AT126195B - Vorrichtung zum Formen von Gummihautgegenständen. - Google Patents

Vorrichtung zum Formen von Gummihautgegenständen.

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AT126195B
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  Vorrichtung zum   Formen von Gummihautgegenständen.   



   Gegenstand der Erfindung ist eine zum Herstellen von Gummihautgegenständen dienende Vorrichtung verbesserter Art. Gewisse Gummihautgegenstände, wie Ballons, Fingerkappen usw., werden in der Regel in der Weise hergestellt, dass eine meist aus Glas bestehende Form, die auf einem mit einem Antriebsrad versehenen Träger befestigt ist, in eine Gummilösung getaucht wird, so dass sich auf dieser Form eine dünne Gummihaut bildet, die nach dem Vulkanisieren von der Form entfernt wird.

   Die wiederholte Ausdehnung und Zusammenziehung des Formkörpers aus Glas infolge der beträchtlichen Temperaturschwankungen während des Verfahrensvorganges, die seitlichen Druckbeanspruchungen bei der Bildung des Randwulstes am Ende des Gummihautgegenstandes und die Behandlung mit Wasser oder andern Flüssigkeiten zur Entfernung des Gummigegenstandes und zur Reinigung der Form verursachen ein häufiges Zerbrechen dieser Glasform. 



   Die Vorrichtung gemäss der Erfindung ist von diesem Nachteil frei, und die Form ist dem Zerbrechen nicht ausgesetzt. Die Erfindung besteht im wesentlichen in der Anordnung eines den Formträger umgebenden nachgiebigen Puffermantels aus Kork, Schwammgummi oder ähnlichem nachgiebigem Material, wobei zweckmässig dieser Puffermantel und die ihn umschliessende Form an dem Antriebsrad fest anliegen, so dass sie, von letzterem gestützt, die Seitenkräfte bei der Wulstbildung besser aufzunehmen imstande sind. 



   Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der Erfindung. 



   Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch die Vorrichtung, Fig. 2 ein Schnitt nach Linie   2-2   der Fig. 1 und Fig. 3 ein Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 1 in grösserem Massstab. 



   Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung weist einen zylindrischen Holzkern 10 auf, der vermittels einer Anzahl Stifte 12 an dem   Fiberkettenrad 11 befestigt   ist. Ein durch diesen   Formträger 10 hindurchgehender Unterstützungssehaft 13   trägt an seinem Oberende eine Ringscheibe   15,   welche durch einen Splint 16 gehalten wird ; der untere Teil des Schaftes 13 trägt die Ringscheiben   17,   17. Der Formträger 10 ist von einem nachgiebigen   Puffermantel- ! 8   umgeben, der aus einem aufgeschnittenen Hohlzylinder aus Kork od. dgl. besteht. Zwischen dem der Aufschnittlinie gegenüberliegenden Teil des Puffers 18 und dem Formträger 10 ist ein Korkkeil 19 eingesetzt, um dem Puffer 18 eine grössere Nachgiebigkeit zu verleihen.

   Auf dem Puffer 18 ist die ihn umschliessende Glasform 20 aufgeschoben, deren unterer Rand auf dem Kettenrad 11 ruht ; die Fuge zwischen dem Kettenrad 11 und der Form 20 ist zweckmässig durch Wasserglas oder Zement abgedichtet. 



   Bei Benutzung der Vorrichtung wird der Schaft 13 in eine Öffnung der Grundplatte 21 eingesetzt, in der er durch Reibung festgehalten wird. Dann wird die Vorrichtung mit nach unten gekehrter Form 20 in eine Gummilösung getaucht. Das Kettenrad 11 wird hiebei in Drehung versetzt, wodurch der Träger 10 mit dem Puffer 18 und der Form 20 um den stillstehenden Schaft 13 gedreht wird. Hiedurch wird auf der Form 20 ein gleichmässiger Gummiüberzug 22 abgelagert. Die Gummihülle wird dann auf der Form getrocknet und ein Wulst 23 aus dem offenen Endteil der Hülle geformt, worauf sie vulkanisiert und von der Form 20 abgenommen wird. 



   Der Puffer 18 kann statt aus Kork auch aus anderem nachgiebigen oder   stossabsor-   bierenden Material bestehen, wie Gummi, Papier, Fiber u. dgl. ; er kann auch den Träger 10 

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   ganz umschliessen   oder aus einer Anzahl von im Abstand voneinander eingelegten Materialstreifen bestehen. 



     .   Die Unterstützung der Form gemäss der Erfindung ist somit vollkommen gegen atmosphärische Einflüsse geschützt und die Form kann in die Gummimasse eingetaucht oder mit Wasser oder andern Flüssigkeiten behandelt werden, ohne dass die Flüssigkeiten in Berührung mit der unterstützung kommen. Weiterhin wird die Form durch ihr festes Aufsitzen auf dem Zahnrad viel wirksamer gestützt, als wenn sie in einiger Entfernung von demselben endigen würde. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Formen von Gummihautgegenständen, dadurch gekennzeichnet, dass der an dem Antriebszahnrad befestigte Formträger   (10)   von einem nachgiebigen Puffermantel   (18)   aus Kork, Gummi od. dgl. umgeben ist, auf dem die hohle Glasform   (20)   aufgeschoben ist, wobei zweckmässig der Mantel und die Form auf dem Antriebsrade aufsitzen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l ; dadurch gekennzeichnet, dass der Puffermantel aus einem aufgeschnittenen Hohlzylinder aus Kork od. dgl. besteht.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erhöhung der Nachgiebigkeit des aufgeschnittenen Hohlzylinders zwischen dem der 4ufschnittlinie gegenüberliegenden Teil desselben und dem Formträger ein Keilstreifen (19) angeordnet ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Puffer aus einer Anzahl von im Abstand voneinander angeordneten Längsstreifen aus Kork od. dgl. besteht. EMI2.1
AT126195D 1930-02-11 1930-02-11 Vorrichtung zum Formen von Gummihautgegenständen. AT126195B (de)

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