AT125933B - Vorrichtung zur Regelung der Klangfarbe des auf elektrischem Wege wiedergegebenen Schalls. - Google Patents

Vorrichtung zur Regelung der Klangfarbe des auf elektrischem Wege wiedergegebenen Schalls.

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AT125933B
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AT
Austria
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low
timbre
impedance
regulating
sound reproduced
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Application number
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English (en)
Inventor
Popko Reinder Dijksterhuis
Original Assignee
Philips Nv
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  • Tone Control, Compression And Expansion, Limiting Amplitude (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Regelung der   Klangfarhe   des auf elektrischem Wege wiedergegebenen Schalls und bezweckt sowohl für Musik als auch für Sprache eine vollkommenere Regelung zu erzielen als dies mit den gebräuchlichen Vorrichtungen erreichbar ist. 
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 und andere Zwecke verwendbar. 



   Bei den bekannten Vorrichtungen zur Regelung des auf elektrischem Wege wiedergegebenen Schalls kann man entweder die hohen oder die tiefen Töne mehr in den Vordergrund treten lassen. Die tiefen Töne werden dabei meistens in der Weise in den Vordergrund 
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In dem Masse, als die Kapazität dieses Kondensators grösser wird, nimmt die Intensität der hohen Töne ab. Die Intensität der tiefen Töne bleibt in diesem Falle dieselbe, da die
Ströme der den tiefen Tönen entsprechenden Frequenzen in der Lautsprecherwicklung einen bedeutend geringeren Widerstand als im Kondensator finden, u.   zw.   auch dann, wenn der- selbe auf seinen   Höchstwert   eingestellt ist. Diese Regelung hat sich aber ebenso wie die anderen bekannten Regelungen als unzureichend erwiesen. 



   Die Erfindung bezweckt, diese Schwierigkeit zu vermeiden und besteht im   wesentlichen   in einer Regelvorrichtung, mittels deren das Verhältnis zwischen der Intensität der tiefen Töne und derjenigen der hohen Töne beliebig eingestellt werden kann. 



   Dies kann gemäss der Erfindung   dadurch erzielt werden,   dass parallel zu   der Wicklung   des Lautsprechers oder eines anderen   Tonwiedergabeinstrumentes oder parallel zu einer   Transformatorwicklung einer der   Verstärkertransformatoren   oder des Ausgangstransformators oder einer anderen im Verstärker vorhandenen Impedanz eine Impedanz gelegt wird, die aus zwei parallel geschalteten Zweigen besteht, von denen einer teilweise durch einen Stromkreis mit einer niedrigen Impedanz für die hohen Töne und der andere teilweise durch einen Stromkreis mit einer niedrigen Impedanz für   die tiefen Töne gebildet   wird, und in Reihe mit jeder dieser Impedanzen ein variable Widerstand oder eine variable Impedanz mit geringer Frequenzabhängigkeit gelegt ist. 



   Durch passende Wahl der Grösse der Impedanz mit geringer Frequenzabhängigkeit, die in Reihe mit jeder der beiden ersterwähnten Impedanzen geschaltet wird,   kann man   jede gewünschte Klangfarbe des wiedergegebenen Schalles einstellen. 



   Erfindungsgemäss kann die Vorrichtung derart ausgebildet werden, dass eine Impedanz. die aus einem Ohmschen Widerstand, einer Kapazität, einer Selbstinduktion, einer zweiten Selbstinduktion und einer zweiten Kapazität besteht. die zu einer geschlossenen Einheit vereinigt sind, derart in einen   Verstärker eingebaut wird, dass   der Verhindungspunkt der beiden Selbstinduktionen mit dem einen Ende einer Transformatorwicklung und eine veränderlicher 

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 Punkt des Ohmschen Widerstandes mit dem anderen Ende der Transformatorwicklung verbunden wird. 
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Ausführungsform veranschaulicht. 



   In der Figur bezeichnet 1 eine Dreielektrodenröhre, in deren Anodenstromkreis die   Primärwicklung   eines Transformators. 3 eingefügt ist, dessen   Sekundärwicklung 4 über eilen  
Ohmschen Widerstand 5 geschlossen ist, von dem ein fester Punkt mit der Kathode einer folgenden   Dreielektrodenrohre   und ein veränderlicher Punkt 8 mit dem Gitter   dieser Röhre   verbunden ist. Parallel   zur Primärwicklung, 2   ist eine Impedanz geschaltet, die aus zwei parallelen Zweigen 6-C-L und 7-C1-C1 besteht.

   Die Werte des Kondensators und der Selbstinduktionen sind derart gewählt, dass ein durch die Elemente L und C gebildeter, geschlossener Stromkreis auf eine im oberen Teil der Hörbarkweitsbereiches Liegende Frequenz und der durch   L1   und Ci gebildete Stromkreis auf eine im unteren Teil des   Hörbarkeits-   bereiches liegende Frequenz abgestimmt ist. 



   In der Figur sind die Widerstände 7 und 6 als Teile eines Potentiometers mit einem Gleitkontakt 9 veranschaulicht. Durch Verschieben des Gleitkontaktes kann man die Werte   der   Widerstände 7 und 6 innerhalb wieite Grenzen ändern. Ist 7 sehr klein, so   hat der   Weg   7-C1-L1   eine geringe Impedanz für die tiefen Frequenzen. während der Weg   C-'-JL   wenn das Potentiometer einen hohen Widerstand aufweist. praktisch für alle hohen   Frequenzen   einen unendlich   grossen Widerstand   bildet. In diesem Falle kommen also die tiefen Frequenzen nicht durch. In dem Masse, als der Gleitkontakt 9 mehr nach links verschoben   wird. gewinnen   die tiefen Töne mehr an Intensität.

   In der Stellung, in der die Widerstände 7 und   C   gleich gross sind, wird der gznze Bereich kräftig wiedergegeben, wenn die Widerstände mit Rücksicht   auf die Impedanzen L1 - Cl   und L-C auf passende Weise gewählt worden sind. Wird der Gleitkontakt 9 noch mehr nach links verschoben, so nehmen im wiedergegebenen Schall die hohen Töne immer mehr ab. bis schliesslich, wenn der Widerstand 6 Null ist, praktisch nur die tiefen Frequenzen   übrigbleiben.   



   Der über die   Sekundärwicklung   geschaltete Widerstand 5 dient zum Einstellen der Intensität. Er ermöglicht es, alle Frequenzen gleichzeitig in   gleichem Masse zu schwächen oder   zu verstärken. 



   Es ist festgestellt worden, dass die beschriebene Vorrichtung   die Möglichkeit gibt. die Ver-     ständlichkeit   des gesprochenen Wortes wesentlich zu verbessern. In der Regel ist es erwünscht. beim Sprechen die Klangfarbe auf der hohen Seite zu wählen, während für die Wiedergabe der Musik die Klangfarbe im allgemeinen etwas auf der tiefen Seite zu wählen ist. 



   Man kann den Gleitkontakt 9 mit Hilfe eines Knopfes   verschiebbar machen, der durch   einfaches Drehen   erlaubt, jede gewünschte Klangfarbe einzustellen.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Regelung der Klangfarbe des auf elektrischem Wege   wiedergegcbcnen   Schalls, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu der Wicklung des Lautsprechers oder eines anderen Tonwiedergabeinstrumentes oder parallel zu einer Transformatorwicklung oder zu anderen im Verstärker vorhandenen   Impedanzen,   eine Impedanz gelegt ist, die aus zwei parallel geschalteten Zweigen-besteht, von denen einer teilweise durch einen Stromkreis mit einer niedrigen Impedanz für die hohen Töne und der andere teilweise durch einen Stromkreis mit einer niedrigen Impedanz für die tiefen Töne gebildet wird, und in Reihe mit jeder 
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 abhängigkeit gelegt ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Impedanz mit starker Frequenzabhängigkeit durch eine in Reihe geschaltete Selbstinduktion und Kapazität gebildet werden, und dass ein veränderlicher Punkt des zwischen diesen Impedanzen eingeschalteten Widerstandes mit dem einen Ende einer Transformatorwieklung und das gemeinsame Ende EMI2.3
AT125933D 1929-08-09 1930-07-28 Vorrichtung zur Regelung der Klangfarbe des auf elektrischem Wege wiedergegebenen Schalls. AT125933B (de)

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