AT126473B - Astatisches Meßgerät. - Google Patents

Astatisches Meßgerät.

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AT126473B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Astatisches Messgerät. 



   Es ist bekannt, ein elektrisches Messgerät dadurch gegen den Einfluss fremder Magnetfelder unempfindlich zu machen, dass man den beweglichen Teil aus zwei Hälften zusammensetzt die auf das Fremdfeld entgegengesetzt gleich reagieren. So hat man zwei gleiche, parallel entgegengesetzte Magnetnadeln miteinander verbunden, oder zwei gleiche, von entgegengesetztem Strom durchflossene Spulen. Ist das bewegliche System ein Eisenstückehen. wie bei den Dreheisengeräten, so lässt es sich nicht durch einfache Verdopplung astatisch machen. Zwei gleiche Eisenteile, auf dieselbe Achse gesetzt. werden auf ein Fremdfeld an sich im allgemeinen, auch bei entgegengesetzter Lage, mit einer bestimmten Einstellung reagieren.

   Nur eine Ausnahme gibt es, die auch schon praktisch verwendet ist. nämlich eine Anordnung, bei der, in Richtung der Drehachse gesehen, das Eisen vollständig symmetrisch verteilt ist (D. R. P. Nr. 413069 und 419923). 



   Es ist erklärlich, dass man bei diesen Bedingungen noch nicht versucht hat. Strom-und Spannungsmesser der sogenannten Dreheisenflachspul-Type   ähnlich   zu astasieren. wie z.   B.   



  Galvanometer. Gegenstand der Erfindung ist ein Dreheisenmessgerät, bei dem das   Messsystem   aus zwei Spulen und zwei auf einer gemeinsamen Drehachse angeordneten Dreheisen besteht, wobei die Spulen mit ihren geometrischen Hauptachsen im wesentlichen parallel zueinander und senkrecht zur Messwerksachse angeordnet und derart geschaltet sind, dass sie vom   Messstrom     durchflossen,   entgegengesetzt gerichtete Felder erzeugen, während die Dreheisen so angeordnet sind, dass sie in zu den Hauptachsen der Spulen parallelen Ebenen schwingen und unter dem Einfluss der Spulenfelder die gemeinsame Drehachse im gleichen Sinne zu drehen suchen. Der bewegliche Messwerksteil steht somit unter dem Einfluss zweier entgegengesetzt gerichteter Felder. 



  Das hat zur Folge, dass beim Auftreten eines irgendwie gerichteten Fremdfeldes die wirksame Komponente des einen Messfeldes mit der des Fremdfeldes eine Summe und   die wirksame   Komponente des andern Messfeldes mit der des Fremdfeldes eine Differenz bildet ; das eine   Messfcld   wird um ebensoviel   verstärkt.   wie das andere   geschwächt. und   die Summe der von den beiden in den zwei Feldern befindlichen Dreheisen auf die Achse ausgeübten Drehmomente bleibt 
 EMI1.1 
 Dreheisen werden von zwei Stromspulen entgegengesetzt magnetisiert, so dass sie zusammen wie ein astatisches Nadelpaar wirken, also auf   Fremdfelder   nicht reagieren, während die von den Spulen auf sie ausgeübten Drehmomente sich gleichsinnig addieren. 



   Fig. 1 und 2 zeigen ein   Ausführungsbeispiel   des neuen Messgerätes in   waagrechtem Sclnilt   und in Seitenansicht. 



   Auf der Achse 1 sind zwei entgegengesetzt gerichtete Dreheisen   : ! und 3 befestigt..   Jedes Dreheisen wird im wesentlichen nur von einer Spule 4 bzw. 5 beeinflusst. Die   Stromrichtungen   sind in diesen beiden Spulen entgegengesetzt gerichtet. Wenn also ein   Fremdfeld,   z.

   B. das Messfeld der Spule 4 und damit die Kraft auf das   Dreheisen verstärkt,   so wird das entgegengesetzt gerichtete Feld der Spule   5   durch das Fremdfeld in gleichem   Masse geschwächt   und damit die Kraft auf das Dreheisen   8.   

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 EMI2.1 
 Mittel zur Erhöhung der Genauigkeit die bekannte kippfehlerfreie Anordnung des Zeigers verbunden, bei der die Zeigerspitze, der   Dämpferf1ügel und   die Richtfedern in einer durch das Traglager des Messwerkes gelegten waagrechten Ebene angeordnet sind, um die Schwankungen infolge des Spiels im   Führungslager unschädlich zu   machen.   (D.   R. P. Nr. 345772 und 373375.)
Diese Lagerung ist aus Fig. 2 erkennbar. Die.

   Drehachse 1 ist an beiden Enden gekröpft und fasst über   Lager 13, 14,. die   an federnden   Trägern 15   befestigt sind. In der Ebene des oberen, des Traglagers 13 ist der Zeiger 16 angeordnet. Infolge der federnden Befestigung der Achslager 13, 14 wird nicht nur die Montage der Achse erleichtert, sondern auch das Achsspiel äusserst gering gemacht, so dass die Zeigerspitze praktisch fehlerfrei anzeigt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Dreheisenmessgerät, dadurch gekennzeichnet, dass das Messsystem aus zwei Spulen und zwei auf einer gemeinsamen Drehachse angeordneten Dreheisen besteht, wobei die Spulen mit ihren Hauptachsen im wesentlichen parallel zueinander und senkrecht zur Messwerksachse angeordnet und derart geschaltet sind, dass sie, vom Messstrom durchflossen, entgegengesetzt gerichtete Felder erzeugen, unter deren Einfluss die beiden Dreheisen die gemeinsame Drehachse im gleichen Sinne zu drehen suchen. EMI2.2
AT126473D 1929-02-07 1930-01-22 Astatisches Meßgerät. AT126473B (de)

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