lampe hell auf, so ist das ein Zeichen, dass die Leitung zwischen Sicherungsdose und Schalter Kurzschluss hat, bleibt sie hingegen dunkel, so ist entweder gar kein Kurzschluss oder ein solcher nach dem Schalter vorhanden. Um auch das noch feststellen zu können, wird der Schalter des Stromverbrauchers eingeschaltet.

   Ist Kurzschluss nach dem Schalten vorhanden, so wird die Prüflampe hell aufleuchten ; ist die Leitung aber in ordnungsmässigem Zustand, so wird die Prüflampe in Reihe mit dem Stromverbraucher liegen und als Vorschaltwiderstand wirken, so dass letztere weniger Strom erhält und beispielsweise eine Scheinwerferlampe nur schwach leuchten oder ein elektrisches Horn nur schwach ertönen wird. 



   Die erfindungsgemäss ausgebildete Sicherungseinrichtung gestattet es einem Fahrzeuglenker, ohne den Lenkersitz verlassen und ohne den Werkzeugkasten öffnen zu müssen, mühelos, auch im Dunkeln (da die Prüflampe gleichzeitig zur Beleuchtung der Einrichtung dienen kann) schadhafte Sicherungen festzustellen und auszuwechseln. 



   Selbstverständlich sind die verschiedenartigsten andern Ausgestaltungen der Sicherungsein-   richtung   möglich, ohne vom Rahmen der Erfindung abzuweichen, es kann z. B. auch der Deckel der Dose mit einem   elektrischen Messinstrument   oder einem Schalter versehen werden. 
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1.   Sicherungseinrichtung,   insbesondere für Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl von Sicherungen verschiedener Stromkreise zusammen mit einer gemeinsamen Prüfeinrichtung derart angeordnet sind, dass jede einzelne Sicherung einzeln prüfbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Sicherungseinrichtlmg nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungen und die Prüfeinrichtung in einer an der Fahrzeugwand befestigten Dose, vorteilhafterweise an deren Deckel angeordnet sind.
    3. Sicherungsdose nach Anspruch 2, bei welcher jeder Sicherungshalter aus einem festen und einem federnden Teil besteht, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche feste Halterteile aus einem einzigen, gleichzeitig der Stromzuführung dienenden Stück bestehen oder zu einem solchen vereinigt sind.
    4. Sieherungsdose nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die federnden Sicherungs- halterteile mit einer Bohrung versehen sind, in welche zwecks Erleichterung des Einbringens und Heraus- nehmens der Sicherungen ein zur Verlängerung des Hebelarmes dienender Stift od. dgl. eingesetzt werden kann. <Desc/Clms Page number 3>
    5. Sieherungseinrichtung nach Anspruch l oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfeinrichtung mittels eines Schleifhebels in die einzelnen Stromkreise eingeschaltet werden kann.
    6. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer Einrichtung, beispielsweise einem Schalter versehen ist, welche es ja nach ihrer Stellung gestattet, entweder die Sicherungen oder die zu den Stromverbrauchern führenden Leitungen zu prüfen.
    7. Sicherungsdose nach Anspruch 2 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel der Dose mit deren Gehäuse durch ein hohles, zur Zuführung der Zuleitungen dienendes Scharnier verbunden und nach vorne in eine annähernd waagrechte Lage aufklappbar ist.
    8. Sicherungsdose nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Scharnier durch einen geschlitzten hohlen Bleehzylinder aus federndem Metall gebildet ist, welcher an einer Verschiebung in axialer Richtung durch eine oder mehrere in entsprechende Rillen des Dosenkörpers eingreifende Rippen durch Umbördelung od. dgl. gehindert wird.
    9. Sicherungsdose nach Anspruch 2 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwand des Dosengehäuses zur Aufnahme eines Montagewerkzeuges, eines Magazins für Reservesicherungen u. dgl. ausgebildet ist.
    10. Sicherungsdose nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der als Magazin für die Sicherungen dienende Körper aus Weichgummi besteht und die Sicherungen elastisch festhält. EMI3.1
AT126522D 1930-07-21 1930-07-21 Sicherungseinrichtung, insbesondere für Fahrzeuge. AT126522B (de)

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