AT126438B - Riffelstahl. - Google Patents

Riffelstahl.

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AT126438B
AT126438B AT126438DA AT126438B AT 126438 B AT126438 B AT 126438B AT 126438D A AT126438D A AT 126438DA AT 126438 B AT126438 B AT 126438B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Riffelstahl.   



   Es sind Riffelstähle bekannt, das sind wolframhaltige Stahllegierungen mit über   l"/o   Kohlenstoff, die ausserdem geringe Mengen eines Metalles der Chromgruppe, z. B. Chrom und Vanadium, enthalten können, wie etwa eine Legierung mit etwa 1 bis   l'5 0/0 C,   2 bis   8 0/oW,     1"/oCr und 0'5 /oV.   Diese Stähle werden vorzugsweise zum Eindrehen der Rillen in Hartgussmühlenwalzen verwendet, ein Vorgang, den man als Riffeln"bezeichnet. Sie werden im übrigen zur Bearbeitung sehr harter Werkstoffe, wie Hartguss, Glas, hartes Gestein u. dgl., für hochbeanspruchte Ziehmatrizen, Spiralbohrer u. dgl. verwendet. Diese Stähle lassen nur geringe Schnittgeschwindigkeiten zu, z.

   B. beim Drehen von Hartguss je nach dessen Härte   0'7   bis   lnzlmin.   Die Bearbeitung ist daher langwierig und kostspielig. 



   Erfindungsgemäss wird nun diesen bekannten   Stahllegierungen   Kobalt bis zu etwa 20 /o zugesetzt und dadurch die Lebensdauer der Schneide der Riffelmesser bzw. die Haltbarkeit von Ziehmatrizen u. dgl. wesentlich erhöht. Der Einfluss des Kobaltzusatzes geht aus folgender Zahlentafel deutlich hervor :

   
 EMI1.1 
 
<tb> 
<tb> Zusammensetzung <SEP> Bearbeiteter <SEP> Spann- <SEP> Schnitt- <SEP> Lebensdauer
<tb> G <SEP> W <SEP> Cr <SEP> V <SEP> Co <SEP> Werkstoff <SEP> querschnitt <SEP> geschwindigkeit <SEP> der <SEP> Schneide
<tb> Hartguss
<tb> % <SEP> Shore-Häre <SEP> mm <SEP> m/min <SEP> min
<tb> 1-5 <SEP> 6-0 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 0-5-80 <SEP> 2X0-5 <SEP> 4 <SEP> 7
<tb> 1#5 <SEP> 6#0 <SEP> 1#1 <SEP> 0#5 <SEP> - <SEP> 80 <SEP> 2 <SEP> x <SEP> 0#5 <SEP> 4 <SEP> 7
<tb> 1#47 <SEP> 6#3 <SEP> 1#0 <SEP> 0#5 <SEP> 10 <SEP> 80 <SEP> 2 <SEP> x <SEP> 0#5 <SEP> 4 <SEP> 30
<tb> 
 
Der Zusatz von Kobalt zu Schnellarbeitsstählen ist wohl bekannt, doch unterscheiden sich diese grundsätzlich von den Stählen vorliegender Art, so dass aus dem Einfluss des Kobalts bei ersteren Stählen nicht auf die günstige Wirkung des Kobalts bei letzteren gefolgert werden konnte,

   weil die Wirkung des Kobalts bei Schnelldrehstählen an ein Anlassen gebunden ist, während die Wirkung des Kobalts bei Riffelstählen ohne Anlassen in Erscheinung tritt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Riffelstahl von sonst üblicher Zusammensetzung, gekennzeichnet durch einen bis eLwa 20 % betragenden Zusatz von Kobalt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT126438D 1928-05-21 1928-05-21 Riffelstahl. AT126438B (de)

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